Archiv

Posts Tagged ‘Wahrnehmung’

MedienZukunft — Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns? — HK24

HK24 — Medienzukunft / Made in Hamburg. Die Einladung:

Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns? 

Die Zukunft der Außenwerbung wird digital: Was heute alles möglich ist.

Vertreter der Hamburger Medienwirtschaft geben einen Einblick in die Zukunft der Außenwerbung und stellen Konzepte, Kampagnen und neue Wege zum Kunden vor.

Hamburg ist zugleich führende Kreativmetropole und wichtiger IT-Standort. Hamburger Media- und Werbeagenturen, Designer, Online- und PR-Experten dominieren die Festivals mit innovativen Kampagnen und ungewöhnlichen Ideen. Die Veranstaltung „Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns“ gibt einen Einblick in die Zukunft der Außenwerbung.

Mit dabei sind: Florian Weischer (Weischer.Mediengruppe), Wulf-Peter Kemper (thjnk hamburg) und Thomas Heyen (Lukas Lindemann Rosinski) sowie Andreas Jobmann von der Drogeriemarktkette Budnikowsky als erfolgreicher Anwender der neuen Technologie.

Dass Plakate sich mit Handys austauschen, sich an Situationen und die Umgebung anpassen oder auf Profile sozialer Netzwerke zugreifen, das klingt nach Zukunftsmusik. Dabei verkaufen Plakate schon heute Tickets und Dosensuppen, erkennen Gesichter und senden zielgenaue Botschaften – dank smarter Telefone, mobiler Geodaten und digitaler Vernetzung wird das Plakat immer mehr von der stummen Werbefläche zum interaktiven Begleiter im öffentlichen Raum.

Florian Weischer, Weischer Mediengruppe vermittelt Einblicke/Anregungen:

  • Behalten wir den Überblick?
  • Wie öffentlich wollen wir sein?
  • Schaufensterpuppen Kameras in den Augen
  • Urheberrecht
  • Eye see you!
  • SBB (Schweizer Bundesbahn): nie mehr allein im Zug: Überwacht.
  • Was schauen die Menschen an?
  • Wo blicken Sie hin?
  • Wollen wir unsere Facebook Freunde in Flieger / Bahn treffen?
  • Mitmachmedien
  • Urheberrecht nicht geklärt
  • Internet hilft dem Fernsehstar
  • Integriertes Erlebnis
  • Dein soziales Netzwerk
  • Deine Stimmung
  • Der Screen als neuer Marktplatz
  • Zukunft Gestensteuerung aus der xBox heraus
  • Second Screen mit z. B. iPad
  • Kommt das auch im Kino an?
  • Neue Umgangsformen
  • Marken kommen sehr schnell in Kontakt mit den Nutzern
  • Der virtuelle Sprung
  • Zählt der Content?
  • Zählt die Darstellung?
  • Gibt es ein Geschäftsmodell?
  • Radio für die Facebook Generation
  • Ende des Formatradios
  • Menschen machen ihr Programm
  • Auto als mobiles Web
  • Dialog mit Hersteller im Auto
  • Mobility out of home
  • Gesichtserkennung
  • Gladvertising
  • Präferenzprofile
  • Wie NFC (Near Field Communication) die Handelslandachaft verändert
  • QR Code Sunny Sale nur sichtbar von bis Uhr
  • Kunst QR
  • Emart
  • Sunny Sale, Emart
  • Wohin geht die Entwicklung
  • Das Ende der Linearität
  • Auflösung der Massenmedien
  • Neue Chancen und Herausforderung für die Kommunikation / Kreation
  • Das Problem der digitalen Wertschöpfung
  • Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft
  • Gegenbewegungen
  • Digitaler Filter zwischen den Menschen
  • Chancen durch Medien

Der Schlüssel zum Erlebnis: Mein Plakat reagiert auf mich

Thomas Heyen, Lukas Lindemann Rosinski spricht über eine Fallstudie zu Interaktivität

mit Funkautoschlüssel/Sendefunktion digitale Werbeflächen steuern

freshlabs – Key to Viano erzeugt starken viralen Effekt

Andreas Jobmann, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG stellt den Aliqua Onlineshop mit Plakat als virtuellem Store vor

