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Virale Medien GIGA China + gute Dialoge

Der November ist so bunt, dass es fast beruhigend wirkt, wenn wenigstens das Wetter zeitweise grau daher kommt.

Heute im http://www.giga-hamburg.de/:

Führungswechsel in China: Nationale und internationale Implikationen

Referent(inn)en: Prof. Dr. Sebastian Heilmann (Universität Trier), Dr. Dr. Nele Noesselt (GIGA Institut für Asien-Studien)
Moderation: Prof. Dr. Robert Kappel (GIGA)

Auf dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei der VR China (KPCh) wird die Macht von der derzeit amtierenden vierten Führungselite (mit Hu Jintao und Wen Jiabao an der Spitze) an die nächste Führungsgeneration übertragen. Sieben von neun Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des Politbüros werden ausgetauscht. Auch in den Staatsorganen sowie im Militärapparat stehen umfangreiche personelle Neuerungen bevor. Mit großen Erwartungen schaut die Welt auf den Führungswechsel in China. Zugleich aber wecken die bevorstehenden Veränderungen auch Befürchtungen, dass die neue Führungselite einen anderen Weg in ihrer Außen- und Handelspolitik einschlagen könnte. Die mangelnde Transparenz hat bereits zu umfangreichen Spekulationen geführt.

Das Forum greift diese Fragen auf und bietet eine Analyse auf der Basis des Parteitages und seiner Beschlüsse:
Ist eine strategische Neuausrichtung der chinesischen Politik zu erwarten?
Welche Themen werden die chinesische Agenda der nächsten fünf Jahre dominieren?
Welche Implikationen ergeben sich hieraus für Deutschland und Europa?

Die Veranstaltung gab erstaunliche Impulse. Bei vielen Beschreibungen hatte ich den Eindruck, dass die Betrachtungen auch gut die Herausforderungen unserer Metropolregion beschreiben. Einige Fragmente der Vorträge + Diskussion:

Soziale Medien? Virale Medien!

Machtverteilung befindet sich im Wandel. Hierarchien zerfallen.

Es entstehen zunehmend unkontrollierbare Elemente >
neuartige Gebilde, die wir besser (er-) kennen sollten, um klug mit ihnen umzugehen.

Unser Wohlstand hängt zunehmend von einem Gebilde ab, welches wir nicht verstehen.

Das Bedürfnis mitzuwirken wächst.

Neue Netzwerke entstehen.

WARNUNG VOR KONTINUITÄTSANNAHMEN!

Zum Internet in China: das Verhältnis zu neuen Medien ist zutiefst gespalten.
So, als hätte jemand in der einen Hand den Fächer, um das Feuer weiter zu entfachen,
in der anderen den Wasserschlauch, um das Feuer zu löschen.

Perfekter lässt sich das Klima hier in Sachen Bürgerbeteiligung nicht beschreiben 😉

Weitere Highlights des Tages
Moritz Avenarius: „Wer Ideen schützt, der hat zu wenig.“

Hamburg 2030•seniorengerecht?•gebraucht oder abgeschoben?

Das KörberForum hatte eingeladen zum NDR ins Radiohaus 12 / Foyer zu:
hamburg-2030gebraucht-oder-abgeschoben.html 

Hier ein paar Fragmente aus der Diskussion. (Die Sendung im Radio:
Sonnabend, 19.11.2011, 19.05 bis 20.00 Uhr »Abendjournal Spezial« auf NDR 90,3.)

… erfolgreich altern? Was ist Alter?

Bei der Deutschen Bahn ist es einfach definiert: ab 60 gelten Konditionen für Senioren 

Dass es wichtig ist keine Angstdebatte zu führen, sondern konstruktiv über sinnvolle Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu sprechen, war Konsens.

Wichtig ist starre Grenzen infrage zu stellen.

Altersteilzeit früher beginnen + flexibler gestalten + Möglichkeiten schaffen, um länger zu arbeiten braucht neues Denken + Handeln + bessere Rahmenbedingungen. Vermittlung von Arbeit, wie sie heute praktiziert wird, ist untauglich für neues Miteinander von Kompetenzen.

