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CSR+Nachhaltigkeit im HafenSalon

Dr. Ruth-Ester Geiger hatte eingeladen zum 5. www.hafensalon.de  um CSR + Nachhaltigkeit zu diskutieren.

In modernen 25h Hotel trafen sich Aufnahmeteams von TideRadio + anderen, um dabei zu sein.
Gäste im Podium:

  • Florian Marten, Hamburger Hafen- Logistik Ag, HHLA
  • Antje Heider-Rottwilm, Genossenschaft ElbFaire,  HafenCity
  • Jochen Menzel, Zukunftsrat e. E. Hamburg
  • Claudia Seehusen, CSR-Agentur making sense
  • Thomas Becker, Atelier für Schmuck in seiner Vollendung
  • Florian Hempel, Fa. e-Collection, HafenCity

„CSR  — cooperative social responsibility“  als Stichwort des Abends + „Zukunftsfähigkeit + Nachhaltigkeit in Hamburg“

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Ein paar Gedankensplitter aus der Diskussion:

  • … anders produzieren + leben,
  • mit 1/10 unseres heutigen Einsatzes von Ressourcen könnten wir unsere bisherige Lebensqualität klüger erhalten
  • Elbvertiefung bringt auch wichtige Nachhaltigkeit, weil Schiffe sich so ökologisch mit Schiene verbinden.
  • Unternehmen erleben, dass ökologische Ansätze auch unternehmerisch sinnvoll sind
  • Ziel: mehr Güter von der Strasse + Schiene auf das Wasser bringen
  • HPA bemüht sich Transportprozesse vernünftig zu organisieren für eine durchgängige Prozesskette
  • Wir werden lernen vorhandene Infrastruktur intelligenter zu nutzen
  • Wie bekommen wir noch mehr Container von der Strasse auf die Schiene?

Claudia Seehusen:
Wie können Unternehmen mit Ihren Produkten gesellschaftlichen Mehrwert generieren?
Vorreiter OTTO, Sharp … ?
Unternehmen wissen oft nicht, wie sie richtig mit wem über was wie kommunizieren

Jochen Menzel (1996 Mitbegründer Zukunftsrat)

Politisch nachhaltige Entwicklung in der Stadt wird gebraucht.
Gedanken zur HafrenCity:
+ bessere Nutzung der Brachfläche, Energieversorgung Fernwärmenetz dezentral
– Verkehr,  fehlt das Modell nachhaltiger Mobilität
Die HafenCity ist zu Auto-zentriert, hat zu wenig Grün, noch keine optimale Sozialstruktur …

Was ist Suffizienz ? Womit geben wir uns zufrieden?

Das bedeutet nicht unbedingt Verzicht, sondern Reflexion: was ist mir eigentlich wichtig?

Antje Heider-Rottwilm:
Welche Lebensentscheidungen treffen wir unter welchen Grundlagen?
Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung … wie fördern wir das?

Brücke = Leitbild entwickelt für gemeinsames Leben

Herausforderung— mit 19 Kirchen diskutieren: was ist Euch wichtig, was sind Eure Schätze?

Mit anderen Menschen den Alltag teilen!

Florian Hempel über Innovationen im Sandtorpark, dem Silicon Valley der Windenergie

Thomas Becker, Atelier für Schmuck, Goldschmied mit einsehbarer Werkstatt im Grindelhof

  • z. B. Trauring: welche Ziele, welche Werte?
  • „Was macht uns als Paar aus?“ wird in Form umgesetzt.
  • AntiBurnOut: Mitarbeiter haben viel eigene Spielräume
  • Eigene vorhandene Motivation fördern & zulassen

Stadt der (T)Räume • Perspektiven für urbanes Grün

(Artikel in Arbeit – Links + Ergänzungen willkommen per mail an positivsiten@me.com)
Stadt der T(R)äume — Perspektiven für urbanes Grün
Unter diesem Motto fanden wieder wunderbare Umwelthauptstadt-Dialoge statt.
Senatorin Jutta Blankau, BSU:
„Wie sollen & wollen wir Grün & Naturerleben für die Zukunft organisieren?
Wie können unsere Bäume mit uns alt werden?
Urbane städtebauliche Dichte mit qualitätsvoller FreiRaumPlanung vereinen.“

