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Archive for Juni 2011

Klasse(n)Treffen SocialMediaClub im Werkheim

Ich gebe ja zu, dass ich auch etwas in Versuchung geraten war, nach dem schwülwarmen Tag heute „FüßeHoch+Ruhe“ am Elbufer den 17 km durch Regen radeln zum SocialMediaClub vorzuziehen. Glücklicherweise lies sich die „Schweinehündin“ in mir leucht zähmen mit der Aussicht auf einen inspirierenden lehrreichen Abend.

Das war gut, denn der Abend war wieder sehr inspirierend, wie bisher alle Abende des #smchh.
Die Einladung:
Facebook verliert (angeblich) Nutzer. Foursquare knackt die 10 Millionen Nutzer Marke. Apple integriert Twitter tief ins eigene Betriebssystem. Das waren einige der News der letzten Wochen. Viel Wirbel um Nichts? Oder stehen hier Entwicklungen am Anfang, die das Potential haben, alles auf den Kopf zu stellen?

Nicht neu und schon gar nicht abwegig erscheint die These, dass Applikationen in Zukunft stärker mobil frequentiert werden, als über den herkömmlichen Weg des stationären PC. Ein massiver Wechsel in der Nutzung der digitalen Medien spielt sich ab. Solche Veränderungen bergen Chancen und Risiken. Wer gewinnt, wer verliert? Was will der Nutzer, was will die breite Masse?

Darüber möchten wir gerne mit Euch nächsten Mittwoch im Werkheim in Altona in einer offenen Runde diskutieren. Der Titel des Abends lautet „Sharing goes mobile – Eine Bedrohung für Facebook?“

Keine Sponsoren, keine gestellten Sprecher, keine Restriktionen. Dafür viel Raum für Thesen und Meinungen. Wer will, der kann.

Für den Beginn des Abends suchen wir 2 – 3 Impulsreferate, die das Thema aufgreifen und klar Stellung beziehen. Wer hat Lust und Laune, die Diskussionsrunde mit steilen Thesen in Gang zu bringen? Melde Dich unter info@smchh.de mit Deinem Namen + Deiner These zu „Sharing goes Mobile“! (Maximal 5 Minuten. Ob mit Folien oder frei gesprochen entscheidest Du.)

Unsere Diskussion fokussierte aus aktuellem Anlass google+:
Das war eine gute Basis, um einige hoch komplexe Lebensfragen zu reflektieren. Beispielsweise bin ich mir nicht sicher, ob es mir möglich wäre sinnvolle Kategorien zu vergeben für die Menschen in meinem Leben, die mir wichtig sind. „Schubladeln“ war mir immer schon ein Greul. Menschen passen nicht, solnage sei lebendig sind + sich  Veräönderungen stellen, in Schublanden. Menschen sind vitale, unvorhersehbare, individuelle „Substanz“. Wenn es gut geht, dann äußern sich „Substantive“ verstehbar, so dass andere lernen können, wenn sie wollen.
SocialMedia leistet hier, nach meiner Auffassung, einen sehr wichtigen Beistrag zur Ent-WICKLUNG unserer Gesellschaft, wenn wir es denn gut einfädeln … + das IST ZU ÜBEN !!!

Das Werkheim war, wie immer, sehr angenehmer Rahmen für unseren Gedankenaustausch.
Ich freu mich schon jetzt auf das nächste Treffen.

Meeresforscher starten KonferenzSerie

http://de.nauticwebnews.com/994/meeresforscher-starten-konferenzserie-zur-nachhaltigkeit-der-ozeane/

Rund 70 Wissenschaftler und Juristen diskutieren in der Hamburger „Bucerius Law School“ über den Wert der Ozeane und über die umweltverträgliche Nutzung der ungeheuren Energieressourcen in den Ozeanen.

