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Archive for Dezember 2012

KreativTreffen_Kopenhagen_Kunst_Kultur_Kommunikation_CityLink

Eine sehr sehr sehr bunte Menschenmischung reiste am 19. / 20. Dezember nach Kopenhagen. Wir (= http://das-gaengeviertel.info, http://oberhafen-ev.de, http://frappant.org, + einige andere) folgten der Einladung von http://city-link.dk/ + http://givrum.nu/thinkspace/ zu einem Gegenbesuch. Start: http://pb43.dk/

Der erste Eindruck: FarbenFroh! Viele bunte Nistkästen an einem Mast zogen mich schon bei der Anfahrt magisch an. Der malerische Himmel brachte die bemalten Bäume, Container, Kunstwerke so richtig leuchtend zur Geltung. Farbiges Licht inszenierte die emsigen Gespräche, die um die Feuerstellen stattfanden, zu einer eindrucksvollen Kulisse für kreativen Austausch.

Welcome to Prags Boulevard 43 (PB43) a cultural and innovative user-­ driven hotspot in Copenhagen:
Silence Lunch a conceptual dinner

Mit Lärmschützern auf den Ohren hörten wir unsere eigene Kaugeräusche. Das Essen war liebevoll serviert.

Da folgte eine Führung durch die Projekte. U. A. http://68squaremetres.org/http://www.pingout.dk/http://projektland.dk/
http://www.skabelonloftet.dk/,
http://refshaleoen.dk/
Fasziniert waren wir von der Präsentation von Ion Soervin, der mit Kind auf dem Rücken Erfindungen präsentierte: http://www.n55.dk/ Walking House in Aktion
http://www.v2.nl/archive/people/ion-soervin

Ein Highlight vom wunderbaren Programm, mit welchem uns die gastfreundlichen kreativen Dänen 2 Tage lang auf Trapp hielten: TinCanCompany Zirkus

P-­‐I-­‐E (Post Industrial Explosion)

four containers together making up a mobile festival stage with a container bar.

Am nächsten Tag wurden wir an erstaunliche Orte geführt. U. A.
http://refshaleoen.dk/find-til-refshale%C3%B8en/

Wir können unsere grafischen Entwürfe in viele verschiedene Materialien schneiden lassen. http://cotter.dk/

Mehr, als nur wunderbare Kulisse / Fundus http://www.asterionshus.dk/ http://asteroiden.dk/

Unsere Expertin Susanne Danig: http://www.youtube.com/watch?v=XWJvEr6hZDo

Faszinierende Räume:
http://www.skabelonloftet.dk/CORPORATE-EVENTS/CORPORATE-EVENTS

The Rigger Loft / Creative Workshops

Madeleines Food Theater / Restaurant + Urban Farming etc.
http://unlike.net/copenhagen/food/madeleines-madteater
http://www.madeleines.dk/

Walk and talk at  Bolsjefabrikken – a user-­‐driven culturehouse.

KörberForum — Mission im All — Forscher fragen — Wie werde ich Astronaut?

Ein wunderbarer Abend im KörberForum mit spannenden Einsichten in die Vorbereitung auf ein Leben im All.

Wir bekamen viele Antworten auf die Frage, wozu Weltraumforschung nützlich ist, was sie kostet, wie sie funktioniert, was im All besser entwickelt werden kann, als auf der Erde.

EPEA 25 Jahre Cradle2Cradle — Der perfekte Kreislauf

Nachdem ich in dieser Woche schon Ökoeffektivität  im Cradle2Cradle zertifizierten WoodCube bewundern durfte, nun schon wieder eine schöne Feier im alten Rathaus: 25 Jahre EPEA. Gratulation!

Mit seiner gewohnt charismatischen Art gibt Prof. Braungart Einblicke in intelligentes Design. Es geht nicht nur um Nachhaltigkeit. Wir alle sind kompostierbar. Es geht darum einen „positiven Fußabdruck“ zu hinterlassen. Wie da genau funktioniert, dazu trugen mit eindrucksvollen Beispielen namhafte Referenten bei, wie u. a. Dr. Michael Otto.

