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Posts Tagged ‘Projektmanagement’

Demos • neue Kultur der Bürgerbeteiligung • TuTech-Inspiration

Wunderbare Einladung der 

TuTech Innovation GmbH
Demos Gesellschaft für E-Partizipation mbH
http://www.demos-deutschland.de/ 

Aktueller Bericht zur Tagung: http://www.demos-monitor.de/

"Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadt- und Raumplanung"

Dialogkultur entwickeln, weg von der Einspruchsmentalität, hin zu  effizienter bürgerfreundlicher Bürgerbeteiligung.
TuTech  = geschützter Raum, in dem sich Marktreife ePartizipation zur Marktreife entwickeln konnte.

Dr. Reinhard Wulfhorst
Nach Stuttgart 21: Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung
Genehmigungsverfahren verzögern sich erheblich durch Bürgerbeteiligung.
Wie können neue Aushandlungsprozesse optimiert werden, damit die Vereinfachung des geltenden Rechtes umgesetzt werden kann?
Hochkomplexe Abwägungsprozesse eignen sich nicht für Volksabstimmungen, weil die Einblicktiefe nicht gewährleistet werden kann.
Entscheidender Faktor für den Erfolg von Bürgerbeteiligung ist eine positive Einstellung der Entscheidungsträger.

Wir brauchen eine verfahrensbegleitende informelle Bürgerbeteiligung, rechtzeitig, ergebnisoffen, kontinuierlich.

 1. Zentraler Stellenwert für die Kommunikation mit dem Bürger
2. Beteiligungsstrategie für jeden Fall gesondert festlegen
3.  Den richtigen Zeitpunkt wählen
4.  in dubio pro participatione
5. Informelle Beteiligungsverfahren mit den Bürgern abstimmen
6. Moderne Formen der Kooperativen Demokratie
7. Offenlegen, was verhandelbar ist, ehrlich
8. Informelle Bürgerbeteiligung mit formalen Verfahren abstimmen

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung,  auch wenn sie (zunächst) zu Verfahrensverzögerungen führt?

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung, auch wenn mit ihr ein Kontrollverlust von Politk, Verwaltung & Wirtschaft verbunden ist?

Beteiligung muss sich so knapp, wie möglich darstellen.

SocialMedia & ältere Menschen haben verschiedene Zugangsvorstellungen.

Arne Dornquast Bezirksamtsleiter Hamburg-Bergedorf

Hamburg gemeinsam gestalten: Vom Papier ins Netz

Phase 1 Infomodul
Phase 2 Beteiligungsmodul

Heute http://www.Hamburg.de Beteiligung im Netz einheitlich.

Wolfgang Krause Fachbereichsleiter Inneres des Kreises Stormarn

Geodatenplattform Optimieren der Beteiligungsprozesse
Eigene Geodienste eingebunden
XplanGML  Standard, um Pläne auszutauschen.
Pilotkommunen z. B.  Ratzeburg & andere

Rita Dux
Erfahrungen mit Demos-Plan in Barsbüttel
Große Einsparpotenziale.
Es ist schwer den Bürger ins Boot zu holen.
Inspirierender PausenDialog zum Digitalen Atlas Nord mit Mathias Bock + „Digitales Stadtgedächtnis“.
Historisches Wissen der Bürger darstellen in attraktiven WissensRäumen
Wie können wir ein StadtWiki erstellen?

Klaus Stieghorst Neugestaltung der Pinneberger Innenstadt

http://pinneberg-innenstadt.de/ > Wiki erstellt

1800 Besucher 92 registrierte Benutzer 260 Beiträge mit Diskussionen auf hohem Niveau, sachlich, höflich

Es wurden sehr differenzierte Hinweise gegeben, die ausgewogen waren.

Die Moderation der Foren & die Wikis waren eine große Hilfe.

Kosten entstehen, sind jedoch vertretbar.

