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KreativTreffen_Kopenhagen_Kunst_Kultur_Kommunikation_CityLink

Eine sehr sehr sehr bunte Menschenmischung reiste am 19. / 20. Dezember nach Kopenhagen. Wir (= http://das-gaengeviertel.info, http://oberhafen-ev.de, http://frappant.org, + einige andere) folgten der Einladung von http://city-link.dk/ + http://givrum.nu/thinkspace/ zu einem Gegenbesuch. Start: http://pb43.dk/

Der erste Eindruck: FarbenFroh! Viele bunte Nistkästen an einem Mast zogen mich schon bei der Anfahrt magisch an. Der malerische Himmel brachte die bemalten Bäume, Container, Kunstwerke so richtig leuchtend zur Geltung. Farbiges Licht inszenierte die emsigen Gespräche, die um die Feuerstellen stattfanden, zu einer eindrucksvollen Kulisse für kreativen Austausch.

Welcome to Prags Boulevard 43 (PB43) a cultural and innovative user-­ driven hotspot in Copenhagen:
Silence Lunch a conceptual dinner

Mit Lärmschützern auf den Ohren hörten wir unsere eigene Kaugeräusche. Das Essen war liebevoll serviert.

Da folgte eine Führung durch die Projekte. U. A. http://68squaremetres.org/http://www.pingout.dk/http://projektland.dk/
http://www.skabelonloftet.dk/,
http://refshaleoen.dk/
Fasziniert waren wir von der Präsentation von Ion Soervin, der mit Kind auf dem Rücken Erfindungen präsentierte: http://www.n55.dk/ Walking House in Aktion
http://www.v2.nl/archive/people/ion-soervin

Ein Highlight vom wunderbaren Programm, mit welchem uns die gastfreundlichen kreativen Dänen 2 Tage lang auf Trapp hielten: TinCanCompany Zirkus

P-­‐I-­‐E (Post Industrial Explosion)

four containers together making up a mobile festival stage with a container bar.

Am nächsten Tag wurden wir an erstaunliche Orte geführt. U. A.
http://refshaleoen.dk/find-til-refshale%C3%B8en/

Wir können unsere grafischen Entwürfe in viele verschiedene Materialien schneiden lassen. http://cotter.dk/

Mehr, als nur wunderbare Kulisse / Fundus http://www.asterionshus.dk/ http://asteroiden.dk/

Unsere Expertin Susanne Danig: http://www.youtube.com/watch?v=XWJvEr6hZDo

Faszinierende Räume:
http://www.skabelonloftet.dk/CORPORATE-EVENTS/CORPORATE-EVENTS

The Rigger Loft / Creative Workshops

Madeleines Food Theater / Restaurant + Urban Farming etc.
http://unlike.net/copenhagen/food/madeleines-madteater
http://www.madeleines.dk/

Walk and talk at  Bolsjefabrikken – a user-­‐driven culturehouse.

Indien in Hamburg

Indien ist in diesen Tagen im Blickpunkt in Hamburg.

Wie erfolgreich ist Indiens Demokratie? fragt http://www.giga-hamburg.de

Referent(inn)en: Dr. Sebastian Schwecke (Centre for Modern Indian Studies), Prof. Dr. Joachim Betz (GIGA), Dr. Sandra Destradi (GIGA), Dr. Daniel Neff (GIGA)

Moderation: Dr. Margot Schüller (GIGA)___

Es war eine inspirierende Rundum-Betrachtung mit viele interessanten Hintergründen von  den Referenten sehr angenehm präsentiert.

