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Posts Tagged ‘Stadtentwicklung’

IBA in Algenfassade BIQ zieht Leben ein + DeichIDEEN + HamburgMuseum

Der 24. April war gleich 3-fach faszinierend inspirierend im Sinne der Entwicklung der Stadt:

1.
Leben zieht in die BIQ-Algenfassade ein (siehe Pressemitteilung der IBA unten)
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/biq/projekt/biq.html

2.
Im Zwischenkolloquium Deichpark präsentierten kreative Stadtplaner Ihre Ideen, wie Erhöhung der Deiche im Norden der Elbinseln zu mehr Lebensqualität beitragen kann
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/zwischenkolloquium-planungsverfahren-deichpark-1.html

3.
„Wohin mit der Stadt?“ fragt das HamburgMuseum in einer sehenswerten Sonderausstellung
Ein gelungener Abend zum Auftakt brachte viele bekannten Gesichter der Stadt in einen Gedankenaustausch, der hier auch online weitergeht http://wohinmitderstadt.de/

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IBA-Pressemitteilung: Algenhaus eröffnet: Fassadenelemente erstmalig mit Algen-Biomasse gefüllt  Algenfassaden am BIQ: Das Leben zieht ein

Das IBA-Projekt BIQ – besser bekannt unter dem Namen Algenhaus – ist fertig gestellt, die Fassadenelemente sind angebracht und alle Testläufe waren erfolgreich. Heute war der spektakulärste Moment bei einem der innovativsten Gebäude in Wilhelmsburg Mitte: Die Biomasse in Form von Mikroalgen flossen in die Glasfassaden. IBA Hamburg, die Investoren Otto Wulff Bauunternehmung und SSC Strategic Science Consult stellten gemeinsam das Haus mit seiner grünen und wachsenden Algenfassade vor und eröffneten es.

Das experimentell-innovative Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg zeigt Wohnungsbau als – im Wortsinne – Grüne Architektur. BIQ ist weltweit das erste Gebäude mit einer Bioreaktorfassade als Teil eines ganzheitlich regenerativen Energiekonzepts. In plattenförmigen, mit Wasser gefüllten Glaselementen werden Mikroalgen gezüchtet, die Biomasse und Wärme produzieren. BIQ gehört zu den Modellen der „Smart Material Houses“, mit denen die IBA Hamburg in der Bauausstellung in der Bauausstellung in Wilhelmsburg-Mitte neue und intelligente Baustoffe zeigt, die in Gebäuden und Fassaden verwendet werden.

Hamburg, 24. April 2013 – „Heute können wir zum ersten Mal erleben, wie die Herzkomponenten des BIQ, die Mikroalgen, in die Fassadenelemente gefüllt werden, um dort zu wachsen und im „reifen“ Zustand als Energielieferant zu dienen. Es zeigt sich hier, welche außergewöhnlichen Wege wir auch gehen können, um Beispiele für nachhaltigen Wohnungsbau zu finden. Dazu braucht es viele kreative Köpfe, mutige Macher und  eine starke Kooperation, die uns hier geglückt ist. Dadurch ist die IBA Hamburg weltweit führend im experimentellen Wohnungsbau. Die Mikroalgen haben einen identitätsstiftenden und ästhetischen Aspekt für das Haus, dienen der Verschattung der Wohnungen, liefern Heizenergie und Biomasse zum Weiterverwerten. Damit setzt trägt das Bauwerk ein wichtiges Signal für das Bauen in Zeiten des Klimawandels“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Das BIQ ist ein kubisches, fünfgeschossiges Passivhaus mit zwei unterschiedlich gestalteten Fassaden. Das Gebäude mit 15 Wohneinheiten ging aus einem IBA-Architekturwettbewerb hervor, bei dem sich das Team SPLITTERWERK aus Graz mit seinem Entwurf durchgesetzt hat. Die technische Planung des Gebäudes und der Bioreaktorfassade wurde gemeinsam mit Arup Deutschland GmbH, Bollinger und Grohmann und Immosolar durchgeführt.

