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Posts Tagged ‘Handelskammer’

HK24 _ EU Datenschutz — Zukunft gestalten

Im ehrwürdigen Plenarsaal der Handelskammer Hamburg gab es einen lehrreichen Abend der
Hamburger Datengesellschaft e. V. www.hamdg.de

Zusammenfassung des Veranstalters hier: http://www.rws-verlag.de/hauptnavigation/aktuell/news-detail/article/335/HDG-EU-Datenschutz-Gesetz-hebelt-teilweise-deutsche-Schutzrechte-aus.html

Vortrag: „EU-Datenschutz-Grundverordnung: Aussichten und Stand der Beratungen“
mit
Dr. Rainer Stentzel, Regierungsdirektor im Bundesministerium des Innern,
Prof. Dr. Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Geladen haben Dr. Philipp Kramer, Rainer Liedtke und Carsten Welp in ihrer Funktion als Vorstand
der Hamburger Datenschutz Geselschaft e.V. www.hamdg.de

Dr. Philipp Kramer erläuterte EU Zusammenspiel der Fachminister / Mitgliedstaaten zu DatenschutzGrundverordnung

 

Einige Fragmente aus dem Vortrag von Prof. Dr. Johannes Caspar,
Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit:

Welches Länderrrecht ist anwendbar?

Einfach das, in dem Land, in dem der Dienst angeboten wird.

– Verbesserung der Position der Internetnutzer

– Recht auf Vergessenwerden

– Recht auf Datenübertragbarkeit (von Plattform zu Plattform Daten mitnehmen)

Privacy by Design , Privacy by Default

Datenschutzrecht besser durchsetzbar

Höhe der möglichen Strafzahlung neu: 2% des jährlichen Umsatzes eines Unternehmens, das kann bei Google 1 Milliarde sein

Schattenseiten: Zuständigkeitsbereich ist dort gebündelt, wo das Unternehmen den Hauptsitz hat, ist somit wählbar.

Auslegungskompetenz

Keine schnellere effizientere Datenschutzhandhabung zu erwarten.

Unterregulierung: Videoüberwachung fehlt vollkommen

Unsere nationalen Regelungen sind vorbildhaft.

IPP_HK24_Produkt Innovationen_Neue Materialien_Von Werften + Werkshallen

Link zu den Vortragsfolien

http://klima.hamburg.de/veranstaltungen/

Kommentare bei Twitter #ipp_hh

Das IPP Netzwerk  hat eingeladen zur Fachtagung – Materialauswahl und Ressourceneffizienz

Veranstaltung des Hamburger Kompetenznetzwerk Umweltfreundliche Produktentwicklung
Tobias Knahl, Handelskammer Hamburg,
Peter Mordhorst, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, vertreten durch Antje Knaack

Ausführliche Dokumentation der Vorträge demnächst online. Vorab einige Fragmente / Erinnerungen an den spannenden Tag:

Moderation: Dirk Jepsen, Ökopol

Produktpolitische Lösungsstrategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Umweltpolitische Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz von Produkten auf Ebene der EU und des Bundes

Dr. Jan Berger, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Definition: Was ist eine natürliche Ressource?
Umweltbundesamt Glossar zum Ressourcenschutz
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4242.html

Wir brauchen eine Entkopplung von Ressourcenverbrauch + wirtschaftlichem Wachstum durch Rohstoffsicherung + Steigerung der Ressourceneffizienz.

Ziel: Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994.

Dafür wurde RessourceneffizienzProgramm ProgRess entwickelt.

http://www.bmu.de/ressourceneffizienz/progress/doc/48399.php

Ziel: schnellere Verbreitung von „best performing products“.

http://www.bmu.de/produkte_und_umwelt/oekodesign/oekodesign_richtlinie/doc/39037.php

http://www.stuttgart.ihk24.de/innovation/energie_und_umwelt/Umweltrecht/965682/Oekodesign-Verordnung_fuer_externe_Netzteile_in_Kraft_getreten.html;jsessionid=94E4CC631521F4A61783094672EE0A8F.repl21

Aktuelle Preise

http://www.bundespreis-ecodesign.de/

http://www.umweltinnovationsprogramm.de/

10:15 Neue Materialien und ihr Potenzial für ressourceneffiziente Produktlösungen

Hybride Werkstoffsysteme für hochfeste Leichtbau-Komponenten

Prof. Dr.-Ing. Norbert Huber, Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrum, Geesthacht

Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe – Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und limitierende Faktoren

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Luftfahrtanwendungen sind besonders spannend, wegen der hohen Anforderungen.