Es gab eine innovative Modenschau, luftreinigenden Teppich, neuartige Betten, inspirierende Gespräche.

„We do not want sustainability, because that is not enough.
We want real quality.“

Michael Braungart

Inspirierendes Video demonstriert Cradle2Cradle http://www.printthechange.com/ von http://www.gugler.at/.

Faszination IBA igs — WoodCube — Holz erfüllt alle Wünsche

Mit der neuen Fährverbindung Linie 73 zur Ernst-August-Schleuse war schon die Anreise zu den Elbinseln eine Freude. Sehr schöne Hafenperspektiven, die sonst nur über Hafenrundfahrten zu bewundern waren, machten die Tour zu einem farbenfrohen Erlebnis auf der winterlichen Elbe mit schönen Gesprächen. Etwas Erstaunen verursachte eine Dame, die erzähle, dass sie einen Garten auf dem Gelände der internationalen Ausstellung in 2013 hat, jedoch immer von IGA sprach.

Es zeigt sich immer wieder, dass die wunderbaren Chancen der internationalen Events in 2013 in den Schilderungen der Bevölkerung noch nicht so angekommen sind, dass ihre Attraktivität aktiv vermittelt wird. Da ist noch viel kommunikative Kompetenz zu  wecken. Mit „Serious Games, Mobile Marketing, Smartphone Apps, NextMedia“ ist so viel mehr möglich, als derzeit genutzt wird. Bleibt zu hoffen, dass rechtzeitig das Potenzial erkannt wird.

Nach der Besichtigung des faszinierenden WoodCube gabe es erläuternde Vorträge im Holzhotel mit zauberhaftem Holzduft. 

Woodcube verbindet Klimaschutz, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit auf innovative Art und Weise. Es ist eines von insgesamt 12 Projekten der IBA, die sich modellhaft den Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und des Zusammenlebens stellen. „Woodcube“ ist eine echte Innovation, die dem Charakter der IBA gerecht wird und die es verdient hat, Nachahmer zu finden“, sagte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj23817.html

Das fünfgeschossige Wohnhaus mit flexibler Wohnungsanzahl entsteht in Wilhelmsburg-Mitte in der Bauausstellung in der Bauausstellung als Teil der Reihe „Smart Material Houses“. IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „WOODCUBE belebt die alte Tradition des Holzbaus und verknüpft ihn mit hochtechnologisierten smarten Konzepten des nachhaltigen Bauens. Ich freue mich, dass es hier geglückt ist, ein für Mensch und Natur gesundes Gebäude zu errichten, das den modernsten Wohnstandards entspricht. Mit dem innovativen Modellhaus beleben wir außerdem hier in Wilhelmsburg-Mitte eine früher innerstädtische Brachfläche.“ Der zukunftsweisende Holzmassivbau geht zurück auf den Entwurf des Stuttgarter Büros architekturagentur.

Matthias Korff, Initiator und Investor WOODCUBE: „Wir sind stolz darauf, ein Gebäude realisieren können, welches auf die stetig steigende Nachfrage im Bereich nachhaltig Bauen reagiert. Der Woodcube ist aus reinen, naturbelassenen Rohstoffen hergestellt und beinhaltet oder hinterlässt keine Schadstoffe. Stattdessen bietet er höchsten Wohnkomfort, nicht nur für Gesundheitsbewusste. Energetisch ist der Woodcube vorbildlich. Nicht nur im Betrieb, sondern bereits in der Erstellung ist der Woodcube CO2-neutral. Berechnungen zufolge kann für die CO2-Emissionen aus der Konstruktion und Betrieb eines konventionellen Gebäudes über 50 Jahre, ca. 70 Woodcubes errichtet und betrieben werden.“ WOODCUBE verzichtet als Effizienzhaus 40 weitgehend auf den Verbrauch von nicht nachwachsenden Rohstoffen: Erstmals entsteht ein Geschosswohnungsbau, der in seinem Lebenszyklus keinerlei Treibhausgase emittiert und vollständig biologisch recycelbar ist. Es fallen weder Schadstoffe wie Öle noch chemischer Abfall an, sodass das Gebäude eines Tages thermisch verwertbar ist und zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Um dies zu gewährleisten, wurden zuvor alle Baumaterialien hinsichtlich ihrer biologischen Verträglichkeit und ihres CO2-Potentials überprüft. Schon in der Bauphase konnten außerdem rund 8.500 Tonnen CO2- eingespart werden. Sowohl in Konstruktion als auch im Betrieb ist der WOODCUBE als Null-CO2-Haus zu bezeichnen. Strom und Wärmeenergie generiert das Gebäude CO2-neutral aus regenerativen Quellen – mit dieser ausgeglichenen CO2-Bilanz ist der WOODCUBE vorbildlich im klimaneutralen Bauen aus erneuerbaren Energien.