Hans Gabanyi, Leiter Amt Natur – & Ressourcenschutz.
„4 Mio Bewohner Metropolregion .
Verdichtung ja, aber …
Verhältnis von Dichte & FreiRaum.
Wer entscheidet, was qualitätsvolle Umsetzung genau ist?
Freiraumqualität bei Verdichtung, Verbesserung der Nutzungsqualität.
Wie wird mit Regenwasser umgegangen?
Attraktive Grünverbindung auf stillgelegten Schienenbereichen schaffen.
Landschaftsachsen, Restflächen, Klima für sozialverträgliche Nutzung.
Vision: Straßen werden die Parks der Zukunft.
Wie sieht die Realität derzeit aus?
Grenzenlose Ideen hatten die Hamburger immer schon.
Deckel A7 > Konflikte Kleingartenvereine. Dialog mit Stakeholdern erforderlich.“

Dr. Carlo Becker,  bgmr Berlin
„Jugend in der Stadt & Renaturierung
Prof. Landschaftsarchitektur im städtischen Kontext.
Aspekte von FreiRaum sind vielfältigst.
Städte mit Wachstum Interessenlagen Industrie / Gewerbe.
Strategien des neuen Denkens: MulticodierungHybridParkplätze, Deckel, Sonntagsstraßen, Kunst im öffentlichen Raum
Multicodieren = Nebeneinander = Zukunftsaufgabe: neue  VerständigungsKultur!
KommunikationsKultur entwickeln!
Mitwirkung BSU-Film
Begegnungsstätte-Lebensraum
Gemeinschaftliches Gärtnern
Platz nehmen & pflegen!“

Daniel Luchterhand, büro luchterhandt, Stadt- & Raumplanung

„Mitwirkung als Qualifizierungsstrategie: Selbstgemacht ist am Schönsten: Poesie & bleibenden Wert schaffen & Identität stiften.
Die Qualität des Ortes steigern & Verantwortung tragen.
MitMachMeile in Norderstedt
Platz für etwas Besonderes machen.
Begehrlichkeiten kennenlernen,
homogenere Form entwickeln.
Ulzometer = Gefühle abfragen = Beteiligung = Vertrauen herstellen
SocialMedia als virtuelle Adresse, um sich zu verabreden.
Website anlegen für LohsePark selber organisieren! = produktive Mitgestaltung.“

Forum 1. Marcus Birzer: Mit Wirken – Selber Machen!

Forum 2. Dr. Delhia Schindler

Zukunft Dichte – Vision FreiRaum!
Grüne Leitbilder: Wie sollen die Freiräume aussehen?
Wieso, weshalb, warum?

Forum 3. Qualitätsvolle Freiräume – Was ist das?

Ich war im Forum 2.+ freute mich über die gute Moderation der Sprecherin vom Zukunftsrat ebenso, wie über die provokante Einführung von Prof. Friedrich von Borries (Design Hochschule für bildende Künste Hamburg)

Fragmente aus der Diskussion:
Grüne Leitbilder + Leitbildentwicklung

Anbinden + Akzentuierungen + Aktivieren

Neue Wahrnehmung des Raumes organisieren

Strassenrückbauprogramm

KlimaSpeichen

MobilitätsSpeichen

FreiRaumSpeichen +  soziale Projekte mit Grünraun

Entsiedlungen

Tag der Verkehrsfreiheit = Räume neu erkennbar machen

Grüne Urbanisierung

http://www.friedrichvonborries. de

Wie sollen die Freiräume in HH in 2030 aussehen?

Fußläufig erreichbare Rasenfläche pur ohne Bänke, Spielplatz

Mehr Obst & Gemüsegarten in der Stadt

Verkehrslärmfreie Rad- & Gehwege

Zugängliche Wasserfläche

Halbwilde Räume mit eigenen Gestaltungsräumen mit wenig Regeln

Erkehrsberuhigte Zonen,

Räume wieder zur Ruhe bringen,

Orte der Ruhe

Spiritualität, Identität erleben

Erlebniswert

Freien Zugang zu Innenräumen

Vielfalt an Räumen

Gestaltete Strassen

Gefahrloses erreichen

gemeinsame Nutzung , Nachhaltigkeit

Sozial, ökonomisch, ökologisch, kulturell

Naturnaher

Blumenzwiebeln

Was muss die Stadt dafür tun?

