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Archive for Oktober 2010

Zukunftskonferenz in Sittensen

Mehr als ein Dutzend engagierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Sittensen organisierte der Vorsitzenden des Heimatvereins in Sittensen, Wilhelm Gohde, um gemeinsam im Haus der Vereine Zukunftsfragen zu diskutieren.
Was sind die interessantesten LebensWerte der Region rund um Sittensen?
Sittensen hat attraktive Standort-Kriterien.
Wie könnten diese noch besser kommuniziert werden?
Was läßt sich gemeinsam zu Interessensgemeinschaften bündeln?
Wie ist unsere Metropolregion zu befruchten?

Ich freue mich auf alle, die hier mit gestalten / denken / warnen / beflügeln / erklären / diskutieren.

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Peter Thomsen Ausstellung noch zu sehen: Am Heidesee 13, Scheeßel

Peter Thomsen kenne ich seit einem Viertel-Jahrhundert.
Ein sehr gefühlvoller Fotograf, der das Seelische der Menschen sichtbar macht.
Darum lieben ihn Künstler.

Wir hatten inspirierte Diskussionen im Atelier FREI—RAUM am Heidesee mit einem Musik-Produzenten aus Sittensen + dem Geschäftsführer des Pilzgarten in Helvesiek.

Scheeßeler BUNTE! … Das ist eine wunderbare Begrifflichkeit, mit der sich viel bewirken läßt.

Alle, die dazu mitwirken wollen, sind sehr herzlich eingeladen.

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Scheeßeler Hof Lesung Jürgen Hoops von Scheeßel

Nun haben wir eine ganz großen Sprung gewagt:
aus der Maschinenfabrik kommend versuchten wir unseren Weg zu finden durch das eigentlich kleine Scheeßel.

Das Halloween-Shopping hatte den Ort mit vielen Feuerstellen verwandelt.
Alle waren unterwegs in den Geschäften, so dass wir mit Verspätung ankamen im Saal des Scheeßeler Hof.

Die Lesung vom Jürgen Hoops von Scheeßel war sehr gut besucht.
Alle lauschten gebannt seinen sorgfältig recherchierten Schilderungen.
Hexenverfolgung … das war ein spannedes Thema, besonders für die Nachkommen der Akteuere.

Meine Gäste aus Hamburg verließen Scheeßel mit einem bunten Strauss von Impressionen, der sicher noch lange wirkt.

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Gelebte Leidenschaft in der Maschinenfabrik Adolf Müller

Klaus Kampf, den Geschäftsführer von http://www.mueller-maschinenfabrik.de hatten wir  ganz schön lange warten lassen, weil der Abschied aus dem LandPark allen so schwer fiel. Umso überrraschender war der nun erlebte Verlauf des Abends.

Einige hatten doch Mühe den Weg zum Bahnhof in Scheeßel zu finden.
Klaus Kampf erwartete uns mit unendlicher gelassener Freundlichkeit.
Überraschend für uns alle war dann jedoch, dass er extra 2 Fachkräfte gebeten hatte auf uns zu warten, um eine neue Maschine vorzuführen.

WOW! Das war ein faszinierendes Erlebnis! Diesmal ging es um Rollen mit Kleber, der in rasender Geschwindigkeit auf Trägermaterialien aufgebracht wurde.

Die geschnittenen Rollen haben wir alle dann sehr gern mitgenommen, denn so eindrucksvoll hatten wir alle eine Produktion noch nie erlebt.

Klaus Kampf hat uns dann lange Fragen beantwortet, die wir alle an seine Art Unternehmer zu sein hatten. Wenn er sprach, lauschten wir alle.
Fasziniert von der Vielfalt, die in so einem hart umkämpften Markt zu bewältigen ist,
bekamen wir Antworten darauf, wie Denkrahmen funktionieren.

Fragen der Mitarbeiterführung, Zukunfts-Visionen, Architektur der Werkshallen … wir hatten sehr viel zu diskutieren. Dazu wurden wir dann ganz unerwartet noch mit einem sehr leckeren Abendessen verwöhnt.