Wulf-Peter Kemper, thjnk Hamburg GmbH über

Autos teilen, Meinung teilen: Mein Plakat spricht Facebook

ON my Way

ON line = Aufgewacht

ON hold = Ruhezeit

Deal: 200 Quicar Hannoveraner sollen die Meinung teilen bei einer Sharing-Volks(Wagen)-Kampagne

Zitat aus Facebook: Wie nennt man einen Spanier ohne Auto? Carlos

Weitere Beispiele interaktiver Plakate: Evian Baby Dance – wie neu geboren

Podium: Digitalisierung, Dialog. Datenschutz – Was kann und darf das Plakat der Zukunft

Zivilgesellschaft IBA Wege zur neuen Stadt NextMedia EnergieWende Enterprise 2.0

Die Fülle der inspirierenden Veranstaltungen in unserer MetropolRegion ist atemberaubend.
Leider reicht die Zeit nicht, um alle Ereignisse zu beschreiben.

Heute war für mich ein besonderer Festtag:
Uli Hellweg, GF http://www.iba-hamburg.de/ führte uns Medienvertreter via IBA-Bus-Tour durch die Visionen, wie 2013 Gästen aus aller Welt gezeigt wird, wie wir
Wege zur neuen Stadt
vorbereiten.

Mit herzlichen Formulierungen machte er die facettenreichen Wirkungen + multiplen Dilemmata, die zu bewältigen waren, deutlich von
http://www.iba-hamburg.de/ + http://www.igs-hamburg.de/igs-2013/

Als wir bei der Bustour von lustig kostümierten Demonstranten vehement behindert wurden, zeigte sich sein humorvolles Talent zum Dialog einzuladen. Innovatives Tempo der Medien erlebten wir, als wir noch während der kurzen Busfahrt das Minuten zuvor erlebte Ereignis per iPad bereits kommentiert online lesen konnten:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article111364188/IBA-2013-So-soll-Staedtebau-der-Zukunft-aussehen.html

Eine inspirierende WissensLandKarte:
http://www.iba-hamburg.de/fileadmin/Mediathek/S00_allgemein/ENERGIEATLAS_Zusammenfassung.pdf

IBA-Forum:
http://www.perspektive-media.de/blog/2012/11/20/eventdokumentation-iba-forum-2012-mit-olaf-scholz/
http://magazin.iba-hamburg.de/2012/11/21/iba-forum-2012-zivilgesellschaft-stadt-mitgestalten-aber-wie/

Rede von Olaf Scholz:
http://www.olafscholz.de/1/pages/index/p/5/2113

Weitere HighLights im Hertbst: beim OTTO http://www.barcamp-hamburg.de/ vibrierte die Luft. 2 übervolle Tage, deren inspirierende Sessions vielfach hier dokumentiert sind: http://www.barcamp-hamburg.de/networks/wiki/index.Slides_und_Reports_2012

Spannend war in unserer Diskussion zum http://wissensraumnord.orgdie Ideenvielfalt, die wir einsammeln durften, in welche Facetten das Engagement wirken kann, um die gemeinsamen Chancen 2013 zu nutzen:
http://wissensraum.wordpress.com/2012/05/08/chancen-2013-nutzen/

http://www.crowdmedia.de/barcamp-hamburg-2012-ein-rueckblick/.
Es wurde viel Visionäres diskutiert zu NextMedia.
Anregungen dazu auch http://www.nextmediablog.de/

Enterprise 2.0: crowdmedia hatte einen sehr inspirierenden Dialog organisiert:
http://www.crowdmedia.de/unser-erstes-crowdedhouse-zum-thema-enterprise-2-0-ein-rueckblick/

Ergebnisse des wunderbaren Abends:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article110879872/Geteiltes-Wissen-nuetzt-der-Firma.html

