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Posts Tagged ‘Zukunft gestalten’

IBA in Algenfassade BIQ zieht Leben ein + DeichIDEEN + HamburgMuseum

Der 24. April war gleich 3-fach faszinierend inspirierend im Sinne der Entwicklung der Stadt:

1.
Leben zieht in die BIQ-Algenfassade ein (siehe Pressemitteilung der IBA unten)
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/biq/projekt/biq.html

2.
Im Zwischenkolloquium Deichpark präsentierten kreative Stadtplaner Ihre Ideen, wie Erhöhung der Deiche im Norden der Elbinseln zu mehr Lebensqualität beitragen kann
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/zwischenkolloquium-planungsverfahren-deichpark-1.html

3.
„Wohin mit der Stadt?“ fragt das HamburgMuseum in einer sehenswerten Sonderausstellung
Ein gelungener Abend zum Auftakt brachte viele bekannten Gesichter der Stadt in einen Gedankenaustausch, der hier auch online weitergeht http://wohinmitderstadt.de/

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IBA-Pressemitteilung: Algenhaus eröffnet: Fassadenelemente erstmalig mit Algen-Biomasse gefüllt  Algenfassaden am BIQ: Das Leben zieht ein

Das IBA-Projekt BIQ – besser bekannt unter dem Namen Algenhaus – ist fertig gestellt, die Fassadenelemente sind angebracht und alle Testläufe waren erfolgreich. Heute war der spektakulärste Moment bei einem der innovativsten Gebäude in Wilhelmsburg Mitte: Die Biomasse in Form von Mikroalgen flossen in die Glasfassaden. IBA Hamburg, die Investoren Otto Wulff Bauunternehmung und SSC Strategic Science Consult stellten gemeinsam das Haus mit seiner grünen und wachsenden Algenfassade vor und eröffneten es.

Das experimentell-innovative Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg zeigt Wohnungsbau als – im Wortsinne – Grüne Architektur. BIQ ist weltweit das erste Gebäude mit einer Bioreaktorfassade als Teil eines ganzheitlich regenerativen Energiekonzepts. In plattenförmigen, mit Wasser gefüllten Glaselementen werden Mikroalgen gezüchtet, die Biomasse und Wärme produzieren. BIQ gehört zu den Modellen der „Smart Material Houses“, mit denen die IBA Hamburg in der Bauausstellung in der Bauausstellung in Wilhelmsburg-Mitte neue und intelligente Baustoffe zeigt, die in Gebäuden und Fassaden verwendet werden.

Hamburg, 24. April 2013 – „Heute können wir zum ersten Mal erleben, wie die Herzkomponenten des BIQ, die Mikroalgen, in die Fassadenelemente gefüllt werden, um dort zu wachsen und im „reifen“ Zustand als Energielieferant zu dienen. Es zeigt sich hier, welche außergewöhnlichen Wege wir auch gehen können, um Beispiele für nachhaltigen Wohnungsbau zu finden. Dazu braucht es viele kreative Köpfe, mutige Macher und  eine starke Kooperation, die uns hier geglückt ist. Dadurch ist die IBA Hamburg weltweit führend im experimentellen Wohnungsbau. Die Mikroalgen haben einen identitätsstiftenden und ästhetischen Aspekt für das Haus, dienen der Verschattung der Wohnungen, liefern Heizenergie und Biomasse zum Weiterverwerten. Damit setzt trägt das Bauwerk ein wichtiges Signal für das Bauen in Zeiten des Klimawandels“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Das BIQ ist ein kubisches, fünfgeschossiges Passivhaus mit zwei unterschiedlich gestalteten Fassaden. Das Gebäude mit 15 Wohneinheiten ging aus einem IBA-Architekturwettbewerb hervor, bei dem sich das Team SPLITTERWERK aus Graz mit seinem Entwurf durchgesetzt hat. Die technische Planung des Gebäudes und der Bioreaktorfassade wurde gemeinsam mit Arup Deutschland GmbH, Bollinger und Grohmann und Immosolar durchgeführt.

