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Posts Tagged ‘Elbe’

Hamburg bis Amerika — Paradies heute?

Wir hatten gute klare Luft heute am westlichen Stadtrand von Hamburg. Kurz vor Sonnenuntergang radelte ich, wie so oft, von der Stadtgrenze die Elbe entlang. Wie friedlich die Stimmung ist, wenn der dramatische Farbwechsel vom Himmel sich so wunderbar harmonisch im Wasser spiegelt. Das spiegelt sich auch immer gleich in den Augen von mehr lächelnden Menschen + zahlreicheren guten Begegnungen. In Blankenese am Strandweg traf ich wieder den immer freundlichen Herrn, der mich vor Wochen dazu inspirierte, mir Gedanken darüber zu machen: Was ist das Paradies? Ist ein ein Zustand, den wir in uns herstellen, oder ist es eine Umgebung, die uns auf eine bestimmte glückliche Weise SEIN läßt?

Heute hatten wir einen kleinen Gedankenaustausch dazu beim Sonnenuntergangs-FarbSpiel mit atemberaubend schönem aufgehendem Mond über dem Elbhang. Bei meinem weiteren Radeln durch die ruhigen Auen entlang der Elbe freute ich mich schon sehr auf den HafenCity-Stammtisch, zu dem ich eingeladen worden war ins Maredo im originellen Sandtorpark. Der Weg entlang der neuen Uferpromenaden vom Traditionsschiff-Hafen macht immer wieder gute Laune. So viele schöne Archtiektur-Spielereien + Mischungen von ALT + NEU …

  • Als ich mein Fahrrad, noch sehr konventionell mit Frauenstärke, statt mit Akku bewegt, vor  eMobility abstellte, um im CoffeePlaza ins Maredo zu gehen, faszinierte mich der Blick ins AmerikaZentrum. Ein sympathisches Auditorium lauschte gebannt einem charismatischen Referenten. Ich hatte Glück + bekam noch einen Platz ganz hinten + war begeistert über die Art, wie der Dr. Christoph von Marschall uns die Wahl-WechselSpiele in Amerika erläuterte. Die Gäste hatten kluge Fragen, die vom Moderator souverän portioniert wurden. Mein DenkRahmen war angenehm inspiriert worden durch
    http://www.amerikazentrum.de/veranstaltungen-mainmenu-65/details/127-ein-mann-zwei-praesidentschaften
  • Auf dem HeimRadWeg hatte ich im wunderschönen MondSzenario am ruhigen Wasser der HafenCity noch gute Gelegenheit die vielfachen Facetten + Vorstellungen von Paradies, die mir heute begegnet sind, zu reflektieren.
  • Paradies ist immer, was wir durch unsere Erwartung + unsere WertVorstellung dazu machen … oder?
  • Wie können wir das Paradies in uns nähren?
  • Wie schützen wir das Paradies auf Erden?
  • Resonanz … Wahrnehmung von Harmonie … Kunst + Kultur + Natur + Gesundheit …

Laufen im Lichterglanz+Feiern in Weiß+Fähnchen für QueenMary2

Das war eine schöne Überraschung: in der lauen Sommernacht radelte ich am Elbufer in eine wunderschöne Illumination: zahllose Fackeln, Petroleumlämpchen, Kerzen + selbstleuchtende Armreifen machten aus dem Mottenburger Meilenlauf ein Lichterfest bei Nacht. Über 200 Läufer hatten die 7,5 km beim Lichterschein absolviert. Zauberhaft unterstützt von applaudierenden schützenden Helfer, die reichlich an der Strecke für das Wohlergehen der Läufer sorgten.

Strahlend hell geht es weiter am Samstag in Hamburg beim „Weißen Dinner“ ab 17 Uhr:

Zitat aus Facebook Event:
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet das Weiße Dinner Hamburg in diesem Jahr mitten auf der Osterstraße statt. Über 500 Meter der Hauptschlagader Eimsbüttels werden ab 17 Uhr zur autofreien Zone erklärt und bieten zwischen Methfesselstraße und Schwenckestraße Platz für Tausende weiß gekleidete Hamburger. Freunde, Freundesfreunde, Nachbarn und Familien – jeder kann beim Weißen Dinner kostenlos mitmachen. Tisch, Stühle und gepackter Picknickkorb werden nach Pariser Vorbild wieder selbst mitgebracht. Erkennungszeichen: weiße Kleidung von Kopf bis Fuß. Ende des Open-Air-Picknicks ist um Mitternacht. Nähere Infos gibt es auch unter http://www.weisses-dinner-​hamburg.de/