Nur andeuten möchte ich die zahlreichen inspirierenden Angebote der Körber-Stiftung mit dem Beispiel:
http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/programm/reihen/termine/termine-details/termin/pointing-science-energiewende.html

Mein Abend fand einen sehr angenehmen Ausklang bei http://de.jimdo.com/ .
Der charismatische Founder Fridtjof Detzner verdeutlichte die Werte, nach denen das positiv expandierende Unternehmen die interne Kultur permanent optimiert. Das gute Gefühl: so gelingt gesellschaftliches Engagement!
http://limited-wip-society-hamburg.mixxt.de/networks/events/show_event.68590

Jetzt freue ich mich auf
http://www.campus-innovation.de/files/Programm_CampusInnovation_Konferenztag_StudiumundLehre_November_2012.pdf
+ bin dankbar, für die wunderbaren Chancen, die unsere Region uns bietet.

Meine Hoffnung: dass es gemeinsam gelingt viele Menschen zu begeistern, zu mobilisieren, um diese Chancen auch zu nutzen.

Es genügt nicht allein

Glück zu haben.

Es ist auch wichtig,

sein Glück zu bemerken.

Hierin könnte unsere prosperierende MetropolRegion noch besser werden 😉

Informatik formt die Zukunft. Feier + Inspiration: 40 Jahre

Wunderbare Veranstaltung im gut gefüllten ehrwürdigen Agathe-Lasch-Hörsaal:
Informatik formt die Zukunft

Wir feierten 40 Jahre Informatik in der Universität Hamburg.
http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/aktuell/informatik40.shtml

Nach der humorvoll herzlichen Begrüßung von Prof. Horst Oberquelle
brillierte Prof. Siegfried Stiehl, Vizepräsident der Universität mit originellen Glückwünschen + wunderbaren Formulierungen.

Ich freue mich schon sehr darauf in einigen Tagen die Aufzeichnungen dazu (+ von den anderen spannenden Reden) anzusehen bei http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen

Es ging um mehr als „Homo Internettikus +Transdisziplinarität“

Weitere Referenten:
Prof. Heinrich Graener, Dekan der MIN-Fakultät
Michael Schudy, Vorsitzender HIForum e. V.
Hans-Joachim Habermann, Vertreter der Hamburger Wirtschaft, GI-Regionalgruppe Hamburg

Zitat Luhmann: „Die Auswahl der Themen bestimmt unsere Kultur.“

Lino Helms, Studierender

„Wir sind so glücklich, dass wir gar nicht aufhören mögen zu studieren.“

Nachhaltigkeit in der Informatik & durch die Informatik

Prof. Lorenz Hilty, Empa, St. Gallen

„Hamburg zeigt, dass man ernst nimmt: 

Informatik macht Spaß!“

Es wurde der Nutzen soziotechnischer Systeme für Nachhaltigkeit erläutert

& wie Informatik die Gesellschaft verändert.

„Wir werden neu denken: woher kommt künftig die Energie, um IT zu nutzen + zu produzieren?

1980 brauchten wir 12 Elemente, um einen PC zu bauen, heute 57!

Recycling Methoden sind dringend global zu optimieren!“

Mit Sicherheit innovativ!

Prof. Claudia Eckert, TU München

Informatik formt Zukunft

Visionen der Informatik, Gestern, heute, morgen

Prof. Dr. Friedemann Mattern, ETH Zürich

… Kooperierende smarte Dinge

Allerweltsdinge nutzen das Web

Energy 2.0

Autoreifen meldet Reifendruck

Heizung weiß, wann der Bewohner kommt

Lernen aus Dingen, die sowieso da sind

RealWorldAwareness 

Realweltdaten werden billig

Sensorbasiertes Monitoring von Seniorenwohnungen

Affektive Kommunikation der Zimmerpflanzen

Erweiterte Realität & smarte Brillen

Displays als Kontaktlinse

Outsourcing der Intelligenz

Schärfen der Sinne macht Nutzer sicherer & mächtiger

Teledriving als Service …

Physische Welt & Cyberspace wachsen zusammen

Cyber Physical System

Abhängigkeit von einer korrekten Infrastruktur 

Sicherheit Schutz Vertrauen

Das Internet vernetzte bisher nur Computer, jetzt Dinge der Welt!