Stefan Wulff, Geschäftsführer von Otto Wulff Bauunternehmungen, sagte: „Nach dem Hybrid House eröffnen wir nun mit dem BIQ das zweite experimentelle Gebäude im Rahmen der Internationalen Bauausstellung. Das unterstreicht, dass wir für innovatives Bauen stehen und an die Zukunftsfähigkeit von Wilhelmsburg als Wohnstandort glauben.“

Ein von Algen umwachsenes Haus

An der südwestlichen und südöstlichen Fassade wird dem Gebäude eine zweite, die Bioreaktorfassade, vorgestellt. Hier werden Algen gezüchtet – zur Energieerzeugung, aber auch zur Lichtsteuerung und Beschattung des Gebäudes. Durch das stetige Wachstum der Algen sowie durch aufsteigende Gasblasen ist die Fassade ständig in Bewegung und verändert ihre Farbe. Die BIQ-Fassade ist weit mehr als ein ästhetisches oder energetisches Gebäudekleid. Sie übernimmt weitere Aufgaben: In ihren wassergefüllten Glaselementen entsteht einerseits durch die Sonneneinstrahlung solarthermische Energie. Darüber hinaus nutzen kleinste Algen (Mikroalgen) in den Elementen das Sonnenlicht und erzeugen durch Photosynthese Biomasse. Die Wärme steht dem Haus als Heizenergie durch Wärmetauscher direkt zur Verfügung, die Biomasse wird an anderer Stelle energetisch verwertet.

Dr. Martin Kerner, Geschäftsführer von SSC Strategic Science Consult, sagte: „Erst mit dem Einbringen der Algen in die Bioreaktorfassade kann diese in Funktion gehen und dann optisch und leistungsmäßig bewertet werden.“

Im Kontrast zu den Algenfassaden gen Süden erstrahlen Nordwest- und Nordostfassade in einer knallgrünen Putzfassade. Durch großzügige Loggien mit Ausblick auf den künftigen Inselpark und die Gebäude der IBA Hamburg erhalten alle 15 Mietwohnungen einen hochwertigen Zugang zum Freien. Dort können die zukünftigen Bewohner – Familien mit Kindern oder Ehepaare – die Bioreaktorfassade aus der Nähe erleben.

Flexibles Wohnen in schaltbaren Wohnungen

Das BIQ beherbergt 15 Wohnungen, von denen zwei nach dem neuartigen Wohnkonzept Konzept schaltbarer Räume  – Wohnen on demand – angelegt sind, indem Funktionen wechselnd oder gleichzeitig zu einer neutralen Zone dazu geschaltet werden. Verschiedene Funktionen der Wohnung wie beispielsweise Bad, Küche oder Schlafen sind in Einbaumöbeln untergebracht. Werden diese zugeklappt, sind die Räume neutral. Das Erscheinungsbild der Wohnung verändert sich mit dem Tagesverlauf und dem Wohnalltag der Nutzer.

Das BIQ: Teil von Wilhelmsburg Mitte

Am Rand des Parks der der internationalen gartenschau igs 2013, entstehen insgesamt vier Wohnungsbaumodelle für die Zukunft der Metropole, um für den Wohnungsbau im 21. Jahrhundert wegweisende Antworten zu finden. In dieser Form sollen sie noch lange nach ihrer Fertigstellung als Anschauungs- und Diskussionsobjekt dienen und eine neue Bautypologie begründen. So wird die „Bauausstellung in der Bauausstellung“ zu den „Case Study Houses“ des 21. Jahrhunderts und stellt sich modellhaft den Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und des Zusammenlebens.

Seit November 2010 arbeiten die Firmen SSC GmbH, Arup Deutschland GmbH und Colt International GmbH im Rahmen eines durch die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Verbundprojektes an der Entwicklung eines Fassadensystems, das die kontrollierte Nutzung der Bioreaktorfassaden am Gebäude ermöglicht. Ergebnis war die Entwicklung eines funktionsfähigen Reaktors, der als Fassadenelement eingesetzt werden kann.

Die technische Planung des Projekts liegt bei den Unternehmen Arup Deutschland GmbH (Berlin), sprenger von der lippe, Technisches Büro der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH sowie Feyerabend + Gunder GmbH (Goslar)

Das Fassadensystem entwickelten die Ingenieursbüros Arup Deutschland GmbH (Berlin), Strategic Science Consult GmbH (Hamburg) und Colt International GmbH (Kleve).

 

 

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IBA + igs Architektur zur neuen Stadt — Gartenschau bewegt um die Welt in 80 Gärten

Schwimmend im faszinierenden IBA-Dock, durchleuchtet von goldener Abendsonne, erlebte ich eine inspirierende Diskussion, die mir soeindrucksvolle Einblicke in stadt- und landschaftsplanerische Prozesse vermittelte, dass ich mich noch intensiver freuen kann über die umfangreichen neuen Gestaltungen auf den Elbinseln.