Zuhören

Zurückfahren eingezäunter, bewachter Räume

Mehrfachnutzung von Räumen

Rechtliche Instrumente

VerkehrsKonzepte entwickel

Ungestaltete Grünräume

Mehr Grün

Umwidmung Geschäftsimmobilieb

Neue Diskussionskultur

Was muss die Stadt liefern?

Was ist die Aufgabe der Bürger?

Bürgerbeteiligung wird nicht ausreichend wahrgenommen.

SprinkenhofFläche urban Gardening

Initial gibt es viel:

Gartendeck gibt es viel & das sollte übertragen werden

Stadt als Motivator

Stadt: Strahlen & Speichen

Angst vor der Defizitanalyse

Angst groß zu denken

Hamburger Grüntöne

Thomas Krebs Saga GWG

Delos Schindler Ergebnisse

Heitere angenehme Orte Plätze der Kinheit erinnern

Was ist der Bürger bereit zu tun?

Sehnsucht nach Naturerleben in der Stadt

Bürgerinitiative besser schützen:

Partizipation würdigen

Frau Fahr

Qualitätsvolle Freiräume

Zu viel Gestaltung in der HAFENCITY

Freiraumgestaltung macht viel kaputt, Naturschtz mehr stärken

Multifunktionalität mehr schützen

Mehr Wildnis, Mut weniger zu gestalten

Ressourcenumschichtungen

Krebst privater Wohnungsbau

Integrationsleistung ist nur innerstädtisch zu leisten

Statt Schulräumen CommunityRäume schaffen & multifunktional gestalten

Frau Lorenz

Blankau: Freiräume sind nicht nur Grünflächen

Verdichtete Wohnflächen werden am meisten nachgefragt

Grünflächen Hafen City problematisch wegen Überflutungsgefaht.

Wie gelingt eine Qualitätsoffensive?

Biotopverbund entwickeln.

Beteiligung ist notwendig, damit das Angebotene angenommen wird.

Wirzer

Die Verwaltung nerven

Wertschätzung & Beteiligung

Menschen, die gestalten, pflegen auch.

Schülern beibringen, wie man fragen muss, damit man Antworten bekommt, mit denen sich etwas anfangen läßt.

Frühzeitig Vertrauen schaffen!

Sich einigen, sich gegenseitig Gewinn zu gönnen!

Vertrauensebenen: es muss klar sein

Mehr Mitmachprojekte: Beispiel Baumaktion.

Öffentlichkeit herstellen.

Beteiligung kommt nie ohne Moderation aus.

LearnAbility•SocialMediaCompetence•Schwimmen•ZeitErsparnis

Das Körber-Forum hatte wieder zu einem sehr interessanten Thema eingeladen:
http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/der-digitale-graben.html 

Schnell war im Raum zu fühlen, wie der Graben tatsächlich trennt:
diejenigen, die über Soziale Netze sprechen, ohne sie von innen zu kennen, sind wie diejenigen, die viel über die Gefahren vom Schwimmen zu sagen wissen, ohne zu wissen, wie man schwimmt. Klar gibt es Gewässer mit gefährlichen Haien. Jedoch ist eine  gute Kenntnis der Lage hilfreich, um die Freuden des Schwimmens zu lernen + mit Freunden zu teilen. Gemeinsam schwimmen + fühlen, wie Wasser trägt + inspiriert … das ist nur zu erreichen, indem wir es wagen, uns nicht nur nass zu machen, sondern auch einzutauchen in die spannenden Welt innovativer Technologie heute.

So freute mich dann auch der Tweet einer Aktiven der DigitalMediaWomen:
https://twitter.com/#!/look_now
look_now Nicole B.W.

„der digital Graben ist kein Altersgraben, sondern ein Nutzerkompetenzgraben“ sehr schön gesagt @inSPIeRING beim #körberforum

😉 Danke @ Nicole

Wir hörten (viel zu wenig) die aufklärenden Stimmen aus dem Publikum:
„Wer hat sich schon mal die Mühe gemacht die AGB´s von Facebook zu lesen?“
Wir waren sehr sehr sehr wenige.
Ja … die neue Welt der Medien macht Arbeit. So ist das in der Welt:
erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Das betrifft auch die Infrastruktur.
„Wir haben immer noch viel zu viele Regionen mit unerträglich schlechten Zugängen zum Internet.“
Hier ist Politik gefordert schneller + besser zu werden,
damit ChancenGerechtigkeit + OnlineLernen Zeit + Geld sparen hilft.