Beispiele Materialforschung für multisektorale Anwendungsfelder.

Norbert.Huber@hzg.de

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Dipl.-Ing. Hendrik Roch, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen

Innovative Ansätze für Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

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Über nachwachsende Rohstoffe

Biokunststoffe, biologisch abbaubar, biologisch nicht abbaubar.

Rohkunststoffe/Additive/Füllstoffe/Verstärkungsstoffe

Beispiele: Polymilchsäure PLA,  Thermoplastische Stärke TPS,  Celluloseacetat CA,  …

Dr. Jan Lüdtke, Johann Heinrich von Thünen-Institut für Holztechnologie und Holzbiologie, Hamburg-Bergedorf

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Innovative Ansätze für Werkstoffe auf nachwachsenden Rohstoffen

für u. a. Politikberatung

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Designanforderungen an Werkstoffe über Nachhaltigkeitsaspekte hinaus

Dr. Christoph Semisch, EPEA GmbH, Hamburg

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Cradle to Cradle,

EPEA in der Patriotischen Gesellschaft steht für „neues Denken“ .

Rücknahmekonzepte werden nicht überall auf der Welt umgesetzt.

Designbegriff erweitern: statt Materialien am falschen Ort zu haben,

ästhetisch die richtigen Dinge am richtigen Ort zu haben.

(Materialinput auf der Erde nur durch Einschlag von Meteoriten)

Verbrauchsgüter im biologischen Kreislauf

Gebrauchsgüter im technologischen Kreislauf

Wenn ein Joghurtbecher aus 150 Substanzen besteht, kann ich dann davon ausgehen, dass derjenige, der ihn befüllt, weiß, was er tut?

Wir brauchen Transparenz über die verwendeten Produkte!

Cradle To Cradle Zertifizierung bekommt immer mehr Bedeutung im Marketing.

Gebäude wie Bäume, Städte wie Wälder schafft auch soziale Qualität, die auch Arbeitgebermarken stärkt.

Credo: Werden Sie Teil der Lösung!

Goodbaby: http://www.youtube.com/watch?v=SXL-yDH8Stk

Gugler: http://www.youtube.com/watch?v=urGAIxTj3Dw

Maersk: http://www.youtube.com/watch?v=Axs4MT8QCcg

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12:15 Neue Materialien und innovative Produkte – Diskussionen am runden Tisch

Round-Table Diskussionen mit den Teilnehmern

13:15

Materialauswahl in der praktischen, betrieblichen Umsetzung – gute Beispiele

Materialauswahl für eine nachhaltige Produktentwicklung – Impulse, Vorgehen und eingesetzte Instrumente

Karsten Bleymehl, Material ConneXion Cologne, Köln

Strategien für die umweltorientierte Materialauswahl in mittelständischen Unternehmen, bei Designern und Architekten“

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Hauptaufgabe: Antworten auf die Frage finden, wie Kreisläufe geschlossen werden können.

Wir sind alle biologisch abbaubar. Wichtiger ist kompostierbares Material ConneXion

Druckbare Elektronik. Flexibel.

Biotechnologie: Verpackungsmaterial wächst aus Pilzen.

Ein nachhaltiges Material macht noch kein nachhaltiges Produkt.

Dr. Sascha Peters, HAUTE INNOVATION – Agentur für Material und Technologie, Berlin

Strategien für die umweltorientierte nachhaltige Materialauswahl:

Verwenden Sie Materialabfälle!

Materialrevolution! Tolle Ideen von Dr. Sascha Peters

Schlaglichter: Projekte und Aktivitäten zur ressourcenschonenden Materialauswahl in der Hamburger Wirtschaft

Kurzvorstellungen von Partner des IPP-Kompetenznetzwerkes und ihrer Kunden

o Produktentwicklung „Milktumbler“

Christian Schüten, BFGF Design Studios und Mutter Gesellschaft für Design und Vermarktung mbH und DE ÖKO MELKBUREN

o Topologieoptimierung als Ansatz für Materialeinsparung und Ressourcenschonung

Dirk Pieper, pike engineering & CAE-Forum.de und Carsten Gerdes-Götz, FE-DESIGN GmbH

o Eine Cloud-Box geht ihren Weg

Georg Möller, Ideenscout und Ali Jelveh, Protonet

o FSC und PEFC Zertifizierung für Holz- und Papierprodukte – wann ist eine Produktkettenzertifizierung erforderlich?