Gleich im Anschluss im Körber-Forum:

ART Lounge: Innere Ökologie Indiens

1996 gründete Ravi Agarwal die Umweltorganisation Toxics Link. Auf der Documenta 11 zeigte er seine Fotoserie »Down and Out: Labouring under Global Capitalism« über das Tagewerk indischer Arbeiter, im Herbst 2011 kuratiert er das Elbe-Yamuna-Projekt. Der Künstler und Umweltaktivist stellt seine Fotos, Videos und Installationen vor und spricht mit Till Krause, Galerie für Landschaftskunst, über die Brisanz, mit der Kunst in die indische Gesellschaft, in ihre Politik und in ihren Alltag hineinwirken kann. In Kooperation mit der Galerie für Landschaftskunst im Rahmen der India Week.

Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt »Neuer Osten – Neue Mächte«.

Ravi Agarwal, Till Krause
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Zauberhafte Beleuchtung des Glaskubus am Beginn der Speicherstadt mit wunderbar stimmungsvoller Inszenierung.

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Die Liebe zum Wald war die Motivation die Arbeit zu beginnen.

Die Fotos werden zu einem Gegenüber … dann zu einem Thema.

Die Kamera immer dabei … die Bilder geschehen.

Das Leben auf der Strasse ist Teil der Ökonomie des Landes.

Die Energie der Strasse ist zu fühlen + infiziert.

Es gibt auch viel Härte … Leben + Essen + Schlafen auf der Strasse … Besucher gehen durch die öffentlichen Zimmer der Strassen in Delhi.

So begann der Weg zum „Public Coach“. Er begann sich einzusetzen für einfache Fragen. Den technischen Ausdruck nutzen, um zu zeigen welche Wirkungen vergifteten Gewässer haben. Allgemein verständliche Arbeit als Werkzeug für Demokratie.

Wichtig war, Menschen in ihren harten Bedingungen zwar zu fotografieren, jedoch nie auf sie herab zu blicken, sondern in ihrer Würde zu betrachten.

Die Arbeiter, die er fotografierte, wurden Freunde + luden ihn ein die Arbeit zu fotografieren. Sie wurden ständige Begleiter + führten ihn in Zusammenhänge, in die sonst niemand hinein gekommen wäre.

Durch die Strassen gehen + in Kontakt mit den Menschen + Bedingungen zu sein.

Dann kam die Einladung zur Dokumenta.

Dadurch bekam die Arbeit einen anderen Fokus + wurde in einen künstlerischen Diskurs hinein genommen.

Was als Dokument geplant war, wurde zu einer intensiven menschlichen Erfahrung.

Es gelang dann, nicht nur die Natur zu schützen, sondern auch die Menschen, die dort in Einklang mit der Natur leben.

Der Fluss ist die Reinheit … Metaphern: Geburt + Sterben.

Der Kontext der Arbeit wird von außen als Performance bezeichnet.

Das beeinflusst die weitere Arbeit + er experimentiert mehr.

Nachhaltigkeit = Konzepte zum Co-Exitistieren von Natur + Mensch.

Es folgen Skulpturen, die die Gewalt inszenieren, die der Natur angetan wird mit Symbolen.

Spätere Skulpturen beschäftigen sich mit der Frage: was ist NATUR?

Dann folgt die einfache Darstellung von Skulpturen, die einfach nur funktionieren.

Daraus entsteht das Verständnis von: was ist das Selbst — die einfache Existenz unseres Körpers als Maßstab.

Entscheidend ist, wie wir über die Dinge denken.

WIR sind die Wurzel der Nachhaltigkeit … nicht irgend eine Leitlinie des Handels + Wirtschaftens.

Videos mit der Stille des Hinschauens.

Der Kern der Arbeit: Erfahrungsmöglichkeiten schaffen.

Hamburg bis Amerika — Paradies heute?

Wir hatten gute klare Luft heute am westlichen Stadtrand von Hamburg. Kurz vor Sonnenuntergang radelte ich, wie so oft, von der Stadtgrenze die Elbe entlang. Wie friedlich die Stimmung ist, wenn der dramatische Farbwechsel vom Himmel sich so wunderbar harmonisch im Wasser spiegelt. Das spiegelt sich auch immer gleich in den Augen von mehr lächelnden Menschen + zahlreicheren guten Begegnungen. In Blankenese am Strandweg traf ich wieder den immer freundlichen Herrn, der mich vor Wochen dazu inspirierte, mir Gedanken darüber zu machen: Was ist das Paradies? Ist ein ein Zustand, den wir in uns herstellen, oder ist es eine Umgebung, die uns auf eine bestimmte glückliche Weise SEIN läßt?