Gespräche zur Architektur zur neuen Stadt #1 — Auftakt von 9 Veranstaltungen

Bei der von BAUWELT-Chefredakteur Boris Schade-Bünsow moderierten Veranstaltung diskutieren neben den Geschäftsführern von IBA, Uli Hellweg und igs, Heiner Baumgarten, auch Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter, igs-Generalplaner Stephan Lenzen (RMP Landschaftsarchitekten, Bonn) sowie die Landschaftsplaner Rolo Fütterer (Mars Group, Esch sur Alzette/Luxemburg) und Henri Bava (AgenceTer, Karlsruhe). Beide hatten den Masterplan und das landschaftsplanerische Konzept für Wilhelmsburg Mitte entworfen. Der Masterplan sieht für die Zeit nach IBA und igs eine weitere Entwicklung des Gebiets nach Norden bis zum Spreehafen vor. Genug „Stoff“ also für eine spannende Diskussion über das Erreichte aus der Sicht von Fachplanern und die Zukunft des Stadtteils nach 2013.

Auch die weiteren acht Termine der Reihe mit Architekten und Investoren der IBA-Projekte in Wilhelmsburg versprechen interessante Gespräche etwa über das Bauen auf dem Wasser, über Baugruppen oder zum Thema Holzbau.

Einige Formulierungen, die ich aus der Diskussion mitnehme:

2013 liegt der Layer der Gartenschau liegt über den künftigen Parkanlagen.
http://www.igs-hamburg.de, im Gegensatz zu früheren Gartenschauen, die vor allem Blumen zeigten,
fokussiert 
gesellschaftliche Themen: Sport Bewegung Gesundheit + multikulturelle Vielfalt.

Wie wurden IBA + igs gemeinsam entwickelt?
Passagen mit Wasser und Gebäuden wurden gemeinsam gesehen.

Landschaft als tragende Struktur für die Stadt.

Hydrologie — Wasserlauf als roter Faden, an dem entlang die Struktur der Stadt angelegt wird.

Nordsüd-Transparenz wurde geschaffen.

Für die Zukunft wird es immer wichtiger viel Aufmerksamkeit in den gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum zu lenken.

Integrale Planung = archiTEKTUR  der neuen Stadt

Schonung der Ressourcen ist das Wichtigste.

 

Building

Infrastructure 

Landscape

= BIL

Infrastruktur wird künftig immer wichtiger werden.

Unvermeidbare Lärmquellen werden zusammengelegt.

Soziale Balance ist zu organisieren.

Wie bekommt man eine städtebauliche Struktur in unsere Problemräume?

WELCHE LANDSCHAFTLICHE GESTE IST SO STARK, DASS SIE MITTE SYMBOLISIEREN KANN?

Landschaft gibt grosse Struktur, Gebäude haben begleitende Funktion.

Die landschaftliche Aufgabe in Wilhlemsburg war das Rathaus zu inszenieren und den Grünraum zeigen.

Was hält Wilhelmsburg zusammen? Wasser und Grün!

Fantastische Freizeitareale sind entstanden,

Was für Architektur brauchen wir für die Aufgaben, die wir haben?

Bürgerbeteiligung wird stärker werden.

Für die Bevölkerung von Wilhelmsburg ist nicht nur eine neue Mitte entstanden, sondern eine neue Welt.

Dafür ist viel Integrationsarbeit zu leisten.

International bedeutsame Themen von IBA + igs:

  • Bauen im Bestand
  • Partizipation international
  • vom einer unmöglichen Ordnung zu einer möglichen Ordnung
  • IBA als Software zur Umsetzung der Hardware ist sehr gelungen
  • igs = Gartenschau als Stadtplanung, statt nur Blumen: Integration und Sport
  • Themen der Gartenschau, Freiräume in der Stadt sindKommunikationsorte,
    Plätze bieten Raum für die verschiedensten Gruppen 
    als soziale Orte
  • Landschaft als Struktur — ein gelungener Prozess
  • Temporäre Verwaltung von außerhalb, die die interne Verwaltung pusht.

Was ist anders in anderen Ländern? Wie ist die Resonanz aus dem Ausland auf IBA + igs?

  • Das Format staatlicher Intervention ist in Amerika  so nicht denkbar,
    wie öffentliche Verantwortung in Deutschland praktiziert wird.
  • Umweltaspekt und Technikaffinität werden besonders im asiatischen Raum immens betont.
  • „Verdauungsanleitung für IBA + igs den Gästen mitgeben funktioniert nicht.
  • Rezeption der IBA ist sehr variantenreich.
  • Größe Sanierungsregionen brauchen andere Organisationsstrukturen, als „Normalbetrieb“ der Behörden.