LearnAbility fällt nicht von den Bäumen … diese lebensnotwendige Fähigkeit, die Zukunft fordert + bedeutet gute Vernetzung, Austausch, Gemeinsamkeit, Gegenseitige Inspiration, Schutz + viel Vertrauen in die Zukunft.
Eine gewisse VorSICHT bei Neuem ist sicher gut + auch NachSICHT, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt rund läuft.
Wenn jedoch niemand mehr ins Wasser geht, weil es auf der Welt auch hungrige Fische gibt, dann ist das schade für die Menschen + die Fische …

Fazit: ich wünsche mir noch viel öfter eingeladen zu werden, um über die bunte nützliche weite Welt von SocialMedia + VertrauenBildung zu sprechen + Chancen + Risiken aufzuzeigen. Wieso schauen so wenige die Chancen an, die unsere Zukunft bietet?
Wieso werden nicht noch viel mehr Schulungen + Vorträge zu diesem Thema angefragt, welches so wichtig unser Leben immer mehr bestimmt?
Die Antwort ist einfach: zu viele Menschen glauben, dass SocialMedia nur ZeitFresser ist. Sie können oder wollen nicht sehen, dass es auch sehr viel Zeit sparen hilft, wenn es auf die richtige WEISE genutzt wird.

Mir geht dazu oft der Vergleich durch den Sinn: es ist wie ein Haus. Klar dauert der Bau eine Weile + ja … die Pflege braucht auch Zeit. Jedoch wollte ich nie auf den WohnWERT der unterschiedlichen Räume verzichten. Ich sollte allerdings wissen, was besonders gut im Bad gelingt, wofür die Küche besser ist + was kann ich im Wohnzimmer besser erledigen, als im Schlafraum.

SocialMedia bietet kluge Fenster in die Welt. Nutzen wir sie kompetent!
Ich freue mich auf Ihre + Eure Einladung hier + dort mehr LICHT INS DUNKEL zu bringen.

2021 MedienInnovation im MedienTalk der #mhmk_Talk

Hamburger Medientalk in der Macromedia Hochschule für Medien + Kommunikation

Gut gefüllt war der Saal in der Gertrudenstraße 3 + die Themenliste spannend.

Die MHMK Medienhochschule feiert den Start des Wintersemesters und den Umzug auf den neuen Campus (Veranstaltungsort: MHMK Campus, Gertrudenstr. 3, 20095 Hamburg). 

Dazu hat die MHMK eingeladen zum 1. Hamburger Medientalk, der sich mit Medien und dem Medienstandort Hamburg beschäftigt.
Ausgewählte Medienvertreter gaben passend zum Thema „Medienstadt Hamburg 2021“ Einblick in ihren Ausblick in die Zukunft.

Im Gespräch waren:
• der schon legendäre Frank Otto mit seinem Blick aus die neue die Welt von Radio + TV
• Prof. Martin Jastorff, Communication Consulting
• Markus Kuell, Marcomedia Campusleiter
• Carsten Brosda,Leiter des Amtes für Medien in der Senatskanzlei
Tarek Müller, NetImpact
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

Fragmente aus der spannenden Diskussion um den Medienstandort 2021 + Erinnerungen (weitere Stimmen dazu #mhmk_Talk Twitter) :

Tarek Müller hat vor 10 Jahren unter der Schulbank programmieren gelernt. Das Internet war statisch, kaum Interaktion. Es war ein Medium, das nur genutzt wurde, wenn man Bedarf hatte, nicht wie heute ein Medium, in dem man sich aufhält.

Carsten Brosda: vor 10 Jahren in der Pressestelle der SPD, es war schwierig überhaupt Rechner in die Büros zu bekommen. Hardware war kaum zu bekommen. 

Frank Otto:  der Musikstandort Hamburg war quasi tot. Unternehmen sind gegangen, die Leute sind geblieben.

In Hamburg normalerweise im Durchschnitt 4 Mitarbeiter pro Medienunternehmen.

Google 1998 2 MA, heute 25.000  400 MA in HH

Groupon 2008 keine, heute 4.000 MA

500 offene Stellen im Bereich Games.