Wohin geht die Informatik?

Panel

Informatik formt die Zukunft

Moderation Prof. Norbert Ritter

Prof. Thilo Böhmann

Prof. Hannes Federrath

Prof.  Stephan Olbrich

Prof. Matthias Rarey

Prof. Ingrid Schirmer

Prof. Jianwei Zhang

Human-Centered Complex System

Human-Centered Computing

Complex Systems Engeneering

Prof. Ingrid Schirmer, Informationstechnikgestaltung & Genderperspektive.

Wir benötigen Trans-interdisziplinäre Forschung 

Der Fachbereich Informatik wächst über sich hinaus!

Systeme müssen beherrschbar werden!

Prof. Hannes Federrath: Sicherheit in verteilten Systemen

Präzision ist auch in der Kommunikation erforderlich, um das Bild des Informatikers  neu zu formen & das Bild der Gesellschaft in der Informatik neu formen.

Rechtlich  verantwortungsbewusst handeln.

Thilo Böhmann, IT-Management & Consulting

IT verändert Geschäftsmodelle

Beispiele für IT als Enabler / Ermöglicher

IT muss aufpassen, dass sie nicht zum Disabler wird

Entwicklung von der Anwendung her denken, als Dienstleistung konsequent denken.

Prof Matthias Rarey, Algorithmisches Molekulares Design

Stephan Olbrich, Wissenschaftliche Visualisierung & Parallelverarbeitung

Prof. Bo Zhang, Beijing Ehrenpromotion
Laudatio von Prof. Heiner Graener, Dekan
+ wunderbare Musik vom 12 jährigen Fabian Zhang, dem Sohn von Prof. Jianwei Zhang.

Der Abend im Grand-Elysee brachte viele weitere inspirierende Dialoge.
Ein Tag, an den ich mich noch sehr lange erinnern werde, weil er so ganz besonders bewegend + inspirierend + schön war.

CSR+Nachhaltigkeit im HafenSalon

Dr. Ruth-Ester Geiger hatte eingeladen zum 5. www.hafensalon.de  um CSR + Nachhaltigkeit zu diskutieren.

In modernen 25h Hotel trafen sich Aufnahmeteams von TideRadio + anderen, um dabei zu sein.
Gäste im Podium:

  • Florian Marten, Hamburger Hafen- Logistik Ag, HHLA
  • Antje Heider-Rottwilm, Genossenschaft ElbFaire,  HafenCity
  • Jochen Menzel, Zukunftsrat e. E. Hamburg
  • Claudia Seehusen, CSR-Agentur making sense
  • Thomas Becker, Atelier für Schmuck in seiner Vollendung
  • Florian Hempel, Fa. e-Collection, HafenCity

„CSR  — cooperative social responsibility“  als Stichwort des Abends + „Zukunftsfähigkeit + Nachhaltigkeit in Hamburg“

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Ein paar Gedankensplitter aus der Diskussion:

  • … anders produzieren + leben,
  • mit 1/10 unseres heutigen Einsatzes von Ressourcen könnten wir unsere bisherige Lebensqualität klüger erhalten
  • Elbvertiefung bringt auch wichtige Nachhaltigkeit, weil Schiffe sich so ökologisch mit Schiene verbinden.
  • Unternehmen erleben, dass ökologische Ansätze auch unternehmerisch sinnvoll sind
  • Ziel: mehr Güter von der Strasse + Schiene auf das Wasser bringen
  • HPA bemüht sich Transportprozesse vernünftig zu organisieren für eine durchgängige Prozesskette
  • Wir werden lernen vorhandene Infrastruktur intelligenter zu nutzen
  • Wie bekommen wir noch mehr Container von der Strasse auf die Schiene?