Im WOODCUBE steht einer der ältesten und traditionellsten Baustoffe im Mittelpunkt: Naturbelassenes Holz, völlig neu interpretiert. Das Holz wurde massiv verbaut und bleibt in Decken, Außenwänden und Böden weitestgehend sichtbar. Die Fassade altert auf natürliche Weise, weil sie unbehandelt belassen ist, was die Ästhetik des Baustoffs Holz unterstreicht. Die Wohngesundheit spielt in dem Gebäude eine zentrale Rolle, der Bauherr setzt vollständig schadstofffreie Baumaterialien ein und erreicht damit ein maximales Biorecyclingpotential. Die einstoffliche Vollholzbauweise ohne Bauchemie und Holzschutzmittel wirkt sich zudem gesundheitsfördernd auf die künftigen Bewohner aus. Dr. Erwin Thoma, Holzproduzent und Autor: „Die Bäume kommen in die Großstadt. Der Baustoff Holz neu entdeckt ermöglicht neuerdings Wohnbauten in der Stadt, die nicht nur energieautark und ohne Müllbelastung im Stoffkreislauf der Natur bleiben. Mediziner messen in diesen unbelasteten Vollholzräumen auch eine Stärkung unserer Gesundheit. Endlich treffen die Weisheit der Natur und die Wissenschaft zusammen.“

Der Grundriss erlaubt den Bewohnern verschiedene Wohnformen, speziell angepasst an die städtischen Lebensbedürfnisse: Der Bau bietet den Bewohnern eine Vielfalt an Grundrisstypologien innerhalb der Geschosse, weil sich die inneren, flexiblen und nicht tragenden Holztrennwände den Bewohnerbedürfnissen anpassen können. Außerdem ermöglicht diese Art der Grundrisskonzeption eine Orientierung jeder Wohnung in drei Himmelsrichtungen.

Fazit: Im hölzernen Raum schlafen braucht weniger Pulsschläge

Unser Organismus fühlt sich wohl, bleibt gesund.

Wenn wir endlich die  Erde als Organismus begreifen, dann bleiben Umwelt, Körper,  Geist + Seele gesund! 

Ab Januar  2013  noch mehr Dokumentation: www.deepgreen-development.de

Dokumentation IBA Forum Zivilgesellschaft jetzt online:
http://www.iba-hamburg.de/mitgestalten/iba-forum/iba-forum-2012-zivilgesellschaft.html