Stefan Wulff, Geschäftsführer von Otto Wulff Bauunternehmungen, sagte: „Nach dem Hybrid House eröffnen wir nun mit dem BIQ das zweite experimentelle Gebäude im Rahmen der Internationalen Bauausstellung. Das unterstreicht, dass wir für innovatives Bauen stehen und an die Zukunftsfähigkeit von Wilhelmsburg als Wohnstandort glauben.“

Ein von Algen umwachsenes Haus

An der südwestlichen und südöstlichen Fassade wird dem Gebäude eine zweite, die Bioreaktorfassade, vorgestellt. Hier werden Algen gezüchtet – zur Energieerzeugung, aber auch zur Lichtsteuerung und Beschattung des Gebäudes. Durch das stetige Wachstum der Algen sowie durch aufsteigende Gasblasen ist die Fassade ständig in Bewegung und verändert ihre Farbe. Die BIQ-Fassade ist weit mehr als ein ästhetisches oder energetisches Gebäudekleid. Sie übernimmt weitere Aufgaben: In ihren wassergefüllten Glaselementen entsteht einerseits durch die Sonneneinstrahlung solarthermische Energie. Darüber hinaus nutzen kleinste Algen (Mikroalgen) in den Elementen das Sonnenlicht und erzeugen durch Photosynthese Biomasse. Die Wärme steht dem Haus als Heizenergie durch Wärmetauscher direkt zur Verfügung, die Biomasse wird an anderer Stelle energetisch verwertet.

Dr. Martin Kerner, Geschäftsführer von SSC Strategic Science Consult, sagte: „Erst mit dem Einbringen der Algen in die Bioreaktorfassade kann diese in Funktion gehen und dann optisch und leistungsmäßig bewertet werden.“

Im Kontrast zu den Algenfassaden gen Süden erstrahlen Nordwest- und Nordostfassade in einer knallgrünen Putzfassade. Durch großzügige Loggien mit Ausblick auf den künftigen Inselpark und die Gebäude der IBA Hamburg erhalten alle 15 Mietwohnungen einen hochwertigen Zugang zum Freien. Dort können die zukünftigen Bewohner – Familien mit Kindern oder Ehepaare – die Bioreaktorfassade aus der Nähe erleben.

Flexibles Wohnen in schaltbaren Wohnungen

Das BIQ beherbergt 15 Wohnungen, von denen zwei nach dem neuartigen Wohnkonzept Konzept schaltbarer Räume  – Wohnen on demand – angelegt sind, indem Funktionen wechselnd oder gleichzeitig zu einer neutralen Zone dazu geschaltet werden. Verschiedene Funktionen der Wohnung wie beispielsweise Bad, Küche oder Schlafen sind in Einbaumöbeln untergebracht. Werden diese zugeklappt, sind die Räume neutral. Das Erscheinungsbild der Wohnung verändert sich mit dem Tagesverlauf und dem Wohnalltag der Nutzer.

Das BIQ: Teil von Wilhelmsburg Mitte

Am Rand des Parks der der internationalen gartenschau igs 2013, entstehen insgesamt vier Wohnungsbaumodelle für die Zukunft der Metropole, um für den Wohnungsbau im 21. Jahrhundert wegweisende Antworten zu finden. In dieser Form sollen sie noch lange nach ihrer Fertigstellung als Anschauungs- und Diskussionsobjekt dienen und eine neue Bautypologie begründen. So wird die „Bauausstellung in der Bauausstellung“ zu den „Case Study Houses“ des 21. Jahrhunderts und stellt sich modellhaft den Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und des Zusammenlebens.

Seit November 2010 arbeiten die Firmen SSC GmbH, Arup Deutschland GmbH und Colt International GmbH im Rahmen eines durch die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Verbundprojektes an der Entwicklung eines Fassadensystems, das die kontrollierte Nutzung der Bioreaktorfassaden am Gebäude ermöglicht. Ergebnis war die Entwicklung eines funktionsfähigen Reaktors, der als Fassadenelement eingesetzt werden kann.

Die technische Planung des Projekts liegt bei den Unternehmen Arup Deutschland GmbH (Berlin), sprenger von der lippe, Technisches Büro der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH sowie Feyerabend + Gunder GmbH (Goslar)

Das Fassadensystem entwickelten die Ingenieursbüros Arup Deutschland GmbH (Berlin), Strategic Science Consult GmbH (Hamburg) und Colt International GmbH (Kleve).

 

 

MHMK Digital Spaces — 3D Campus — Stadtentwicklungspiel — Serious Games — Architektursimulation SL

Eine gelungene Veranstaltung der MHMK http://www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/standorte/campus-hamburg.html

das miniPOSIUM Digital Spaces http://www.campusgames.de/:

Gamedesigner entwickeln nicht nur Spiele, sondern erschaffen damit auch gleichzeitig narrative und digitale Welten, erweiterte Möglichkeiten der Darstellungsformen und neue interaktive (Medien)Formate. Auf dem MiniPOSIUM „Digital Spaces” stellen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen Cases vor, die das Thema Digital Spaces im Rahmen des Bitfilm-Festivals 2013 aufnehmen und reflektieren.