Den Abend bei www.mueller-maschinenfabrik.de werden wir alle nicht so schnell vergessen, das ist gewiss!

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Dialoge + Vortäge im LandPark

Nach der Führung durch den Park wurde der kullinarische Aspekt im LandPark getestet + für gut befunden. Unkompliziert wurde Leckeres serviert, während wir unsere Kleingruppen-Dialoge  genossen.
Wer war hier eigentlich mit wem zusammen gekommen?
Was können / wollen wir voneinander / miteinander lernen?

Die Dialog-Partner stellten sich gegenseitig vor.
Wunderbare bunte Mischung, die hier miteinander im Gespräch war.

Nachdem die Kleingruppen Ihre Highlights in die Runde präsentiert hatten,
brachten die Referenten Themen ein, die alle Teilnehmer am liebsten nochviel länger diskutiert hätten. Es sit nicht leicht den richtigen Zeitrahmen voraus zu planen.

Ulrich Heinemann, Bundesvorstand des FDI, brachte uns wichtige Informationen, um E-Reader-Technologie zu verstehen.

Jan FLorian Maas,
hat dann die Technologie von früher mit der Zukunft verbunden in einem inspiriereden Vortrag über Wege der Bücher bis zum iPad.

Als Ulf Arens dann den Erfinder TESLA

in seinen Facetten ins Spiel brachte, wäre eigentlich ein Abend spannender Diskussionen gewiss gewesen. Jedoch hatten wir noch eine weitere sehr attraktive Einladung.

Es gab noch viel zu diskutieren im LandPark.

Wir fuhren jedoch erstmal weiter nach Scheeßel, um die Maschinenfabrik Müller zu erleben.

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LandPark bedeutet zur Ruhe kommen, ankommen, zu sich finden

Schnell wurde mir mein Dilemma als Organisatorin bewußt:
damit ich eine attraktive Anzahl charismatischer Menschen gewinnen kann,
um mitzumachen, brauche ich Attraktionen. Menschen, Orte, Termine.

Das bedingt eine straffe Einhaltung der Agenda. Da diese sehr attraktiv war,
hätte jeder Teil gern ein vielfaches der geplanten Zeit beansprucht.
Das Konzept Vielfalt bedeutet jedoch auch zeitliche Begrenzungen durchzusetzen.
Schwierige Balance.

Ankommen + sich finden.
Die Gruppe, die durch den Elbtunnel kam, trifft auf die anderen,
die sternförmig zusammen trafen. Beschnuppern. Vertrauen gewinnen.
Gemeinsam erstmal geführt werden … das war gerade richtig im LandPark.

Friedrich-Michael von Schiller hat eine sehr angenehme Art eine Gruppe aufzunehmen.
Menschlich nah, ohne Schnörkel, wird die Situation im LandPark nachvollziehbar.
Die Weiterentwicklung einer Tradition zu neuen Werten wird dargestellt, ohne zu deuten.

Das Thema Innovation + Tradition findet hier reichlich Raum zum Reflektieren.

Wir erleben die heimeligen Räume, die uns freundlich aufnehmen.
Dann werden wir behutsam geführt: raus in den Park.
Ruhe … Idyll … Farbenfreude … Harmonie … origenelle Lebewesen … stimmulierende Geräusche … Vieles noch im Werden … Pläne … Visionen … Wertebewußtsein.

Wir erfahren viel über die Züchtung + Erhaltung alter Arten.
Friedrich-Michael von Schiller ist ein guter Erzähler.
Nicht belehrend, oder missionierend, sondern menschlich sehr nachvollziehbar
werden wir mitgenommen in die Welt des ehemaligen Wildpark Lauenbrück.

Lernen von Tieren + Pflanzen. Menschen mit Unterschieden zusammen bringen,
darin ist das Team im LAndPark sehr routiniert.

Duftgarten, Landschaftsgestaltung, Refugium, Integration von Denkweisen,
Lebenskonzepte aufgreifen von Menschen mit Behinderungen + in ermutigende Konzepte umwandeln … ich fühle mich sehr gut aufgehoben + erinnert an meine sehr guten Erfahrungen meiner Events, die ich in den Räumen von „Dialog im Dunkeln“ organisiert hatte, von denen die Teilnehmer noch Jahre später begeistert sprachen.