Heute hatten wir einen kleinen Gedankenaustausch dazu beim Sonnenuntergangs-FarbSpiel mit atemberaubend schönem aufgehendem Mond über dem Elbhang. Bei meinem weiteren Radeln durch die ruhigen Auen entlang der Elbe freute ich mich schon sehr auf den HafenCity-Stammtisch, zu dem ich eingeladen worden war ins Maredo im originellen Sandtorpark. Der Weg entlang der neuen Uferpromenaden vom Traditionsschiff-Hafen macht immer wieder gute Laune. So viele schöne Archtiektur-Spielereien + Mischungen von ALT + NEU …

  • Als ich mein Fahrrad, noch sehr konventionell mit Frauenstärke, statt mit Akku bewegt, vor  eMobility abstellte, um im CoffeePlaza ins Maredo zu gehen, faszinierte mich der Blick ins AmerikaZentrum. Ein sympathisches Auditorium lauschte gebannt einem charismatischen Referenten. Ich hatte Glück + bekam noch einen Platz ganz hinten + war begeistert über die Art, wie der Dr. Christoph von Marschall uns die Wahl-WechselSpiele in Amerika erläuterte. Die Gäste hatten kluge Fragen, die vom Moderator souverän portioniert wurden. Mein DenkRahmen war angenehm inspiriert worden durch
    http://www.amerikazentrum.de/veranstaltungen-mainmenu-65/details/127-ein-mann-zwei-praesidentschaften
  • Auf dem HeimRadWeg hatte ich im wunderschönen MondSzenario am ruhigen Wasser der HafenCity noch gute Gelegenheit die vielfachen Facetten + Vorstellungen von Paradies, die mir heute begegnet sind, zu reflektieren.
  • Paradies ist immer, was wir durch unsere Erwartung + unsere WertVorstellung dazu machen … oder?
  • Wie können wir das Paradies in uns nähren?
  • Wie schützen wir das Paradies auf Erden?
  • Resonanz … Wahrnehmung von Harmonie … Kunst + Kultur + Natur + Gesundheit …

Schwimmend wohnen — in Hamburg im schönsten Design

„Unser Porsche“ wird das eine Hausboot auf dem EilbekKanal liebevoll genannt … da kommen mir schon Fragen: ob es mit den Häusern ist, wie mit den Autos? Egoismen zählen mehr, als GemeinSINN? Meine Vision von Luxus-Erleben: eine Gesellschaft, in der Empathie einen hohen StellenWERT hat … dazu ist ein Haus, welches nach allen Seiten offen ist, sich schwimmend Bedingungen anpassen kann, eine prima Metapher + eine gute Inspiration. Wie beim Radeln, statt mit dem Auto unterwegs zu sein: wir spüren uns gegenseitig besser.

Es gibt ja den Spruch: „Wer nach allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht.“ Das ist normalerweise abwertend gemeint. Wie wäre es, wenn wir unsere Wertungen mal neu erfinden? Auch im Sinne von ParadigmenWechsel:
Old School: closes selective controlling — New School: open random supportive …

Es geht um erstklassiges Design + Wohnqualität. Unsere CHANCE liegt aus meiner Sicht im Verbinden von NEUEM WOHNEN + GEMEINSINN. Gutes Feld zum Üben neuer Denkweisen, denn wir haben damit in Hamburg ja bisher nur wenig „Altlasten“ + viel EntwicklungsPOTENZIAL.

Die Einladung gestern ins Stadtmodell Hamburg hat mich sehr inspiriert + wieder ein paar erfreuliche Perspektiven für SpielRAUM für INNOVATION in Hamburg neu erleben lassen.

