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IBA in Algenfassade BIQ zieht Leben ein + DeichIDEEN + HamburgMuseum

Der 24. April war gleich 3-fach faszinierend inspirierend im Sinne der Entwicklung der Stadt:

1.
Leben zieht in die BIQ-Algenfassade ein (siehe Pressemitteilung der IBA unten)
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/biq/projekt/biq.html

2.
Im Zwischenkolloquium Deichpark präsentierten kreative Stadtplaner Ihre Ideen, wie Erhöhung der Deiche im Norden der Elbinseln zu mehr Lebensqualität beitragen kann
http://www.iba-hamburg.de/erleben/event-details/termin/zeige/detail/zwischenkolloquium-planungsverfahren-deichpark-1.html

3.
„Wohin mit der Stadt?“ fragt das HamburgMuseum in einer sehenswerten Sonderausstellung
Ein gelungener Abend zum Auftakt brachte viele bekannten Gesichter der Stadt in einen Gedankenaustausch, der hier auch online weitergeht http://wohinmitderstadt.de/

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IBA-Pressemitteilung: Algenhaus eröffnet: Fassadenelemente erstmalig mit Algen-Biomasse gefüllt  Algenfassaden am BIQ: Das Leben zieht ein

Das IBA-Projekt BIQ – besser bekannt unter dem Namen Algenhaus – ist fertig gestellt, die Fassadenelemente sind angebracht und alle Testläufe waren erfolgreich. Heute war der spektakulärste Moment bei einem der innovativsten Gebäude in Wilhelmsburg Mitte: Die Biomasse in Form von Mikroalgen flossen in die Glasfassaden. IBA Hamburg, die Investoren Otto Wulff Bauunternehmung und SSC Strategic Science Consult stellten gemeinsam das Haus mit seiner grünen und wachsenden Algenfassade vor und eröffneten es.

Das experimentell-innovative Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg zeigt Wohnungsbau als – im Wortsinne – Grüne Architektur. BIQ ist weltweit das erste Gebäude mit einer Bioreaktorfassade als Teil eines ganzheitlich regenerativen Energiekonzepts. In plattenförmigen, mit Wasser gefüllten Glaselementen werden Mikroalgen gezüchtet, die Biomasse und Wärme produzieren. BIQ gehört zu den Modellen der „Smart Material Houses“, mit denen die IBA Hamburg in der Bauausstellung in der Bauausstellung in Wilhelmsburg-Mitte neue und intelligente Baustoffe zeigt, die in Gebäuden und Fassaden verwendet werden.

Hamburg, 24. April 2013 – „Heute können wir zum ersten Mal erleben, wie die Herzkomponenten des BIQ, die Mikroalgen, in die Fassadenelemente gefüllt werden, um dort zu wachsen und im „reifen“ Zustand als Energielieferant zu dienen. Es zeigt sich hier, welche außergewöhnlichen Wege wir auch gehen können, um Beispiele für nachhaltigen Wohnungsbau zu finden. Dazu braucht es viele kreative Köpfe, mutige Macher und  eine starke Kooperation, die uns hier geglückt ist. Dadurch ist die IBA Hamburg weltweit führend im experimentellen Wohnungsbau. Die Mikroalgen haben einen identitätsstiftenden und ästhetischen Aspekt für das Haus, dienen der Verschattung der Wohnungen, liefern Heizenergie und Biomasse zum Weiterverwerten. Damit setzt trägt das Bauwerk ein wichtiges Signal für das Bauen in Zeiten des Klimawandels“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Das BIQ ist ein kubisches, fünfgeschossiges Passivhaus mit zwei unterschiedlich gestalteten Fassaden. Das Gebäude mit 15 Wohneinheiten ging aus einem IBA-Architekturwettbewerb hervor, bei dem sich das Team SPLITTERWERK aus Graz mit seinem Entwurf durchgesetzt hat. Die technische Planung des Gebäudes und der Bioreaktorfassade wurde gemeinsam mit Arup Deutschland GmbH, Bollinger und Grohmann und Immosolar durchgeführt.