LebensQUALITÄT: wichtig ist, dass wir für andere wichtig sind!

Das derzeit am stärksten nachgefragte Arbeitskräftepotenzial ist die Alterungsgruppe, die am stärksten in D kleiner wird.
Zuwanderung wird die Schrumpfung in der MetropolRegion geringer halten, als in anderen Regionen.

Prognosen müssen die Annahmen offenlegen, von denen sie ausgehen.

Arbeitsorganisationsfragen müssen dringend angegangen werden.

Wo ist der Platz der Alten? Wie kann bessere Gestaltung gelingen?

Zu häufig entsteht unsinniger Energieverlust durch Kränkung des Gefühls nicht gebraucht & gewollt zu sein

Altersdiskriminierung ist besser zu bekämpfen, als es derzeit geschieht.

Radikaler Denken: wie kann ich die 3. LebensPhase so umgestalten, dass sie in die anderen Phasen besser integriert wird?

Lineare Biographien wird es weniger geben, daher:
raus aus dem Phasendenken + umkonzipieren

Alter ist keine Krankheit! 
Älter werden darf nicht mit Mangel an Gesundheit gleichgesetzt werden. 

Wünschenswerte Entwicklung: Nachbarschaftskontore (weg von Spezialisierung).

In der Stadt Anlaufstellen schaffen für alle Bürger + Orte,
an denen GenerationenDIALOG mehr + besser stattfinden kann.

Dialog in der Stadt führen: welche Gesellschaft wollen wir eigentlich?

Zunehmende Pendlerkultur in Unternehmen gefährdet solidarisches nachbarschaftliches Miteinander.

Unser Familienbegriff ist dringend neu zu definieren. 

Menschen, die Verantwortung übernehmen, werden in keiner Statistik geführt + zu wenig gewürdigt.
Der Begriff SINGLE  greift vielfach zu kurz + zeigt die LebensWIRKlichkeit nicht stimmig genug.

Ältere müssen mutiger werden im Einfordern & sich selber mehr mögen,
so werden sie auch von jungen Menschen lieber gemocht.
Wichtig ist, dass Ältere weniger bevormunden.

Meine persönliche Meinung dazu:
Lernen aus der Vergangenheit ist oft nicht förderlich für kluge + mutige neue  Zukunftsgestaltung!
MöglichkeitsRäume können wir besser von der gewünschten Zukunft her denken, als aus alten Mustern. Wir brauchen NEUE MUSTER für eine gelungen KULTUR DES MITEINANDER. 

Älteren sollten sich so präsentieren, dass die Jüngeren mehr Lust haben auf generationen-übergreifendes Miteinander.

Höhere Anpassungsgeschwindigkeit & Veränderungsbereitschaft der Senioren ist dafür notwendig!

Lernaufgabe: Übergänge gestalten lernen.

Training anbieten für soziale Sicherheit + ermutigen neue Schritte zu gehen …
… dabei hilft 
Gewöhnung an Bildung von klein auf an.

Wir brauchen Modelle, wie Bürgerprofis gegen Entgelt sinnvoll arbeiten können, ohne dass eine kleine Rente dadurch gekürzt wird. Es gibt noch sehr viel Gender-Ungerechtigkeit in den SozialSystemen, die dringend zu beheben ist.

HR bei Hamburg@Work•Dataport familienfreundlich

Ein kluge Runde von HR-Experten war der Einladung von Hamburg@Work ins Haus der Wirtschaft gefolgt zu:

„Familienfreundliche Unternehmen am Beispiel Dataport“
 FAMILIENFREUNDLICHKEIT wird bei Dataport GROSS geschrieben.

„Familie, das sind für uns bei Dataport Lebensgemeinschaften, in denen langfristig soziale Verantwortung für andere Personen übernommen wird: Eltern und Kinder, Lebenspartnerinnen und -partner. Zur Familie gehören selbstverständlich auch pflegebedürftige Angehörige.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt an viele Kolleginnen und Kollegen besondere Anforderungen. Dataport bietet deshalb systematische und vielfältige Unterstützung an – von Information über Beratung  bis hin zu mobilen Kinderbüros, Ferienkursen und mehr. 