Chancen 2013 — Elbinseln — Bürgerbeteiligung — IBA — igs

Mit dem Ziel Chancen der Stadtentwicklung für die gesamte Region gut zu verzahnen mit den Interessen aller Bürger, die sich von den Veränderungen unmittelbar betroffen fühlen (http://zukunft-elbinsel.de) , gab es erneut ein Dialogangebot, nachdem diese Veranstaltung zu vielen Kontroversen geführt hatte: http://luchterhandt.de/verfahrensmanagement/3160/. Diesmal war das Konzept zur Mitwirkung von Bürgern aktiv vorbereitet worden. Materialien lagen aus, in die unmittelbar Gestaltungsideen eingearbeitet werden konnte, so dass ein Überblick über Vorschläge für alle nachvollziehbar dokumentiert wurde.
Die Einladung: Am 19.10.2012 fand im Bürgerhaus Wilhelmsburg die Auftaktveranstaltung zur offenen Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ statt. In der Veranstaltung wurde eine Vorbereitungsgruppe gebildet. Ihre Aufgabe: den Planungsprozess so auszugestalten, dass eine breite Mitwirkung sämtlicher Akteure auf den Elbinseln möglich ist. Sie sind nun herzlich eingeladen, am 7. Dezember 2012 in der bereits angekündigten ersten Planungswerkstatt die Ergebnisse der Vorbereitungsgruppe zu erörtern und eigene Vorschläge zum Prozess einzubringen.
Die Veranstaltung bietet ebenso die Gelegenheit, in die inhaltliche Diskussion einzusteigen: Welche Aufgaben stehen für die Elbinseln nach 2013 an, an welchen konkreten Orten sind Veränderungen notwendig? Viele Menschen sind dem Aufruf der ersten Veranstaltung gefolgt und haben bereits Themen und Orte benannt, die ihnen für die Entwicklung der Elbinseln besonders wichtig sind. Der aktuelle Stand ist online einzusehen und kann gerne ergänzt werden: www.hamburg.de/interaktive-karte

Offene Planungswerkstatt „Chancen und Herausforderungen“
Termin: Freitag, 07. Dezember 2012
Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: Schule auf der Veddel, Slomanstieg 1-3, 20539 Hamburg

Programm:
1. Begrüßung
2. Vorstellung der Ergebnisse der Vorbereitungsgruppe
· Struktur des Planungsprozesses zum Zukunftsbild Elbinseln 2013+ und Ideen für ein Mitwirkungsmodell (Entwurf)
· Überblick über mögliche Themen und Orte künftiger Entwicklung auf den Elbinseln (Entwurf)
3. Arbeitsgruppen zu Planungsinhalten (Themen und Orte) und zum Planungsprozess
4. Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen
5. Ausblick auf den weiteren Prozess

Exkursionsangebot:
Termin: Samstag, 8. Dezember 2012
Uhrzeit: 13:00-16:00 Uhr
Ziele: Orte auf den Elbinseln
Treffpunkt und Route werden separat bekannt gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Neuer Elbsprung + Globalgeschichte + ZeitungsTrendTalk

Glitzernder frischer Schnee in strahlender Sonne am Elbuferweg — es war eine abenteuerliche Radtour zu den Landungsbrücken, wo ich dann in die strahlenden Augen inzwischen angenehm vertrauter Wilhelmsburger sah. Große Freude auf die 1. gemeinsame Reise zum neuen Fähranleger. Die Hafenbilder während der Fahrt waren zauberhaft. Die Stimmung wunderbar trotz eisiger Kälte.

Hamburg, 6. Dezember 2012 – „Die hervorragende Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sprung über die Elbe. Von der Verlängerung der Fähre 73 nach Wilhelmsburg profitieren vor allem das nördliche Reiherstiegviertel und die Bewohner und Firmen im Umfeld des Anlegers“, sagte Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Die Aufnahme des Fährverkehrs ist ein weiterer wichtiger Baustein des IBA-Projekts „Öffnung des Spreehafens“. Hans-Jochen Hinz, Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sagte: „Mit dem neuen Anleger Ernst-August-Schleuse rückt Wilhelmsburg noch dichter an die Innenstadt und die Insel ist endlich „standesgemäß“ zu Wasser zu erreichen. Mit dem HVV-Ticket ist dies eine schöne Alternative gleichermaßen für Wilhelmsburger und Wilhelmsburgerinnen sowie für Gäste der Internationalen Ausstellungen im kommenden Jahr.“ Auf Initiative der IBA Hamburg und finanziert durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) baut der LSBG weitere Zugänge, um Fußgängern und Radfahrern die Nähe zum Wasser zu bieten. Am sogenannten Spreehafenknie werden Freitreppen, Rampen und eine neue Ampel eine Verbindung zum Stübenplatz im Herzen des Reiherstiegviertels herstellen. Entlang der Harburger Chaussee erleichtern außerdem zwei weitere neue Deichübergänge und eine neue Fußgängerampel den Weg ans Wasser.

