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Archive for Mai 2011

Faszination Netzwerke in der Metropolregion

Heute war wieder einer der Abende, an denen die Fülle der Attraktionen überwältigend war. Bei dem Traumwetter hätte eigentlich 0 % Programm + einfach Seele baumeln lassen irgendwo am Wasser gut gepaßt. Da waren jedoch Einladungen, die noch attraktiver waren.

Ausstellungseröffnung des Kunstprojekts RESPEKT-füreinander (Dialog der Generationen) in Kooperation mit dem Verein WERTE ERLEBEN e.V.: Ca. 80 Teilnehmer im Alter von 11-82 Jahren haben mehr als ein halbes Jahr gemeinsam kreativ gearbeitet. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen, Gemälde etc. Ab 30. Mai 2011 um 19 Uhr ist die Vielfalt der Arbeiten von Alt und Jung in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen. Am 14. Juni um 19 Uhr findet dann eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Arbeiten zugunsten weiterer Projekt versteigert werden.

Bei XING fand dann wieder eine IXDAHH-Veranstaltung der Sonderklasse statt. Marty Cagan von der Silicon Valley Product Group hat einen Vortrag zum Thema „How to Create Products Customers Love“ gehalten und seine bisherigen Erfahrungen mit uns geteilt.  Wie der Titel des Vortrages schon deutlich macht, nimmt der Nutzer bei Marty Cagan einen hohen Stellenwert ein – denn nur wer seine Nutzer kennt und versteht, kann Produkte entwickeln, die sie begeistern. Dazu gehört zum Beispiel der regelmäßige Prototypen Test im User Lab.  Da auch das User Experience Design bei Marty Cagan eine große Rolle spielt, ist der Vortrag für alle UX-Interessierten natürlich besonders interessant.
1. what I tell CEO’s about why they need to care about and invest in UX
2. what I tell product people about how to work with UX
3. what I tell UX people in how to succeed in product teams
Der Webmontag organisierte die Veranstaltung diesmal zusammen mit dem Startup Weekend Hamburg: http://hamburg.startupweekend.org (27. bis 29. Mai).

Am Webmontag wurden die Gewinner des Startup Weekends mit Ihrer Idee präsentiert. Vier erfolgreiche Startups wurden vorgestellt +der Dialog mit Investoren und Förderern initiiert. Details: http://www.digitalmediawomen.de/2011/05/30/rockstars-and-boobs-beim-start-up-weekend-hamburg-swhh11/

WEBMONTAG in der
Macromedia Hochschule (www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/standorte/campus-hamburg.html) mit den Gewinnern des Weekends, Startups, geförderten Ideen sowie Investoren und Förderern.

Die Start-ups:

Markus Schranner Managing Director Piryx

Stephan Uhrenbacher CEO 9flats

Stefan Wolk  a member of the Otto Group Leiter Marketing und Produktentwicklung smatch.comund CMO SURFMARKEN.de

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Liebenswerte Dialoge im zauberhaften Fischerhaus+Historie+Jazz+viel mehr

Die Einladung zu „Stille Häuser, stürmische Geschichten“, die übrigens in der HASPA weitergeführt wird, ließ nicht erahnen, wie viel Inspiration in dem wunderschönen Ort des immer wieder vor mir sehr gern besuchten Fischerhaus heute auf mich wartete. Freundliche Menschen in wunderschönen historischen Trachten verwöhnen die Gäste in dem Zaubergarten, der aus meiner Sicht das Blankenense-Idyll am volkommensten repräsentiert. Nicht so stolz, wie der Traumblick am Süllberg, sondern einfach etwas tiefer, dafür sehr viel spezieller, liegt der Garten dieser Altentagesstätte, die heute mit Büchern, Leckereinen, Jazz, Vorträgen einige regionale Originale lockte.

Da mir Volkert Sörensen schon seit jeher als sympathischer Zeitgenosse in Blankenese angenehm aufgefallen war, freute ich mich sehr, dass ausgerechnet neben ihm der schönste Platz mit Blick auf die Estemündung frei war. Wie gut die Entscheidung war neben ihm Platz zu nehmen, das zeigte sich schnell durch die Menschen, die dazu kamen.

Aus meinen beruflichen Anfangsjahren als Portraitfotografin hätte ich mir Kunden gewünscht wie Herrn Dirala. Der Senior des bekannten Blankeser Inneneinrichtungshauses zeigte charmante Seiten. Bei meinem Eintreffen im Garten freute ich mich über einen gemütvollen Herrn, der fröhlich im Gras vor der Jazzband saß. Wie gut, dass das Gras weniger bequem war, als die Bank, auf der ich saß. So bekam ich dann das große Vergnügen mich mit dem früheren Marketingchef Wulf Schulemann mit seiner Gattin zu unterhalten über Blankeneser Berühmtheiten.