Diese Arbeit lohnt sich für alle, für die Kinder, die Erwachsenen und uns als Unternehmen.“Susanne Stein, Leiterin Strategische Personalentwicklung bei Dataport,  Arbeitsbereiche: Personal- und Organisationsentwicklung, Beratung und Training  + Heike Seckel vom Familienbüro von Dataport, aktueller Schwerpunkt: Planung, Durchführung, Evaluation von familienfreundlichen Maßnahmen informierten an diesem Abend über die Chancen und Herausforderungen, die sich für Unternehmen mit dem Thema Familienfreundlichkeit verbinden.

Wir betrachteten den Begriff Familie weitreichend. Es geht darum Menschen in Arbeitsleben bei belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Mobiles Arbeiten, diverse Teilzeitmodelle, eine externe 24h-Hotline, mobile Kinderbüros werden genutzt, um emotionale Entlastung der Mitarbeiter in schwierigen Zeiten zu erreichen. Dabei zeigt der wesentliche Aufwand nicht in den Kosten, die vergleichsweise gering sind, sondern in der Erarbeitung eines gemeinsamen Wollens im Unternehmen.

Die Mühe lohnt sich, denn Menschen in familienfreundlichen Unternehmen fühlen sich vollständiger. Das färbt auch das Unternehmensbild positiv + die Marke, so dass es auch gute Ausstrahlung gewinnt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

Demos • neue Kultur der Bürgerbeteiligung • TuTech-Inspiration

Wunderbare Einladung der 

TuTech Innovation GmbH
Demos Gesellschaft für E-Partizipation mbH
http://www.demos-deutschland.de/ 

Aktueller Bericht zur Tagung: http://www.demos-monitor.de/

"Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadt- und Raumplanung"

Dialogkultur entwickeln, weg von der Einspruchsmentalität, hin zu  effizienter bürgerfreundlicher Bürgerbeteiligung.
TuTech  = geschützter Raum, in dem sich Marktreife ePartizipation zur Marktreife entwickeln konnte.

Dr. Reinhard Wulfhorst
Nach Stuttgart 21: Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung
Genehmigungsverfahren verzögern sich erheblich durch Bürgerbeteiligung.
Wie können neue Aushandlungsprozesse optimiert werden, damit die Vereinfachung des geltenden Rechtes umgesetzt werden kann?
Hochkomplexe Abwägungsprozesse eignen sich nicht für Volksabstimmungen, weil die Einblicktiefe nicht gewährleistet werden kann.
Entscheidender Faktor für den Erfolg von Bürgerbeteiligung ist eine positive Einstellung der Entscheidungsträger.

Wir brauchen eine verfahrensbegleitende informelle Bürgerbeteiligung, rechtzeitig, ergebnisoffen, kontinuierlich.

 1. Zentraler Stellenwert für die Kommunikation mit dem Bürger
2. Beteiligungsstrategie für jeden Fall gesondert festlegen
3.  Den richtigen Zeitpunkt wählen
4.  in dubio pro participatione
5. Informelle Beteiligungsverfahren mit den Bürgern abstimmen
6. Moderne Formen der Kooperativen Demokratie
7. Offenlegen, was verhandelbar ist, ehrlich
8. Informelle Bürgerbeteiligung mit formalen Verfahren abstimmen

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung,  auch wenn sie (zunächst) zu Verfahrensverzögerungen führt?

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung, auch wenn mit ihr ein Kontrollverlust von Politk, Verwaltung & Wirtschaft verbunden ist?

Beteiligung muss sich so knapp, wie möglich darstellen.

SocialMedia & ältere Menschen haben verschiedene Zugangsvorstellungen.

Arne Dornquast Bezirksamtsleiter Hamburg-Bergedorf

Hamburg gemeinsam gestalten: Vom Papier ins Netz

Phase 1 Infomodul
Phase 2 Beteiligungsmodul

Heute http://www.Hamburg.de Beteiligung im Netz einheitlich.