Kategorien:inspired minds Schlagwörter: , ,

G+J Bürgerstiftung MedienKompetenz+tropische Nacht an der Elbe

Gern habe ich die Einladung angenommen von Dr. von Trott zu Solz, Leiter Public Affairs & Corporate Responsibility G+J,  im Auditorium teilzunehmen.
Die Netzwerker: Kommunikation + Freundschaft unter Jugendlichen in Zeiten digitaler Vernetzung

SocialMedia braucht Media Education Teams. Haben wir die technische Kompetenz bei den Jugendlichen, die vorausschauende eher bei Erwachsenen? Dann ist ja alles gut vorbereitet für einen gelungenen Dialog der Generationen 😉  ???
Gut moderiert von Katarina Rathert, Produktmanagerin STERN.DE, wurde die Sicht von Medien-Pädagogik (Andreas Hedrich), Schulbehörde (Arthur Gottwald), Journalistin (Frauke Lüpke-Naberhaus, SPIEGEL ONLINE), Netzwerk-Anbieter (Ute Naumann, VZnet) zusammen betrachtet. Erfrischend dabei die ungekünstelte Sicht des Schülers + DJ Jan Ole Ehmann, der mit seiner unkomplizierten Sprache zeigte, wie die innere Welt der Jugendlichen anders ist, als die beobachtende Sicht Erwachsener darauf. Es bleibt noch viel Arbeit zu erledigen.

Beim Heimradeln durch die angenehm tropische Nachttemperatur freute ich mich über das wunderbare Treiben an der Elbe: laute, bunte Events, leise stille Kuschelecken von Paaren, die sich in alte Bäume verzogen hatten, Lagerfeuer, Gitarren + ein Tanzkurs am Strand auf einem Betonblock mit herrlich altmodischem Tanzstil.

eBizzTalk mit Holger Hengstler + Frank Otto

Jochen Maaß, HanseVentures, hatter wieder eingeladen:
Im Namen von Hanse Ventures begrüßt euch zunächst Rolf Schmidt-Holtz über den Dächern der Hamburger Hafencity. Außerdem freuen wir uns auf zwei spannende Impulsvorträge von Holger Hengstler, Gründer & Geschäftsführer von Dress-for-less und Frank Otto, Medienunternehmer, Mitbegründer von VIVA, Gründer von Ferryhouse Productions und geschäftsführender Gesellschafter von Greencapital.tv.

Wie immer stellte Jochen Maaß durch seine charimatischen Humor eine ganz besonders vertrauensvolle Atmosphäre her, in der die Vortragenden mit Charme ihre verzwickten Wege der Unternehmensgründungen erzählten. Beim Netzwerken kamen die zahlreichen Gäste auf eine lockere Art miteinander ins Gespräch. So ergab sich auch spanndender Austausch mit den Referenten, die mit viel Augenzwinkern auch von den Tücken ihrer Wegfindung berichteten. Danke für eine wunderbare Veranstaltung!

Home&Garden+Süllberg mit menschlicher Seite des ProjektErfolgs

Eigentlich sollte es nur ein kurzer morgentlicher Spaziergang werden im botanischen Garten. Da dort jedoch leider erst ab 9 Uhr geöffnet wird, schlenderte ich weiter Richtung Derbypark + schwups stand ich schon mitten in bezaubernden Skulpturen der Messe Home&Garden. Die Aussteller waren vor Öffnung der Messe noch entspannt, so dass schöne Gespräche möglich waren. Die Mischung aus liebevoll gestalten Waren, Innovationen, kulinarischen Spezialitäten erfreuten ebenso, wie die Tatsache, dass der angekündigte Regen nicht fiel. So breitete sich gute Laune aus. Mit einer Fülle von Ideen im Kopf marschierte ich dann eilig durch den Jenischpark zurück, denn ich hatte noch eine spannenden Verabredung mit Peter Siwon aus München, Autor des Buches „Die menschliche Seite des Projekterfolgs“.

Sein Buch hatte mich beim Lesen sehr gefreut, so dass es nicht überraschte einen sehr angenehmen Zeitgenossen an der Seite zu haben beim Spaziergang durch das idyllische Treppenviertel Blankenese hoch zum Süllberg mit dem Traumblick. Er hatte eine sympathische Fotografin aus Regensburg mitgebracht. Elisabeth Wiesner bereicherte unsere Betrachtungen auch noch um eine astrologische Dimension, so dass die gemeinsame Zeit viel zu schnell verflog.
Gern hätte ich noch viel mehr erfahren über den eigentlichen Grund der Reise von Perter Siwon nach Hamburg: sein Unternehmensvariete.

Was die Unterhaltung verdeutlichte: Projekte brauchen ein verdauliches Maß an Komplexität.
Konkrete Zieldefinionen, überschaubare Projektschritte, definierte Methoden ermöglichen Projekterfolg.
Mit diesen Inspirationen freue ich mich schon auf unser nächsten Treffen im IdeenRaum.

SocialMedia+Ole von Beust+FLUX+ThinkTank+Kinder+Kreativität

2 bewegende Tage: Nachdem ich mich voller Vorfreude auf meine Zusammenarbeit mit einem liebenswerten KinderKlub vorbereitet hatte, radelte ich zu den historischen Räumen der Patriotischen Gesellschaft, um dort in einer Veranstaltung von dimension data Statements von Ole von Beust zu SocialMedia zu hören + die Moderation von Horst Ellermann, Chefredakteuer beim Magazin CIO zu erleben. Während mir die Aussagen des ehemaligen 1. Bürgermeister von Hamburg erstaunlich nach Kultur-Pessimismus klangen, freute mich die frische Moderation, die mehr den Blick in die Zukunft richtete: WIE KANN ES GELINGEN? Nach meiner Auffassung brauchen wir keine Kritik an SocialMedia, sondern nur eine achtsame Inspiration, wie wir den Umgang damit klug gestalten. Zukunft aufhalten zu wollen … das erinnert mich immer wieder an die Befürchtungen von vor über 100 Jahren, als es so schien, als würde Berlin in Pferdeäpfeln ersticken, weil die Pferdefuhrwerke zunahmen. Menschen haben Kreativität, um sich mich neuen Herausforderungen neu aufzustellen. Daher genoss ich sehr die Einladung des FDI zu Gast bei FLUX. Der Vorstellung des neuen CrossPlattformPlattformPublishing PagePlanner machte sofort Lust auf AUSPROBIEREN!

Dann radelte ich schnell zurück zu dem immer sehr erfrischenden Netzwerk von Klaus C. Plönzke. Wie immer war es wunderbar den vielseitig erfahrenen Charismatiker zu eigenen Ideen zu befragen. Es kommt verläßlich ein guter Impuls dabei heraus. So auch gestern. ThinkTank für … die Ideen sprudelten. Das war auch gut so, denn ganz früh morgens radelte ich wieder in die City zu meinem Lieblings-KinderKlub, um dort mi den Erzieherinnen die Zukunft zu beleuchten. Das ging munter mit IdeenSpeedKaroussell bis in den Nachmittag.

Bei herrlichem Sonnenschein schnell noch ein Eis an der von Touristen + HarleyFan-bevölkerten Alster, um dann im wunderbaren MedienCampus Finkenau Kreativität der schon etwas älteren, jedoch immer noch durch Ausbildungskontext „geschützten Kinder“  zu genießen:

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) beteiligt sich mit einer “Europäischen Nacht der Kreativität³ an der “Hamburg Art Week³.

Rahmenprogramm sind Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Mitmach-Aktionen für Erwachsene und Kinder.

Am 24. Juni öffnet die Fakultät Design, Medien und Information (DMI) auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg in der Finkenau 35, 22081 Hamburg von 17 bis 22 Uhr die Türen. Im Rahmen des EU-Projekts “Creative City Challenge³ präsentieren die Fakultät DMI und das Forschungs- und Transferzentrum “Applications of Life Sciences³(FTZ-ALS) ein Programm mit Ausstellungen, Vorträgen und Mitmach-Aktionen, bei denen Kunst und Kreativität im Mittelpunkt stehen.

Beteiligt sind außerdem die europäischen “Creative City Challenge³-Projektpartner der HAW Hamburg sowie TIDE TV und die Hamburg Media School (HMS), die ebenfalls auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg beheimatet sind.

Die “Europäische Nacht der Kreativität³ richtet sich an große und kleine Besucher, die spannende und interessante Einblicke erhalten möchten. in die Themen Kunst (zum Beispiel) Druck- und Collage-Workshop, Ausstellung renommierter Illustratoren oder Games. Darüber hinaus werden Kreativtechniken gezeigt und Methoden vorgestellt, um aus der eigenen Kreativität zu schöpfen.

Für die “kleinen Teilnehmer³ bieten Lehrende und Studierende aus dem Kostümdesign “Kinder-Schminken³ an  wobei sie wahre Kunstwerke auf die Gesichter zaubern.
http://www.hamburgartweek.de http://www.creative-city-challenge.net http://www.haw-hamburg.de

Atlantic Council Asia Strategic Foresight + Amerikas Selbstdarstellung in der Welt

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen die Fülle der Attraktionen unserer Metropolregion besondes inspirierte. Vormittags erlebte ich, mit wie viel Liebe zum Detail in einem KinderKlub die Kleinen dort auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Struktur + Liebe geben, Wissen  Erfahrung behutsam vermitteln, Sinne stimulieren + Verantwortung ebenso trainieren, wie Selbstbestimmung + dabei immer die Eltern + das Umfeld einbeziehen … wunderbar.

Nachmittags lockte
The GIGA German Institute of Global and Area Studies and the Consulate General of the United States
mit dem faszinierenden
Dr. Banning Garrett is Director of the Asia Program at the Atlantic Council. He also is director of the Atlantic Councils Strategic Foresight Project. He is the founding Executive Director of the Institute for Sino-American International Dialogue (ISAID) at the Graduate School of International Studies, University of Denver.

Unser Thema: China, the USA and Europe: Power Shifts and Global Challenges — Change will not be linar.
Ballance of Power > Soft Power = Friends … Scene of Unity + Long Term Trends. http://www.acus.org

Abends war ich sehr angetan im Amerikazentrum Hamburg von
„Kein Land wie jedes andere. Amerikas Selbstdarstellung in der Welt“

Ob Hollywood oder Pop-Art, ob Public Diplomacy oder der Kampf gegen den Terror: Unser Bild von den USA wird bestimmt von der amerikanischen Außenkommunikation, einer Kommunikation, die das Denken und die Wertvorstellungen in vielen westlichen Ländern seit Ende des Zweiten Weltkriegs nachhaltig beeinflusst.
Die ‚Soft Power’, die die USA auf diese Weise aufgebaut haben, stärkte deren Vormachtstellung auf der Welt und war maßgeblich daran beteiligt, dass das 20. Jahrhundert zum amerikanischen Jahrhundert wurde.

Schon bereits seit der Gründung des amerikanischen Staates stellt die Außenkommunikation ein wichtiges Element seiner Außenpolitik dar, vermittelt sie doch die Werte und Fundamente der amerikanischen Gesellschaft auf der ganzen Welt. Werte und Kultur wurden instrumentalisiert, um die USA als „Reich des Guten“ zu präsentieren und die eigene Stellung in der Welt zu festigen.
Mit dem 21. Jahrhundert ist es viel schwerer geworden, ein einheitliches und glaubwürdiges Bild der USA zu vermitteln. Die Gründe dafür sind vielfältig – sie reichen von der Vervielfachung der Informationskanäle über die Professionalisierung von Kommunikation bis hin zum Glaubwürdigkeitsproblem der amerikanischen Außenpolitik. Welche Konsequenzen das für das Image Amerikas, die amerikanische Außenkommunikation und unsere Sicht der Welt hat, soll im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Anna Schwan, Pressesprecherin Staatsoper Hamburg
waren ebenso gekonnt, wie die wunderbare Moderation von Dr. Petra Beckmann-Schulz
Wir wurden mit den Geheimnissen des „Place Branding“ vertraut gemacht. Facetten der  Aussenkommunikation gemeinsam zu beleuchten in Tourismus, Exportwirtschaft, Innen- + Aussenpolitik, Investitionen + Immigration, kulturellem Erbe + der Bevölkerung brachte uns schnell zu Erkenntnissen, wie die „Seele eines Landes“ sympathisch oder nicht erscheint. Das Credo: „Beacon of Light“ muss zum „Beacon of Dialogue“ werden, damit sich Menschen in der Kommunikation auf Augenhöhe wohl, statt vereinnahmt fühlen. Das Geheimnis wurde gelüftet, die es glingen kann, dass Addressaten Botschaften auch annehmen Wollen (können). Gut gefallen hat mir auch der Seitenblick auf die Herausforderung, wie es gelingen kann mit dem „Land der Ideen“ nicht nur die Idee, sondern auch erfolgreich ein Land zu präsentieren.

Diesen Gedanken würde ich gern, anknüpfend an unsere Diskussion im Giga-Institut weiter ausdehen: wenn es uns gelingt mit einer Art Identität 3.0 unser globals Heimat-Empfinden auszudehen + damit ein globales WIR zu stärken … dann kann viel gutes geschehen, denn WE is SMART 😉