Mehr dazu hier online http://www.youtube.com/user/mhmkHH

13.45 Uhr
Virtuelle Welten, Inszenierung und Machinima – eine Einführung
Prof. Dr. Andreas Hebbel Seeger (MHMK Hamburg)

http://de.slideshare.net/ahsHH/virtuelle-welten-inzsenierung-und-machinima
http://www.youtube.com/user/machinima

14.15 Uhr
Interaktive Applikationen in Synthetischen Welten am Case der HCU in 3D
Micha Becker (MHMK Hamburg)

http://raumtransfer.de/category/projekte/

14.45 Uhr
Macht Spaß, macht Sinn, macht schlau: Lernen und Arbeiten in virtuellen Welten
Hanno Tietgens (BÜRO X Media Lab Hamburg)

http://de.slideshare.net/h2tietgens/130419-lernen-und-arbeiten-im-web-3d

15.15. Uhr
(Wort) – Spiel mit dem Film
Prof. Gunther Rehfeld (HAW Hamburg)

15.45 – 16.00 Uhr
PAUSE

16.00 Uhr
Inside Interactive Story Telling
Prof. Dr. Michael Bhatty (MHMK München)

16.30 Uhr
Inszenierung digitaler Welten bei Daedalic Entertainment
Ulrich Wanitsche (Deadalic Entertainment)

17.00 Uhr
Machinima – Worldmakers
Bernhard Drax (www.draxtor.com)

https://my.secondlife.com/de/draxtor.despres

Besonders gut gefällt mir diese Darstellung SL im Video: Berlin Alexanderplatz 1929

http://caitlintobias.com/2013/04/19/fantasy-faire-2013-a-sneaky-preview/

http://www.youtube.com/livestream 1. Teil

http://www.campusgames.de/livestream/2. Teil

IBA + igs Architektur zur neuen Stadt — Gartenschau bewegt um die Welt in 80 Gärten

Schwimmend im faszinierenden IBA-Dock, durchleuchtet von goldener Abendsonne, erlebte ich eine inspirierende Diskussion, die mir soeindrucksvolle Einblicke in stadt- und landschaftsplanerische Prozesse vermittelte, dass ich mich noch intensiver freuen kann über die umfangreichen neuen Gestaltungen auf den Elbinseln.

Gespräche zur Architektur zur neuen Stadt #1 — Auftakt von 9 Veranstaltungen

Bei der von BAUWELT-Chefredakteur Boris Schade-Bünsow moderierten Veranstaltung diskutieren neben den Geschäftsführern von IBA, Uli Hellweg und igs, Heiner Baumgarten, auch Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter, igs-Generalplaner Stephan Lenzen (RMP Landschaftsarchitekten, Bonn) sowie die Landschaftsplaner Rolo Fütterer (Mars Group, Esch sur Alzette/Luxemburg) und Henri Bava (AgenceTer, Karlsruhe). Beide hatten den Masterplan und das landschaftsplanerische Konzept für Wilhelmsburg Mitte entworfen. Der Masterplan sieht für die Zeit nach IBA und igs eine weitere Entwicklung des Gebiets nach Norden bis zum Spreehafen vor. Genug „Stoff“ also für eine spannende Diskussion über das Erreichte aus der Sicht von Fachplanern und die Zukunft des Stadtteils nach 2013.

Auch die weiteren acht Termine der Reihe mit Architekten und Investoren der IBA-Projekte in Wilhelmsburg versprechen interessante Gespräche etwa über das Bauen auf dem Wasser, über Baugruppen oder zum Thema Holzbau.

Einige Formulierungen, die ich aus der Diskussion mitnehme:

2013 liegt der Layer der Gartenschau liegt über den künftigen Parkanlagen.
http://www.igs-hamburg.de, im Gegensatz zu früheren Gartenschauen, die vor allem Blumen zeigten,
fokussiert 
gesellschaftliche Themen: Sport Bewegung Gesundheit + multikulturelle Vielfalt.

Wie wurden IBA + igs gemeinsam entwickelt?
Passagen mit Wasser und Gebäuden wurden gemeinsam gesehen.

Landschaft als tragende Struktur für die Stadt.