Neue Energien für die Stadt: IBA

Inspirierende Veranstaltungen beleuchten Innovationskraft für den Norden:
Montag:
Spannende Vorträge von e.on in der Handwerkskammer, wie Power to Gas in Hamburg Reitbrook realisiert werden kann:

Wie kann Windenergie in Gas umgewandelt werden, um Grünstrom im Gasnetz zu speichern?
siehe auch
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3915088/2013-04-08-bsu-energieanlage.html
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article115120976/Hamburgs-eigene-Energie-Wende.html

Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender E.ON Hanse AG:
„Die Stadt Hamburg bringt diejenigen zusammen, die bundesweit für Referenzen sorgen können.“

„P&R System für Energie — Energiedrehkreuz Hamburg“

Dienstag:
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/iba-kongress-neue-energien-fuer-die-stadt.html
IBA — glücklich … eine sehr gelungene Veranstaltung: der IBA-Kongress
(nachfolgend die offizielle Pressemeldung, unten meine Ergänzungen):

Energie-Konferenz zur Zukunftsaufgabe klimaneutrale Stadtentwicklung  

„Neue Energien für die Stadt“

Die Energiewende in Deutschland und der ganzen Welt ist eine der wichtigsten Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Energieeffizientes Bauen und Sanieren, die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien und eine CO2-arme Mobilität sind dabei die Schlüssel zur klimaneutralen Stadtentwicklung. Besonders dicht besiedelte Gebiete wie Großstädte müssen vorbereitet und geschützt werden. Die Veranstaltung „Neue Energien für die Stadt“ April 2013 leitete zahlreiche Konferenzen, Veranstaltungen, Führungen und Events rund um das IBA-Leitthema „Stadt im Klimawandel“ ein.

Nach den Begrüßungsworten von IBA-Geschäftsführer Ulli Hellweg und HAMBURG ENERGIE-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit sprach Rainer Bomba, der Staatssekretär Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein Grußwort. Den Festbeitrag hielt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts mit dem Titel „Die Rolle von Stadtvierteln für eine treibhausgasneutrale Gesellschaft“ öffnet den Blick auf europäische und globale Konzepte sowie Projekte zum städtischen Klimaschutz.

Moderator der Auftaktkonferenz „Neue Energien für die Stadt“ war Prof. Manfred Hegger von der TU Darmstadt.

 

„Die IBA-Standorte in Hamburg Wilhelmsburg, Veddel und im Hamburger Binnenhafen sind lebendige Beispiele dafür, dass eine treibhausgasneutrale gesellschaftliche Entwicklung möglich ist und diese Entwicklung mit der Beantwortung wichtiger sozialer Fragen verbunden werden kann“ sagte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes bei seinem Festbeitrag. Dieser wies auf die wichtige Rolle von Stadtvierteln für eine treibhausgasneutrale Gesellschaft hin.

Ansatz und Thema der Veranstaltung war, dass eine Reduzierung der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050 gelingen kann, wenn Klimaschutzkonzepte für die Städte als Hauptverursacher der Emissionen entwickelt und umgesetzt werden.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Diesen Anspruch verfolgt die IBA Hamburg seit 2007 mit ihrem Leitthema „Stadt im Klimawandel – Neue Energien für die Stadt“ und setzt ihn konsequent in ihrem Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg um. Mit beispielhaften Projekten zeigt die IBA Hamburg, wie die Energiewende in der Stadt erfolgen kann.“

Das Konzept ruht dabei auf vier Säulen und einer umfassenden Beteiligung der Bevölkerung:

• Energetische Sanierung

• Energetisch hocheffizienter Neubau

• Dezentrale Wärmenetze auf Basis erneuerbarer und lokaler Energien

• Erzeugung von erneuerbaren Energien im Stadtquartier

Ein im ENERGIEATLAS – Zukunftskonzept Erneuerbares Wilhelmsburg entworfenes IBA-Exzellenzszenario zeigt, dass bis 2050 eine Reduktion der durch Gebäude verursachten Treibhausgase um über 90 Prozent erreichbar ist. Von 2007 bis 2014 wird ein Anteil von mehr als 50 % lokal erzeugtem Strom am Bedarf der Gebäude erwartet. Durch ein umfassendes energetisches Monitoring der Projekte und des gesamten Demonstrationsgebietes bis 2015 wird es möglich sein, die Umsetzung zu prüfen und auszuwerten. Der Bau von „Niedrigstenergiegebäuden“ ist Teil des Konzepts; die meiste Energieeinsparung aber liegt in der energetischen Sanierung  von Bestandsgebäuden. Dafür soll die Sanierungsrate deutlich erhöht werden.