Diese Einladung macht Lust auf den Abend:
Unsere Gruppenmitglieder Werner Krömeke, Marie-Christine Möller und Torsten Lindner laden die XING-Gruppe Blankenese herzlich zur Eröffnung ihrer Ausstellung ein:
 „CANAL VIEW – Hausboote auf einem Alsterkanal“

Eröffnung am 11.10. um 19.30 Uhr im Stadtmodell, Wexstraße 7, 20355 Hamburg

Unter Federführung von Werner Krömeke untersuchten die drei spektakuläre Hamburger Hausboote als Parodie auf „Street View“. Mit einem Spähboot und Kamera auf dem Dach haben sie das Einmalige der bunten Hausbootreihe auf dem Hamburger Eilbekkanal dokumentiert. Die Zeichnungen, Fotografien, Texte und Interviews dieser aufsehenerregenden Aktion sind nun erstmalig in einer Ausstellung zu sehen. Die drei haben sich über unsere XING-Gruppe Blankenese kennengelernt und beweisen mit ihrer Aktion einmal mehr, dass unsere Gruppe nicht nur ein „Flirtkränzchen“ ist.

 Freunde, Verwandte, Kollegen und Bekannte sind herzlich zur Ausstellung und ihrer Eröffnung Stadtmodell Hamburg willkommen!

In den einführenden Reden wurde schnell deutlich, wo Hindernisse lauern + wo Bedarf ist.

  • Unsere Sorgfalt im Umgang mit der Ressource Wasser führt zu zahllosen Bedingungen, die zwangsläufig zu langwierigen Prozessen der Abwägungen führt.
  • Die Ufer in Hamburg sind vielfach 100 Jahre alt. Da sind Renovierungen ebenso notwenig, wie aufwändig, sollten daher sehr gut bedacht + geplant sein.
  • In AbstimmungsPhasen werden die Chancen, der Charme, das Charisma von gelungenen Innovationen oft unterschätzt.
  • Wie in der HafenCity ist zu verstehen, dass Menschen viele Chancen erst beGREIFEN können, wenn sie umgesetzt wurden.
Wir brauchen + bekommen ein HAMBURG der VISIONÄRE mit  M U T  ! ! !
Visionäre bekommen erst die Anerkennung, die sie verdienen, wenn es ihnen gelungen ist hemmende Bedenken zu überwinden.
Vielleicht schaffen wir in Hamburg ja immer mehr „artgerechte Haltung von Visionären, die unsere Gesellschaft positiv voran bringen“? Wasser hat eine spezielle Qualität dieses dafür notwendige „sich fühlen“ zu fördern. Wir brauchen gemeinsame Kraft, um die riesigen Chancen, die wir in unserer wunderschönen MetropolRegion haben, gut + zügig umzusetzen.
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UNTER RIESIGEN BÄUMEN, AUF DEM WASSER UND MITTEN IN  DER STADT

Im Rahmen unseres Hausboot-Projektes gingen wir mit großer Neugier auf die modernen Hausboote. Die Offenheit der Bootsarchitektur schien auf die Bewohner abgefärbt zu haben. Mit Begeisterung berichteten alle von ihrem neuen Leben auf dem Wasser. Dabei hatte jede Familie einen ganz unterschiedlichen emotionalen Bezug zu dem Leben ohne festen Untergrund.

    Die leicht wogende Bewegung der Hausboote versetzt nicht nur die Bewohner in wohlige Kindheitserinnerungen. Auch das Betreten des Hausbootes über einen hölzernen Steg macht aus dem Gehen ein fast rituelles Schreiten und lässt bei vielen Urlaubserinnerungen aufkommen. Alle Hausboote sind durch ihre niedrigen Brüstungen und großen Fenster mit dem Wasser und natürlich mit den Enten und Schwänen eng verbunden. Auch die Witterung und  die Jahreszeiten bilden ein Band, welches aus den unterschiedlichen Bewohnern eine herzliche und pragmatische Gemeinschaft geformt hat. Diese Art der Verbundenheit kennt man eher vom Zeltplatz als inmitten einer Großstadt.

