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Posts Tagged ‘UXHH’

Futurologischer Kongress inspiriert uxHH Futurologen

Das experimentierfreudige uxhh.de-Team von Matthias Müller Prove hat den wunderbaren Kongress #rse13 raumschiffer.de organisiert.

Neben musikalischen Freuden, Perspektiven der Stadtentwicklung von morgen, OpenData, Datenvisualisierung gab es Einblicke in schnelle Ideenfindung, NetzwerkBildung und jede Menge Spaß.

Hier eine Sammlung der Erinnerungen + Vorträge in der Mediathek

http://www.uxhh.de/blogs/index.html zeigt Blogs im Fluss.

Danke an den unermüdlichen
„Informationsklempner“.

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Serious Games + Neue Medien in China

Im KörberForum wurde die Rolle der neuen Medien China diskutiert:

http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/chinas-digitale-revolution.html

Spannender Vortrag beim UX Roundtable:

Sebastian Deterding: 9 1/2 Theses on the Power and Efficacy of Gamification
http://www.uxhh.de/roundtable/index.html#Dez12
Hier der Vortrag: http://codingconduct.cc/9-5-Theses-on-Gamification

Die Version als Audio wird in Kürze hier zu finden sein http://www.uxhh.de/
http://www.uxhh.de/blogs/radio.html

http://codingconduct.cc/

Beate Weninger: Konzeption akustisch unterstützter animierter Karten

Wir trafen uns im wunderschönen gemütlichen alten „KONTORHAUS“ zum UserExperience RoundTable #UXHH zum Vortrag  mit den aktuellen Folien hier online .

Beate Weninger: (HafenCity University)
Konzeption akustisch unterstützter animierter Karten

Forschungsinteressen Lärmkarten, Akustisch unterstütze Karten,
http://www.geomatik-hamburg.de/g2lab/index.html

Unsere sympathischen Gastgeber:
deepblue networks AG im Kontorhaus Phoenixhof
+ wie immer:

Treffen von Interaction-Designern und Usability-Experten.
Anspruchsvolle Themen, einfach erklärt.

Unser Thema:
Animation ist eine gängige Variante, um Veränderungen im Raum kartographisch darzustellen.
Dabei wird die Entwicklung eines Phänomens in einem bestimmten Zeitraum dargestellt.
Durch die große Menge an dargestellter Information kann es jedoch zu einer Überlastung des Kurzzeitgedächtnisses kommen, was die Aufnahme der Inhalte erschwert.

Ein paar unserer DialogInhalte:
Wir gehen davon aus, dass das Verständnis der animierten Karte durch die Integration von Ton zur Darstellung von quantitativer Information beschleunigt wird, da multimodal mehr Information aufgenommen werden kann. So könnte z.B. der Anstieg eines Wertes zusätzlich zur, oder anstatt der visuellen Präsentation, durch eine Zunahme der Tonhöhe oder Lautstärke dargestellt werden.

Nach der bunte Vorstellungsrunde der über 20 Gäste aus den Bereichen InformationsArchitektur, UserExperience, RaumSchiffErde-Organisatoren (http://raumschiffer.de/), WorldUsabilityDay-Organisatoren. werden Prototypen, sowie Konzepte vorgestellt und eifrig diskutiert.

Mehr Infos (bald) unter http://uxhh.de/roundtable

Die Schwierigkeit von Animationen steigt durch hohe Informationsdichte.

Splitt Attention (die Aufmerksamkeitverteilung) kann ggf. zu Problemen führen, wenn das, was zuvor wahrgenommen werden sollte nicht erinnert wird.

Hypothesen zum Erkennen + Verstehen.

Tonhöhen können leicht erinnert werden, gedanklich nachgesummt werden.

Je mehr der Mensch eingreifen kann in die Animation, umso einfacher erschließt sich die Wirkung der Relationen.

Gefahr: Information-Overflow.

Ist es sinnvoll akustische Darstellung nur als Warnfunktion zuzuordnen?

Wann hilft ein Impuls in der Profianwendung?

Wie ist es anders bei Life-Karten im Gegensatz zur Infografik?

Wichtig ist es wahrscheinlich sich zu entscheiden, welche Information soll wichtiger wahrgenommen werden? Visuell + akustisch alles gleichzeitig wichtig zu gestalten führt leicht zu Überforderung.

Geht es darum zusätzliche Informationen als neue Dimension in einer Karte unterzubringen? Oder geht es darum komplexe Informationen einer Karte besser wahrnehmbar + besser verarbeiten zu können?

Wichtig ist, dass die Wahrnehmung neuer Darstellungsformen trainiert wird.

Interessant war die Erfahrung, dass Zeitinformationen besser gehört, als differenziert visuell wahrgenommen werden können.