Zusätzlich ist neben der Betrachtung der Einzelgebäude ein Blick auf die ganze Stadt und ihre Quartiere gefragt. Energieeffizienzsteigerung, Einsatz erneuerbarer Energien und eine innovative Mischung von nachhaltiger, CO2-armer Energiegewinnung, -speicherfähigkeit, -einspeisung sowie intelligentem Energieverbrauch sind für eine erfolgreiche Energiewende in Städten erforderlich.

Bei der Exkursion der heutigen Veranstaltung erkundeten rund 200 Gäste die Energie-, Bau- und Klimaanpassungsprojekte der IBA Hamburg. Die parallel stattfindende Ausstellung „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens.

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Wichtige Aspekte der Podiumsdiskussion:

Wie korrekturfreudig ist die Debatte?

Wie schaffen wir Veränderungsfähigkeit bei hohem Tempo, flexibele Reaktion ohne Aktionismus mit der nötigen Planungssicherheit für Investoren?

Gebraucht wird eine neue Kultur Ideen aufzunehmen, ohne zu hektische Entscheidungen zu treffen.

Eine wichtige Aufgabe besteht in der Kommunikation. Bevölkerung mitnehmen gelingt nur, wenn die Sprache stimmt.

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Startschuss: Anmeldung zur Jungen Hamburger Klimakonferenz läuft  

Die Teilnahme an der Jungen Hamburger Klimakonferenz ist kostenlos; die Teilnehmerzahl aber begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der IBA Hamburg unter: www.iba-hamburg/klimakonferenz. Dort finden Interessierte ab sofort alle Angebote und Informationen rund um die Klimakonferenz.

Auf dem Weg zum jungen Klimaforscher

Erkunden – Experimentieren – Erleben: Die IBA Hamburg lädt Kinder und Jugendliche zur Jungen Hamburger Klimakonferenz ein. Die Veranstaltung vom 11.-14. Juni 2013 bietet spannende Exkursionen und abwechslungsreiche Workshops zum Thema Klimawandel.

Ab jetzt können sich Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren für Angebote anmelden. Zur Auswahl stehen verschiedene Exkursionen zu interessanten Orten auf den Elbinseln und zahlreiche Workshops, die Kinder und Jugendliche zu Klimaforschern und -experten werden lassen.

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Eindrücke vom Eröffnungswochenende
http://magazin.iba-hamburg.de/2013/03/25/glucklich-und-geschafft-die-iba-prasentation-hat-begonnen/#comment-2102

IBA _ „Schlüssel“ zu den Gärten der Elbinseln

Trotz strömendem Regen war es eine Freude beim Richtfest des Gebäudeensembles, welches quasi wie ein „Schlüssel“ die Ausstellungsflächen von IBA und igs erschließt.

Wieder faszinierende Gespräche über Visionen / Ideen neuer Arten zu bauen / zu leben mit den ca. 280 Gästen ver Veranstaltung. Künftige Bewohner, Investoren, Bauherren, Statiker, Handwerker, Organisatoren schauten gemeinsam auf die gelungenen privaten IBA-Projekte, deren Hintergründe und Zukunftschancen.

Hier die offizielle Pressemeldung:

Investorengruppe feiert Richtfest für Gebäudeensemble in Wilhelmsburg-Mitte

Richtkranz krönt Gebäudeensemble in Wilhelmsburg Mitte

Bei den Bauarbeiten des Gebäudeensembles am Inselpark in Wilhelmsburg Mitte sind fortwährend neue Ergebnisse zu sehen: Die Häuser sind im Rohbau fertig, und ein Richtkranz zeigt seit heute, 9. Januar 2013 nach dem traditionellen Fest mit allen Bauarbeitern den Baufortschritt sichtbar an. Jutta Blankau, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sowie die Investoren Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe und HIPE-Geschäftsführer Peter Karshüning sprachen Grußworte. Das Gebäudeensemble besteht aus einem Pflegeheim mit Kita und Pflegeschule, einem Ärztehaus mit Gewerbe- und Wohneinheiten, dem Haus der InselAkademie sowie einer Tiefgarage und Stellplatzanlage. Als größter Teil des Eingangskomplexes der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wird das KerVita Seniorenzentrum „Am Inselpark“ mit 141 Pflegeplätzen errichtet. Es liegt gegenüber dem neuen S-Bahnhof Wilhelmsburg sowie dem Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Eingangskomplex ist ein Kernstück der Entwicklung des neuen Quartiers Wilhelmsburg Mitte. Pflegeheim mit Pflegeschule und KiTa sowie ein Ärztehaus und Wohnungen werden Teil des vielseitigen, innovativen und nutzungsgemischten IBA-Projekts. Damit ist das Gebäudeensemble eines der größten privaten Projekte der IBA Hamburg.