    Wenn dies auch keine Wohnform für jedermann sein kann, so ist hier doch eine beispielhafte kultivierte Hamburger Wohnform entstanden, die sich nicht am trivialen Statuswohnen und vordergründigen Materialprotz orientiert.

Werner Krömeke, Bilder zum Projekt „CANAL VIEW“ 

http://www.kleusberg.de/iba-dock/iba-dock-film/

IT Blick von ganz oben•zur Nachahmung empfohlen•KlimaWoche

Das schon legendäre Sommerfest von Silpion hoch über der Elbe bei den Elbbrücken mit TraumBlick auf GroßMarkt + HafenCity brachte wieder bei bester Laune rund 800 Promis der IT- + Berater-Szene zusammen zum Fachsimpeln + Hausmesse + Workshops + Feiern bis in die Morgenstunden. Die Perfekt dekorierte Dachterrasse erlaubte Weitblick in die Zukunft der Branche, die an diesem Abend in SilpionGRÜN wunderbar weit leuchtete. Alle waren sich einig: hier gedeihen die Geschäfte. Auch die SCRUM-Experten freuten sich über das rege Interesse an den Methoden der agilen SoftwareEntwicklung. Die Kollegen der Agentur 13.Stock hatten reichlich zu tun all die SocialMediaFragen zu beantworten, gleichzeitig die SocialMediaStreams zu bedienen + zu feiern.

In der HafenCity erlebte ich dann eine ganz andere sehr faszinierende nachhaltige KunstSzene bei der Vernissage von Zur Nachahmung empfohlen. In der Osakaallee trafen sich Künstler, KunstKenner, MedienSchaffende, HafenCityExperten + Avantgarde, um sich der bewegenden Ausstellung zur facettenreichen Themen von Nachhaltigkeit.

Das Hauptmotiv ist: wenn eine Konferenz scheitert … einfach den KonferenzTisch umdrehen, einen AußenbordMotor dransetzen + über das Wasser weiterziehen …

So freue ich mich dann auch über wieder mal guten Gespräche mit Frank Schweikert, Aldebaran.org, der über die atemberaubenden Installationen der 3. KlimaWoche berichtete, die am 23. September beginnt. Ich freue mich schon auf dieses spektakuläre Programm dort, bei dem auch wieder mit KlimaNacht + KlimaKonzert ein breites Spektrum an Attraktionen geboten wird.

StrandGut+Horizonte+LiedGut+Perlen am Strand

Ein wärmender schöner SommerAbend: wunderbar intensive Farben am Himmel über den Hafenanlagen. Klaus Genge hatte wieder mal eingeladen zur Ausstellungseröffnung: im rimaju hängt nur wunderschön präpariertes Strandgut vor den Horizont-Malereien des Fotografen Manfred Schulze-Alex. Liebevoll präsentiert in den Räumen mit Blick auf den Hafen … sehensWERT! Da wir uns schon sehr lange kennen war es nicht verwunderlich dort auch auf langjährige Bekannte zu treffen. Immer für bunte Inspirationen gut: Helmut Staroschinski, inzwischen schon quasi legendäre Persönlichkeit der Druckindustrie + im FDI (Verband Führungskräfte Druckindustrie + Informationsverarbeitung) hatte dann auch gleich allerlei Anregungen für mich parat:

In der Nähe von Tornesch muss jeder mal das Aboretum gesehen haben. Über 4.000 verschiedene Baumarten und Pflanzensorten werden dort wunderschön gezeigt.