„Nothing is impossible for the person, who doesn’t have to do it.“ 

Mir fallen dazu als gelungene Beispiele die faszinierenden Filme auf YouTube ein von dem schwedischen Health Prof. Hans Rosling. Das kürzeste + besonders eindrucksvolle:

Matthias Müller Prove hat uns empfohlen:
Ergänzende Links von Beate Weniger:
Ergänzungen können hier gern noch eingefügt werden.
Danke für den lehrreichen Abend!
Vielleicht gelingt es uns sogar ein paar Expertensichten zum Thema hier weiter zu zusammen zu fügen. Besser + schneller lernen, dazu können akustisch unterstütze animierte Karten mit Sicherheit wichtige Beiträge leisten.
Wenn es gelingt darin gut zu sein, dann KLINGEN wir bald vielleicht genau so schön, wie  dieses sehr besondere AVE MARIA?
Hier noch eine Methode Animate Smile or Die:

IXDAHH+Adaptive Path im Werkheim

Es war wieder mal eine sehr gelungene Veranstaltung von UXHH + IXDAHH!
Eingeladen hatte:

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Open Space im Wrangelhaus PWAG+10 Jahre UXHH im NEWS

WOW! Das war wieder ein wunderbarer OpenSpaceStammtisch, den Alexander Schilling auf seine gewohnt bezaubernd sanfte Art angenehm zügig + effektiv leitete. Er lebt das Motto: „Raum FÜR …“
Da ich Heinrich Dreier nach der Eignung von SCRUM für Management virtueller Teams fragte, brachte er das spannende Thema „Agiles Projektmanagement“ dazu auf die Agenda, welches wir in kundiger Runde sehr ergebnisreich diskutierten. Karin Stubben zeigte uns auf, wie wichtig es ist die Fähigkeiten gut aufeinander abzustimmen, wie die Chaospiloten in Aahus beispielsweise.

Wir kamen zu den Sichtweisen, dass es gut ist, wenn TeamsEinheiten nicht größer sind, als 6 bis 8 Personen pro Team, dass es wichtig ist die Kompetenzpools mit den darin verfügbaren Fähigkeiten eindeutig zu definieren. So was kann sogar mit Tools organisiert werden, wie z. B. Doodle oder people styles at work.
Sind wir eher fragender oder erzählender Typ, sach- oder menschorientiert?
Menschenorientiert fragend ist ein Visionär … ??? 🙂 Wir diskutierten noch, wie ein virtueller KickOff gelingen kann, wie Beziehungsvektoren dargestellt werden. An wen wenden sich Menschen, wenn es schwierig ist?
Da zeigt sich, wo die wahren Anlaufstellen + Chefs sind. Wichtig ist die Eigenverantwortlichkeit in Teams zu stärken + glasklare Rahmenbedingungen zu schaffen.
Wir waren uns auch einig: wir brauchen Sozialkit bei Virtualität + informellen Raum.
Dann ging es weiter mit der Frage: wie kann die Qualität von OpenSpace besser in Unternehmen eingeführt werden? Auch hier war schnell Konsens: mit Klarheit des Verfahrens + dem eindeutigen Beleg der Wirtschaftlichkeit.

So ist es vielleicht kein Zufall, dass wir zu Gast sein durften bei der PWAG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Ich habe die freundliche Gelassenheit bewundert, mit der uns unser charmanter Gastgeber, Berthold R. Metzger in all seine wunderschönen Büroräume am Jungfernstieg einziehen lies. So lautet auch das Motto der Website  der PWAG: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Genau das hat er uns vorgelebt + dass er etwas von klarem Kurs versteht, das zeigte nicht nur das wunderschöne Schiffsmodell auf seinem Tisch. Das Wrangel-Haus Jungfernstieg Nr. 49 ist ein sehenswertes altes Kontorhaus der schönsten Sorte.

Nun schnell rüber ins NEWS, wo schon die UXHH-Runde das 10 jährige Jubiläum der Gruppe feierte. Es war eine klasse Stimmung. Eifrig wurden die Lieblingsanwendungen der iPads demonstriert (z. B. Flippboard), Google+ diskuitert, SocialMedia Tipps ventiliert + gemeinsam gelacht über
Beratersprech + GruppenKlugheit gelebt. Wunderbar!

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Faszination Netzwerke in der Metropolregion

Heute war wieder einer der Abende, an denen die Fülle der Attraktionen überwältigend war. Bei dem Traumwetter hätte eigentlich 0 % Programm + einfach Seele baumeln lassen irgendwo am Wasser gut gepaßt. Da waren jedoch Einladungen, die noch attraktiver waren.