Märkte wälzen sich innerhalb kürzester Zeit um.

Politik muss Schritt halten, oder wenigstens nicht im Weg stehen + ein Klima schaffen, damit die richtig guten Ideen Platz finden.

GreenCapital TV wird noch viel zu wenig genutzt. Schade, weil bewegtes Bild in sehr viel kürzerer Zeit viel mehr transportieren kann, als Text.

Brosda:es ist wichtig die Stärken, die Hamburg hat, stärker in die Köpfe zu  bringen.

2021:
Wir werden europäischer denken.

Hängen Verlage in den tradierten Geschäftsmodellen zu sehr fest?

User generated Content verkauft sich wie Sahne 🙂

Medienmanagement oder Journalismus … wer ist worin ausgebildet?

Geschäftsmodelle + was darüber hinaus geht MITEINANDER entwickeln.

Wir müssen uns mit den Medien entwickeln. Wie funktioniert Interaktion?

Es funktioniert nicht Leuchttürme in die Welt zu stellen, ohne den Unterbau zu organisieren. Hamburg@Work hilft neue Felder zu identifizieren. Als MedienstadtStaat in den Debatten über MedienRegulierung eine starke Stimme im Land bieten. 

Müller: Politik hat auch die Aufgabe Schule zu überdenken.
In der Schule muss gelehrt werden, wie Information einzuschätzen ist.
Praxisnähere Ausbildung ist notwendig.

Hier ein umfangreicher Nachbericht dazu:
http://www.der-medienlotse.de/2011/10/zukunft-der-medien/ 

G+J Bürgerstiftung MedienKompetenz+tropische Nacht an der Elbe

Gern habe ich die Einladung angenommen von Dr. von Trott zu Solz, Leiter Public Affairs & Corporate Responsibility G+J,  im Auditorium teilzunehmen.
Die Netzwerker: Kommunikation + Freundschaft unter Jugendlichen in Zeiten digitaler Vernetzung

SocialMedia braucht Media Education Teams. Haben wir die technische Kompetenz bei den Jugendlichen, die vorausschauende eher bei Erwachsenen? Dann ist ja alles gut vorbereitet für einen gelungenen Dialog der Generationen 😉  ???
Gut moderiert von Katarina Rathert, Produktmanagerin STERN.DE, wurde die Sicht von Medien-Pädagogik (Andreas Hedrich), Schulbehörde (Arthur Gottwald), Journalistin (Frauke Lüpke-Naberhaus, SPIEGEL ONLINE), Netzwerk-Anbieter (Ute Naumann, VZnet) zusammen betrachtet. Erfrischend dabei die ungekünstelte Sicht des Schülers + DJ Jan Ole Ehmann, der mit seiner unkomplizierten Sprache zeigte, wie die innere Welt der Jugendlichen anders ist, als die beobachtende Sicht Erwachsener darauf. Es bleibt noch viel Arbeit zu erledigen.

Beim Heimradeln durch die angenehm tropische Nachttemperatur freute ich mich über das wunderbare Treiben an der Elbe: laute, bunte Events, leise stille Kuschelecken von Paaren, die sich in alte Bäume verzogen hatten, Lagerfeuer, Gitarren + ein Tanzkurs am Strand auf einem Betonblock mit herrlich altmodischem Tanzstil.

Atlantic Council Asia Strategic Foresight + Amerikas Selbstdarstellung in der Welt

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen die Fülle der Attraktionen unserer Metropolregion besondes inspirierte. Vormittags erlebte ich, mit wie viel Liebe zum Detail in einem KinderKlub die Kleinen dort auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Struktur + Liebe geben, Wissen  Erfahrung behutsam vermitteln, Sinne stimulieren + Verantwortung ebenso trainieren, wie Selbstbestimmung + dabei immer die Eltern + das Umfeld einbeziehen … wunderbar.

Nachmittags lockte
The GIGA German Institute of Global and Area Studies and the Consulate General of the United States
mit dem faszinierenden
Dr. Banning Garrett is Director of the Asia Program at the Atlantic Council. He also is director of the Atlantic Councils Strategic Foresight Project. He is the founding Executive Director of the Institute for Sino-American International Dialogue (ISAID) at the Graduate School of International Studies, University of Denver.

