Archive

Posts Tagged ‘Hamburg@Work’

Recht ohne Grenzen — internationale Aspekte der Netznutzung

Im Hamburg@Work LawForum gab es spannende Vorträge:

Prof. Dr. Ralf Imhof, Rechtsanwälte Schulz Noack Bärwinkel, moderierte + zeigte Aspekte auf zum Urheberrechtsschutz:
Musik- + Video-Downloads von Servern im Ausland — was heißt hier illegal?

Dr. Hermann Lindhorst, SCHLARMANNvonGEYSO klärte uns auf, wie wir Bildrechte schnell + günstig + sicher erwerben.

Dr. Ralph Graef, GRAEF RA, schilderte Chancen + Risiken internationaler Prozesse gegen Plagiatoren + Urheberrechtsverletzer.

Dr. Flemming Moos, Norton Rose Germany LLP zeigte Gestaltungsmöglichkeiten für rechtssichere Gestaltungsmöglichkeiten für Datenverlagerung in die Cloud.

Thomas Pache skizzierte mögliche Auswirkungen einer Cloud-Nutzung + was sich versichern lässt.

Die Diskussionen waren, wie immer, sehr informativ + anregend. Danke an die Veranstalter

 

WorldUsabilityDay+eGame-Advertising+GreenDays e•on

Ein Tag voller inspirierender Events zu bunten innovativen Themen heute in HH.
Meine Highlights:
zuerst in den wunderschönen Räumen vom Kunst + MedienCampus Hamburg:
http://worldusabilityday.de/groups/hamburg/programm-1

Wir lernten viel über die Tricks + Besonderheiten neuer Suchmaschinen-Technologie, den Zusammenhang von Usability + Kaufkraft von Webseiten. Die Experten von http://www.trg.de weihten uns ein in die Geheimnisse des OnlineMarketing.
Viele Experten aus den Bereichten Usability, Human Interface Design, User Experience, Interaction Design diskutierten eine große Themenvielfalt.

Spätnachmittags dann in der Uni Ringvorlesung: eGame-Advertising.
http://www.hamburg-media.net/eventkalender-einzelansicht/eid/221/ 

Humorvoll + anschaulich zeigte uns  Prof. Andreas Hebbel-Seeger von der http://www.macromedia-fachhochschule.de/
wie die Zukunft der Werbung in Spielen unser Kaufverhalten beeinflussen will oder wird.

Dann wieder im faszinierenden Ambiente bei Unilever am schönen Strandkai 1 mit Blick auf die nächtliche Elbphilharmonie:
GreenDays2011 mit e•on Hanse AG: Moderne Haustechnik mit der Brennstoffzelle + Schätze aus der Welt gezüchteter Algen.

HR bei Hamburg@Work•Dataport familienfreundlich

Ein kluge Runde von HR-Experten war der Einladung von Hamburg@Work ins Haus der Wirtschaft gefolgt zu:

„Familienfreundliche Unternehmen am Beispiel Dataport“
 FAMILIENFREUNDLICHKEIT wird bei Dataport GROSS geschrieben.

„Familie, das sind für uns bei Dataport Lebensgemeinschaften, in denen langfristig soziale Verantwortung für andere Personen übernommen wird: Eltern und Kinder, Lebenspartnerinnen und -partner. Zur Familie gehören selbstverständlich auch pflegebedürftige Angehörige.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt an viele Kolleginnen und Kollegen besondere Anforderungen. Dataport bietet deshalb systematische und vielfältige Unterstützung an – von Information über Beratung  bis hin zu mobilen Kinderbüros, Ferienkursen und mehr. 

Diese Arbeit lohnt sich für alle, für die Kinder, die Erwachsenen und uns als Unternehmen.“Susanne Stein, Leiterin Strategische Personalentwicklung bei Dataport,  Arbeitsbereiche: Personal- und Organisationsentwicklung, Beratung und Training  + Heike Seckel vom Familienbüro von Dataport, aktueller Schwerpunkt: Planung, Durchführung, Evaluation von familienfreundlichen Maßnahmen informierten an diesem Abend über die Chancen und Herausforderungen, die sich für Unternehmen mit dem Thema Familienfreundlichkeit verbinden.