Hydrologie — Wasserlauf als roter Faden, an dem entlang die Struktur der Stadt angelegt wird.

Nordsüd-Transparenz wurde geschaffen.

Für die Zukunft wird es immer wichtiger viel Aufmerksamkeit in den gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum zu lenken.

Integrale Planung = archiTEKTUR  der neuen Stadt

Schonung der Ressourcen ist das Wichtigste.

 

Building

Infrastructure 

Landscape

= BIL

Infrastruktur wird künftig immer wichtiger werden.

Unvermeidbare Lärmquellen werden zusammengelegt.

Soziale Balance ist zu organisieren.

Wie bekommt man eine städtebauliche Struktur in unsere Problemräume?

WELCHE LANDSCHAFTLICHE GESTE IST SO STARK, DASS SIE MITTE SYMBOLISIEREN KANN?

Landschaft gibt grosse Struktur, Gebäude haben begleitende Funktion.

Die landschaftliche Aufgabe in Wilhlemsburg war das Rathaus zu inszenieren und den Grünraum zeigen.

Was hält Wilhelmsburg zusammen? Wasser und Grün!

Fantastische Freizeitareale sind entstanden,

Was für Architektur brauchen wir für die Aufgaben, die wir haben?

Bürgerbeteiligung wird stärker werden.

Für die Bevölkerung von Wilhelmsburg ist nicht nur eine neue Mitte entstanden, sondern eine neue Welt.

Dafür ist viel Integrationsarbeit zu leisten.

International bedeutsame Themen von IBA + igs:

  • Bauen im Bestand
  • Partizipation international
  • vom einer unmöglichen Ordnung zu einer möglichen Ordnung
  • IBA als Software zur Umsetzung der Hardware ist sehr gelungen
  • igs = Gartenschau als Stadtplanung, statt nur Blumen: Integration und Sport
  • Themen der Gartenschau, Freiräume in der Stadt sindKommunikationsorte,
    Plätze bieten Raum für die verschiedensten Gruppen 
    als soziale Orte
  • Landschaft als Struktur — ein gelungener Prozess
  • Temporäre Verwaltung von außerhalb, die die interne Verwaltung pusht.

Was ist anders in anderen Ländern? Wie ist die Resonanz aus dem Ausland auf IBA + igs?

  • Das Format staatlicher Intervention ist in Amerika  so nicht denkbar,
    wie öffentliche Verantwortung in Deutschland praktiziert wird.
  • Umweltaspekt und Technikaffinität werden besonders im asiatischen Raum immens betont.
  • „Verdauungsanleitung für IBA + igs den Gästen mitgeben funktioniert nicht.
  • Rezeption der IBA ist sehr variantenreich.
  • Größe Sanierungsregionen brauchen andere Organisationsstrukturen, als „Normalbetrieb“ der Behörden.

Faszination lernende IBA — Transformation — Ausnahmezustand gestalten

Beim Kongress IBA meets IBA wurde es deutlich, wie eine Internationale Bauaustellung wirkt.
Ein Ausnahmezustand auf Zeit ermöglich Wandlung, die im „Normalbetrieb“ von Behörden nicht funktionieren könnte.
Dokumentation online http://www.iba-hamburg.de/die-iba-story/forum-iba-meets-iba.html

Mit Mut zum Risiko hat sich unsere IBA als „lernende IBA“ verstanden, die in einem „Ausnahmezustand auf Zeit“ besondere Bedingungen schafft. In diesem Freiraum von Improvisation, Provokation, Experimenten, Konflikten wurde ein Rahmen geschaffen für Entfaltung eines neuen Lebensgefühls.

Wege zur neuen Stadt

Unter diesem Titel hat die IBA einen Reiseführer erstellt, der die 3 zentralen Themen der Bauaustellung anschaulich erläutert:

  • Metrozonen
    erschließen neue Möglichkeiten nah am Zentrum
  • Stadt im Klimawandel
    inspiriert, wie kreativ Energiewende umgesetzt wird
  • Kosmopolis
    zeigt, wie kulturelle Vielfalt gelingen kann, die sozialen Frieden fördert.

Wir haben hier für die WissensLandKarte IBA kurze Interviews einiger Vordenker aufgezeichnet:
Es ist klasse, was in unserer Region durch IBA, HCU, HafenCity, Oberhafen an stadtplanerischen Diskussionen in Gang gekommen ist. Momentan vergeht kaum ein Tag, an dem nicht intensiv in großen Runden über Zukunftsvisionen diskutiert wird.