Ausstellungseröffnung des Kunstprojekts RESPEKT-füreinander (Dialog der Generationen) in Kooperation mit dem Verein WERTE ERLEBEN e.V.: Ca. 80 Teilnehmer im Alter von 11-82 Jahren haben mehr als ein halbes Jahr gemeinsam kreativ gearbeitet. Entstanden sind Collagen, Graffitis, Fotografie-Serien, Skulpturen, Installationen, Gemälde etc. Ab 30. Mai 2011 um 19 Uhr ist die Vielfalt der Arbeiten von Alt und Jung in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen. Am 14. Juni um 19 Uhr findet dann eine große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Arbeiten zugunsten weiterer Projekt versteigert werden.

Bei XING fand dann wieder eine IXDAHH-Veranstaltung der Sonderklasse statt. Marty Cagan von der Silicon Valley Product Group hat einen Vortrag zum Thema „How to Create Products Customers Love“ gehalten und seine bisherigen Erfahrungen mit uns geteilt.  Wie der Titel des Vortrages schon deutlich macht, nimmt der Nutzer bei Marty Cagan einen hohen Stellenwert ein – denn nur wer seine Nutzer kennt und versteht, kann Produkte entwickeln, die sie begeistern. Dazu gehört zum Beispiel der regelmäßige Prototypen Test im User Lab.  Da auch das User Experience Design bei Marty Cagan eine große Rolle spielt, ist der Vortrag für alle UX-Interessierten natürlich besonders interessant.
1. what I tell CEO’s about why they need to care about and invest in UX
2. what I tell product people about how to work with UX
3. what I tell UX people in how to succeed in product teams
Der Webmontag organisierte die Veranstaltung diesmal zusammen mit dem Startup Weekend Hamburg: http://hamburg.startupweekend.org (27. bis 29. Mai).

Am Webmontag wurden die Gewinner des Startup Weekends mit Ihrer Idee präsentiert. Vier erfolgreiche Startups wurden vorgestellt +der Dialog mit Investoren und Förderern initiiert. Details: http://www.digitalmediawomen.de/2011/05/30/rockstars-and-boobs-beim-start-up-weekend-hamburg-swhh11/

WEBMONTAG in der
Macromedia Hochschule (www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/standorte/campus-hamburg.html) mit den Gewinnern des Weekends, Startups, geförderten Ideen sowie Investoren und Förderern.

Die Start-ups:

Markus Schranner Managing Director Piryx

Stephan Uhrenbacher CEO 9flats

Stefan Wolk  a member of the Otto Group Leiter Marketing und Produktentwicklung smatch.comund CMO SURFMARKEN.de

UXHH Eyetracking + gute Dialoge über User Experience im Web

Eine kleine Erinnerung von Beate Weninger:
User Experience Roundtable Hamburg: Eyetracking + Visualisieren vs. Analysieren
Ron Warncke gab Einblick in eine von Cube Matrix entwickelte Methode zur Identifizierung typischer Muster in Nutzerdaten.

Wie schon beim UX Round Table am 7. März vorgestellt gibt es Methoden um Eye Tracking Ergebnisse zu visualisieren. Doch ist die Visualisierung von Daten keine Analyse, die einen umfangreichen Mehrwert bringt. Oft geben Visualisierungen nur einen Überblick über einen Sachverhalt, ohne Informationen über Details.

Die vorgestellte Methode  Sequenzanalyse geht ins Detail . Sie verspricht Muster in Nutzerdaten aufzudecken. Diese Muster sind bestimmte Merkmale in Daten, die immer wieder bei unterschiedlichen Nutzern auftauchen.

So kann nach Analyse von Eye Tracking Daten zum Beispiel herausgefunden werden in welcher Reihenfolge Objekte auf einer Webseite angeschaut werden, wobei die Sequenzanalyse darauf abzielt abzubilden mit welcher Wahrscheinlichkeit die Augen von Punkt A nach Punkt B wandern. Das ist einerseits von Interesse für die Grundlagenforschung, um herauszufinden, ob es bestimmte Nutzertypen gibt, die zum Beispiel eher auf strukturierte Inhalte etc. ansprechen. Eine Anwendung in der Praxis kann die Präsentation von Webinhalten sein: Fällt auf, dass die grell grüne Jacke in einem Onlineshop nicht zum Klick auf den Warenkorb-Button einlädt, macht es vielleicht Sinn das Modell standardmäßig in einer beliebteren Farbe anzuzeigen.

Vor allem für innovative Interfaces, für die Entwickler intuitiv noch keine Blick- und Klickmuster im Kopf haben dürfte diese Methode vielversprechende Ergebnisse bringen. Für bewährte Interfaces und Inhalte könnte der Mehrwert eher darin liegen, dass die Ergebnisse ein Verhalten schwarz auf weiß abbilden, das intuitiv bereits bekannt ist.


Beate Weninger | MSc Geography | Research Assistant (beate.weninger@hcu-hamburg.de)
HafenCity University Hamburg | http://www.hcu-hamburg.de
g2lab – Lab for Geoinformatics and Geovisualization