Wolfgang Krause Fachbereichsleiter Inneres des Kreises Stormarn

Geodatenplattform Optimieren der Beteiligungsprozesse
Eigene Geodienste eingebunden
XplanGML  Standard, um Pläne auszutauschen.
Pilotkommunen z. B.  Ratzeburg & andere

Rita Dux
Erfahrungen mit Demos-Plan in Barsbüttel
Große Einsparpotenziale.
Es ist schwer den Bürger ins Boot zu holen.
Inspirierender PausenDialog zum Digitalen Atlas Nord mit Mathias Bock + „Digitales Stadtgedächtnis“.
Historisches Wissen der Bürger darstellen in attraktiven WissensRäumen
Wie können wir ein StadtWiki erstellen?

Klaus Stieghorst Neugestaltung der Pinneberger Innenstadt

http://pinneberg-innenstadt.de/ > Wiki erstellt

1800 Besucher 92 registrierte Benutzer 260 Beiträge mit Diskussionen auf hohem Niveau, sachlich, höflich

Es wurden sehr differenzierte Hinweise gegeben, die ausgewogen waren.

Die Moderation der Foren & die Wikis waren eine große Hilfe.

Kosten entstehen, sind jedoch vertretbar.

Völker Jescheck Hauptabteilungsleiter Stadtplanung Stadt Ulm
City-Bahnhof Ulm, Bürgerbeteiligung  :  Maßnahmen – Methoden  – Konzepte

http://www.ulm-citybahnhof.de/
i-Pavillon
Merchandising ist wichtig: Logo
http://www.citybahnhof.ulm.de
IdeenWettbewerb
dann ein Anforderungsprofil für einen Realisierungswettbewerb
Informationszeitung zum Bürger bringen
Buttons entwickelt, um die Moderation gut zu lenken
375 Beiträge 115 Registrierte Benutzer 4.000 Anzahl der Besucher 153.000 Seitenaufrufe

Themenwikis funktionieren gut als gebündelte Anregungen.

Bürgerwerkstatt Citybahnhof

Forum der Anlieger & direkt Betroffenen

Verkehrsforum

Forum der Wirtschaft, Bildung, Verbände

Wie ist die Verbindlichkeit zu regeln, wenn andere Bürger & andere Politiker kommen?

Klare Ansage über die „NoGo“-Aspekte

Wie bringen sich registrierte Nutzer später ein?

Kein eVoting, sondern wichtig ist die inhaltliche Diskussion!

Planung ist Kommunikation! Auf Augenhöhe über Möglichkeitsräume zu  diskutieren.

Bürgerbeteiligung ist kein Voting, sondern ein Wünschen.

Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen.

Von Kindern lernen in Wissenschaft + Forschung

Die 4. lange Nacht des Wissens habe ich sehr genossen bei http://www.desy.de

Faszinierend, wie klug selbst kleine Kinder argumentiert + gefragt haben + wie viel intuitives Wissen sie parat haben.
Es ist so wichtig, dass wir genügend Raum lassen, damit sie nicht nur aus unserer Vergangenheit lernen, sondern wir von Ihnen lernen, welches Wissen morgen bedeutsam sein wird. Die Mitarbeiter von Desy waren sehr gute + lehrreiche freundliche Gastgeber. Das vielfarbig illuminierte Gelände eine Augenweide.

Wunderbarer Vortrag + sehr kluge Fragen der Schüler:

Marc Hempel: Schöne neue Welten – Die Entstehung von Planetensystemen

Das Science Café DESY bemüht sich, auf jüngere Schüler, die noch nicht so sehr mit der Physik und anderen Naturwissenschaften in Berührung gekommen sind, besonders einzugehen.
Sollte es doch einmal kompliziert werden: Fragen sind erlaubt, ja sogar gewünscht.
Und die jüngeren Besucher dürfen zuerst ihren Wissendurst stillen.