Vordenker für die Stadt für morgen

Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter,

http://www.youtube.com/watch?v=bmopA7UcdZA

Uli Hellweg, IBA

http://www.youtube.com/watch?v=5_D5GPRNNkw

Jürgen Bruns-Berentelg, HafenCity

http://www.youtube.com/watch?v=H1Sy5l5cUMY

Prof. Dieter Läpple,  HafenCity Universität

http://www.youtube.com/watch?v=mcOv0sdOaTQ

Wilhelm Schulte, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

http://www.youtube.com/watch?v=DYB7Vda-ub0

Lisa Zahn, Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e. V.

http://www.youtube.com/watch?v=l1vZo9PfqZ0

Astrid Christen, Fahrradstadt Wilhemsburg

http://www.youtube.com/watch?v=0PBdihhb0j0

Karin Meise, IBA / igs Beteiligungsgremium

http://www.youtube.com/watch?v=zjw80PG846E&feature=youtu.be

http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/iba-kongress-forum-iba-meets-iba.html

http://www.iba-hamburg.de/fileadmin/Die_IBA-Story/130322_Faltblatt_FORUM_IBAmeetsIBA.pdf

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3897278/2013-03-22-bsu-iba-forum.html

Zur Eröffnung der Präsentation wurden UTOPIA-Visionen aufgeführt:

http://www.iba-hamburg.de/erleben/veranstaltungen-2013/utopia-kommando-himmelfahrt.html

Reden Olaf Scholz
http://www.hamburg.de/contentblob/3897028/data/2013-03-23-iba-eroeffnung-abends.pdf
http://www.hamburg.de/contentblob/3897026/data/2013-03-23-iba-eroeffnung-nachmittags.pdf
http://www.hamburg.de/contentblob/3897078/data/2013-03-22-iba-meets-iba.pdf

Kommentar aus München
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/PlanTreff/Ausstellung-IBA-meets-IBA.html

Im vergangenen Jahr habe ich in ca. 5000 Gesprächen versucht Verständnis zu wecken für die Chancen, die mit der Wandlung durch Stadtentwicklung einher gehen. Schön wäre, wenn sich noch viel mehr Menschen aktiv am Gestaltungsprozess beteiligen würden.

Am 9. 4. 2011 IBA Kongress NEUE ENERGIEN FÜR DIE STADT
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/iba-kongress-neue-energien-fuer-die-stadt.html
Am kommenden Wochenende gibt es wieder mal eine gute Gelegenheit Visionen zu diskutieren:
http://www.vernetzterleben.de/barcamp-fortschritt/

Futurologischer Kongress inspiriert uxHH Futurologen

Das experimentierfreudige uxhh.de-Team von Matthias Müller Prove hat den wunderbaren Kongress #rse13 raumschiffer.de organisiert.

Neben musikalischen Freuden, Perspektiven der Stadtentwicklung von morgen, OpenData, Datenvisualisierung gab es Einblicke in schnelle Ideenfindung, NetzwerkBildung und jede Menge Spaß.

Hier eine Sammlung der Erinnerungen + Vorträge in der Mediathek

http://www.uxhh.de/blogs/index.html zeigt Blogs im Fluss.

Danke an den unermüdlichen
„Informationsklempner“.

IBA — Wilhelmsburg ist UTOPIA! — Architektur + Kunst

Kampnagel —  faszinierende Inszenierung — Kommando Himmelfahrt präsentierte heute einen Vorgeschmack auf
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/art/veranstaltung/termin/zeige/detail/kommando-himmelfahrt-dvorakfiedler-hamburg-utopia-1.html

http://www.focus.de/kultur/kunst/kunst-kuenstler-inszenieren-utopia-zur-internationalen-bauausstellung_aid_918112.html

http://www.hamburg-magazin.de/kultur/theater/artikel/detail/kommando-himmelfahrt-verlegt-musikalisches-utopia-auf-das-iba-gelaende.html


UTOPIA — den Traum von der idealen Welt

Architektur als Glauben an die Zukunft wirft Fragen auf (fragWÜRDIG):
Wie wollen wir leben? Wie können wir wohnen?

Architektur als ein Versprechen auf Glück?

Am 23. März ist es soweit. Dann können wir erstmals ganz neu die Insel auf der Elbinsel entdecken.