Wir betrachteten den Begriff Familie weitreichend. Es geht darum Menschen in Arbeitsleben bei belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Mobiles Arbeiten, diverse Teilzeitmodelle, eine externe 24h-Hotline, mobile Kinderbüros werden genutzt, um emotionale Entlastung der Mitarbeiter in schwierigen Zeiten zu erreichen. Dabei zeigt der wesentliche Aufwand nicht in den Kosten, die vergleichsweise gering sind, sondern in der Erarbeitung eines gemeinsamen Wollens im Unternehmen.

Die Mühe lohnt sich, denn Menschen in familienfreundlichen Unternehmen fühlen sich vollständiger. Das färbt auch das Unternehmensbild positiv + die Marke, so dass es auch gute Ausstrahlung gewinnt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

2021 MedienInnovation im MedienTalk der #mhmk_Talk

Hamburger Medientalk in der Macromedia Hochschule für Medien + Kommunikation

Gut gefüllt war der Saal in der Gertrudenstraße 3 + die Themenliste spannend.

Die MHMK Medienhochschule feiert den Start des Wintersemesters und den Umzug auf den neuen Campus (Veranstaltungsort: MHMK Campus, Gertrudenstr. 3, 20095 Hamburg). 

Dazu hat die MHMK eingeladen zum 1. Hamburger Medientalk, der sich mit Medien und dem Medienstandort Hamburg beschäftigt.
Ausgewählte Medienvertreter gaben passend zum Thema „Medienstadt Hamburg 2021“ Einblick in ihren Ausblick in die Zukunft.

Im Gespräch waren:
• der schon legendäre Frank Otto mit seinem Blick aus die neue die Welt von Radio + TV
• Prof. Martin Jastorff, Communication Consulting
• Markus Kuell, Marcomedia Campusleiter
• Carsten Brosda,Leiter des Amtes für Medien in der Senatskanzlei
Tarek Müller, NetImpact
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

Fragmente aus der spannenden Diskussion um den Medienstandort 2021 + Erinnerungen (weitere Stimmen dazu #mhmk_Talk Twitter) :

Tarek Müller hat vor 10 Jahren unter der Schulbank programmieren gelernt. Das Internet war statisch, kaum Interaktion. Es war ein Medium, das nur genutzt wurde, wenn man Bedarf hatte, nicht wie heute ein Medium, in dem man sich aufhält.

Carsten Brosda: vor 10 Jahren in der Pressestelle der SPD, es war schwierig überhaupt Rechner in die Büros zu bekommen. Hardware war kaum zu bekommen. 

Frank Otto:  der Musikstandort Hamburg war quasi tot. Unternehmen sind gegangen, die Leute sind geblieben.

In Hamburg normalerweise im Durchschnitt 4 Mitarbeiter pro Medienunternehmen.

Google 1998 2 MA, heute 25.000  400 MA in HH

Groupon 2008 keine, heute 4.000 MA

500 offene Stellen im Bereich Games.

Märkte wälzen sich innerhalb kürzester Zeit um.

Politik muss Schritt halten, oder wenigstens nicht im Weg stehen + ein Klima schaffen, damit die richtig guten Ideen Platz finden.

GreenCapital TV wird noch viel zu wenig genutzt. Schade, weil bewegtes Bild in sehr viel kürzerer Zeit viel mehr transportieren kann, als Text.

Brosda:es ist wichtig die Stärken, die Hamburg hat, stärker in die Köpfe zu  bringen.

2021:
Wir werden europäischer denken.

Hängen Verlage in den tradierten Geschäftsmodellen zu sehr fest?

User generated Content verkauft sich wie Sahne 🙂

Medienmanagement oder Journalismus … wer ist worin ausgebildet?

Geschäftsmodelle + was darüber hinaus geht MITEINANDER entwickeln.

Wir müssen uns mit den Medien entwickeln. Wie funktioniert Interaktion?

Es funktioniert nicht Leuchttürme in die Welt zu stellen, ohne den Unterbau zu organisieren. Hamburg@Work hilft neue Felder zu identifizieren. Als MedienstadtStaat in den Debatten über MedienRegulierung eine starke Stimme im Land bieten. 