Zwischenzeitlich durfte ich dann noch von Volkert Sörensen erfahren, wieso die Süllberg Flagge mit den Maßen 2,70 x 5 m so immens wichtig ist, dass sie nie fehlen darf: „… damit die Blankeneser wissen, wie der Wind weht:“

Genau … dem mag ich nur noch hinzufügen, dass ich mir sehr freute ein Intermezzo von Pastor Plank mit Waschbrett-Musik bei der Jazzband genießen zu dürfen. Ein perfekter Nachmittag. Ich bekenne: ich liebe das Fischerhaus schon lange. Heute besonders.

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2. Umwelthauptstadt-Dialog „Schlau kaufen statt Kaufrauschen“ GoodGoods

Wege zum nachhaltigen Konsum wurden beleuchtet auf der Messe GoodGoods, die heute eröffnet wurde. Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Dialoge sondierten, wie die jeweiligen Blicke auf nachhaltigen Konsum sind.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte ihren Teil der Veranstaltung ab 16 Uhr sehr sorgsam vorbereitet.
11 von gut eingestimmten Moderatoren geführte Besucherrundgänge wurden anschließend ausgewertet. Ich hatte einen dieser Rundgänge übernommen: GoodFinance habe ich mir ausgesucht, weil ich Vertrauen, sowie VertrauensBildung in diesem Bereich besonders wichtig finde.
So diskutierten wir an den Ständen gemeinsam mit den 4 Anbietern auf der Messe. Oikocredit, Forest Finance, GLS, Triodos waren gute Dialogpartner. Gemeinsam mit der Studentin Franziska, die kluge Fragen an die Anbieter parat hatte, untersuchten wir, was die Herausforderungen in diesem Segment sind. Nicht überraschend kam auch hier die Erkenntnis: Bildung, Aufklärung, Transparenz sind Schlüssel für mehr nachhaltige Investitionsbereitschaft. Wenn die Bürger erkennen, wie Geld nachhlatigen Zielen dient, dann kann auch nachhlatiges Investment stimuliert werden.

Fazit: die Messe bietet einen guter Anfang, um in den Gedankenaustausch zu gehen. Es ist jedoch viel Optimierungspotenzial:
mehr regionales Angebot, mehr Alltagsbedarf integrieren, bessere Überprüfbarkeit der Qualitätskriterien, insgesamt mehr Bildung, was die Werte im Detail bedeuten.

Vieles ist online leichter zu kommunizieren, als im Laden. Daher ist gerade SocialMedia sicher ein gutes Instrument, um Verbraucher aufzuklären.
Insgesamt ist ein Blick lohnend, wie das Konsumverhalten der Hersteller auch das Verhalten der Konsumenten positiv stimulieren kann.Wie lassen sich Nachhaltigkeitsthemen künfitg erlebbar spannend so gestalten, dass das Thema als relevant empfunden wird?

Wie messen wir Lebensqualität? Hier ist allein im Denken ein immenser Schritt zu mehr nachhaltigen Verhaltensweisen mit grosser Wirkung zu initiieren. Konsens über Werte ist schneller zu erreichen, als die Umsetzung. Hier braucht es sicher noch ganz viele dieser erfrischenden Umwelt-Dialoge.

IOS Inspiration Gruppenklugheit Kolloquium Psychologie Uni HH

Nach Wilfried Schneider + Carmen Thomas gabe es schon wieder ein Highlight zur GruppenKlugheit im Kolloquium der Psychologen.
Prof. Dr. Wilfried Schley referierte über seine Methode: Kollegiales Teamcoaching

Farbenfroh schilderte er seine Ansicht über die Methoden im Coaching, die am schnellsten zufriedene Klienten bringen: einfach das Selbstbild der Ratsuchenden bestätigen. Das bringt zwar keine nachhaltige Veränderung, jedoch schnell kuschelige Stimmung.

So provokant, wie das Kolloquium begonnen wurde, verlief es dann auch sehr lehrreich weiter, indem wir (eine große Gruppe von ca. 50 „gestandenen“ psychologisch Aktiven) wunderbar „hinter den Bahndamm gelockt wurden“ mit unseren eigenen Tricks. Schnell dem „System helfen wollen“ führt eben genau dazu: das Helfersystem bleibt unverändert. Der Prozess in der Methode jedoch, die Prof. Dr. Wilfried Schley vorstellte, bewirkt nachhaltig Verhaltens-Änderungen, ohne zu problematisieren. Sehr angenehm! Ich bin infiziert + werde mich der Methode bedienen, wann immer dies sinnvoll scheint. DANKE Prof. Schley!