„Wir freuen uns auf Musiktheater der Utopisten.“

„Die Inszenierungen bieten, nicht nur musikalisch, stilistische Vielfalt.“

„Es geht um Affirmationen, die sagen, was gewünscht wird, statt zu kritisieren, was unerwünscht ist.“

Pressemitteilung der IBA:

 

Künstlergruppe präsentiert zweiteilige Inszenierung mit IBA und Kampnagel

UTOPIA – der Traum von der idealen Welt

Kampnagel und die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg laden ein zu einer traumhaften und surrealen Reise der Künstlergruppe Kommando Himmelfahrt in eine fantastische Welt aus Liebe und Vernunft, Gleichheit und Überfluss, Schönheit und Kontrolle. Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard, IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sowie Jan Dvorak und Thomas Fiedler, die Kommando Himmelfahrt-Künstler und kreativen Köpfe hinter dem Projekt UTOPIA, stellten das Gesamtkunstwerk heute auf einer Pressekonferenz vor. Die künstlerische Inszenierung der idealen Welt Utopia ist zweigeteilt: Auf Kampnagel  entsteht im ersten Teil der UTOPIA-Inszenierung ein Musikfilm mit Musikern, Sängern und Schauspielern sowie Architekturmodellen der IBA Hamburg (Do., 14.02. und Sa., 16.02, jeweils 20.00 Uhr). Für die Eröffnung der IBA Hamburg inszeniert Kommando Himmelfahrt im zweiten Teil eine künstlerische Vision Utopias in den neuen und innovativen Gebäuden von Wilhelmsburg Mitte. Kommando Himmelfahrt wird das IBA-Gebiet mit Klängen, Schauspiel und Projektionen bespielen und die Gebäude mit Klängen und Projektionen füllen (Sa., 23.03. ab 18.00 Uhr).

Hamburg, 12. Februar 2013 – „Die künstlerische Inszenierung UTOPIA der Künstlergruppe Kommando Himmelfahrt ist das Ergebnis einer einmaligen und außergewöhnlichen Kooperation zwischen IBA Hamburg und Kampnagel. Die Inszenierung spielt mit den Motiven des großen Romans von Thomas Morus und setzt sie in den räumlichen Kontext der gebauten Visionen der IBA Hamburg. So entsteht ein neuer, inspirierender Blick auf unsere Projekte“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg zum Pressegespräch. Die Künstler präsentierten dort während der anschließenden Künstlerprobe bereits erste Einblicke in die Inszenierung, deren erster Teil, UTOPIA 1, am 14. und am 16. Februar bereits auf Kampnagel gezeigt wird. Viele IBA-Architekturmodelle stehen dabei im Mittelpunkt. Sie werden von den Künstlern szenisch arrangiert und eingebettet in ein unwirkliches Netz aus Musikfilm und Schauspiel. Der Höhepunkt aber wird die zweite Präsentation von UTOPIA  zur IBA-Eröffnungsfeier am 23. März sein: Die Gebäude im IBA-Gebiet Wilhelmsburg Mitte tauchen ein in eine besondere und einzigartige Atmosphäre aus Klängen, Lichtern, Projektionen und Schauspiel. Im Zusammenspiel verschiedener Künste entsteht ein phantastisches Gesamtwerk, das die Besucher einfangen und sie zu einem Teil dieser utopischen, traumhaften Inszenierung werden lassen soll. Orte und Bauten, denen das Leben einer utopischen Welt eingehaucht wird, sind unter anderem die innovativen Gebäude aus der Bauausstellung in der Bauausstellung sowie der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, das WÄLDERHAUS, das neue Schwimmbad und das Ärztehaus. Zum anschließenden Fest der Utopisten nehmen die Schauspieler alle Besucher mit in die Nordwandhalle.

„Kommando Himmelfahrt ist eine Künstlergruppe, mit der vier seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen arbeiten und ich freue mich, dass Jan Dvorak und Thomas Fiedler mit ihrer neuen Musiktheater-Produktion UTOPIA nicht nur die Kampnagel-Hallen, sondern auch das IBA–Gelände bespielen“, sagte Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard. Kommando Himmelfahrt beschäftigt sich in seiner zweiteiligen Inszenierung „UTOPIA“ mit Thomas Morus, einem der aufregendsten Vordenker des frühen 16. Jahrhunderts. Morus entwarf 1517 in seinem epochalen Roman „Utopia“ erstmals die Vision eines idealen Staatswesens: eine Welt, in der Gemeineigentum, Kollektivismus und Rationalität in sozialer Harmonie einen neuen Menschen formen sollten. Obwohl Morus‘ „Utopia“ nie als Blaupause für eine reale Welt gedacht war, inspirierte sein Gedankenexperiment verschiedene politische Aktivitäten. Morus‘ Vision war Fiktion, Wunschtraum und zugleich Satire auf die Gesellschaft seiner Zeit.