Hamburg, 9. November 2013 – „Das Quartier zwischen Kurt-Emmerich-Platz, Neuenfelder Straße und Inselpark ist ein Herzstück der Internationalen Bauausstellung. Mit der abwechslungsreichen und innovativen Architektur und den vielfältigen Nutzungen für Wohnen, Arbeiten und soziale Dienstleistungen entsteht aus einer ehemaligen innerstädtischen Bruchkante die neue Mitte Wilhelmsburgs. Das ist eine gute Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung auf der Elbinsel“, sagte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt am Mittwochnachmittag zum Richtfest des Gebäudekomplexes. Mit den unterschiedlichen künftigen Nutzungen trägt das Ensemble zu einem generationenübergreifenden Quartier in Wilhelmsburg Mitte bei. Das Seniorenzentrum der KerVita-Gruppe mit einem Ausbildungshaus für 50 angehende Pflegekräfte wurde mit dem angrenzenden Ärztehaus, dem Haus der InselAkademie und neuen Wohnhäusern als Gesamtkomplex entwickelt. Das Architekturbüro feddersenarchitekten, Berlin, übernahm den Entwurf des Seniorenzentrums.

Das Konzept sieht vor, dass die komplette östliche Gebäudefront mit dahinterliegenden, gebäudehohen Wintergärten einerseits für effektiven Schallschutz und anderseits für eine höhere  Lebensqualität für die Bewohner sorgt. Diese Wintergärten mit geschützten Balkonen, die zu den Gartenhöfen ausgerichtet sind, sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die Front besteht zum Teil aus Glasfassaden, die einen lichtdurchfluteten Innenraum ermöglichen. Mit 40 Ausbildungsplätzen in der Pflegeschule, rund 60 Arbeitsplätzen, 141 Plätzen für Senioren sowie rund 60 KiTa-Plätzen ist das Zentrum „Am Inselpark“ der größte Teil des Eingangskomplexes. Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe, sagte: „KerVita ist sehr froh darüber, künftig an diesem herausragenden Standort Dienstleistungen in der Altenpflege anbieten zu können.“ Anschließend an das Seniorenzentrum ist das Ärztehaus mit seiner grünen Keramikfassade gegliedert. Mit dem Neubau der BSU stellt das ähnlich hohe Ärztehaus ein optisches Eingangstor zur Mitte Wilhelmsburgs dar. Eine Vielzahl an medizinischen Dienstleistungen bietet eine gute Versorgung und erweitert die gesundheitliche Infrastruktur. Außerdem vereint das Ärztehaus Wohnen und Gewerbe: Im siebten und achten Obergeschoss entstehen vier Maisonette-Wohnungen mit Ausblick über das Areal. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandel und Gastronomie Einzug erhalten.

Ein weiterer Teil des Gebäudeensembles ist das Wohnhaus 5 ¼ in zweifacher Ausführung. In beiden Häusern entstehen 28 Wohnungen. Beide Gebäude unterscheiden sich nur in ihrer Fassadenfarbe. Der Entwurf ging hervor als Beitrag des Berliner Architekturbüros KADEN KLINGBEIL zum Wettbewerb für die Smart Price Houses der Bauausstellung in der Bauausstellung. Geschützt durch die angrenzende

Bebauung liegen die Wohnhäuser abseits von Bahn- und Straßenverkehr. Eine Tiefgarage schafft den nötigen PKW-Stellraum. Vielseitige Infrastruktur in dem neuen Stadtteil, Sport- und Freizeitangebote und eine gute Anbindung machen das Wohnen attraktiv.