Ich bin sicher, dass der LandPark uns noch viele gute Impulse bieten wird.

Im Seminarraum beginnen die Dialoge +Vorträge.

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Wie läßt sich eine immense Fülle guter Erlebnisse mitteilen?

Es war ein wunderbarer Start der Neuauflage meines Engagements zu
www.LebensWerteRegion.de
Das Wetter wollte helfen. Ein traumhafter Herbsttag!
Erkenntnis: Viele, die Ihre Teilnahme zugesagt hatten, hatten kurzfristig Terminkonflikte.
Die Traurigkeit darüber, dass wir dann doch nur eine kleinere Runde werden würden, die ich beim Start der Autos am P+R-Parkplatz empfunden hatte, hat sich später gewandelt in Dankbarkeit. Der qualitativ hochwertige intensive Gedankenaustausch, der sich daraus ergeben hat, hätte in einer größeren Runde so nicht stattfinden können.

Unsere erste Station war die idyllische Kulturmeile in Sittensen.
Wir trafen uns an der Wassermühle. Leider nicht alle, ein Teil der Gruppe ging verloren. Die Autobahn nach Hannover hatte zuviel Anziehungskraft.

Im wunderschönen Idyll der Wassermühle in Sittensen ging ein Mobiltelefon baden.
Shit happens!
Wie gelingt Kommunikation trotzdem? Wie gehen wir mit Schwierigkeiten um? Ein wertvoller Gedankenaustausch entwickelte sich um die Errungenschaften der Neuzeit + die Werte der Tradition.
Was bedeuten Pannen im Leben? Lust am Scheitern? Wir waren einander innerlich nah. Uns hat verbunden in der Ambition: ja, Fehler geschehen. Sie verhindern jedoch nicht unser Engagement für eine guten Sache. Welche „GUTE SACHE“ es genau ist, das ist weder klar, noch wichtig. Die Richtung stimmt. Dieses Empfinden hat uns gut synchronisiert. Was uns dabei sehr angenehm verbunden hat, war unser Gefühl:
wir haben uns auf eine kleine Expedition begeben, um zu erforschen, wie der Unterschied Stadt—Land + Alt + Jung auf uns wirkt.

Meine Empfindung in der Rückschau, was der wesentlichen LernImpuls für mich an dieser Stelle war:
Was läßt sich steuern?
Einiges, jedoch das meiste nicht!
Vertrauen in das Geschehen ist unverzichtbar. Ohne geht gar nichts.
Was ist schlicht nicht vorhersehbar?
Wie gehe ich damit souverän um?
Dazu kamen im weiteren Verlauf des Tages noch viele LernChancen.
Geschehen lassen + einfach motivert weiter machen im Vertrauen auf Wohlwollen, Kompensationsbereitschaft, Neugier, Menschlichkeit. Das hat sehr gut funktioniert.

Wir haben auf der Fahrt zum LandPark noch die Pilzfarm kurz besucht, da wir auf die Wechselwirkungen dort, mit allen LernFeldern in Kürze noch ganz genau eingehen wollen.

Hier schon mal ein paar Impressionen von unserem inspirierten Rundgang.
wir kommen Schritt für Schritt zu uns in der Kulturmeile Sittensen + im Pilzgarten + im Landpark.

Hier die Fotos http://gallery.me.com/positivisten#100038

Es gibt noch immens viel zu berichten von der überwältigenden Füller dieser 2 Tage:
29. + 30. Oktober 2010.

Dafür brauche ich Zeit, damit es stimmig kommuniziert werden kann.
Es geht voran.

Einladung: Wer hat Lust + Ambition diesen Prozess mit zu gestalten?

Die Ausstellung vom Promi-Fotografen Peter Thomsen ist noch bis Mitte November zu sehen im Atelier FREI—RAUM in Scheeßel, Am Heidesee 13.

Herzlich
Renate Spiering

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