„Die Idee, Wilhelmsburg wieder vermehrt über den Wasserweg zugänglich zu machen, ist nicht neu. Beim IBA-Projektaufruf „Ideen für Veddel und Spreehafen“ äußerten Bewohner Wilhelmsburgs dieses Anliegen und gaben auch den ersten Anreiz, dass sich dieser Ort dafür am besten eignet. Mit der heutigen Einweihung des neuen Pontons und der Aufnahme der Fährverbindung nach Wilhelmsburg können wir einerseits einen Bewohner-Wunsch erfüllen und andererseits rückt der Stadtteil Wilhelmsburg nun enger an die Hamburger Innenstadt heran“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Mit dieser weiteren öffentlichen Anbindung – neben Bus und Bahn – ist es nun leichter, von der Hamburger Innenstadt über die Elbe zum Reiherstiegviertel in Wilhelmsburg zu gelangen. Künftig können alle Hamburger, Touristen und Besucher der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wählen, ob sie per HADAG-Fähre im HVV-Verbund auf die Elbinseln fahren möchten.

Die Fähre wird unter der Woche 22-mal pro Tag ihre Gäste vom nördlichen Elbufer ans südliche befördern. Auf ihrer Rundfahrt durch den Hafen stoppt außerdem die Maritime Circle Line ab jetzt am neuen Anleger und bringt ihre Gäste nach Wilhelmsburg.

„Ich freue mich sehr, heute den 19. Fähranleger im Hamburger Hafen mit eröffnen zu dürfen. Mit dem Anleger Ernst-August-Schleuse im Klütjenfelder Hafen ist eine weitere wichtige Verbindung  zwischen dem Nordufer und dem Süden Hamburgs Realität geworden“, sagte

Tino Klemm, Mitglied der Geschäftsleitung der Hamburg Port Authority (HPA).

Entscheidend für den Anleger war die Entscheidung die HADAG-Fähre 73 bis zu verlängern. Mit Beginn des Winterfahrplans 2012 wird die Fähre 73 zum HVV-Tarif diesen Ort in nur 15 Minuten mit St. Pauli verbinden. Die Fähre fährt montags bis freitags 22 Mal im 40 Minuten-Takt. Die Fährgäste können – anders als in Bus und Bahn – während des gesamten Tages ihre Fahrräder mitnehmen und auf die andere Elbseite transportieren. Die Strecke vom Ponton Ernst-August-Schleuse bis zum Stübenplatz ist in zehn Minuten zu Fuß zurück zu legen.

Die Anbindung Wilhelmsburgs und mithin der Sprung über die Elbe haben eine historische Tradition: Ziel der Fähre war bereits zu napoleonischen Zeiten mit dem sogenannten Franzosenstieg der Spreehafen.

http://www.hamburg-magazin.de/freizeit/ausfluege/artikel/detail/iba-hamburg-mit-der-faehre-auf-die-elbinsel.html?artikel=14411

Im GIGA erfuhren wir im GIGA Forum über Globalgeschichte und hegemonialer Wandel im Weltsystem
von Prof. Andrea Komlosy, WISO Wien aus ihrem „Lehrbuch über Globalgeschichte“, etwas über Weltsystem-Analyse.

Hochspannend war dann beim TrendTalk  die Expertendiskussion in der Modern Life School

Zeitungskrise? Soziale und digitale Medien-Gewohnheiten

Weitere Einblicke dazu online twitter-Hashtag: #tt1212 #trendtalk

 

IPP_HK24_Produkt Innovationen_Neue Materialien_Von Werften + Werkshallen

Link zu den Vortragsfolien

http://klima.hamburg.de/veranstaltungen/

Kommentare bei Twitter #ipp_hh

Das IPP Netzwerk  hat eingeladen zur Fachtagung – Materialauswahl und Ressourceneffizienz