„Welches verborgene Ideal steckt hinter der Kritik an bestehenden Verhältnissen? Wie sähe ein idealer Staat aus und könnten wir ein Leben darin überhaupt ertragen? Das sinddie Fragen, denen wir mit „Utopia“ nachgehen“ berichteten Jan Dvorak und Thomas Fiedler von Kommando Himmelfahrt. Mit ihrer Interpretation von „Utopia“ begeben sie sich mitten hinein in Morus‘ ursprüngliches Gedankenexperiment. Zur Eröffnung der IBA Hamburg entwickelt Kommando Himmelfahrt eine Inszenierung in zwei Teilen sowie ein Songbook, das den Zuschauer mitnimmt auf die Reise in ein fernes Utopia.

 

UTOPIA ist ein Projekt zur Eröffnung des IBA-Präsentationsjahres von Kommando Himmelfahrt in Kooperation mit Kampnagel, ermöglicht von der IBA Hamburg und den IBA-Bauherrn Sprinkenhof AG, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, BEHRENDT WOHNUNGSBAU KG (GmbH & Co), Sparda-Bank Hamburg, PRIMUS Developments GmbH, SchwörerHaus KG, Benno und Inge Behrens-Stiftung, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bäderland Hamburg GmbH, Nordwandhalle Betriebsgesellschaft mbH. Gefördert von der  Hamburgischen Kulturstiftung und der Augstein Stiftung.

 

UTOPIA von Kommando Himmelfahrt. Eine zweiteilige Inszenierung

UTOPIA 1: Kampnagel // K1 am 14.02. und am 16.02. 2013, jeweils 20.00 Uhr

UTOPIA 2: IBA Hamburg, Wilhelmsburg Mitte // Am Inselpark am 23.03. 2013, 19.00 – 21.00 Uhr Parcours, verschiedene Spielstätten.

IBA: Grenzen reduzieren — ZollZaunAbriss öffnet den Horizont

Sonnig, frische Winterluft, wunderschönes Farbenspiel beim weiten Blick über den Deich der Harburger Chaussee, Veddel auf die zauberhafte Kulisse der City von Hamburg.

Reduzieren von Grenzen ist ein befreiendes Thema. Gute Laune bei allen.
Bringt der symbolische Akt künftig weitreichende weitere positive Effekte? 

124 Jahre Zollhafen/Freihafengrenze — jetzt bietet der fallende Zaun eine Chance für ein neues Empfinden der Menschen auf den Elbinseln:
Elbe nicht als Grenze, sondern Verbindung, als Chancenraum.

Berichte:

http://www.ndr.de/regional/hamburg/freihafenende113.html

http://moin-moin-norden.de/iba-hamburg-wilhelmsburg-der-zollzaun-ist-gefallen/

Hamburg 1 sendet Montag 14. Januar ab 17 Uhr dazu.

Hier die offizielle Pressemitteilung:

Der Zollzaun fällt – freier Zugang zum Spreehafen

Mit dem Zollzaun fällt der „eiserne Vorhang“ von Wilhelmsburg – zu diesem großen Ereignis legte Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg heute selbst Hand an und begann mit einem Schneidbrenner den Zaunabriss. Neben dem Bürgermeister sprachen Colette Hercher, die Präsidentin der Bundesfinanzdirektion Nord und bislang zuständig für den Zollzaun, Liesel Amelingmeyer, Gründungs-mitglied des Vereins Zukunft Elbinseln sowie IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg Grußworte. In wenigen Wochen ist der Weg zwischen Stadtteil und Ufer ganz frei. Diesen historischen Tag feierte die IBA Hamburg mit Initiatoren, Unterstützern und Anwohnern. Mit der Öffnung des Zollzauns erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch der Bevölkerung. Die Hamburger Elbinseln rücken heute ein Stück näher an die Hamburger Innenstadt heran.