Völker Jescheck Hauptabteilungsleiter Stadtplanung Stadt Ulm
City-Bahnhof Ulm, Bürgerbeteiligung  :  Maßnahmen – Methoden  – Konzepte

http://www.ulm-citybahnhof.de/
i-Pavillon
Merchandising ist wichtig: Logo
http://www.citybahnhof.ulm.de
IdeenWettbewerb
dann ein Anforderungsprofil für einen Realisierungswettbewerb
Informationszeitung zum Bürger bringen
Buttons entwickelt, um die Moderation gut zu lenken
375 Beiträge 115 Registrierte Benutzer 4.000 Anzahl der Besucher 153.000 Seitenaufrufe

Themenwikis funktionieren gut als gebündelte Anregungen.

Bürgerwerkstatt Citybahnhof

Forum der Anlieger & direkt Betroffenen

Verkehrsforum

Forum der Wirtschaft, Bildung, Verbände

Wie ist die Verbindlichkeit zu regeln, wenn andere Bürger & andere Politiker kommen?

Klare Ansage über die „NoGo“-Aspekte

Wie bringen sich registrierte Nutzer später ein?

Kein eVoting, sondern wichtig ist die inhaltliche Diskussion!

Planung ist Kommunikation! Auf Augenhöhe über Möglichkeitsräume zu  diskutieren.

Bürgerbeteiligung ist kein Voting, sondern ein Wünschen.

Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen.

Mobile Medienwende

Im Haus der Wirtschaft fand eine hoch spannende Veranstaltung zur mobilen Medienwende statt in Verbindung mit der Akademie Digitale Wirtschaft Hamburg + der TeleLearn-Akademie. Hier der Blog zur Fachtagung.

Hansjörg Lüttke betonte, dass die digitale Wirtschaft ohne VERTRAUEN nicht funktioniert.
„Wir haben in Hamburg den ehrbaren Kaufmann quasi erfunden. Daher kann es uns auch gelingen, den digitalen Handschlag zu fördern. Es geht darum Vertrauen aufzubauen + auszubauen. In Hamburg werden MedienWenden vorgelebt. Hier zeigen wir, wie Lern- + GestaltungsFähigkeit funktioniert.“

Stefan Hentschel von Google erklärte den Desktop zum AuslaufModell. Die DNA von Google ist MOBIL. Er mahnte an, dass viel zu wenige Unternehmen die Dringlichkeit erkennen, wie wichtig eine Mobil-Präsenz online ist.

Sehr inspirierend war die WorldCafe-Diskussion. Prof. Werner Sauter verdeutlichte, wieso sich Kompetenzen nicht vermitteln lassen + wie sie aufgebaut werden können. Wesentlich ist qualifiziertes MedienVERHALTEN: selbst-organisiert + im Bewusstsein der Verantwortung. Seminare wandeln sich zu LernSzenarien  mit online-ProjektTagebüchern.

Learning Communities erfahren CONNECTIVISMUS.
(online dazu George Siemens: Connectivism)

Wir waren uns einig: für Wikis ist es wichtig klein anzufangen, damit Gruppenaufgaben klar sind + nachvollziehbar bleibt, wer sehen darf, was geschrieben wird. In kleinen Gruppen kann besser erfahren werden, dass ÖFFNUNG NUTZEN bringt für den, der sich öffnet.

Heike Scholz, mobile-zeitgeist inspirierte die Runde mit Ausführungen, wie Mobile unsere Gesellschaft verändert. Matthias Kunze, trendquest sieht das Erfolgsrezept Steinzeit: kleine Gruppen, max. 7 + die Häuptlinge müssen NAH sein … guter Tipp für unsere Politiker 🙂

Wir dachten nach über LAZY LEARNING + versäumen lernen. Hanno Tiedgens von buerox zeigte auf, dass Avatare immer weniger als Fremdkörper empfunden werden + wie sich dadurch die Hochschule verändern wird. In Online-Konferenzen funktionieren 3 Personen gleichzeitig noch ganz gut, in SecondLife 20 Personen.

Es würde Stunden brauchen, all die „Perlen“ dieser Veranstaltung hier wiederzugeben.
Das angeregte Networking in der Lounge über den Dächern der City Nord brachte reichlich wertvollen Gedankenaustausch. DANKE an die Akteure!

