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Blankeneser Feierabend Op ’n Bulln am Fähranleger

Maren hatte uns wieder eingeladen. Heute sitzt die Gruppe dicht gedrängt beieinander im zauberhaften Abendlicht, um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Wir genießen den Hochsommer direkt am Wasser, auch wenn die Temperaturen zeitweise das Gespräch zu Adventgebäck + Skihütte am Süllberg locken.

Die Runde ist angenehm gemischt, wie immer. Vertrauensvoll kreuzen sich Gesprächsfäden durch diverse Branchen quer über die Tische, bis sich ein paar Vertiefungen ergeben: Visitenkarten werden fachfraulich analysiert, heilpraktische Tipps unter Experten ausgetauscht, über das Geheimnis guter Texte gefachsimpelt …
… gewiß ist: es ist ein gutes angenehmes kunterbuntes neugieriges Streifen von Lebenskontexten in der Gewißheit: wir treffen uns wieder in Blankenese in immer neuen spannenden Mischungen.

Katja schreibt dazu:
An einem Community-Treffen teilnehmen, dessen Teilnehmer nur miteinander gemein haben, dass sie in oder in der Nähe des Hamburger Ortsteils Blankenese wohnen? Dorthin gehen, obwohl man wahrlich niemanden kennt, außer der Freundin, die einen mitnimmt?
Hingehen, obwohl das Treffen draußen stattfindet, in einer Bar am Wasser, an einem Tag, an dem das Azorenhoch grußlos auf die Insel Island abgehauen ist?
Und uns ein Wetter da lässt, bei dem man eigentlich lieber in einer Wolldecke vor dem Fernseher sitzen würde, anstatt mit Fremden auf einer Bierbank im kalten Wind?
Kann sowas nett sein, interessant, unterhaltsam? Kann so was mehr sein als höfliche Konversation? Kann sowas mehr sein als sinnloses Frieren?
Die Antwort – auch und gerade für Schüchterne – lautet: Ja!
Und die Antwort auf die Frage, ob man das machen soll, lautet auch: Ja. Machen!
Woran es liegt, dass der Funke überspringt, wenn Menschen, die einander gar nicht oder kaum kennen, sich über ihre Berufe unterhalten, über das, was Ihnen wichtig ist – woran es liegt, dass dabei der Funke überspringt, das ist schwer zu sagen. Aber es ist so. Bestimmt liegt das nicht an Blankenese. Oder an den Menschen, die dort wohnen. Oder am Online-Portal. Es liegt daran, dass so etwas funktioniert. Dass menschliche Begegnungen gerade dann interessant sind, wenn sie durch einen Zufall erzeugt werden. Ganz gleich wo und bei welchem Wetter.

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