Stefan Wulff, Geschäftsführer von Otto Wulff Bauunternehmungen, sagte: „Nach dem Hybrid House eröffnen wir nun mit dem BIQ das zweite experimentelle Gebäude im Rahmen der Internationalen Bauausstellung. Das unterstreicht, dass wir für innovatives Bauen stehen und an die Zukunftsfähigkeit von Wilhelmsburg als Wohnstandort glauben.“

Ein von Algen umwachsenes Haus

An der südwestlichen und südöstlichen Fassade wird dem Gebäude eine zweite, die Bioreaktorfassade, vorgestellt. Hier werden Algen gezüchtet – zur Energieerzeugung, aber auch zur Lichtsteuerung und Beschattung des Gebäudes. Durch das stetige Wachstum der Algen sowie durch aufsteigende Gasblasen ist die Fassade ständig in Bewegung und verändert ihre Farbe. Die BIQ-Fassade ist weit mehr als ein ästhetisches oder energetisches Gebäudekleid. Sie übernimmt weitere Aufgaben: In ihren wassergefüllten Glaselementen entsteht einerseits durch die Sonneneinstrahlung solarthermische Energie. Darüber hinaus nutzen kleinste Algen (Mikroalgen) in den Elementen das Sonnenlicht und erzeugen durch Photosynthese Biomasse. Die Wärme steht dem Haus als Heizenergie durch Wärmetauscher direkt zur Verfügung, die Biomasse wird an anderer Stelle energetisch verwertet.

Dr. Martin Kerner, Geschäftsführer von SSC Strategic Science Consult, sagte: „Erst mit dem Einbringen der Algen in die Bioreaktorfassade kann diese in Funktion gehen und dann optisch und leistungsmäßig bewertet werden.“

Im Kontrast zu den Algenfassaden gen Süden erstrahlen Nordwest- und Nordostfassade in einer knallgrünen Putzfassade. Durch großzügige Loggien mit Ausblick auf den künftigen Inselpark und die Gebäude der IBA Hamburg erhalten alle 15 Mietwohnungen einen hochwertigen Zugang zum Freien. Dort können die zukünftigen Bewohner – Familien mit Kindern oder Ehepaare – die Bioreaktorfassade aus der Nähe erleben.

Flexibles Wohnen in schaltbaren Wohnungen

Das BIQ beherbergt 15 Wohnungen, von denen zwei nach dem neuartigen Wohnkonzept Konzept schaltbarer Räume  – Wohnen on demand – angelegt sind, indem Funktionen wechselnd oder gleichzeitig zu einer neutralen Zone dazu geschaltet werden. Verschiedene Funktionen der Wohnung wie beispielsweise Bad, Küche oder Schlafen sind in Einbaumöbeln untergebracht. Werden diese zugeklappt, sind die Räume neutral. Das Erscheinungsbild der Wohnung verändert sich mit dem Tagesverlauf und dem Wohnalltag der Nutzer.

Das BIQ: Teil von Wilhelmsburg Mitte

Am Rand des Parks der der internationalen gartenschau igs 2013, entstehen insgesamt vier Wohnungsbaumodelle für die Zukunft der Metropole, um für den Wohnungsbau im 21. Jahrhundert wegweisende Antworten zu finden. In dieser Form sollen sie noch lange nach ihrer Fertigstellung als Anschauungs- und Diskussionsobjekt dienen und eine neue Bautypologie begründen. So wird die „Bauausstellung in der Bauausstellung“ zu den „Case Study Houses“ des 21. Jahrhunderts und stellt sich modellhaft den Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und des Zusammenlebens.

Seit November 2010 arbeiten die Firmen SSC GmbH, Arup Deutschland GmbH und Colt International GmbH im Rahmen eines durch die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Verbundprojektes an der Entwicklung eines Fassadensystems, das die kontrollierte Nutzung der Bioreaktorfassaden am Gebäude ermöglicht. Ergebnis war die Entwicklung eines funktionsfähigen Reaktors, der als Fassadenelement eingesetzt werden kann.

Die technische Planung des Projekts liegt bei den Unternehmen Arup Deutschland GmbH (Berlin), sprenger von der lippe, Technisches Büro der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH sowie Feyerabend + Gunder GmbH (Goslar)

Das Fassadensystem entwickelten die Ingenieursbüros Arup Deutschland GmbH (Berlin), Strategic Science Consult GmbH (Hamburg) und Colt International GmbH (Kleve).