Ich freue mich schon auf das nächste http://sciencecafe.desy.de/

LearnAbility•SocialMediaCompetence•Schwimmen•ZeitErsparnis

Das Körber-Forum hatte wieder zu einem sehr interessanten Thema eingeladen:
http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/der-digitale-graben.html 

Schnell war im Raum zu fühlen, wie der Graben tatsächlich trennt:
diejenigen, die über Soziale Netze sprechen, ohne sie von innen zu kennen, sind wie diejenigen, die viel über die Gefahren vom Schwimmen zu sagen wissen, ohne zu wissen, wie man schwimmt. Klar gibt es Gewässer mit gefährlichen Haien. Jedoch ist eine  gute Kenntnis der Lage hilfreich, um die Freuden des Schwimmens zu lernen + mit Freunden zu teilen. Gemeinsam schwimmen + fühlen, wie Wasser trägt + inspiriert … das ist nur zu erreichen, indem wir es wagen, uns nicht nur nass zu machen, sondern auch einzutauchen in die spannenden Welt innovativer Technologie heute.

So freute mich dann auch der Tweet einer Aktiven der DigitalMediaWomen:
https://twitter.com/#!/look_now
look_now Nicole B.W.

„der digital Graben ist kein Altersgraben, sondern ein Nutzerkompetenzgraben“ sehr schön gesagt @inSPIeRING beim #körberforum

😉 Danke @ Nicole

Wir hörten (viel zu wenig) die aufklärenden Stimmen aus dem Publikum:
„Wer hat sich schon mal die Mühe gemacht die AGB´s von Facebook zu lesen?“
Wir waren sehr sehr sehr wenige.
Ja … die neue Welt der Medien macht Arbeit. So ist das in der Welt:
erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Das betrifft auch die Infrastruktur.
„Wir haben immer noch viel zu viele Regionen mit unerträglich schlechten Zugängen zum Internet.“
Hier ist Politik gefordert schneller + besser zu werden,
damit ChancenGerechtigkeit + OnlineLernen Zeit + Geld sparen hilft.

LearnAbility fällt nicht von den Bäumen … diese lebensnotwendige Fähigkeit, die Zukunft fordert + bedeutet gute Vernetzung, Austausch, Gemeinsamkeit, Gegenseitige Inspiration, Schutz + viel Vertrauen in die Zukunft.
Eine gewisse VorSICHT bei Neuem ist sicher gut + auch NachSICHT, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt rund läuft.
Wenn jedoch niemand mehr ins Wasser geht, weil es auf der Welt auch hungrige Fische gibt, dann ist das schade für die Menschen + die Fische …

Fazit: ich wünsche mir noch viel öfter eingeladen zu werden, um über die bunte nützliche weite Welt von SocialMedia + VertrauenBildung zu sprechen + Chancen + Risiken aufzuzeigen. Wieso schauen so wenige die Chancen an, die unsere Zukunft bietet?
Wieso werden nicht noch viel mehr Schulungen + Vorträge zu diesem Thema angefragt, welches so wichtig unser Leben immer mehr bestimmt?
Die Antwort ist einfach: zu viele Menschen glauben, dass SocialMedia nur ZeitFresser ist. Sie können oder wollen nicht sehen, dass es auch sehr viel Zeit sparen hilft, wenn es auf die richtige WEISE genutzt wird.

Mir geht dazu oft der Vergleich durch den Sinn: es ist wie ein Haus. Klar dauert der Bau eine Weile + ja … die Pflege braucht auch Zeit. Jedoch wollte ich nie auf den WohnWERT der unterschiedlichen Räume verzichten. Ich sollte allerdings wissen, was besonders gut im Bad gelingt, wofür die Küche besser ist + was kann ich im Wohnzimmer besser erledigen, als im Schlafraum.

SocialMedia bietet kluge Fenster in die Welt. Nutzen wir sie kompetent!
Ich freue mich auf Ihre + Eure Einladung hier + dort mehr LICHT INS DUNKEL zu bringen.

Indien in Hamburg

Indien ist in diesen Tagen im Blickpunkt in Hamburg.