Claudia Seehusen:
Wie können Unternehmen mit Ihren Produkten gesellschaftlichen Mehrwert generieren?
Vorreiter OTTO, Sharp … ?
Unternehmen wissen oft nicht, wie sie richtig mit wem über was wie kommunizieren

Jochen Menzel (1996 Mitbegründer Zukunftsrat)

Politisch nachhaltige Entwicklung in der Stadt wird gebraucht.
Gedanken zur HafrenCity:
+ bessere Nutzung der Brachfläche, Energieversorgung Fernwärmenetz dezentral
– Verkehr,  fehlt das Modell nachhaltiger Mobilität
Die HafenCity ist zu Auto-zentriert, hat zu wenig Grün, noch keine optimale Sozialstruktur …

Was ist Suffizienz ? Womit geben wir uns zufrieden?

Das bedeutet nicht unbedingt Verzicht, sondern Reflexion: was ist mir eigentlich wichtig?

Antje Heider-Rottwilm:
Welche Lebensentscheidungen treffen wir unter welchen Grundlagen?
Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung … wie fördern wir das?

Brücke = Leitbild entwickelt für gemeinsames Leben

Herausforderung— mit 19 Kirchen diskutieren: was ist Euch wichtig, was sind Eure Schätze?

Mit anderen Menschen den Alltag teilen!

Florian Hempel über Innovationen im Sandtorpark, dem Silicon Valley der Windenergie

Thomas Becker, Atelier für Schmuck, Goldschmied mit einsehbarer Werkstatt im Grindelhof

  • z. B. Trauring: welche Ziele, welche Werte?
  • „Was macht uns als Paar aus?“ wird in Form umgesetzt.
  • AntiBurnOut: Mitarbeiter haben viel eigene Spielräume
  • Eigene vorhandene Motivation fördern & zulassen

Hamburg 2030•seniorengerecht?•gebraucht oder abgeschoben?

Das KörberForum hatte eingeladen zum NDR ins Radiohaus 12 / Foyer zu:
hamburg-2030gebraucht-oder-abgeschoben.html 

Hier ein paar Fragmente aus der Diskussion. (Die Sendung im Radio:
Sonnabend, 19.11.2011, 19.05 bis 20.00 Uhr »Abendjournal Spezial« auf NDR 90,3.)

… erfolgreich altern? Was ist Alter?

Bei der Deutschen Bahn ist es einfach definiert: ab 60 gelten Konditionen für Senioren 

Dass es wichtig ist keine Angstdebatte zu führen, sondern konstruktiv über sinnvolle Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu sprechen, war Konsens.

Wichtig ist starre Grenzen infrage zu stellen.

Altersteilzeit früher beginnen + flexibler gestalten + Möglichkeiten schaffen, um länger zu arbeiten braucht neues Denken + Handeln + bessere Rahmenbedingungen. Vermittlung von Arbeit, wie sie heute praktiziert wird, ist untauglich für neues Miteinander von Kompetenzen.

LebensQUALITÄT: wichtig ist, dass wir für andere wichtig sind!

Das derzeit am stärksten nachgefragte Arbeitskräftepotenzial ist die Alterungsgruppe, die am stärksten in D kleiner wird.
Zuwanderung wird die Schrumpfung in der MetropolRegion geringer halten, als in anderen Regionen.

Prognosen müssen die Annahmen offenlegen, von denen sie ausgehen.

Arbeitsorganisationsfragen müssen dringend angegangen werden.

Wo ist der Platz der Alten? Wie kann bessere Gestaltung gelingen?

Zu häufig entsteht unsinniger Energieverlust durch Kränkung des Gefühls nicht gebraucht & gewollt zu sein

Altersdiskriminierung ist besser zu bekämpfen, als es derzeit geschieht.

Radikaler Denken: wie kann ich die 3. LebensPhase so umgestalten, dass sie in die anderen Phasen besser integriert wird?

Lineare Biographien wird es weniger geben, daher:
raus aus dem Phasendenken + umkonzipieren

Alter ist keine Krankheit! 
Älter werden darf nicht mit Mangel an Gesundheit gleichgesetzt werden. 