 

 

IBA _ „Schlüssel“ zu den Gärten der Elbinseln

Trotz strömendem Regen war es eine Freude beim Richtfest des Gebäudeensembles, welches quasi wie ein „Schlüssel“ die Ausstellungsflächen von IBA und igs erschließt.

Wieder faszinierende Gespräche über Visionen / Ideen neuer Arten zu bauen / zu leben mit den ca. 280 Gästen ver Veranstaltung. Künftige Bewohner, Investoren, Bauherren, Statiker, Handwerker, Organisatoren schauten gemeinsam auf die gelungenen privaten IBA-Projekte, deren Hintergründe und Zukunftschancen.

Hier die offizielle Pressemeldung:

Investorengruppe feiert Richtfest für Gebäudeensemble in Wilhelmsburg-Mitte

Richtkranz krönt Gebäudeensemble in Wilhelmsburg Mitte

Bei den Bauarbeiten des Gebäudeensembles am Inselpark in Wilhelmsburg Mitte sind fortwährend neue Ergebnisse zu sehen: Die Häuser sind im Rohbau fertig, und ein Richtkranz zeigt seit heute, 9. Januar 2013 nach dem traditionellen Fest mit allen Bauarbeitern den Baufortschritt sichtbar an. Jutta Blankau, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sowie die Investoren Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe und HIPE-Geschäftsführer Peter Karshüning sprachen Grußworte. Das Gebäudeensemble besteht aus einem Pflegeheim mit Kita und Pflegeschule, einem Ärztehaus mit Gewerbe- und Wohneinheiten, dem Haus der InselAkademie sowie einer Tiefgarage und Stellplatzanlage. Als größter Teil des Eingangskomplexes der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wird das KerVita Seniorenzentrum „Am Inselpark“ mit 141 Pflegeplätzen errichtet. Es liegt gegenüber dem neuen S-Bahnhof Wilhelmsburg sowie dem Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Eingangskomplex ist ein Kernstück der Entwicklung des neuen Quartiers Wilhelmsburg Mitte. Pflegeheim mit Pflegeschule und KiTa sowie ein Ärztehaus und Wohnungen werden Teil des vielseitigen, innovativen und nutzungsgemischten IBA-Projekts. Damit ist das Gebäudeensemble eines der größten privaten Projekte der IBA Hamburg.

Hamburg, 9. November 2013 – „Das Quartier zwischen Kurt-Emmerich-Platz, Neuenfelder Straße und Inselpark ist ein Herzstück der Internationalen Bauausstellung. Mit der abwechslungsreichen und innovativen Architektur und den vielfältigen Nutzungen für Wohnen, Arbeiten und soziale Dienstleistungen entsteht aus einer ehemaligen innerstädtischen Bruchkante die neue Mitte Wilhelmsburgs. Das ist eine gute Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung auf der Elbinsel“, sagte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt am Mittwochnachmittag zum Richtfest des Gebäudekomplexes. Mit den unterschiedlichen künftigen Nutzungen trägt das Ensemble zu einem generationenübergreifenden Quartier in Wilhelmsburg Mitte bei. Das Seniorenzentrum der KerVita-Gruppe mit einem Ausbildungshaus für 50 angehende Pflegekräfte wurde mit dem angrenzenden Ärztehaus, dem Haus der InselAkademie und neuen Wohnhäusern als Gesamtkomplex entwickelt. Das Architekturbüro feddersenarchitekten, Berlin, übernahm den Entwurf des Seniorenzentrums.