Veranstaltung des Hamburger Kompetenznetzwerk Umweltfreundliche Produktentwicklung
Tobias Knahl, Handelskammer Hamburg,
Peter Mordhorst, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, vertreten durch Antje Knaack

Ausführliche Dokumentation der Vorträge demnächst online. Vorab einige Fragmente / Erinnerungen an den spannenden Tag:

Moderation: Dirk Jepsen, Ökopol

Produktpolitische Lösungsstrategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Umweltpolitische Instrumente zur Steigerung der Ressourceneffizienz von Produkten auf Ebene der EU und des Bundes

Dr. Jan Berger, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Definition: Was ist eine natürliche Ressource?
Umweltbundesamt Glossar zum Ressourcenschutz
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4242.html

Wir brauchen eine Entkopplung von Ressourcenverbrauch + wirtschaftlichem Wachstum durch Rohstoffsicherung + Steigerung der Ressourceneffizienz.

Ziel: Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994.

Dafür wurde RessourceneffizienzProgramm ProgRess entwickelt.

http://www.bmu.de/ressourceneffizienz/progress/doc/48399.php

Ziel: schnellere Verbreitung von „best performing products“.

http://www.bmu.de/produkte_und_umwelt/oekodesign/oekodesign_richtlinie/doc/39037.php

http://www.stuttgart.ihk24.de/innovation/energie_und_umwelt/Umweltrecht/965682/Oekodesign-Verordnung_fuer_externe_Netzteile_in_Kraft_getreten.html;jsessionid=94E4CC631521F4A61783094672EE0A8F.repl21

Aktuelle Preise

http://www.bundespreis-ecodesign.de/

http://www.umweltinnovationsprogramm.de/

10:15 Neue Materialien und ihr Potenzial für ressourceneffiziente Produktlösungen

Hybride Werkstoffsysteme für hochfeste Leichtbau-Komponenten

Prof. Dr.-Ing. Norbert Huber, Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrum, Geesthacht

Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe – Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und limitierende Faktoren

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Luftfahrtanwendungen sind besonders spannend, wegen der hohen Anforderungen.

Beispiele Materialforschung für multisektorale Anwendungsfelder.

Norbert.Huber@hzg.de

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Dipl.-Ing. Hendrik Roch, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen

Innovative Ansätze für Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

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Über nachwachsende Rohstoffe

Biokunststoffe, biologisch abbaubar, biologisch nicht abbaubar.

Rohkunststoffe/Additive/Füllstoffe/Verstärkungsstoffe

Beispiele: Polymilchsäure PLA,  Thermoplastische Stärke TPS,  Celluloseacetat CA,  …

Dr. Jan Lüdtke, Johann Heinrich von Thünen-Institut für Holztechnologie und Holzbiologie, Hamburg-Bergedorf

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Innovative Ansätze für Werkstoffe auf nachwachsenden Rohstoffen

für u. a. Politikberatung

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Designanforderungen an Werkstoffe über Nachhaltigkeitsaspekte hinaus

Dr. Christoph Semisch, EPEA GmbH, Hamburg

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Cradle to Cradle,

EPEA in der Patriotischen Gesellschaft steht für „neues Denken“ .

Rücknahmekonzepte werden nicht überall auf der Welt umgesetzt.

Designbegriff erweitern: statt Materialien am falschen Ort zu haben,

ästhetisch die richtigen Dinge am richtigen Ort zu haben.

(Materialinput auf der Erde nur durch Einschlag von Meteoriten)

Verbrauchsgüter im biologischen Kreislauf

Gebrauchsgüter im technologischen Kreislauf

Wenn ein Joghurtbecher aus 150 Substanzen besteht, kann ich dann davon ausgehen, dass derjenige, der ihn befüllt, weiß, was er tut?

Wir brauchen Transparenz über die verwendeten Produkte!

Cradle To Cradle Zertifizierung bekommt immer mehr Bedeutung im Marketing.

Gebäude wie Bäume, Städte wie Wälder schafft auch soziale Qualität, die auch Arbeitgebermarken stärkt.

Credo: Werden Sie Teil der Lösung!