Wünschenswerte Entwicklung: Nachbarschaftskontore (weg von Spezialisierung).

In der Stadt Anlaufstellen schaffen für alle Bürger + Orte,
an denen GenerationenDIALOG mehr + besser stattfinden kann.

Dialog in der Stadt führen: welche Gesellschaft wollen wir eigentlich?

Zunehmende Pendlerkultur in Unternehmen gefährdet solidarisches nachbarschaftliches Miteinander.

Unser Familienbegriff ist dringend neu zu definieren. 

Menschen, die Verantwortung übernehmen, werden in keiner Statistik geführt + zu wenig gewürdigt.
Der Begriff SINGLE  greift vielfach zu kurz + zeigt die LebensWIRKlichkeit nicht stimmig genug.

Ältere müssen mutiger werden im Einfordern & sich selber mehr mögen,
so werden sie auch von jungen Menschen lieber gemocht.
Wichtig ist, dass Ältere weniger bevormunden.

Meine persönliche Meinung dazu:
Lernen aus der Vergangenheit ist oft nicht förderlich für kluge + mutige neue  Zukunftsgestaltung!
MöglichkeitsRäume können wir besser von der gewünschten Zukunft her denken, als aus alten Mustern. Wir brauchen NEUE MUSTER für eine gelungen KULTUR DES MITEINANDER. 

Älteren sollten sich so präsentieren, dass die Jüngeren mehr Lust haben auf generationen-übergreifendes Miteinander.

Höhere Anpassungsgeschwindigkeit & Veränderungsbereitschaft der Senioren ist dafür notwendig!

Lernaufgabe: Übergänge gestalten lernen.

Training anbieten für soziale Sicherheit + ermutigen neue Schritte zu gehen …
… dabei hilft 
Gewöhnung an Bildung von klein auf an.

Wir brauchen Modelle, wie Bürgerprofis gegen Entgelt sinnvoll arbeiten können, ohne dass eine kleine Rente dadurch gekürzt wird. Es gibt noch sehr viel Gender-Ungerechtigkeit in den SozialSystemen, die dringend zu beheben ist.

Adobe & social•ExpertenTreff zu Social Intelligence im Royal Meridian

SocialMediaAnalyse ist ein spannendes Thema.Viele Experten waren der Einladung von Adobe in das moderne Hotel an der Alster gefolgt zu social-optimisation 

Facebook: „Wenn ich heute suche, dann weiß ich, was ich finden will. In Zukunft finden mich Antworten + Tipps von Freunden.“

Es wurde beleuchtet, wie sich Präsenz in SocialMedia auf Umsatz + Marke auswirkt + wie das gemessen werden kann.
Mehr dazu unter #AdobeSocial + @OmnitureEMEA

 

 

 

Demos • neue Kultur der Bürgerbeteiligung • TuTech-Inspiration

Wunderbare Einladung der 

TuTech Innovation GmbH
Demos Gesellschaft für E-Partizipation mbH
http://www.demos-deutschland.de/ 

Aktueller Bericht zur Tagung: http://www.demos-monitor.de/

"Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadt- und Raumplanung"

Dialogkultur entwickeln, weg von der Einspruchsmentalität, hin zu  effizienter bürgerfreundlicher Bürgerbeteiligung.
TuTech  = geschützter Raum, in dem sich Marktreife ePartizipation zur Marktreife entwickeln konnte.

Dr. Reinhard Wulfhorst
Nach Stuttgart 21: Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung
Genehmigungsverfahren verzögern sich erheblich durch Bürgerbeteiligung.
Wie können neue Aushandlungsprozesse optimiert werden, damit die Vereinfachung des geltenden Rechtes umgesetzt werden kann?
Hochkomplexe Abwägungsprozesse eignen sich nicht für Volksabstimmungen, weil die Einblicktiefe nicht gewährleistet werden kann.
Entscheidender Faktor für den Erfolg von Bürgerbeteiligung ist eine positive Einstellung der Entscheidungsträger.