Das Konzept sieht vor, dass die komplette östliche Gebäudefront mit dahinterliegenden, gebäudehohen Wintergärten einerseits für effektiven Schallschutz und anderseits für eine höhere  Lebensqualität für die Bewohner sorgt. Diese Wintergärten mit geschützten Balkonen, die zu den Gartenhöfen ausgerichtet sind, sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die Front besteht zum Teil aus Glasfassaden, die einen lichtdurchfluteten Innenraum ermöglichen. Mit 40 Ausbildungsplätzen in der Pflegeschule, rund 60 Arbeitsplätzen, 141 Plätzen für Senioren sowie rund 60 KiTa-Plätzen ist das Zentrum „Am Inselpark“ der größte Teil des Eingangskomplexes. Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe, sagte: „KerVita ist sehr froh darüber, künftig an diesem herausragenden Standort Dienstleistungen in der Altenpflege anbieten zu können.“ Anschließend an das Seniorenzentrum ist das Ärztehaus mit seiner grünen Keramikfassade gegliedert. Mit dem Neubau der BSU stellt das ähnlich hohe Ärztehaus ein optisches Eingangstor zur Mitte Wilhelmsburgs dar. Eine Vielzahl an medizinischen Dienstleistungen bietet eine gute Versorgung und erweitert die gesundheitliche Infrastruktur. Außerdem vereint das Ärztehaus Wohnen und Gewerbe: Im siebten und achten Obergeschoss entstehen vier Maisonette-Wohnungen mit Ausblick über das Areal. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandel und Gastronomie Einzug erhalten.

Ein weiterer Teil des Gebäudeensembles ist das Wohnhaus 5 ¼ in zweifacher Ausführung. In beiden Häusern entstehen 28 Wohnungen. Beide Gebäude unterscheiden sich nur in ihrer Fassadenfarbe. Der Entwurf ging hervor als Beitrag des Berliner Architekturbüros KADEN KLINGBEIL zum Wettbewerb für die Smart Price Houses der Bauausstellung in der Bauausstellung. Geschützt durch die angrenzende

Bebauung liegen die Wohnhäuser abseits von Bahn- und Straßenverkehr. Eine Tiefgarage schafft den nötigen PKW-Stellraum. Vielseitige Infrastruktur in dem neuen Stadtteil, Sport- und Freizeitangebote und eine gute Anbindung machen das Wohnen attraktiv.

HIPE-Peter Karshüning, Projektmanagement des Ärztehauses und der Wohnhäuser, sagte: „Wir sind stolz, unser Ärztehaus in exponierter Lage in Wilhelmsburg Mitte zu errichten und einen städtebaulichen Gegenpart zu bilden zum gegenüberliegenden Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Hervorzuheben ist die zielorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Parteien, um am Ende repräsentative, moderne und hochwertige Gebäude zu erstellen, die den Eingangsbereich zur Mitte Wilhelmsburgs und den Haupteingang der internationalen gartenschau igs 2013 prägen. Wir hoffen, dass die Mieter des Ärztehauses und die Käufer der Eigentumswohnungen sich wohlfühlen werden.“

Das Haus der InselAkademie gliedert sich außerdem in den Eingangskomplex ein. Ebenso wie das angrenzende Ärztehaus hat das Architekturbüro BOLLES+WILSON aus Münster dieses Gebäude entworfen. Das Haus dient als administrativer Sitz des Projekts InselAkademie, ein sportpädagogisches Angebot für Jugendliche verschiedener Herkunft. In zwei unteren Etagen sind Kurs- und Verwaltungsgebäude untergebracht, darüber entstehen fünf Wohnungen für Jugendliche.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Dieses IBA-Projekt ist ein besonderes: Es ist nicht nur eines der größten privaten Projekte, sondern auch eines, das unterschiedliche Nutzungen und Bauherrn vereinigt. Hier wird gute Nachbarschaft gelebt. Die Schwierigkeit, in diesem Übergangsort zwischen Bahntrasse und Straße auf einer ehemals brachliegenden, ungenutzten Fläche ein solches Projekt auf diesem Niveau zu realisieren, ist in jeder Hinsicht gelungen. Dieser Richtkranz steht als Symbol für alle Projekte, die Teil dieses anspruchsvollen Eingangskomplexes zum Gelände der igs und dem späteren Inselpark sind.“

 

 

Zivilgesellschaft IBA Wege zur neuen Stadt NextMedia EnergieWende Enterprise 2.0

Die Fülle der inspirierenden Veranstaltungen in unserer MetropolRegion ist atemberaubend.
Leider reicht die Zeit nicht, um alle Ereignisse zu beschreiben.

Heute war für mich ein besonderer Festtag:
Uli Hellweg, GF http://www.iba-hamburg.de/ führte uns Medienvertreter via IBA-Bus-Tour durch die Visionen, wie 2013 Gästen aus aller Welt gezeigt wird, wie wir
Wege zur neuen Stadt
vorbereiten.