Simone Werner, Deutsche Zertifizierungsberatung

o Verpackungsmaterialien passgenau und nachhaltig engineered Carolina Schweig, C.E.Schweig – Verpackung – Material – Engineering

o Massen- und Energiebilanzierung für Materialauswahl und Ressourceneffizienz

Britta Schwartze, Schwartze id.vt

o SWIPPO, Der ergonomische Sattelstuhl

Roberto Stein, INVENTO DESIGN und Nitzbon AG, Hamburg

o ecophonics – Der Design-Lautsprecher für das nachhaltige Klangerlebnis Lars Wilcken, Energiemanagement und Business-Training für Betrieblichen Umweltschutz und Dr. Karl-Hermann Graeff, Audio-Ambiente

Unternehmen und Lösungsanbieter – Marktplatz der Ideen

Industrie-Designer, Produktentwickler sowie Vertreter der regionalen Materialforschungs- Institute stellen sich im bilateralen Gespräch den spezifischen Fragen von Unternehmen

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Am Abend: Kunst in der Handelskammer

H. D. Tylle

Von Werften + Werkshallen

Stationen einer Deutschlandreise

Industrie wird oft mit Schmutz, Häßlichkeit in Verbindung gebracht.

In diesen Bildern wird eine eigene Wirklichkeit dargestellt.

http://www.hk24.de/servicemarken/presse/pressemeldungen/2176666/Von_Werften_und_Werkshallen.html

Prof. Heinz Spielmann macht neugierig auf die Bilder, die dann alle begeistern. Wunderbare Kompositionen, Farben, Ansichten.

http://www.tylle.de/ sehenswert! 

Weitere Bilder derzeit zu sehen es in der http://www.galerierose.com/

Hamburg Handelskammer Hans-Bredow-Institut — ein unvergesslicher Tag!

Ich gebe ja gern zu, dass ich unsere Handelskammer liebe. Nicht nur wegen der wunderschönen Räume, auch wegen der faszinierenden Veranstaltungen, die ich dort immer wieder erlebe. Heute war allerdings ein außergewöhnlicher besonderer Handelskammertag für mich.

Das Hans-Bredow-Institut hatte wieder mal eingeladen zu einem Symposium. Jedes HBI-Symposium der vergangenen Jahre war ein Geschenk, denn allein durch das verlinken der Inhalte, die mich inspiriert hatten, bekam ich sehr viele freundliche Emails, guten Gedankenaustuasch, Impulse, Entwicklung neue Themen in meiner Sicht von Medienforschung: VertrauensBildung + MedienKompetenz.
Das Thema heute war schon sehr speziell: Online-Jugendschutz … geht´s noch?

Die Referenten waren inspirierend. Die Diskussion erfreulich kontrovers. Natürlich wieder gut moderiert + reflektiert durch den immer wieder erfrischenden Dr. Wolfgang Schulz.

Es gab ein paar Statements, die mich besonders erreicht haben.
Dr. Thilo von Trott hat sehr eindrucksvoll Risiken + Nachteile von Zensur dargelegt.

Dr. Stefan Münker hat in einem sehr gut vorbereiteten Vortrag verdeutlicht:
WAS IST DAS INTERNET?

Hilfreich war auch die Provokation von Prof. Dr. Mark D. Cole, in der er den Begriff Gesetz mit Experimentierfreude zusammen betrachtete.

Auf dem Dach der Handelskammer gab es dann ein Nachspüren, Reflektieren, Kommunizieren. Dabei faszinierte mich ganz besonders Rita Weinert mit ihrer besonderen Ausstrahlung.

Nun ist ja die Handelskammer voller Inspiration. So durfte ich, während ich auf den Beginn der Arbeitsgruppe des e-Commerce wartete, noch eine wundervolle Ausstellungseröffnung erleben: Tee + Zen sind EINS !!!

Tja … so ist es wohl auch zu erklären, dass ich dort einem Künstler begegnete, der mich schon vor mehr als einem Vierteljahrhundert faszinerte:
Wolfgang Werkmeister.

Was für ein Tag!