GetKANBAN in der Limited WIP Society

Wieder ein wunderbarer Abend der Limeted Wip Society im betahaus. Arne Roock + Bernd Schiffer luden uns, wie immer gekonnt + mit viel Humor ein zu getKanban. Spielend lernten wir in 3 Gruppen die essentiellen Rollen-Problematiken bei der Nutzung von KANBAN. Design, Entwicklung, Testen läßt sich in der Reihenfolge nicht verändern, die Aufgaben, deren Wert jeweils gewürfelt wurde, schon. Wie immer wurden wir mit  liebvoll kreierten Flipcharts im Thema begleitet. Zu bewundern bei Flicker #lwshh.

Wir durchliefen in 2 Stunden 9 Tage mit 1. StandupMeeting 2. Play Board 3. SanityCheck 4. TrackCharts 5. DayComplete / FinancialSummary 6. EventCard. Wie bei Monopoly geübt entdeckten wir schnell unsere menschlichen Fallstricke, die jedoch durch einen kompetenten Austausch über Betrachtungsweisen gut aufgearbeitet wurden. Gar nicht so einfach zu entscheiden, ob ein Desingner designen, ein Entwickler entwicklen, ein Tester testen soll, auch wenn es dafür jeweils die doppelten Punkte zählt … erfolgreich ist das Team mit Augenmaß + dem Blick für das Ganze.

Ich hatte das Glück in einem tollen Team zu sitzen, in dem strittige Fragen schnell zu Entscheidungen geführt wurden. Tempo bei Trivialitäten, nur bei den wichtigen strategischen Fragen ließen sich miene Kollegen etwas mehr Zeit. Ich war begeistert von der Ernsthaftigkeit, der gründlichen Reflexion, der GruppenKlugheit + dem GruppenGefühl.

Learnings: wie schon vor langer Zeit von William Edwards Deming festgestellt: Leistung entsteht zu 94% durch das System + nur zu 6 % durch die Tagsform der Akteure. Qualitätsmanagement bedeutet eben auch: macht jeder das, was er am besten kann?

Heute Nacht träume ich sicher von dem MotivationsPoster, auf dem Bernd eine wunderschöne Rennschnecke mit Düsenantrieb gemalt hat: „Du schaffst das!“ … eine schönere Botschaft kann ein Team kaum auf Trab bringen. Gemeinsam überlegen: wie generieren wir WERTE? Dabei zeigte sich auch, dass technische Schulden, die früh erledigt werden, den besten Nutzen bringen. Wann + wie gebe ich etwas ins System? Stress mobilisiert Übereifrige. In der Ruhe liegt die KRAFT!

Home&Garden+Süllberg mit menschlicher Seite des ProjektErfolgs

Eigentlich sollte es nur ein kurzer morgentlicher Spaziergang werden im botanischen Garten. Da dort jedoch leider erst ab 9 Uhr geöffnet wird, schlenderte ich weiter Richtung Derbypark + schwups stand ich schon mitten in bezaubernden Skulpturen der Messe Home&Garden. Die Aussteller waren vor Öffnung der Messe noch entspannt, so dass schöne Gespräche möglich waren. Die Mischung aus liebevoll gestalten Waren, Innovationen, kulinarischen Spezialitäten erfreuten ebenso, wie die Tatsache, dass der angekündigte Regen nicht fiel. So breitete sich gute Laune aus. Mit einer Fülle von Ideen im Kopf marschierte ich dann eilig durch den Jenischpark zurück, denn ich hatte noch eine spannenden Verabredung mit Peter Siwon aus München, Autor des Buches „Die menschliche Seite des Projekterfolgs“.

Sein Buch hatte mich beim Lesen sehr gefreut, so dass es nicht überraschte einen sehr angenehmen Zeitgenossen an der Seite zu haben beim Spaziergang durch das idyllische Treppenviertel Blankenese hoch zum Süllberg mit dem Traumblick. Er hatte eine sympathische Fotografin aus Regensburg mitgebracht. Elisabeth Wiesner bereicherte unsere Betrachtungen auch noch um eine astrologische Dimension, so dass die gemeinsame Zeit viel zu schnell verflog.
Gern hätte ich noch viel mehr erfahren über den eigentlichen Grund der Reise von Perter Siwon nach Hamburg: sein Unternehmensvariete.

Was die Unterhaltung verdeutlichte: Projekte brauchen ein verdauliches Maß an Komplexität.
Konkrete Zieldefinionen, überschaubare Projektschritte, definierte Methoden ermöglichen Projekterfolg.
Mit diesen Inspirationen freue ich mich schon auf unser nächsten Treffen im IdeenRaum.