Mit herzlichen Formulierungen machte er die facettenreichen Wirkungen + multiplen Dilemmata, die zu bewältigen waren, deutlich von
http://www.iba-hamburg.de/ + http://www.igs-hamburg.de/igs-2013/

Als wir bei der Bustour von lustig kostümierten Demonstranten vehement behindert wurden, zeigte sich sein humorvolles Talent zum Dialog einzuladen. Innovatives Tempo der Medien erlebten wir, als wir noch während der kurzen Busfahrt das Minuten zuvor erlebte Ereignis per iPad bereits kommentiert online lesen konnten:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article111364188/IBA-2013-So-soll-Staedtebau-der-Zukunft-aussehen.html

Eine inspirierende WissensLandKarte:
http://www.iba-hamburg.de/fileadmin/Mediathek/S00_allgemein/ENERGIEATLAS_Zusammenfassung.pdf

IBA-Forum:
http://www.perspektive-media.de/blog/2012/11/20/eventdokumentation-iba-forum-2012-mit-olaf-scholz/
http://magazin.iba-hamburg.de/2012/11/21/iba-forum-2012-zivilgesellschaft-stadt-mitgestalten-aber-wie/

Rede von Olaf Scholz:
http://www.olafscholz.de/1/pages/index/p/5/2113

Weitere HighLights im Hertbst: beim OTTO http://www.barcamp-hamburg.de/ vibrierte die Luft. 2 übervolle Tage, deren inspirierende Sessions vielfach hier dokumentiert sind: http://www.barcamp-hamburg.de/networks/wiki/index.Slides_und_Reports_2012

Spannend war in unserer Diskussion zum http://wissensraumnord.orgdie Ideenvielfalt, die wir einsammeln durften, in welche Facetten das Engagement wirken kann, um die gemeinsamen Chancen 2013 zu nutzen:
http://wissensraum.wordpress.com/2012/05/08/chancen-2013-nutzen/

http://www.crowdmedia.de/barcamp-hamburg-2012-ein-rueckblick/.
Es wurde viel Visionäres diskutiert zu NextMedia.
Anregungen dazu auch http://www.nextmediablog.de/

Enterprise 2.0: crowdmedia hatte einen sehr inspirierenden Dialog organisiert:
http://www.crowdmedia.de/unser-erstes-crowdedhouse-zum-thema-enterprise-2-0-ein-rueckblick/

Ergebnisse des wunderbaren Abends:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article110879872/Geteiltes-Wissen-nuetzt-der-Firma.html

Nur andeuten möchte ich die zahlreichen inspirierenden Angebote der Körber-Stiftung mit dem Beispiel:
http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/programm/reihen/termine/termine-details/termin/pointing-science-energiewende.html

Mein Abend fand einen sehr angenehmen Ausklang bei http://de.jimdo.com/ .
Der charismatische Founder Fridtjof Detzner verdeutlichte die Werte, nach denen das positiv expandierende Unternehmen die interne Kultur permanent optimiert. Das gute Gefühl: so gelingt gesellschaftliches Engagement!
http://limited-wip-society-hamburg.mixxt.de/networks/events/show_event.68590

Jetzt freue ich mich auf
http://www.campus-innovation.de/files/Programm_CampusInnovation_Konferenztag_StudiumundLehre_November_2012.pdf
+ bin dankbar, für die wunderbaren Chancen, die unsere Region uns bietet.

Meine Hoffnung: dass es gemeinsam gelingt viele Menschen zu begeistern, zu mobilisieren, um diese Chancen auch zu nutzen.

Es genügt nicht allein

Glück zu haben.

Es ist auch wichtig,

sein Glück zu bemerken.

Hierin könnte unsere prosperierende MetropolRegion noch besser werden 😉

Material-+RessourcenEFFIZIENZ birgt immenses Potenzial

Wie können Lernprozesse gelingen?

Gute Antworten dazu wurden heute in der HafenCity diskutiert:

http://klima.hamburg.de/aktuelles-veranstaltungen-np/
http://www.rkw-hamburg.de/ 

Hier ein Artikel der HK zum Thema:
http://www.hk24.de/servicemarken/presse/pressemeldungen/1746926/Enge_Zusammenarbeit_bei_der_Umwelt_und_Energieberatung_und_qual.html 

Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für die Stadt Hamburg … da geht noch so viel mehr, als bisher!