Unser Thema: China, the USA and Europe: Power Shifts and Global Challenges — Change will not be linar.
Ballance of Power > Soft Power = Friends … Scene of Unity + Long Term Trends. http://www.acus.org

Abends war ich sehr angetan im Amerikazentrum Hamburg von
„Kein Land wie jedes andere. Amerikas Selbstdarstellung in der Welt“

Ob Hollywood oder Pop-Art, ob Public Diplomacy oder der Kampf gegen den Terror: Unser Bild von den USA wird bestimmt von der amerikanischen Außenkommunikation, einer Kommunikation, die das Denken und die Wertvorstellungen in vielen westlichen Ländern seit Ende des Zweiten Weltkriegs nachhaltig beeinflusst.
Die ‚Soft Power’, die die USA auf diese Weise aufgebaut haben, stärkte deren Vormachtstellung auf der Welt und war maßgeblich daran beteiligt, dass das 20. Jahrhundert zum amerikanischen Jahrhundert wurde.

Schon bereits seit der Gründung des amerikanischen Staates stellt die Außenkommunikation ein wichtiges Element seiner Außenpolitik dar, vermittelt sie doch die Werte und Fundamente der amerikanischen Gesellschaft auf der ganzen Welt. Werte und Kultur wurden instrumentalisiert, um die USA als „Reich des Guten“ zu präsentieren und die eigene Stellung in der Welt zu festigen.
Mit dem 21. Jahrhundert ist es viel schwerer geworden, ein einheitliches und glaubwürdiges Bild der USA zu vermitteln. Die Gründe dafür sind vielfältig – sie reichen von der Vervielfachung der Informationskanäle über die Professionalisierung von Kommunikation bis hin zum Glaubwürdigkeitsproblem der amerikanischen Außenpolitik. Welche Konsequenzen das für das Image Amerikas, die amerikanische Außenkommunikation und unsere Sicht der Welt hat, soll im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Anna Schwan, Pressesprecherin Staatsoper Hamburg
waren ebenso gekonnt, wie die wunderbare Moderation von Dr. Petra Beckmann-Schulz
Wir wurden mit den Geheimnissen des „Place Branding“ vertraut gemacht. Facetten der  Aussenkommunikation gemeinsam zu beleuchten in Tourismus, Exportwirtschaft, Innen- + Aussenpolitik, Investitionen + Immigration, kulturellem Erbe + der Bevölkerung brachte uns schnell zu Erkenntnissen, wie die „Seele eines Landes“ sympathisch oder nicht erscheint. Das Credo: „Beacon of Light“ muss zum „Beacon of Dialogue“ werden, damit sich Menschen in der Kommunikation auf Augenhöhe wohl, statt vereinnahmt fühlen. Das Geheimnis wurde gelüftet, die es glingen kann, dass Addressaten Botschaften auch annehmen Wollen (können). Gut gefallen hat mir auch der Seitenblick auf die Herausforderung, wie es gelingen kann mit dem „Land der Ideen“ nicht nur die Idee, sondern auch erfolgreich ein Land zu präsentieren.

Diesen Gedanken würde ich gern, anknüpfend an unsere Diskussion im Giga-Institut weiter ausdehen: wenn es uns gelingt mit einer Art Identität 3.0 unser globals Heimat-Empfinden auszudehen + damit ein globales WIR zu stärken … dann kann viel gutes geschehen, denn WE is SMART 😉

GruppenKlugheit+Schiffe+Tanz+Schloss+KANBAN

Irgendwie scheint sich im Mai die Welt schneller zu drehen, als sonst.
Jedenfalls freue ich mich über die Fülle intensiver Eindrücke, Ideen + Inspirationen der vergangenen Tage.
Bei herrlichem Wetter diskutierten wir zur Hafengeburtstag-Einlaufparade über www.GesundRegion.de als Teil der Metropolregion an der Elbe.
Im Hotel Atlantik feierten wir mit einem schönen Ball die Internationalen Mediationstage.
Dann ging es gleich weiter zum faszinierenden Festakt der ModerationsAkademie mit Carmen Thomas.
Wieder in Hamburg erfreute ein Kanban OpenSpace im betahaus.

Bei allen Veranstaltungen zeigte sich, wie vertrauensvolle Kultur des Miteinander kreative Prozesse entfaltet.