Goodbaby: http://www.youtube.com/watch?v=SXL-yDH8Stk

Gugler: http://www.youtube.com/watch?v=urGAIxTj3Dw

Maersk: http://www.youtube.com/watch?v=Axs4MT8QCcg

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12:15 Neue Materialien und innovative Produkte – Diskussionen am runden Tisch

Round-Table Diskussionen mit den Teilnehmern

13:15

Materialauswahl in der praktischen, betrieblichen Umsetzung – gute Beispiele

Materialauswahl für eine nachhaltige Produktentwicklung – Impulse, Vorgehen und eingesetzte Instrumente

Karsten Bleymehl, Material ConneXion Cologne, Köln

Strategien für die umweltorientierte Materialauswahl in mittelständischen Unternehmen, bei Designern und Architekten“

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Hauptaufgabe: Antworten auf die Frage finden, wie Kreisläufe geschlossen werden können.

Wir sind alle biologisch abbaubar. Wichtiger ist kompostierbares Material ConneXion

Druckbare Elektronik. Flexibel.

Biotechnologie: Verpackungsmaterial wächst aus Pilzen.

Ein nachhaltiges Material macht noch kein nachhaltiges Produkt.

Dr. Sascha Peters, HAUTE INNOVATION – Agentur für Material und Technologie, Berlin

Strategien für die umweltorientierte nachhaltige Materialauswahl:

Verwenden Sie Materialabfälle!

Materialrevolution! Tolle Ideen von Dr. Sascha Peters

Schlaglichter: Projekte und Aktivitäten zur ressourcenschonenden Materialauswahl in der Hamburger Wirtschaft

Kurzvorstellungen von Partner des IPP-Kompetenznetzwerkes und ihrer Kunden

o Produktentwicklung „Milktumbler“

Christian Schüten, BFGF Design Studios und Mutter Gesellschaft für Design und Vermarktung mbH und DE ÖKO MELKBUREN

o Topologieoptimierung als Ansatz für Materialeinsparung und Ressourcenschonung

Dirk Pieper, pike engineering & CAE-Forum.de und Carsten Gerdes-Götz, FE-DESIGN GmbH

o Eine Cloud-Box geht ihren Weg

Georg Möller, Ideenscout und Ali Jelveh, Protonet

o FSC und PEFC Zertifizierung für Holz- und Papierprodukte – wann ist eine Produktkettenzertifizierung erforderlich?

Simone Werner, Deutsche Zertifizierungsberatung

o Verpackungsmaterialien passgenau und nachhaltig engineered Carolina Schweig, C.E.Schweig – Verpackung – Material – Engineering

o Massen- und Energiebilanzierung für Materialauswahl und Ressourceneffizienz

Britta Schwartze, Schwartze id.vt

o SWIPPO, Der ergonomische Sattelstuhl

Roberto Stein, INVENTO DESIGN und Nitzbon AG, Hamburg

o ecophonics – Der Design-Lautsprecher für das nachhaltige Klangerlebnis Lars Wilcken, Energiemanagement und Business-Training für Betrieblichen Umweltschutz und Dr. Karl-Hermann Graeff, Audio-Ambiente

Unternehmen und Lösungsanbieter – Marktplatz der Ideen

Industrie-Designer, Produktentwickler sowie Vertreter der regionalen Materialforschungs- Institute stellen sich im bilateralen Gespräch den spezifischen Fragen von Unternehmen

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Am Abend: Kunst in der Handelskammer

H. D. Tylle

Von Werften + Werkshallen

Stationen einer Deutschlandreise

Industrie wird oft mit Schmutz, Häßlichkeit in Verbindung gebracht.

In diesen Bildern wird eine eigene Wirklichkeit dargestellt.

http://www.hk24.de/servicemarken/presse/pressemeldungen/2176666/Von_Werften_und_Werkshallen.html

Prof. Heinz Spielmann macht neugierig auf die Bilder, die dann alle begeistern. Wunderbare Kompositionen, Farben, Ansichten.

http://www.tylle.de/ sehenswert! 

Weitere Bilder derzeit zu sehen es in der http://www.galerierose.com/