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Hamburg Handelskammer Hans-Bredow-Institut — ein unvergesslicher Tag!

Ich gebe ja gern zu, dass ich unsere Handelskammer liebe. Nicht nur wegen der wunderschönen Räume, auch wegen der faszinierenden Veranstaltungen, die ich dort immer wieder erlebe. Heute war allerdings ein außergewöhnlicher besonderer Handelskammertag für mich.

Das Hans-Bredow-Institut hatte wieder mal eingeladen zu einem Symposium. Jedes HBI-Symposium der vergangenen Jahre war ein Geschenk, denn allein durch das verlinken der Inhalte, die mich inspiriert hatten, bekam ich sehr viele freundliche Emails, guten Gedankenaustuasch, Impulse, Entwicklung neue Themen in meiner Sicht von Medienforschung: VertrauensBildung + MedienKompetenz.
Das Thema heute war schon sehr speziell: Online-Jugendschutz … geht´s noch?

Die Referenten waren inspirierend. Die Diskussion erfreulich kontrovers. Natürlich wieder gut moderiert + reflektiert durch den immer wieder erfrischenden Dr. Wolfgang Schulz.

Es gab ein paar Statements, die mich besonders erreicht haben.
Dr. Thilo von Trott hat sehr eindrucksvoll Risiken + Nachteile von Zensur dargelegt.

Dr. Stefan Münker hat in einem sehr gut vorbereiteten Vortrag verdeutlicht:
WAS IST DAS INTERNET?

Hilfreich war auch die Provokation von Prof. Dr. Mark D. Cole, in der er den Begriff Gesetz mit Experimentierfreude zusammen betrachtete.

Auf dem Dach der Handelskammer gab es dann ein Nachspüren, Reflektieren, Kommunizieren. Dabei faszinierte mich ganz besonders Rita Weinert mit ihrer besonderen Ausstrahlung.

Nun ist ja die Handelskammer voller Inspiration. So durfte ich, während ich auf den Beginn der Arbeitsgruppe des e-Commerce wartete, noch eine wundervolle Ausstellungseröffnung erleben: Tee + Zen sind EINS !!!

Tja … so ist es wohl auch zu erklären, dass ich dort einem Künstler begegnete, der mich schon vor mehr als einem Vierteljahrhundert faszinerte:
Wolfgang Werkmeister.

Was für ein Tag!

Bürgerlabor NEXTHAMBURG Salon im Werkheim mit Politik + Ehrung

Schon beim Ankommen im Werkheim war zu spüren:
hier wurde mit Liebe zum Detail ein Event gut vorbereitet.
Themenlisten, sinnvolle Sticker, Fragebögen, perfekt vorbereitetes Empfangsteam, NEXTHAMBURG-Taschen mit Sitzkissen auf den Stühlen, farbige Tücher, Körbe, überall wurde spürbar: uns ist es wichtig, dass wir hier + heute GUTES KONSTRUKTIVES MITEINANDER erleben.

Vor der Posiumsdiskussion gabe es ein perfekt durchdachtes IdeenSpeedDating. Jeder hört seinem Gegenüber zu vordefinierten Fragen 90 Sekunden aufmerksam zu, wechselt dann nach ausgeklügeltem System das Gegenüber. Moderatoren tragen die Essenz der Wechsel-Dialoge zusammen. Gut gemacht!

In der Podiumsdiskussion treffen Politiker + Praktiker auf Visionäre. Die Koordinatorin der Umwelthauptstadt-Dialoge zeigt die Möglichkeiten + Grenzen einer Behörde. Gut moderiert werden Dilemmata deutlich, die ein gut gestaltetes Bürgerlabor zu bewältigen hat. OpenData in der Stadt … wie kann Bürgerbeteiligung gut funktionieren?
Konsens:
es ist wichtig proaktive Beteiligung der Bürger zu organisieren, reaktive geschieht ohnehin.

Die Preisverleihung „Land der Ideen“ würdigte das Engagement von NEXTHAMBURG. Der Abend im Innenhof des Werkheim klang mit intensivem Netzwerken aus.

FUSE liefert immer wieder gute Orientierung

Seit Jahren freue ich mich über gute Einblicke, die mir Matthias Steffen von FUSE gibt.
Das Unternehmen für Integrierte Kommunikation und Neue Medien am schönen Mittelweg hat einen sehr informativen Newsletter zusammengestellt:

http://www.fuse.de/fuseletter2011/mai.html

Ich freue mich schon auf meine nächste Begegnung mit Matthias Steffen, bei der wir über Apps, social media, augmented reality und die neuesten Studien über Mediennutzung sprechen werden. Wer Interesse hat dazu eingeladen zu werden bitte Email an positivisten@me.com.

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