Was muss man zum „Weißen Dinner Hamburg“ mitbringen?
• Weiße Kleidung von Kopf bis Fuß
• Gefüllten Picknickkorb
• Tisch inklusive Stühle
• Weiße Tischdecke und Geschirr

Das Weiße Dinner ist weder politisch noch kommerziell, sondern einfach eine große Party auf der jeder jeden kennt und kennenlernt. Großes Vorbild ist das „Diner en blanc“ aus Paris, das in der Seine-Metropole seit über 20 Jahren einmal im Jahr gefeiert wird und mittlerweile über 7.000 Menschen auf die Straßen lockt. Auch in Hamburg findet das Weiße Dinner einmal im Jahr an wechselnden Orten statt. Alsterwiesen, Rathausmarkt oder Elbstrand – die Hansestadt hat viele wunderschöne Orte zu bieten. 

Ab 18 Uhr gibt es dann das 20. Auslaufparaden-Spektakel mit QueenMary2 + Fähnchen bis Hotel Jakobs. Sehen wir uns dort?
http://startup-now.de/veranstaltungen/queenmaryrimajutreffen-zum-planen-der-aktionen/

Blankeneser Feierabend Op ’n Bulln am Fähranleger

Maren hatte uns wieder eingeladen. Heute sitzt die Gruppe dicht gedrängt beieinander im zauberhaften Abendlicht, um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Wir genießen den Hochsommer direkt am Wasser, auch wenn die Temperaturen zeitweise das Gespräch zu Adventgebäck + Skihütte am Süllberg locken.

Die Runde ist angenehm gemischt, wie immer. Vertrauensvoll kreuzen sich Gesprächsfäden durch diverse Branchen quer über die Tische, bis sich ein paar Vertiefungen ergeben: Visitenkarten werden fachfraulich analysiert, heilpraktische Tipps unter Experten ausgetauscht, über das Geheimnis guter Texte gefachsimpelt …
… gewiß ist: es ist ein gutes angenehmes kunterbuntes neugieriges Streifen von Lebenskontexten in der Gewißheit: wir treffen uns wieder in Blankenese in immer neuen spannenden Mischungen.

Katja schreibt dazu:
An einem Community-Treffen teilnehmen, dessen Teilnehmer nur miteinander gemein haben, dass sie in oder in der Nähe des Hamburger Ortsteils Blankenese wohnen? Dorthin gehen, obwohl man wahrlich niemanden kennt, außer der Freundin, die einen mitnimmt?
Hingehen, obwohl das Treffen draußen stattfindet, in einer Bar am Wasser, an einem Tag, an dem das Azorenhoch grußlos auf die Insel Island abgehauen ist?
Und uns ein Wetter da lässt, bei dem man eigentlich lieber in einer Wolldecke vor dem Fernseher sitzen würde, anstatt mit Fremden auf einer Bierbank im kalten Wind?
Kann sowas nett sein, interessant, unterhaltsam? Kann so was mehr sein als höfliche Konversation? Kann sowas mehr sein als sinnloses Frieren?
Die Antwort – auch und gerade für Schüchterne – lautet: Ja!
Und die Antwort auf die Frage, ob man das machen soll, lautet auch: Ja. Machen!
Woran es liegt, dass der Funke überspringt, wenn Menschen, die einander gar nicht oder kaum kennen, sich über ihre Berufe unterhalten, über das, was Ihnen wichtig ist – woran es liegt, dass dabei der Funke überspringt, das ist schwer zu sagen. Aber es ist so. Bestimmt liegt das nicht an Blankenese. Oder an den Menschen, die dort wohnen. Oder am Online-Portal. Es liegt daran, dass so etwas funktioniert. Dass menschliche Begegnungen gerade dann interessant sind, wenn sie durch einen Zufall erzeugt werden. Ganz gleich wo und bei welchem Wetter.

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G+J Bürgerstiftung MedienKompetenz+tropische Nacht an der Elbe

Gern habe ich die Einladung angenommen von Dr. von Trott zu Solz, Leiter Public Affairs & Corporate Responsibility G+J,  im Auditorium teilzunehmen.
Die Netzwerker: Kommunikation + Freundschaft unter Jugendlichen in Zeiten digitaler Vernetzung

SocialMedia braucht Media Education Teams. Haben wir die technische Kompetenz bei den Jugendlichen, die vorausschauende eher bei Erwachsenen? Dann ist ja alles gut vorbereitet für einen gelungenen Dialog der Generationen 😉  ???
Gut moderiert von Katarina Rathert, Produktmanagerin STERN.DE, wurde die Sicht von Medien-Pädagogik (Andreas Hedrich), Schulbehörde (Arthur Gottwald), Journalistin (Frauke Lüpke-Naberhaus, SPIEGEL ONLINE), Netzwerk-Anbieter (Ute Naumann, VZnet) zusammen betrachtet. Erfrischend dabei die ungekünstelte Sicht des Schülers + DJ Jan Ole Ehmann, der mit seiner unkomplizierten Sprache zeigte, wie die innere Welt der Jugendlichen anders ist, als die beobachtende Sicht Erwachsener darauf. Es bleibt noch viel Arbeit zu erledigen.