Auf meine Frage nach inspirierenden Beispielen für klugen Umgang mit Elektroschrott:
gleich gegenüber in Ahrenlohe die Gesellschaft für Abfallwirtschaft. Für meine Moderation zu den UmweltHauptstadtDialogen am 28. 9. ab 18 Uhr auf Kampnagel sammle ich gern Anregungen zu:

  • Unendlich viel Wert – Von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft

(der nächste Dialog ist übrigens schon am 1. 9.  ab 18 Uhr auf Kampnagel )

  • 2050 beginnt jetzt! – Der Hamburger Masterplan
Vom rimaju radelte ich dann gemütlich zurück + wurde von schönem Gesang an den Strand gelockt neben der legendären StrandPerle.
Vor dem StrandKiosk daneben standen ca. 20 junge Menschen mit vielen Gitarren + anderen Instrumenten und sangen altes + neues LiedGUT.
Junge Menschen, die gern singen, haben sich getroffen. Dass es auch bei so einfachen schönen Begegnungen reichlich Tretmienen geben kann erfuhr ich dann schnell im Gespräch. Die Antwort auf meine Frage, was sie sich denn so wünschen: „…. dass nicht immer gleich alles politisiert wird.“ konnte ich schnell sehr gut nachvollziehen. Allein das harmlose Treffen zum Singen ist schon eine meldepflichtige Veranstaltung. So mussten diese jungen Menschen dann auch ab 22 Uhr unter den vor Regen schützenden Sonnenschirmen verschwinden + vorn ans Wasser gehen, damit die Gastronomen keine Schwierigkeiten mit den Anwohnern bekommen wegen der Lärmbelästigung (Die im übrigen keine war, weil der Gesang angenehm sanft ziemlich leise vonstatten ging.)
Im Internet wird man dann auch schnell fündig, mit welchen Altlasten die jungen Menschen immer wieder konfrontiert werden. Die überbündische Singegruppe muss immer wieder aufpassen nicht in Verwechselungen + Verwirrungen involviert zu werden. Die multiplen Dilemmata werden ganz gut deutlich bei den OttenSängern.
Dieser Abend war jedoch ganz einfach nur schön.

ElbUferFreu(n)den: Kunst+Märkte+MassenTaufe

Herrliche Wolkenbilder … Radeln durch den sommerlich üppigen Jenischpark … in Teufelsbrück beim Pfingstmarkt am Fähranleger begeisterten mich gleich mehrere Stände: liebevoll humorvolle FilzKunst; ein Architekt mit zauberhaften ungewöhnlichen Holzskulpturen, die sowohl besonders schlicht, als auch charismatisch sind; wunderbar natürliche OlivenholzBürsten, Seifen + ein humorvoller Künstler, der aus Lammfellen Wohnerlebnisse mit Heilkraft kreiert.

Frische Vitamine für Körper + Seele lieferte mir der bunte Wochenmarkt Blankenese. Im Treppenviertel ein Kunstmarkt mit kaufmännisch sehr gut trainierten Kindern. Leider waren die Erwachsenen noch eher verhalten in den eigenen 4 Wänden außer der engagierten InnenArchitektin Christin Venske. Nach einer angenehmen Plauderei mit ihr lockte dann am Strandweg im Bootshaus ein liebevoller KunsthandwerkerMarkt mit sympathischen Ausstellern. Besonder hübsch finde ich die Keramiken in Türkistönen mit schwungvollen Fischmotiven vom Künstlerhof Quellental, wo ich mir sicher auch die Sommerausstellung am 25. + 26. 6. von Gundi Bindernagel ansehen werde.

Am Ende des Strandwegs in Blankenese faszinierte mich die Massentaufe: Segen am Fluss. Eindrucksvoll, wie viele unterschiedliche Arten zu Taufen nebeneinander erlebt wurden in der wärmenden Nachmittagssonne. Nun freue ich mich wieder über die Ruhe am abendlichen Elbhang mit Blick auf den freundichen friedlichen Fischkutter, der die Netze in der Abendsonne weit ausgespannt hat von Möven umflattert.

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