Müller: Politik hat auch die Aufgabe Schule zu überdenken.
In der Schule muss gelehrt werden, wie Information einzuschätzen ist.
Praxisnähere Ausbildung ist notwendig.

Hier ein umfangreicher Nachbericht dazu:
http://www.der-medienlotse.de/2011/10/zukunft-der-medien/ 

GreenDays+SmarterCities+GoldWert

Es war wieder einer der Tage, an denen ich gern an 5 Stellen gleichzeitig gewesen wäre, weil so viele interessante Veranstaltungen in Hamburg einluden Denkrahmen zu weiten. Im eastHotel traf ich im eCommerceForum von Hamburg@Work auf die Experten zu einem sehr angeregten Gedankenaustausch. Mit Rückenwind sauste ich schnell rüber in die HafenCity. Es ist ein Genuss dort an der schicken UferPromenade lärmfrei an alten Schiffen vorbei zu radeln. Im UnileverHaus, welches nach dem GoldStandard für nachhaltiges Bauen zertifiziert ist, kam ich gerade noch rechtzeitig zum GreenDaysVortrag von IBM zu SmarterCities:

“Smarter Planet – Smarter Together” machte an anschaulichen Beispielen deutlich, wie viel Potenzial durch intelligente IT gewonnen wird, welches buchstäblich  GoldWert ist, weil alle profitieren, nicht nur durch SmarterPower.

Hans-Herrmann Junge (auch online im Podcast) von IBM zeigte uns, wie wir ändern können, dass 80 % der Energie in Städten verbraucht wird: Smarter Cities verteilen Energie dorthin, wo sie gebraucht wird, durch Steuerung: Sensoren überall …

  • Interconnected = Netzwerke erlauben die Verbindung
  • Intelligent = Das Beste daraus machen
  • Interdependenz = Zusammenhänge nutzen

Indem wir Kernsysteme intelligenter gestalten wird Erfolg  in der Integration liegen.
Intelligentes Verkehrswesen beeinflusst positiv unsere Verkehrsmuster.
So ergeben sich Chancen den Bürgerverkehr umweltfreundlicher machen.
Beispiele:

Wir erfuhren spannende Visionen von zu neuen Systemen der öffentlichen Sicherheit + Pattern-Recognition. Normalerweise ist in NewYork in 4,5 Minuten die Feuerwehr am Brandherd … allerdings nur, wenn Systeme nicht ausfallen + Daten immer aktuell auf dem neuesten Stand sind.
Katastrophenschutz braucht digitale Überwachung für NotfallManagement!
IT schafft Smart Metering + WasserManagement + Intelligentes Stromnetz.

WasserVersorgung wird künftig noch schwieriger zu steuern sein, als StromVersorgung. Um Restenergie besser zu managen können Ressourcen von Verbrauchern, z. B. Autos, in SpitzenZeiten ins Netz zurück gespeist werden + in günstigen Phasen wieder entnommen werden. Spitzenlasten sind der Killer der Einsparung. Gelingt hier Entlastung ist viel erreicht. Balance ist Priorität + Smart Meters = kontinuierlicher Strom mit Profiling, um granular zu steuern: z. B. Kühltruhe weiter runter kühlen, wenn viel Strom verfügbar ist, damit in Spitzenlast weniger verbraucht wird, oder wenn viel Energie zur Verfügung steht durch viel Wind.

Fahrzeuge nehmen nicht nur Energie, sondern können sie in Zeitern der Spitzenlast auch zurück geben. Das Internet der Energie vermittelt. EnergieButler suchen intelligent den günstigsten Preis. Wir verwenden noch viel zu wenig Aufmerksamkeit, wie wir Energie nutzen. Auch Smarter Buildings können Energie nicht nur aufnehmen, sondern auch mit software geregelt zurückgeben.

Urte Claudia Zahn, IBM Business Development Executive Energy & Environment
zeigt mit anschaulichen Beispielen intelligentes GebäudeManagement.
Gebäude verbrauchen bisher 42% des Stroms!
Unternehmen profitieren von GreenBuildings + steigern dadurch auch die Produktivität.

8 von 10 MA arbeiten am liebsten in GreenBuildings.
In Rechenzentren verdoppelt sich Energieverbrauch alle 5 Jahre.
Wir brauchen auch bessere Belegung zertifizierter Gebäude, um Kosten zu senken.
Auch das kann IT wunderbar steuern.

Was macht Gebäude smart? Mit weniger MEHR erreichen durch

  • Transparenz
  • Visualisierung
  • Intelligent
  • Interconnected
  • Instrumented
  • Physisch

gelingt durch: neue Daten intelligent miteinander verbinden oder Daten neu intelligent miteinander verknüpfen. ProAktiveWartung spart erheblich Kosten.

Wir erzeugen 50%,Energieverlust durch entfernte Versorgung. –> 50% der Energie geht beim Transport verloren, daher Optimierung im Microgrid (kleines Smart Grid) bzw. im Campus und nur Plus oder Minus aufnehmen oder abgeben
Das muss nicht so bleiben. Smart ist das Ziel. –> z.B. Smart Home http://www.youtube.com/watch?v=FMJ-5W7Cqfk
oder Smart Grid Beispiele:
MeRegio oder Moma
http://www.e-energy.de/de/modellstadt_mannheim.php
Edison Bornholm Windenegie managen über Elektroenergie
http://www.edison-net.dk/News/008_EDISON_showcase_at_CeBIT,-d-,2010.aspx
FAZIT: ROI nicht monetär messen, sondern in Langzeitnutzen! —> ROI ist wichtig für Wirtschaftlichkeit, aber Langzeitnutzen und Nachhaltigkeit sollten ebenfalls betrachtet werden.
Menschen sensibilisieren + bilden + gewinnen durch anschauliche Online-PlanSpiele…
… wie gut, dass wir dafür in Hamburg jede Menge Potenziale haben.

Beim gemütlichen Ausklang diskutierten wir in kompetenter Runde noch lange facettenreich die Chancen + Risiken von Innovationen.

newTV+Witz+Charme mit TVino+von Ehren bei G+J

Hamburg@Work im Auditorium bei G+J mit newTV Forum: TVino + Garten von Ehren:
„Bewegtbild für den eCommerce – Eyecatcher und Moneymaker?“ newTV Produktionsfirmen+Onlinehändler im Dialog.

newTV und eCommerce sind nicht nur Schwerpunktthemen von Hamburg@work, sondern zwei dynamische Branchen der Digitalen Wirtschaft, die unmittelbar voneinander profitieren können. Daher bringen wir am 30. August 2011 beim newTV Forum unter dem Motto „Bewegtbild für den eCommerce – Eyecatcher und Moneymaker?“ newTV Produktionsfirmen und Onlinehändler zusammen. Zur Diskussion stellen wir die wichtigsten Fragen eines gelungenen und effizienten Zusammenspiels von bewegten Bildern und Produkten im eCommerce.

Wir präsentieren mit Hendrik Thoma, dem Master Sommelier und Gesicht von TVINO, sowie Meidine Oltmanns, der Leiterin eCommerce der Hawesko GmbH zwei renommierte Kenner der Materie.

Darüber hinaus werden anhand von weiteren Praxisbeispielen und Rednern dieHerausforderungen von Bewegtbild im Onlinehandel diskutiert: Welche Formate – in dem Spannungsverhältnis von Produktinformation und Werbung – eignen sich besonders? Stehen Kosten und Nutzen in einem gesunden Verhältnis? Für welche Produktkategorien kommt der Einsatz von newTV in Frage? Welche „Lessons learned“ lassen sich nach ersten Gehversuchen im Videoshopping festhalten?

Eine sympathische Veranstaltung, bei der auch ein LiveVideo der Weinvorstellung  mit Matthias C. Lischke als Gast produziert wurde. #newtvhh

HR trifft SocialMedia — Mitarbeiter gewinnen 2.0

Hamburg@Work hatte wieder mal zu einer spannenden Veranstaltung eingeladen.
Im Haus der Wirtschaft am Kapstadtring 10 traf sich eine große Runde zu „HR trifft SocialMedia“
Präsentiert von der ChangeManufaktur, Petra Carlsen + Stefan Stengel.
Erläutert wurde, wie SocialMedia Personalmarketing verändert.
Personaler sind heute Marketing- + Kommunikationsexperten.

Kategorien:inspired minds Schlagwörter: ,