Beim Heimradeln durch die angenehm tropische Nachttemperatur freute ich mich über das wunderbare Treiben an der Elbe: laute, bunte Events, leise stille Kuschelecken von Paaren, die sich in alte Bäume verzogen hatten, Lagerfeuer, Gitarren + ein Tanzkurs am Strand auf einem Betonblock mit herrlich altmodischem Tanzstil.

ElbUferFreu(n)den: Kunst+Märkte+MassenTaufe

Herrliche Wolkenbilder … Radeln durch den sommerlich üppigen Jenischpark … in Teufelsbrück beim Pfingstmarkt am Fähranleger begeisterten mich gleich mehrere Stände: liebevoll humorvolle FilzKunst; ein Architekt mit zauberhaften ungewöhnlichen Holzskulpturen, die sowohl besonders schlicht, als auch charismatisch sind; wunderbar natürliche OlivenholzBürsten, Seifen + ein humorvoller Künstler, der aus Lammfellen Wohnerlebnisse mit Heilkraft kreiert.

Frische Vitamine für Körper + Seele lieferte mir der bunte Wochenmarkt Blankenese. Im Treppenviertel ein Kunstmarkt mit kaufmännisch sehr gut trainierten Kindern. Leider waren die Erwachsenen noch eher verhalten in den eigenen 4 Wänden außer der engagierten InnenArchitektin Christin Venske. Nach einer angenehmen Plauderei mit ihr lockte dann am Strandweg im Bootshaus ein liebevoller KunsthandwerkerMarkt mit sympathischen Ausstellern. Besonder hübsch finde ich die Keramiken in Türkistönen mit schwungvollen Fischmotiven vom Künstlerhof Quellental, wo ich mir sicher auch die Sommerausstellung am 25. + 26. 6. von Gundi Bindernagel ansehen werde.

Am Ende des Strandwegs in Blankenese faszinierte mich die Massentaufe: Segen am Fluss. Eindrucksvoll, wie viele unterschiedliche Arten zu Taufen nebeneinander erlebt wurden in der wärmenden Nachmittagssonne. Nun freue ich mich wieder über die Ruhe am abendlichen Elbhang mit Blick auf den freundichen friedlichen Fischkutter, der die Netze in der Abendsonne weit ausgespannt hat von Möven umflattert.

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Sonnenuntergang > Jazz > Malerei > ganz besonderes Flair in den Zeisehallen …

Strahlender Sonnenschein taucht die Elbe in leuchtende Farben. Da kostete es mich schon etwas Überwindung mich vom Elbufer weg auf den Weg in die alt ehrwürdigen Zeisehallen zu begeben. Es hat sich gelohnt, denn die leuchtenden Farben fanden sich hier ganz besonders schön interpretiert wieder.

In der Galerie Chaco malte die bezaubernde Jeannine Platz auf ihre unkonventionelle Art mit Zahnbürste + Spachtel im Schaufenster bei sympathischem Jazz der „Homefield Stompers“.
Ich traf viele vertraute Menschen, z. B. Julian Petrin, den innovativen StadtEntwickler von NextHamburg.

Es ergaben sich wieder mal facettenreich Ideen, wie wir heute ZeitHeimat erleben. Die Bilder illustrierten sehr angenehm, wie unterschiedlich wir Empfindungen ausdrücken können zu einem gemeisamen Eindruck: Schiffe + Hafen faszinieren in Farbe + Form.

Elbspaziergang bei minus 9 Grad + Kunstquell wärmt die Seele

Wir treffen uns beim Kunstquell im nördlichen Jenischpark vor unserem frostigen Elbspaziergang in der Ausstellung: BLICKKONTAKTE.
Besonders die Portraits von Tanja Soler Zang ziehen mich auf dem Rückweg magisch wieder an. Belohnung:
ein sehr angeneher Gedankenaustausch mit der Künstlerin, die mich aus lustigen Augen hinter einer sehr originellen Brille aufmerksam betrachtet.