Hamburg, 12. Januar 2013 – „Auch wenn viele unserer Zöllner, die häufig ihr ganzes bisheriges Berufsleben mit und an dem Zollzaun verbracht haben, den Fall dieses Zaunes vielleicht mit ein wenig Wehmut beobachten werden, freuen wir uns doch darüber, dass die „Zollgrenze“ nun mitten im Herzen der Stadt entfallen kann“, sagte Colette Hercher als Präsidentin der Bundesfinanzdirektion Nord. Als bisherige Zuständige für Freihäfen und Zollstationen hatte die BFD Nord den Zollzaun am 1. Januar 2013 offiziell aus dem Freihafen entlassen, sodass nun feierlich die letzte sichtbare Erinnerung an die letzte Nutzung des Geländes als Hafengebiet entfernt werden konnte. Den ersten Schritt dazu machte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: Mit einem Schneidbrenner begann er mit dem Abriss des Zollzauns und verwirklichte damit den schon lange geäußerten Wunsch der Anwohner, den Weg ans Ufer des Spreehafens von jeder Stelle aus zugänglich zu machen.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, sagte: „Wir legen den Zollzaun nieder. Das tun wir nicht aus Missachtung seiner historischen Rolle – aber die hat er inzwischen ausgespielt. Seit 1903, also 110 Jahre lang, hat das drei Meter hohe stacheldrahtbewehrte Gitter den direkten Weg zwischen den Wohnquartieren und dem Hafenbecken versperrt – für Schmuggler und Bewohner gleichermaßen. 2013 aber wird das Jahr der IBA, der Internationalen Bauausstellung, und das Jahr der igs, der internationalen Gartenschau. Es wird das Jahr der Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger. Da ist kein Platz mehr für einen Zaun. Es geht heute auch darum, dass endlich auch innerhalb Hamburgs die Grenzen an Bedeutung verlieren, weniger sichtbar sind.“

Gründungsmitglied des Vereins Zukunft Elbinseln, Liesel Amelingmeyer setzte sich in ihrer Funktion stark für die Interessen der Wilhelmsburger und Veddeler ein und trieb den Wunsch nach einer Öffnung zum Wasser als Initiatorin mit voran: „Die Menschen in Wilhelmsburg und auf der Veddel haben bei der Erfolgsgeschichte des Zollzaunabrisses mitgeschrieben. Sie haben sowohl einen Zugang zum Spreehafen rund um die Uhr durch erste Schlupftore ermöglicht und die fertigen Planungen für eine  Hafenquerspange über den Spreehafen gestoppt.“

Der Spreehafen hat einen ganz eigenen Charme: Deichübergänge für Fußgänger und Radfahrer erleichtern jetzt die Zugänglichkeit, neue Freitreppen laden zum Sitzen ein, Rampen und eine neue Ampelanlage schaffen eine kurze Verbindung zwischen dem Hafenbecken und dem Stübenplatz im Herzen des Reiherstiegviertels. In wenigen Minuten können Spaziergänger nun von dort ans Wasser gelangen. Zwei weitere Deichübergänge und eine neue Fußgängerampel erleichtern entlang der Harburger Chaussee außerdem den Zugang zum Wasser. Spaziergänger und Radler können auf einem 4,5 Kilometer langen Spazierweg um den ganzen Spreehafen herum authentische Hafenstimmung und Industrieromantik erleben: Lange Deiche und Polderwände sind zu sehen, in großen Hallen lagern Kakaoberge, auf Gewässer liegen Schuten und schwimmendes Hafengewerbe.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Mit der Öffnung des Spreehafens greift die IBA Hamburg eine langjährige Forderung der angrenzenden Stadtteile auf. Mit der heutigen Öffnung des Spreehafens rücken Elbinseln und Hamburger Innenstadt näher zusammen. Außerdem vereinen sich Hafennutzung und Freizeitaktivität für eine höhere Lebensqualität der Anwohner. Dazu gewinnt der Deich durch dieses Projekt mit den Freitreppen, die sich in das Deichbild einfügen, eine neue gestalterische Dimension.“

Mehr als 100 Jahre lang war der Freihafen umzäunt. Nachdem im Juli 2010 der Zollzaun zwei Pforten bekam, durch den die Bewohner der Veddel und Wilhelmsburgs ungehindert zum Wasser gelangen konnten, folgte im Oktober 2011 die Fertigstellung des Fuß- und Radwegs an den neuen Hafenbahnbrücken. Dieser Schritt schloss die letzte Lücke. Seither können die Bewohner das Hafenbecken umrunden. Im Herbst 2012 feierten alle Beteiligten den wieder aufgenommenen Fährbetrieb zum Anleger Ernst-August-Schleuse an der Klütjenfelder Straße. Der Abriss des Zollzauns heute war der wichtigste Schritt des IBA-Projekts „Öffnung des Spreehafens“.