Projekte sind unsere Zukunft — Psychologen denken mit

Es ist nicht neu, dass wir immer mehr immer schneller immer effizienter in Projekten zu organisieren haben, was unsere Welt am „Laufen “ hält.

Deshalb freute ich mich sehr über die Einladung von Dr. Kim-Oliver Tietze zur Regionalgruppe der Wirtschaftspsychologen:
„Eine schwierige Beziehung – die doch so fruchtbar sein könnte:
der
Beitrag der Psychologie zur Verbesserung der Projektarbeit“

Projekte mit hohem Qualitäts- und Zeitdruck und zugleich begrenztem Budget
gehören in Organisationen längst zum Alltag. In der Praxis laufen sie selten
ab wie geplant: Ziele werden verfehlt, Stakeholder nicht genügend
einbezogen, Interessen von Linie und Projekt kollidieren, das Controlling
klammert sich an Zahlen fest und Erfolge werden kaum gewürdigt.

Im Projektmanagement (PM) haben psychologische Faktoren, die sogar gut
beforscht sind, immensen Einfluss auf Verlauf und Ergebnisse, dennoch
kümmern sich Wirtschaftspsychologen erst seit wenigen Jahren gezielt um die
Psychologie (in) der Projektarbeit. In einer Studie wird der
Projektwirtschaft ein weiterer Hype bis 2025 und darüber hinaus prophezeit.
Es wäre also an der Zeit, die Verbindung von PM und Psychologie daraufhin zu
untersuchen, welche Chancen und Probleme sie birgt und wie das Zusammenspiel
interessanter und erfolgversprechender gestaltet werden könnte.

Dr. Klaus Wagenhals, Change-Begleiter und Projekte-Coach aus Frankfurt,
bietet an diesem Abend einen – pointierten – Einblick in das Zusammenspiel
der beiden Disziplinen aus seiner persönlichen Perspektive, um dann in einen
Dialog zu treten über die Einschätzungen und Erfahrungen der KollegInnen,
über die wechselseitige Befruchtung von Wirtschaftspsychologie und PM und
darüber, was wir Wirtschaftspsychologen – bis hin zur Sektion bzw. zum WiPs
– dafür leisten müssten/könnten.
Referent:
Dr. Klaus Wagenhals, – Organisations-Psychologe und Industrie-Soziologe. War
viele Jahre als IT- und Organisationsentwickler sowohl in der Industrie, als
auch im Finanzdienstleistungssektor tätig, dann 9 Jahre als Geschäftsführer
einer kleinen Beratungsagentur. Seit 1998 selbständig – unterstützt vor
allem Führungskräfte in der Linie und im Projekt als Coach und begleitet
Change-Prozesse. Seit 2007 führt er zusammen mit Dr. Fitzsimons die
metisleadership GbR in Frankfurt/M. Er ist Mitautor und Autor zahlreicher
Publikationen u. a. zum Internationalen PM (dtv 2004) und Mitorganisator der
„InterPM“; mehr Details unter http://www.metisleadership.com.

Ich habe den Abend sehr genossen, wieder weiteres gelernt über Spezialitäten im ProjektManagement + den Faktor MENSCH … welcher ja so wenig in Zahlen funktioniert: Maßstab … das Zauberwort des Abends!

DANKE.

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CeBIT • GeoDaten • Webciety • Twitter statt Verkehrschaos @ Lokführer-Streik legt Bahnverkehr lahm