Jugendschutz in der Handelskammer am 25. 5. mit HBI

Am 25. Mai 2011 laden in die Handelskammer Hamburg ein:
Thomas Fuchs  Direktor Medienanstalt Hamburg /  Schleswig-Holstein (MA HSH)
Dr. Wolfgang Schulz  Direktor Hans-Bredow-Institut
Dr. Thomas M. Schünemann  Vizepräses Handelskammer Hamburg

Link zur Veranstaltung
Zum Jahresende 2010 ist die Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) überraschend gescheitert.  Nun gilt es, die Erfahrungen aus der Diskussion im vergangenen Jahr zu nutzen und die Anforderungen an einen angemessenen Jugendmedienschutz noch klarer zu definieren. Im Rahmen des Symposiums „Online-Jugendschutz – geht’s noch?“ von MA HSH, Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg diskutieren Unternehmer und Wissenschaftler, Befürworter und Kritiker des JMStV die Problemstellen der Reform – mit dem Ziel, die Vorstellungen aller Betroffenen genauer zu erfassen und deutlicher zu artikulieren.
Vormittags analysieren Vertreter von TV-Veranstaltern, Verlagen, Games-Produzenten und sozialen Netzwerken die Bedürfnisse der Wirtschaft  und wenden sich unter anderem folgenden Fragen zu: Welche Interessen formulieren unterschiedliche Branchen im Hinblick auf den Online-Jugendschutz? Was waren die Erwartungen bis Jahresende, wie ist die Lage jetzt?
Am Nachmittag geht es prinzipieller um die Frage, inwieweit der Kommunikationsraum Internet Besonderheiten aufweist, die gegebenenfalls stärker als bisher auch regulatorisch berücksichtigt werden müssen. Zudem disuktieren Experten die Potenziale sowie die praktischen Probleme der freiwilligen Selbstkennzeichnung.

Weitere Informationen zum Thema unter anderem unter:
http://www.kjm-online.de/de/pub/recht/gesetze_und_staatsvertraege/jugendmedienschutz-staatsvertr.cfm

Gesundheitstag der Hamburger Wirtschaft mit viel Inspiration + Fakten

Unter dem Motto: fit-in-hamburg fand in der Handelskammer eine Veranstaltung statt, die mehr zu bieten hatte, als nur vom Obstkorb zur Unternehmensstrategie — Erfolgreiches Gesundheitsmanagement in Unternehmen. Fachvorträge + gute Gesprächen machten den Besuch zu einem IdeenFeuerwerk für Kooperationen.

Gleich am Eingang lockte eine hübsche 3D-Animation eines pochenden Herzens dazu, sich bei Praenobis über Präventionsmedizin zu informieren. Bei der Akademie für Baubiologie erfuhr ich viel über VitalHausTuning. Nicht nur bei fruits+friends + biobob gibt es auch gleich frische Vitamine passend geliefert.

Wie philosophische Beratung funktioniert, das erfuhr ich von Victoria Dittmer.

In der angenehmen Podiumsdiskussion brachte es Dr. med. Olaf Tscharnezki auf den Punkt, was beim Gesundheitsmanagement in Unternehmen Erfolg verspricht: sich Zeit nehmen + gut zuhören, was die Mitarbeiter im ruhigen Gespräch von sich aus mitteilen.

Fotomesse im rimaju+5. RoundTable Mediation der Hamburger Wirtschaft: Führung+Vertrauen

Auf dem Weg in die Stadt radelte ich wieder mal am Elbufer entlang, um in der Eventlocation rimaju die Fotomesse von Probis zu sehen. Dabei genoß ich einen traumhaften Sonnenuntergang an der Wasserkante. Klaus Genge war zufrieden, denn die Gäste waren in bester Stimmung, so wie auch gestern schon beim XING-Treffen der Fotografen im rimaju.

Es war wieder ein gelungener Abend in der Handelskammmer beim 5. RoundTable Mediation der Hamburger Wirtschaft. Konfliktmanager + Vertreter aus der Wirtschaft diskutierten angeregt über Erfolgsfaktoren vertrauensvoller Führung, Unternehmenskultur + Changemanagement-Chancen. Bein gemütlichen Ausklang kam dann auch wieder die Rede auf den von Kai von Luck vorgeschlagenen Begriff HEIMAT. Wir kamen überein, dass auch Konfliktverhalten in aller Regel vertrautes Verhalten ist, welches eine Art Heimat in der Art zu sein bedeutet.

Vertrauen in Unternehmen — Wie entsteht es? Was gefährdet es?

Zu diesen Fragen habe ich heute in der Handelkammer wunderbare Diskussionspartner genossen beim „Round Table Konfliktmanagement und Mediation der Hamburger Wirtschaft“. Nach meiner kurzen Einleitung sprudelten die Ideen. Es ging um Glauben, Wertesysteme und vertrauenförderndes Führungsverhalten.