HIPE-Peter Karshüning, Projektmanagement des Ärztehauses und der Wohnhäuser, sagte: „Wir sind stolz, unser Ärztehaus in exponierter Lage in Wilhelmsburg Mitte zu errichten und einen städtebaulichen Gegenpart zu bilden zum gegenüberliegenden Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Hervorzuheben ist die zielorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Parteien, um am Ende repräsentative, moderne und hochwertige Gebäude zu erstellen, die den Eingangsbereich zur Mitte Wilhelmsburgs und den Haupteingang der internationalen gartenschau igs 2013 prägen. Wir hoffen, dass die Mieter des Ärztehauses und die Käufer der Eigentumswohnungen sich wohlfühlen werden.“

Das Haus der InselAkademie gliedert sich außerdem in den Eingangskomplex ein. Ebenso wie das angrenzende Ärztehaus hat das Architekturbüro BOLLES+WILSON aus Münster dieses Gebäude entworfen. Das Haus dient als administrativer Sitz des Projekts InselAkademie, ein sportpädagogisches Angebot für Jugendliche verschiedener Herkunft. In zwei unteren Etagen sind Kurs- und Verwaltungsgebäude untergebracht, darüber entstehen fünf Wohnungen für Jugendliche.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Dieses IBA-Projekt ist ein besonderes: Es ist nicht nur eines der größten privaten Projekte, sondern auch eines, das unterschiedliche Nutzungen und Bauherrn vereinigt. Hier wird gute Nachbarschaft gelebt. Die Schwierigkeit, in diesem Übergangsort zwischen Bahntrasse und Straße auf einer ehemals brachliegenden, ungenutzten Fläche ein solches Projekt auf diesem Niveau zu realisieren, ist in jeder Hinsicht gelungen. Dieser Richtkranz steht als Symbol für alle Projekte, die Teil dieses anspruchsvollen Eingangskomplexes zum Gelände der igs und dem späteren Inselpark sind.“

 

 

Kopenhagen_noch mehr Inspiration

Einer unserer Gastgeber hat noch mal ein paar weitere Links aktualisiert zu unseren wunderbaren Erlebnissen / Kontakten in Kopenhagen beim http://city-link.dk/

Jesper Koefoed-Melson

www.pb43.dk

www.givrum.nu

www.kph-projects.dk

www.refshaleoen.dk

www.bolsjefabrikken.com

Faszination IBA igs — WoodCube — Holz erfüllt alle Wünsche

Mit der neuen Fährverbindung Linie 73 zur Ernst-August-Schleuse war schon die Anreise zu den Elbinseln eine Freude. Sehr schöne Hafenperspektiven, die sonst nur über Hafenrundfahrten zu bewundern waren, machten die Tour zu einem farbenfrohen Erlebnis auf der winterlichen Elbe mit schönen Gesprächen. Etwas Erstaunen verursachte eine Dame, die erzähle, dass sie einen Garten auf dem Gelände der internationalen Ausstellung in 2013 hat, jedoch immer von IGA sprach.

Es zeigt sich immer wieder, dass die wunderbaren Chancen der internationalen Events in 2013 in den Schilderungen der Bevölkerung noch nicht so angekommen sind, dass ihre Attraktivität aktiv vermittelt wird. Da ist noch viel kommunikative Kompetenz zu  wecken. Mit „Serious Games, Mobile Marketing, Smartphone Apps, NextMedia“ ist so viel mehr möglich, als derzeit genutzt wird. Bleibt zu hoffen, dass rechtzeitig das Potenzial erkannt wird.

Nach der Besichtigung des faszinierenden WoodCube gabe es erläuternde Vorträge im Holzhotel mit zauberhaftem Holzduft. 

Woodcube verbindet Klimaschutz, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit auf innovative Art und Weise. Es ist eines von insgesamt 12 Projekten der IBA, die sich modellhaft den Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und des Zusammenlebens stellen. „Woodcube“ ist eine echte Innovation, die dem Charakter der IBA gerecht wird und die es verdient hat, Nachahmer zu finden“, sagte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj23817.html

Das fünfgeschossige Wohnhaus mit flexibler Wohnungsanzahl entsteht in Wilhelmsburg-Mitte in der Bauausstellung in der Bauausstellung als Teil der Reihe „Smart Material Houses“. IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „WOODCUBE belebt die alte Tradition des Holzbaus und verknüpft ihn mit hochtechnologisierten smarten Konzepten des nachhaltigen Bauens. Ich freue mich, dass es hier geglückt ist, ein für Mensch und Natur gesundes Gebäude zu errichten, das den modernsten Wohnstandards entspricht. Mit dem innovativen Modellhaus beleben wir außerdem hier in Wilhelmsburg-Mitte eine früher innerstädtische Brachfläche.“ Der zukunftsweisende Holzmassivbau geht zurück auf den Entwurf des Stuttgarter Büros architekturagentur.