Es war tatsächlich eine wesentlich mühsamere Anreise am Freitag mit dem Auto zur CeBIT mit Nebel + langem Stau + Unfällen. Ärgerlich für alle, die wegen der Streiks dann doch nicht zur CeBIT konnten / wollten, für Aussteller, für Verabredungen. Schlecht für die Reputation einer hochentwickelten Gesellschaft: auf welch niederem Niveau werden Konflikte ausgetragen + auf wessen Rücken? Offensichtlich ist das Instrument Mediation in der Gesellscahft immer noch nicht als kreatives Lösungsmittel im Ausgleich von Interessen erkannt. Das schadet nicht nur den Konfliktparteien. Ärgerlich auch, dass weger alte noch neue Technologien genutzt werden, um Ausgleich / Brücken zu schaffen. Weder gab es im Radio vernünftige Berichterstattung mit Vielfalt, noch wurden so einfache Instrumente wie Twitter genutzt, um z. B. das CeBIT Hilfspaktet „Bus statt Streik“ sinnvoll zu platzieren. Wenn ein Bus leer oder mit 1 – 5 Fahrgästen von A nach B fährt, dann zeugt auch das nicht gerade von logistischem Talent. Es wäre so einfach mit Twitter + entsprechendem Hashtag Menschen von überall her gut zu organisieren. Aus meiner Jugend habe ich noch eine sehr gute Erinnerung an die Aktion ROTER PUNKT in Hannover, mit der negative Auswirkungen von Streiks im öffentlichen Nahverkehr durch Bürgeraktionen aufgefangen wurden. Menschen nahmen einander mit, kamen miteinander ins Gespräch. Es war eine sozial verbindende Aktion. Schaffen wir so etwas heute noch nichteinmal mehr mit besseren Werkzeugen in der Hand? Lieber Gott, lass uns wollen können! 😉

Auf der CeBIT angekommen hatte ich wieder nur durchgängig sehr erfreuliche Erlebnisse. Am Stand des hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr + Landesentwicklung lockte mich Software der Experten für Geodaten-Infrastruktur. Mit Wolfgang Lazar + anderen ergab sich eine fruchtbare Diskussion um die Nutzung von Geodaten + deren Interpretation. (http://www.geoportal.hessen.de)
Wollen wir wirklich Transparenz in jeder Hinsicht? Schon heute sind viele Daten in verschiedenen Institutionen verfügbar. Was geschieht mit unserem Bewusstsein, wenn wir transparent alles sofort miteinander verbunden recherchieren können, vergleichbar der Karten, wie wir es aus dem uralten Dierck-Atlas kennen, in dem zu einem Gebiet Wetterdaten, Bevölkerungswanderung, Bodenschätze etc. sofort miteinander im bezug zu sehen sind? (Schöne Fundsache dazu übrigens: http://www.diercke.de/ueber_diercke/diercke_chronik/chronik.xtp)

Wir hatten noch sehr fruchtbare Diskussionen über den Beriff: Zeit-Heimat: Wie wir unsere Daten interpretieren, das bestimmt unser Empfinden, wie wir wie beheimatet sind. Wenn wir wissen, dass wir auf einer noch nicht geborgenen Bombe aus dem Krieg wohnen, dann macht es einen Unterschied, ob wir glauben, dass Zünder nach 40 oder nach 140 Jahren durchgerostet sein werden + die Bombe hochgehen kann. Wenn wir eine Idee davon haben, mit welchen Gefährdungen wir leben + umgehen können, dann haben wir dadurch beeinflusste Vorstellungen + Wünsche. Die Verfügbarkeit von Daten beeinflusst die Wahrnehmung.

Es gab noch weitere spannenden Gespräche in Halle 9. Viel gibt es auch zu erzählen über die klasse Podiumsdiskussionen in der Webciety. Diese sind auch online zu finden. Wer schon mal stöbern mag: http://webciety.de/webwebciety/impressionen Später mehr dazu. Bei meinem Twitteraccount @inSPIeRING unter #webciety #CeBIT ist schon mal einiges zu finden, was mir bemerkenswert schien.

ProjektArbeit der Zukunft + KonfliktGefahren

Gestern haben wir Mediatoren uns wiedermal Gedanken darüber gemacht, wie mediatives Projektmanagement am besten funktioniert.
Damit auch in Zukunft bei Projekten mit hoher Komplexität durch Mischung neuer Technologien mit alten Verhaltensweisen
keine Kleinkriege in den Teams entstehen, ist kluge Konfliktprävention wichtig.
Konflikte sind vorprogrammiert, wenn nicht gleich zu Beginn eines Projektes die RollenKlarheit erreicht wird.
Wichtig ist, dass die Moderation sich nicht nur auf die Strukturierung der Sachfragen konzentriert,
sondern sehr wach auf der ProzessEbene immer wieder für Klarheit sorgt.