Informatik formt die Zukunft. Feier + Inspiration: 40 Jahre

Wunderbare Veranstaltung im gut gefüllten ehrwürdigen Agathe-Lasch-Hörsaal:
Informatik formt die Zukunft

Wir feierten 40 Jahre Informatik in der Universität Hamburg.
http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/aktuell/informatik40.shtml

Nach der humorvoll herzlichen Begrüßung von Prof. Horst Oberquelle
brillierte Prof. Siegfried Stiehl, Vizepräsident der Universität mit originellen Glückwünschen + wunderbaren Formulierungen.

Ich freue mich schon sehr darauf in einigen Tagen die Aufzeichnungen dazu (+ von den anderen spannenden Reden) anzusehen bei http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen

Es ging um mehr als „Homo Internettikus +Transdisziplinarität“

Weitere Referenten:
Prof. Heinrich Graener, Dekan der MIN-Fakultät
Michael Schudy, Vorsitzender HIForum e. V.
Hans-Joachim Habermann, Vertreter der Hamburger Wirtschaft, GI-Regionalgruppe Hamburg

Zitat Luhmann: „Die Auswahl der Themen bestimmt unsere Kultur.“

Lino Helms, Studierender

„Wir sind so glücklich, dass wir gar nicht aufhören mögen zu studieren.“

Nachhaltigkeit in der Informatik & durch die Informatik

Prof. Lorenz Hilty, Empa, St. Gallen

„Hamburg zeigt, dass man ernst nimmt: 

Informatik macht Spaß!“

Es wurde der Nutzen soziotechnischer Systeme für Nachhaltigkeit erläutert

& wie Informatik die Gesellschaft verändert.

„Wir werden neu denken: woher kommt künftig die Energie, um IT zu nutzen + zu produzieren?

1980 brauchten wir 12 Elemente, um einen PC zu bauen, heute 57!

Recycling Methoden sind dringend global zu optimieren!“

Mit Sicherheit innovativ!

Prof. Claudia Eckert, TU München

Informatik formt Zukunft

Visionen der Informatik, Gestern, heute, morgen

Prof. Dr. Friedemann Mattern, ETH Zürich

… Kooperierende smarte Dinge

Allerweltsdinge nutzen das Web

Energy 2.0

Autoreifen meldet Reifendruck

Heizung weiß, wann der Bewohner kommt

Lernen aus Dingen, die sowieso da sind

RealWorldAwareness 

Realweltdaten werden billig

Sensorbasiertes Monitoring von Seniorenwohnungen

Affektive Kommunikation der Zimmerpflanzen

Erweiterte Realität & smarte Brillen

Displays als Kontaktlinse

Outsourcing der Intelligenz

Schärfen der Sinne macht Nutzer sicherer & mächtiger

Teledriving als Service …

Physische Welt & Cyberspace wachsen zusammen

Cyber Physical System

Abhängigkeit von einer korrekten Infrastruktur 

Sicherheit Schutz Vertrauen

Das Internet vernetzte bisher nur Computer, jetzt Dinge der Welt!

Wohin geht die Informatik?

Panel

Informatik formt die Zukunft

Moderation Prof. Norbert Ritter

Prof. Thilo Böhmann

Prof. Hannes Federrath

Prof.  Stephan Olbrich

Prof. Matthias Rarey

Prof. Ingrid Schirmer

Prof. Jianwei Zhang

Human-Centered Complex System

Human-Centered Computing

Complex Systems Engeneering

Prof. Ingrid Schirmer, Informationstechnikgestaltung & Genderperspektive.

Wir benötigen Trans-interdisziplinäre Forschung 

Der Fachbereich Informatik wächst über sich hinaus!

Systeme müssen beherrschbar werden!

Prof. Hannes Federrath: Sicherheit in verteilten Systemen

Präzision ist auch in der Kommunikation erforderlich, um das Bild des Informatikers  neu zu formen & das Bild der Gesellschaft in der Informatik neu formen.

Rechtlich  verantwortungsbewusst handeln.