Wie erfolgreich ist Indiens Demokratie? fragt http://www.giga-hamburg.de

Referent(inn)en: Dr. Sebastian Schwecke (Centre for Modern Indian Studies), Prof. Dr. Joachim Betz (GIGA), Dr. Sandra Destradi (GIGA), Dr. Daniel Neff (GIGA)

Moderation: Dr. Margot Schüller (GIGA)___

Es war eine inspirierende Rundum-Betrachtung mit viele interessanten Hintergründen von  den Referenten sehr angenehm präsentiert.

Gleich im Anschluss im Körber-Forum:

ART Lounge: Innere Ökologie Indiens

1996 gründete Ravi Agarwal die Umweltorganisation Toxics Link. Auf der Documenta 11 zeigte er seine Fotoserie »Down and Out: Labouring under Global Capitalism« über das Tagewerk indischer Arbeiter, im Herbst 2011 kuratiert er das Elbe-Yamuna-Projekt. Der Künstler und Umweltaktivist stellt seine Fotos, Videos und Installationen vor und spricht mit Till Krause, Galerie für Landschaftskunst, über die Brisanz, mit der Kunst in die indische Gesellschaft, in ihre Politik und in ihren Alltag hineinwirken kann. In Kooperation mit der Galerie für Landschaftskunst im Rahmen der India Week.

Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt »Neuer Osten – Neue Mächte«.

Ravi Agarwal, Till Krause
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Zauberhafte Beleuchtung des Glaskubus am Beginn der Speicherstadt mit wunderbar stimmungsvoller Inszenierung.

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Die Liebe zum Wald war die Motivation die Arbeit zu beginnen.

Die Fotos werden zu einem Gegenüber … dann zu einem Thema.

Die Kamera immer dabei … die Bilder geschehen.

Das Leben auf der Strasse ist Teil der Ökonomie des Landes.

Die Energie der Strasse ist zu fühlen + infiziert.

Es gibt auch viel Härte … Leben + Essen + Schlafen auf der Strasse … Besucher gehen durch die öffentlichen Zimmer der Strassen in Delhi.

So begann der Weg zum „Public Coach“. Er begann sich einzusetzen für einfache Fragen. Den technischen Ausdruck nutzen, um zu zeigen welche Wirkungen vergifteten Gewässer haben. Allgemein verständliche Arbeit als Werkzeug für Demokratie.

Wichtig war, Menschen in ihren harten Bedingungen zwar zu fotografieren, jedoch nie auf sie herab zu blicken, sondern in ihrer Würde zu betrachten.

Die Arbeiter, die er fotografierte, wurden Freunde + luden ihn ein die Arbeit zu fotografieren. Sie wurden ständige Begleiter + führten ihn in Zusammenhänge, in die sonst niemand hinein gekommen wäre.

Durch die Strassen gehen + in Kontakt mit den Menschen + Bedingungen zu sein.

Dann kam die Einladung zur Dokumenta.

Dadurch bekam die Arbeit einen anderen Fokus + wurde in einen künstlerischen Diskurs hinein genommen.

Was als Dokument geplant war, wurde zu einer intensiven menschlichen Erfahrung.

Es gelang dann, nicht nur die Natur zu schützen, sondern auch die Menschen, die dort in Einklang mit der Natur leben.

Der Fluss ist die Reinheit … Metaphern: Geburt + Sterben.

Der Kontext der Arbeit wird von außen als Performance bezeichnet.

Das beeinflusst die weitere Arbeit + er experimentiert mehr.

Nachhaltigkeit = Konzepte zum Co-Exitistieren von Natur + Mensch.

Es folgen Skulpturen, die die Gewalt inszenieren, die der Natur angetan wird mit Symbolen.

Spätere Skulpturen beschäftigen sich mit der Frage: was ist NATUR?

Dann folgt die einfache Darstellung von Skulpturen, die einfach nur funktionieren.

Daraus entsteht das Verständnis von: was ist das Selbst — die einfache Existenz unseres Körpers als Maßstab.

Entscheidend ist, wie wir über die Dinge denken.

WIR sind die Wurzel der Nachhaltigkeit … nicht irgend eine Leitlinie des Handels + Wirtschaftens.

Videos mit der Stille des Hinschauens.

Der Kern der Arbeit: Erfahrungsmöglichkeiten schaffen.