Matthias Korff, Initiator und Investor WOODCUBE: „Wir sind stolz darauf, ein Gebäude realisieren können, welches auf die stetig steigende Nachfrage im Bereich nachhaltig Bauen reagiert. Der Woodcube ist aus reinen, naturbelassenen Rohstoffen hergestellt und beinhaltet oder hinterlässt keine Schadstoffe. Stattdessen bietet er höchsten Wohnkomfort, nicht nur für Gesundheitsbewusste. Energetisch ist der Woodcube vorbildlich. Nicht nur im Betrieb, sondern bereits in der Erstellung ist der Woodcube CO2-neutral. Berechnungen zufolge kann für die CO2-Emissionen aus der Konstruktion und Betrieb eines konventionellen Gebäudes über 50 Jahre, ca. 70 Woodcubes errichtet und betrieben werden.“ WOODCUBE verzichtet als Effizienzhaus 40 weitgehend auf den Verbrauch von nicht nachwachsenden Rohstoffen: Erstmals entsteht ein Geschosswohnungsbau, der in seinem Lebenszyklus keinerlei Treibhausgase emittiert und vollständig biologisch recycelbar ist. Es fallen weder Schadstoffe wie Öle noch chemischer Abfall an, sodass das Gebäude eines Tages thermisch verwertbar ist und zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Um dies zu gewährleisten, wurden zuvor alle Baumaterialien hinsichtlich ihrer biologischen Verträglichkeit und ihres CO2-Potentials überprüft. Schon in der Bauphase konnten außerdem rund 8.500 Tonnen CO2- eingespart werden. Sowohl in Konstruktion als auch im Betrieb ist der WOODCUBE als Null-CO2-Haus zu bezeichnen. Strom und Wärmeenergie generiert das Gebäude CO2-neutral aus regenerativen Quellen – mit dieser ausgeglichenen CO2-Bilanz ist der WOODCUBE vorbildlich im klimaneutralen Bauen aus erneuerbaren Energien.

Im WOODCUBE steht einer der ältesten und traditionellsten Baustoffe im Mittelpunkt: Naturbelassenes Holz, völlig neu interpretiert. Das Holz wurde massiv verbaut und bleibt in Decken, Außenwänden und Böden weitestgehend sichtbar. Die Fassade altert auf natürliche Weise, weil sie unbehandelt belassen ist, was die Ästhetik des Baustoffs Holz unterstreicht. Die Wohngesundheit spielt in dem Gebäude eine zentrale Rolle, der Bauherr setzt vollständig schadstofffreie Baumaterialien ein und erreicht damit ein maximales Biorecyclingpotential. Die einstoffliche Vollholzbauweise ohne Bauchemie und Holzschutzmittel wirkt sich zudem gesundheitsfördernd auf die künftigen Bewohner aus. Dr. Erwin Thoma, Holzproduzent und Autor: „Die Bäume kommen in die Großstadt. Der Baustoff Holz neu entdeckt ermöglicht neuerdings Wohnbauten in der Stadt, die nicht nur energieautark und ohne Müllbelastung im Stoffkreislauf der Natur bleiben. Mediziner messen in diesen unbelasteten Vollholzräumen auch eine Stärkung unserer Gesundheit. Endlich treffen die Weisheit der Natur und die Wissenschaft zusammen.“

Der Grundriss erlaubt den Bewohnern verschiedene Wohnformen, speziell angepasst an die städtischen Lebensbedürfnisse: Der Bau bietet den Bewohnern eine Vielfalt an Grundrisstypologien innerhalb der Geschosse, weil sich die inneren, flexiblen und nicht tragenden Holztrennwände den Bewohnerbedürfnissen anpassen können. Außerdem ermöglicht diese Art der Grundrisskonzeption eine Orientierung jeder Wohnung in drei Himmelsrichtungen.

Fazit: Im hölzernen Raum schlafen braucht weniger Pulsschläge

Unser Organismus fühlt sich wohl, bleibt gesund.

Wenn wir endlich die  Erde als Organismus begreifen, dann bleiben Umwelt, Körper,  Geist + Seele gesund! 

Ab Januar  2013  noch mehr Dokumentation: www.deepgreen-development.de

Dokumentation IBA Forum Zivilgesellschaft jetzt online:
http://www.iba-hamburg.de/mitgestalten/iba-forum/iba-forum-2012-zivilgesellschaft.html