Wir brauchen eine verfahrensbegleitende informelle Bürgerbeteiligung, rechtzeitig, ergebnisoffen, kontinuierlich.

 1. Zentraler Stellenwert für die Kommunikation mit dem Bürger
2. Beteiligungsstrategie für jeden Fall gesondert festlegen
3.  Den richtigen Zeitpunkt wählen
4.  in dubio pro participatione
5. Informelle Beteiligungsverfahren mit den Bürgern abstimmen
6. Moderne Formen der Kooperativen Demokratie
7. Offenlegen, was verhandelbar ist, ehrlich
8. Informelle Bürgerbeteiligung mit formalen Verfahren abstimmen

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung,  auch wenn sie (zunächst) zu Verfahrensverzögerungen führt?

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung, auch wenn mit ihr ein Kontrollverlust von Politk, Verwaltung & Wirtschaft verbunden ist?

Beteiligung muss sich so knapp, wie möglich darstellen.

SocialMedia & ältere Menschen haben verschiedene Zugangsvorstellungen.

Arne Dornquast Bezirksamtsleiter Hamburg-Bergedorf

Hamburg gemeinsam gestalten: Vom Papier ins Netz

Phase 1 Infomodul
Phase 2 Beteiligungsmodul

Heute http://www.Hamburg.de Beteiligung im Netz einheitlich.

Wolfgang Krause Fachbereichsleiter Inneres des Kreises Stormarn

Geodatenplattform Optimieren der Beteiligungsprozesse
Eigene Geodienste eingebunden
XplanGML  Standard, um Pläne auszutauschen.
Pilotkommunen z. B.  Ratzeburg & andere

Rita Dux
Erfahrungen mit Demos-Plan in Barsbüttel
Große Einsparpotenziale.
Es ist schwer den Bürger ins Boot zu holen.
Inspirierender PausenDialog zum Digitalen Atlas Nord mit Mathias Bock + „Digitales Stadtgedächtnis“.
Historisches Wissen der Bürger darstellen in attraktiven WissensRäumen
Wie können wir ein StadtWiki erstellen?

Klaus Stieghorst Neugestaltung der Pinneberger Innenstadt

http://pinneberg-innenstadt.de/ > Wiki erstellt

1800 Besucher 92 registrierte Benutzer 260 Beiträge mit Diskussionen auf hohem Niveau, sachlich, höflich

Es wurden sehr differenzierte Hinweise gegeben, die ausgewogen waren.

Die Moderation der Foren & die Wikis waren eine große Hilfe.

Kosten entstehen, sind jedoch vertretbar.

Völker Jescheck Hauptabteilungsleiter Stadtplanung Stadt Ulm
City-Bahnhof Ulm, Bürgerbeteiligung  :  Maßnahmen – Methoden  – Konzepte

http://www.ulm-citybahnhof.de/
i-Pavillon
Merchandising ist wichtig: Logo
http://www.citybahnhof.ulm.de
IdeenWettbewerb
dann ein Anforderungsprofil für einen Realisierungswettbewerb
Informationszeitung zum Bürger bringen
Buttons entwickelt, um die Moderation gut zu lenken
375 Beiträge 115 Registrierte Benutzer 4.000 Anzahl der Besucher 153.000 Seitenaufrufe

Themenwikis funktionieren gut als gebündelte Anregungen.

Bürgerwerkstatt Citybahnhof

Forum der Anlieger & direkt Betroffenen

Verkehrsforum

Forum der Wirtschaft, Bildung, Verbände

Wie ist die Verbindlichkeit zu regeln, wenn andere Bürger & andere Politiker kommen?

Klare Ansage über die „NoGo“-Aspekte

Wie bringen sich registrierte Nutzer später ein?

Kein eVoting, sondern wichtig ist die inhaltliche Diskussion!

Planung ist Kommunikation! Auf Augenhöhe über Möglichkeitsräume zu  diskutieren.

Bürgerbeteiligung ist kein Voting, sondern ein Wünschen.

Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen.