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Haben Computer Gefühle? Art & Computer Science im Oberhafen

Die Einladung: http://oberhafen-ev.de/oberhafen-e-v-4-miniposium-haben-computer-gefuhle/

Companion Technology (Kumpel Computer) ist nur eines der Themen moderner Human Computer Interaction Forschung.
Ein Zoo von Physical Design Elements als Mischung von Kunst/Design und Informatik, entstanden an der HAW Hamburg, soll die Fantasie dazu beflügeln, sich vom App-Design zu den ernsthaften Fragen der Allgegenwärtigkeit des Computing vorzutasten.

Das EmotionLab der HAW (Prof. Kai von Luck) stellt sich vor. Hier experimentieren interdisziplinäre Teams mit verschiedenen Materialien, z.B. Papier, Holz, Textil etc., kombinieren diese mit Technik, z.B. Arduino, Kinect, Lilypad, Processing etc. und bauen daraus reagierende Installationen, interaktive Oberflächen, intelligente Räume sowie sensible Maschinen.
Der geplante Workshop Smart Growth – Wucherungen aus Bauschaum und Elektronik, eine experimentelle Auseinandersetzung – bietet einen Einblick in unsere Arbeitsweise und ermöglicht den Teilnehmern mit uns eigene Ideen zu realisieren.
EmotionLab sind Björn Baltbardis, Oliver Steenbuck, Sandy Pfaff, Svenja Keune und Larissa Müller.

Digitale Technik verändert unsere Alltagsumgebung. Es entstehen hybride Raumkonstellationen, die reale mit medialen Inhalten verbinden. Das Ziel ist eine erweiterte Narration sowie Informations- und Wissensvermittlung. Für Designer erwachsen daraus interessante neue Aufgaben.
Das Lehrgebiet Mediale Raumgestaltung (Prof. Vera Doerk) im Studiengang Raumkonzept und Design (B.A.) der Hochschule AMD Hamburg geht dem Einfluss von Kommunikations- und Informationstechnologien auf künstlerisch- gestalterische Fragestellungen nach. Seit einigen Jahren wird in konkreten Projekten geforscht und experimentiert. Es entstehen mediale Inszenierungen, Klangobjekte, sensible Raumkörper, kinetische Modelle u. a., die bereits in unterschiedlichen Ausstellungssituationen sowohl in musealen Kontexten, als auch im öffentlichen Raum präsentiert wurden.
Es werden Beispiele von Arbeiten gezeigt, die in der Medialen Raumgestaltung entstanden sind und die dahinter stehenden Überlegungen, Motivationen und Perspektiven erläutert .

Ein schönes MiniPosium im Oberhafen mit vielen Inspirationen.

Haben Computer Gefühle? Wir spürten den Antworten nach, die im Bereich Art & ComputerSciece das EmotionLab der HAW gefunden hat.

Prof. Kai von Luck  hat immer wieder faszinierende Formulierungen.
„KI (Künstliche Intelligenz), Denkmaschinen, Hirn braucht Körper, Räume klug machen, Heimat, Ambient Intelligece“ sind seine typische Worte, die obgleich von ihm vielfach gehört, mir immer wieder Anregung bieten neu zu reflektieren.

  • Wie reagieren Computer auf uns?
  • Können wir Flirt simulieren?
  • Interpretation von vorhandenen zu gewünschten Zuständen
  • Wie reagieren Leute auf Computer, die sie nicht als solche wahrnehmen?

www.AmbientAwareness.org

http://www.interactivedesignlab.de/

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Prof. Vera Dörk, Architektin, Pianistin, … zeigte wunderschöne Beispiele für Mediale Raumgestaltung.

http://hamburg.amdmag.de/amd/artikel/items/freundliche-ameisen-erobern-die-galleria-passage-hamburg.html

Weitere Links in Vorbereitung …

KörberForum — Mission im All — Forscher fragen — Wie werde ich Astronaut?

Ein wunderbarer Abend im KörberForum mit spannenden Einsichten in die Vorbereitung auf ein Leben im All.

Wir bekamen viele Antworten auf die Frage, wozu Weltraumforschung nützlich ist, was sie kostet, wie sie funktioniert, was im All besser entwickelt werden kann, als auf der Erde.

EPEA 25 Jahre Cradle2Cradle — Der perfekte Kreislauf

Nachdem ich in dieser Woche schon Ökoeffektivität  im Cradle2Cradle zertifizierten WoodCube bewundern durfte, nun schon wieder eine schöne Feier im alten Rathaus: 25 Jahre EPEA. Gratulation!

Mit seiner gewohnt charismatischen Art gibt Prof. Braungart Einblicke in intelligentes Design. Es geht nicht nur um Nachhaltigkeit. Wir alle sind kompostierbar. Es geht darum einen „positiven Fußabdruck“ zu hinterlassen. Wie da genau funktioniert, dazu trugen mit eindrucksvollen Beispielen namhafte Referenten bei, wie u. a. Dr. Michael Otto.

Es gab eine innovative Modenschau, luftreinigenden Teppich, neuartige Betten, inspirierende Gespräche.

„We do not want sustainability, because that is not enough.
We want real quality.“

Michael Braungart

Inspirierendes Video demonstriert Cradle2Cradle http://www.printthechange.com/ von http://www.gugler.at/.

Campus Innovation + IBA Aktuell

Während heute beim http://www.campus-innovation.de/ die Ideen sprudelten, wie Bildungs-Innovation gelingen kann, kommt mediale Euphorie auch erfreulich in Schwung bei IBA-Erklärungen: http://www.ndr.de/ratgeber/reise/urlaubsregionen/hamburg/ibahamburg147.html

Ergänzung aus meiner Sicht: IBA bedeutet Bildung + Innovation + Integration + neue DialogKULTUR.

KlimaWoche in der UmweltHauptstadt

Gestern startete die KlimaWoche mit eine riesigen Fülle an Angeboten.
Es sprengt den Rahmen hier alle faszinierenden Aspekte zu beschreiben.
Daher die Empfehlung immer aktuell zu schauen bei

http://www.klimawoche.de

http://metropolregion.hamburg.de

http://www.klimzug.de

StrandGut+Horizonte+LiedGut+Perlen am Strand

Ein wärmender schöner SommerAbend: wunderbar intensive Farben am Himmel über den Hafenanlagen. Klaus Genge hatte wieder mal eingeladen zur Ausstellungseröffnung: im rimaju hängt nur wunderschön präpariertes Strandgut vor den Horizont-Malereien des Fotografen Manfred Schulze-Alex. Liebevoll präsentiert in den Räumen mit Blick auf den Hafen … sehensWERT! Da wir uns schon sehr lange kennen war es nicht verwunderlich dort auch auf langjährige Bekannte zu treffen. Immer für bunte Inspirationen gut: Helmut Staroschinski, inzwischen schon quasi legendäre Persönlichkeit der Druckindustrie + im FDI (Verband Führungskräfte Druckindustrie + Informationsverarbeitung) hatte dann auch gleich allerlei Anregungen für mich parat:

In der Nähe von Tornesch muss jeder mal das Aboretum gesehen haben. Über 4.000 verschiedene Baumarten und Pflanzensorten werden dort wunderschön gezeigt.

Auf meine Frage nach inspirierenden Beispielen für klugen Umgang mit Elektroschrott:
gleich gegenüber in Ahrenlohe die Gesellschaft für Abfallwirtschaft. Für meine Moderation zu den UmweltHauptstadtDialogen am 28. 9. ab 18 Uhr auf Kampnagel sammle ich gern Anregungen zu:

  • Unendlich viel Wert – Von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft

(der nächste Dialog ist übrigens schon am 1. 9.  ab 18 Uhr auf Kampnagel )

  • 2050 beginnt jetzt! – Der Hamburger Masterplan
Vom rimaju radelte ich dann gemütlich zurück + wurde von schönem Gesang an den Strand gelockt neben der legendären StrandPerle.
Vor dem StrandKiosk daneben standen ca. 20 junge Menschen mit vielen Gitarren + anderen Instrumenten und sangen altes + neues LiedGUT.
Junge Menschen, die gern singen, haben sich getroffen. Dass es auch bei so einfachen schönen Begegnungen reichlich Tretmienen geben kann erfuhr ich dann schnell im Gespräch. Die Antwort auf meine Frage, was sie sich denn so wünschen: „…. dass nicht immer gleich alles politisiert wird.“ konnte ich schnell sehr gut nachvollziehen. Allein das harmlose Treffen zum Singen ist schon eine meldepflichtige Veranstaltung. So mussten diese jungen Menschen dann auch ab 22 Uhr unter den vor Regen schützenden Sonnenschirmen verschwinden + vorn ans Wasser gehen, damit die Gastronomen keine Schwierigkeiten mit den Anwohnern bekommen wegen der Lärmbelästigung (Die im übrigen keine war, weil der Gesang angenehm sanft ziemlich leise vonstatten ging.)
Im Internet wird man dann auch schnell fündig, mit welchen Altlasten die jungen Menschen immer wieder konfrontiert werden. Die überbündische Singegruppe muss immer wieder aufpassen nicht in Verwechselungen + Verwirrungen involviert zu werden. Die multiplen Dilemmata werden ganz gut deutlich bei den OttenSängern.
Dieser Abend war jedoch ganz einfach nur schön.

Tradition + Innovation AfterWorkParty

125 Jahre Autohaus Lorenz — glänzende Technik + gute Gespräche.
In Nienstedten kennen wir schon die sympathischen Veranstaltungen inmitten von neuen Autos.
Gute Energie …  + Kybernetik (Heinz Grote, Kybernetik im Baumanagement)

Es geht nicht nur um technologische Highlights, wenn sich Menschen aus der Umgebung, Freunde + Kunden bei Lorenz treffen. Das Miteinander, die Gastfreundschaft, Informationen über neue technologische Möglichkeiten vermitteln das Gefühl von: wir erleben gemeinsam.

Wer wir sind + wohin wir wollen … sehr unterschiedlich sind die Vorlieben, Interessen, Werte.
Dennoch entsteht eine gewisse Verbundenheit im Spannungsfeld zwischen Marken + Menschen.
Wie ist es gelungen in 125 Jahren dem Unternehmen eine besondere Prägung zu verleihen?
Gewiss, die „Hausmarke“ hat geholfen Prozesse zeitgemäß zu organisieren.
Ein großer Teil der guten Laune beim Jubiläum entsteht vor allem durch die vertrauensvolle Kultur des Miteinander.