Thilo Böhmann, IT-Management & Consulting

IT verändert Geschäftsmodelle

Beispiele für IT als Enabler / Ermöglicher

IT muss aufpassen, dass sie nicht zum Disabler wird

Entwicklung von der Anwendung her denken, als Dienstleistung konsequent denken.

Prof Matthias Rarey, Algorithmisches Molekulares Design

Stephan Olbrich, Wissenschaftliche Visualisierung & Parallelverarbeitung

Prof. Bo Zhang, Beijing Ehrenpromotion
Laudatio von Prof. Heiner Graener, Dekan
+ wunderbare Musik vom 12 jährigen Fabian Zhang, dem Sohn von Prof. Jianwei Zhang.

Der Abend im Grand-Elysee brachte viele weitere inspirierende Dialoge.
Ein Tag, an den ich mich noch sehr lange erinnern werde, weil er so ganz besonders bewegend + inspirierend + schön war.

HR bei Hamburg@Work•Dataport familienfreundlich

Ein kluge Runde von HR-Experten war der Einladung von Hamburg@Work ins Haus der Wirtschaft gefolgt zu:

„Familienfreundliche Unternehmen am Beispiel Dataport“
 FAMILIENFREUNDLICHKEIT wird bei Dataport GROSS geschrieben.

„Familie, das sind für uns bei Dataport Lebensgemeinschaften, in denen langfristig soziale Verantwortung für andere Personen übernommen wird: Eltern und Kinder, Lebenspartnerinnen und -partner. Zur Familie gehören selbstverständlich auch pflegebedürftige Angehörige.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt an viele Kolleginnen und Kollegen besondere Anforderungen. Dataport bietet deshalb systematische und vielfältige Unterstützung an – von Information über Beratung  bis hin zu mobilen Kinderbüros, Ferienkursen und mehr. 

Diese Arbeit lohnt sich für alle, für die Kinder, die Erwachsenen und uns als Unternehmen.“Susanne Stein, Leiterin Strategische Personalentwicklung bei Dataport,  Arbeitsbereiche: Personal- und Organisationsentwicklung, Beratung und Training  + Heike Seckel vom Familienbüro von Dataport, aktueller Schwerpunkt: Planung, Durchführung, Evaluation von familienfreundlichen Maßnahmen informierten an diesem Abend über die Chancen und Herausforderungen, die sich für Unternehmen mit dem Thema Familienfreundlichkeit verbinden.

Wir betrachteten den Begriff Familie weitreichend. Es geht darum Menschen in Arbeitsleben bei belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Mobiles Arbeiten, diverse Teilzeitmodelle, eine externe 24h-Hotline, mobile Kinderbüros werden genutzt, um emotionale Entlastung der Mitarbeiter in schwierigen Zeiten zu erreichen. Dabei zeigt der wesentliche Aufwand nicht in den Kosten, die vergleichsweise gering sind, sondern in der Erarbeitung eines gemeinsamen Wollens im Unternehmen.

Die Mühe lohnt sich, denn Menschen in familienfreundlichen Unternehmen fühlen sich vollständiger. Das färbt auch das Unternehmensbild positiv + die Marke, so dass es auch gute Ausstrahlung gewinnt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

Demos • neue Kultur der Bürgerbeteiligung • TuTech-Inspiration

Wunderbare Einladung der 

TuTech Innovation GmbH
Demos Gesellschaft für E-Partizipation mbH
http://www.demos-deutschland.de/ 

Aktueller Bericht zur Tagung: http://www.demos-monitor.de/

"Öffentlichkeitsbeteiligung in der Stadt- und Raumplanung"

Dialogkultur entwickeln, weg von der Einspruchsmentalität, hin zu  effizienter bürgerfreundlicher Bürgerbeteiligung.
TuTech  = geschützter Raum, in dem sich Marktreife ePartizipation zur Marktreife entwickeln konnte.

Dr. Reinhard Wulfhorst
Nach Stuttgart 21: Vorschläge zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung
Genehmigungsverfahren verzögern sich erheblich durch Bürgerbeteiligung.
Wie können neue Aushandlungsprozesse optimiert werden, damit die Vereinfachung des geltenden Rechtes umgesetzt werden kann?
Hochkomplexe Abwägungsprozesse eignen sich nicht für Volksabstimmungen, weil die Einblicktiefe nicht gewährleistet werden kann.
Entscheidender Faktor für den Erfolg von Bürgerbeteiligung ist eine positive Einstellung der Entscheidungsträger.

Wir brauchen eine verfahrensbegleitende informelle Bürgerbeteiligung, rechtzeitig, ergebnisoffen, kontinuierlich.

 1. Zentraler Stellenwert für die Kommunikation mit dem Bürger
2. Beteiligungsstrategie für jeden Fall gesondert festlegen
3.  Den richtigen Zeitpunkt wählen
4.  in dubio pro participatione
5. Informelle Beteiligungsverfahren mit den Bürgern abstimmen
6. Moderne Formen der Kooperativen Demokratie
7. Offenlegen, was verhandelbar ist, ehrlich
8. Informelle Bürgerbeteiligung mit formalen Verfahren abstimmen

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung,  auch wenn sie (zunächst) zu Verfahrensverzögerungen führt?

Befürworten Sie Bürgerbeteiligung, auch wenn mit ihr ein Kontrollverlust von Politk, Verwaltung & Wirtschaft verbunden ist?

Beteiligung muss sich so knapp, wie möglich darstellen.

SocialMedia & ältere Menschen haben verschiedene Zugangsvorstellungen.

Arne Dornquast Bezirksamtsleiter Hamburg-Bergedorf

Hamburg gemeinsam gestalten: Vom Papier ins Netz

Phase 1 Infomodul
Phase 2 Beteiligungsmodul

Heute http://www.Hamburg.de Beteiligung im Netz einheitlich.

Wolfgang Krause Fachbereichsleiter Inneres des Kreises Stormarn

Geodatenplattform Optimieren der Beteiligungsprozesse
Eigene Geodienste eingebunden
XplanGML  Standard, um Pläne auszutauschen.
Pilotkommunen z. B.  Ratzeburg & andere

Rita Dux
Erfahrungen mit Demos-Plan in Barsbüttel
Große Einsparpotenziale.
Es ist schwer den Bürger ins Boot zu holen.
Inspirierender PausenDialog zum Digitalen Atlas Nord mit Mathias Bock + „Digitales Stadtgedächtnis“.
Historisches Wissen der Bürger darstellen in attraktiven WissensRäumen
Wie können wir ein StadtWiki erstellen?

Klaus Stieghorst Neugestaltung der Pinneberger Innenstadt

http://pinneberg-innenstadt.de/ > Wiki erstellt

1800 Besucher 92 registrierte Benutzer 260 Beiträge mit Diskussionen auf hohem Niveau, sachlich, höflich

Es wurden sehr differenzierte Hinweise gegeben, die ausgewogen waren.

Die Moderation der Foren & die Wikis waren eine große Hilfe.

Kosten entstehen, sind jedoch vertretbar.

Völker Jescheck Hauptabteilungsleiter Stadtplanung Stadt Ulm
City-Bahnhof Ulm, Bürgerbeteiligung  :  Maßnahmen – Methoden  – Konzepte

http://www.ulm-citybahnhof.de/
i-Pavillon
Merchandising ist wichtig: Logo
http://www.citybahnhof.ulm.de
IdeenWettbewerb
dann ein Anforderungsprofil für einen Realisierungswettbewerb
Informationszeitung zum Bürger bringen
Buttons entwickelt, um die Moderation gut zu lenken
375 Beiträge 115 Registrierte Benutzer 4.000 Anzahl der Besucher 153.000 Seitenaufrufe

Themenwikis funktionieren gut als gebündelte Anregungen.

Bürgerwerkstatt Citybahnhof

Forum der Anlieger & direkt Betroffenen

Verkehrsforum

Forum der Wirtschaft, Bildung, Verbände

Wie ist die Verbindlichkeit zu regeln, wenn andere Bürger & andere Politiker kommen?

Klare Ansage über die „NoGo“-Aspekte

Wie bringen sich registrierte Nutzer später ein?

Kein eVoting, sondern wichtig ist die inhaltliche Diskussion!

Planung ist Kommunikation! Auf Augenhöhe über Möglichkeitsräume zu  diskutieren.

Bürgerbeteiligung ist kein Voting, sondern ein Wünschen.

Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen.