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MedienZukunft — Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns? — HK24

HK24 — Medienzukunft / Made in Hamburg. Die Einladung:

Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns? 

Die Zukunft der Außenwerbung wird digital: Was heute alles möglich ist.

Vertreter der Hamburger Medienwirtschaft geben einen Einblick in die Zukunft der Außenwerbung und stellen Konzepte, Kampagnen und neue Wege zum Kunden vor.

Hamburg ist zugleich führende Kreativmetropole und wichtiger IT-Standort. Hamburger Media- und Werbeagenturen, Designer, Online- und PR-Experten dominieren die Festivals mit innovativen Kampagnen und ungewöhnlichen Ideen. Die Veranstaltung „Sehen wir noch Plakate oder sehen die uns“ gibt einen Einblick in die Zukunft der Außenwerbung.

Mit dabei sind: Florian Weischer (Weischer.Mediengruppe), Wulf-Peter Kemper (thjnk hamburg) und Thomas Heyen (Lukas Lindemann Rosinski) sowie Andreas Jobmann von der Drogeriemarktkette Budnikowsky als erfolgreicher Anwender der neuen Technologie.

Dass Plakate sich mit Handys austauschen, sich an Situationen und die Umgebung anpassen oder auf Profile sozialer Netzwerke zugreifen, das klingt nach Zukunftsmusik. Dabei verkaufen Plakate schon heute Tickets und Dosensuppen, erkennen Gesichter und senden zielgenaue Botschaften – dank smarter Telefone, mobiler Geodaten und digitaler Vernetzung wird das Plakat immer mehr von der stummen Werbefläche zum interaktiven Begleiter im öffentlichen Raum.

Florian Weischer, Weischer Mediengruppe vermittelt Einblicke/Anregungen:

  • Behalten wir den Überblick?
  • Wie öffentlich wollen wir sein?
  • Schaufensterpuppen Kameras in den Augen
  • Urheberrecht
  • Eye see you!
  • SBB (Schweizer Bundesbahn): nie mehr allein im Zug: Überwacht.
  • Was schauen die Menschen an?
  • Wo blicken Sie hin?
  • Wollen wir unsere Facebook Freunde in Flieger / Bahn treffen?
  • Mitmachmedien
  • Urheberrecht nicht geklärt
  • Internet hilft dem Fernsehstar
  • Integriertes Erlebnis
  • Dein soziales Netzwerk
  • Deine Stimmung
  • Der Screen als neuer Marktplatz
  • Zukunft Gestensteuerung aus der xBox heraus
  • Second Screen mit z. B. iPad
  • Kommt das auch im Kino an?
  • Neue Umgangsformen
  • Marken kommen sehr schnell in Kontakt mit den Nutzern
  • Der virtuelle Sprung
  • Zählt der Content?
  • Zählt die Darstellung?
  • Gibt es ein Geschäftsmodell?
  • Radio für die Facebook Generation
  • Ende des Formatradios
  • Menschen machen ihr Programm
  • Auto als mobiles Web
  • Dialog mit Hersteller im Auto
  • Mobility out of home
  • Gesichtserkennung
  • Gladvertising
  • Präferenzprofile
  • Wie NFC (Near Field Communication) die Handelslandachaft verändert
  • QR Code Sunny Sale nur sichtbar von bis Uhr
  • Kunst QR
  • Emart
  • Sunny Sale, Emart
  • Wohin geht die Entwicklung
  • Das Ende der Linearität
  • Auflösung der Massenmedien
  • Neue Chancen und Herausforderung für die Kommunikation / Kreation
  • Das Problem der digitalen Wertschöpfung
  • Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft
  • Gegenbewegungen
  • Digitaler Filter zwischen den Menschen
  • Chancen durch Medien

Der Schlüssel zum Erlebnis: Mein Plakat reagiert auf mich

Thomas Heyen, Lukas Lindemann Rosinski spricht über eine Fallstudie zu Interaktivität

mit Funkautoschlüssel/Sendefunktion digitale Werbeflächen steuern

freshlabs – Key to Viano erzeugt starken viralen Effekt

Andreas Jobmann, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG stellt den Aliqua Onlineshop mit Plakat als virtuellem Store vor

Wulf-Peter Kemper, thjnk Hamburg GmbH über

Autos teilen, Meinung teilen: Mein Plakat spricht Facebook

ON my Way

ON line = Aufgewacht

ON hold = Ruhezeit

Deal: 200 Quicar Hannoveraner sollen die Meinung teilen bei einer Sharing-Volks(Wagen)-Kampagne

Zitat aus Facebook: Wie nennt man einen Spanier ohne Auto? Carlos

Weitere Beispiele interaktiver Plakate: Evian Baby Dance – wie neu geboren

Podium: Digitalisierung, Dialog. Datenschutz – Was kann und darf das Plakat der Zukunft

TrendTalk 01´13 Permanent Beta + Power to the People

Walter Matthias Kunze hatte eingeladen zum TrendTalk 01´13 in die Modern Life School:
Permanent Beta + Power To The People

Kommentare via Twitter: #tt0113 #trendtalk

TrendTalk: Quo vadis? Nach einem Überblick über 11 Trends ergab sich wieder in der Diskussion eine
wunderbare Mischung unterschiedlichster Kompetenzen mit interessanten Einblicken.

Fragmente des beleuchteten Themenbogens:

  • Blogs finanzieren durch Unterstützung der Leser, statt Sponsoren
    Beispiel: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/page/2/
  • Liquid Feedback ersetzt Politikervertrauen
  • Crowdsourcing für Markenbildung
  • Smartphone umbauen für Nutzung ohne Sendemasten, peer to peer
  • Finanzielle Allgemeinbildung / Finanzierungsmodelle unter Freunden? Fidor.de
  • Transparenz / Provisionsverbot bei Bankprodukten / Beratungshonorare, statt Provision
  • Londoner Banken als „Vatikan der Banken“?
  • Wohin entwickelt sich der „Salonismus“?
  • Jugend: wenn in der Suche das Ziel nicht zu finden ist, wonach gesucht wird, was wird dann …?

Neuer Elbsprung + Globalgeschichte + ZeitungsTrendTalk

Glitzernder frischer Schnee in strahlender Sonne am Elbuferweg — es war eine abenteuerliche Radtour zu den Landungsbrücken, wo ich dann in die strahlenden Augen inzwischen angenehm vertrauter Wilhelmsburger sah. Große Freude auf die 1. gemeinsame Reise zum neuen Fähranleger. Die Hafenbilder während der Fahrt waren zauberhaft. Die Stimmung wunderbar trotz eisiger Kälte.

Hamburg, 6. Dezember 2012 – „Die hervorragende Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sprung über die Elbe. Von der Verlängerung der Fähre 73 nach Wilhelmsburg profitieren vor allem das nördliche Reiherstiegviertel und die Bewohner und Firmen im Umfeld des Anlegers“, sagte Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Die Aufnahme des Fährverkehrs ist ein weiterer wichtiger Baustein des IBA-Projekts „Öffnung des Spreehafens“. Hans-Jochen Hinz, Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sagte: „Mit dem neuen Anleger Ernst-August-Schleuse rückt Wilhelmsburg noch dichter an die Innenstadt und die Insel ist endlich „standesgemäß“ zu Wasser zu erreichen. Mit dem HVV-Ticket ist dies eine schöne Alternative gleichermaßen für Wilhelmsburger und Wilhelmsburgerinnen sowie für Gäste der Internationalen Ausstellungen im kommenden Jahr.“ Auf Initiative der IBA Hamburg und finanziert durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) baut der LSBG weitere Zugänge, um Fußgängern und Radfahrern die Nähe zum Wasser zu bieten. Am sogenannten Spreehafenknie werden Freitreppen, Rampen und eine neue Ampel eine Verbindung zum Stübenplatz im Herzen des Reiherstiegviertels herstellen. Entlang der Harburger Chaussee erleichtern außerdem zwei weitere neue Deichübergänge und eine neue Fußgängerampel den Weg ans Wasser.

„Die Idee, Wilhelmsburg wieder vermehrt über den Wasserweg zugänglich zu machen, ist nicht neu. Beim IBA-Projektaufruf „Ideen für Veddel und Spreehafen“ äußerten Bewohner Wilhelmsburgs dieses Anliegen und gaben auch den ersten Anreiz, dass sich dieser Ort dafür am besten eignet. Mit der heutigen Einweihung des neuen Pontons und der Aufnahme der Fährverbindung nach Wilhelmsburg können wir einerseits einen Bewohner-Wunsch erfüllen und andererseits rückt der Stadtteil Wilhelmsburg nun enger an die Hamburger Innenstadt heran“, sagte IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.

Mit dieser weiteren öffentlichen Anbindung – neben Bus und Bahn – ist es nun leichter, von der Hamburger Innenstadt über die Elbe zum Reiherstiegviertel in Wilhelmsburg zu gelangen. Künftig können alle Hamburger, Touristen und Besucher der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wählen, ob sie per HADAG-Fähre im HVV-Verbund auf die Elbinseln fahren möchten.

Die Fähre wird unter der Woche 22-mal pro Tag ihre Gäste vom nördlichen Elbufer ans südliche befördern. Auf ihrer Rundfahrt durch den Hafen stoppt außerdem die Maritime Circle Line ab jetzt am neuen Anleger und bringt ihre Gäste nach Wilhelmsburg.

„Ich freue mich sehr, heute den 19. Fähranleger im Hamburger Hafen mit eröffnen zu dürfen. Mit dem Anleger Ernst-August-Schleuse im Klütjenfelder Hafen ist eine weitere wichtige Verbindung  zwischen dem Nordufer und dem Süden Hamburgs Realität geworden“, sagte

Tino Klemm, Mitglied der Geschäftsleitung der Hamburg Port Authority (HPA).

Entscheidend für den Anleger war die Entscheidung die HADAG-Fähre 73 bis zu verlängern. Mit Beginn des Winterfahrplans 2012 wird die Fähre 73 zum HVV-Tarif diesen Ort in nur 15 Minuten mit St. Pauli verbinden. Die Fähre fährt montags bis freitags 22 Mal im 40 Minuten-Takt. Die Fährgäste können – anders als in Bus und Bahn – während des gesamten Tages ihre Fahrräder mitnehmen und auf die andere Elbseite transportieren. Die Strecke vom Ponton Ernst-August-Schleuse bis zum Stübenplatz ist in zehn Minuten zu Fuß zurück zu legen.

Die Anbindung Wilhelmsburgs und mithin der Sprung über die Elbe haben eine historische Tradition: Ziel der Fähre war bereits zu napoleonischen Zeiten mit dem sogenannten Franzosenstieg der Spreehafen.

http://www.hamburg-magazin.de/freizeit/ausfluege/artikel/detail/iba-hamburg-mit-der-faehre-auf-die-elbinsel.html?artikel=14411

Im GIGA erfuhren wir im GIGA Forum über Globalgeschichte und hegemonialer Wandel im Weltsystem
von Prof. Andrea Komlosy, WISO Wien aus ihrem „Lehrbuch über Globalgeschichte“, etwas über Weltsystem-Analyse.

Hochspannend war dann beim TrendTalk  die Expertendiskussion in der Modern Life School

Zeitungskrise? Soziale und digitale Medien-Gewohnheiten

Weitere Einblicke dazu online twitter-Hashtag: #tt1212 #trendtalk

 

Serious Games + Neue Medien in China

Im KörberForum wurde die Rolle der neuen Medien China diskutiert:

http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/chinas-digitale-revolution.html

Spannender Vortrag beim UX Roundtable:

Sebastian Deterding: 9 1/2 Theses on the Power and Efficacy of Gamification
http://www.uxhh.de/roundtable/index.html#Dez12
Hier der Vortrag: http://codingconduct.cc/9-5-Theses-on-Gamification

Die Version als Audio wird in Kürze hier zu finden sein http://www.uxhh.de/
http://www.uxhh.de/blogs/radio.html

http://codingconduct.cc/

Publizistische Elite ruckelt neuzeitlich — News Aktuell: media coffee

Schon im Vergangenen Jahr inspirierte mich die na Veranstaltung in der Bucerius Law School mit meiner Lieblingsfrage:
„Wie kommunizieren wir 2020?“
Beim gestrigen Event wurde deutlich, mit wie vielen „?“ Publizisten jonglieren müssen + was gebraucht wird, damit Balance gelingt.

Ein VideoStream nimmt Interessierte mit in die gestrige Veranstaltung, die mit riesiger Nachfrage schon früh ausgebucht war.
Es „ruckelt“ zwar technologisch noch an einigen Stellen. Das bildet jedoch auch unser aktuelle Wirklichkeit ab.

Der Titel der Veranstaltung:
Expedition ins Ungewisse

Welche neue Medienwelt entdecken Verlage, Web und Social Media?

Wer den Verlauf der Veranstaltung bei Twitter verfolgen will: http://twitterwallr.com/mc11
Kommentiert werden kann mit #mediacoffee

Stern auf iPad bei Arndt+Bleibohm: A+B CAMPUS war klasse!

Von Print zu Pixel — Wie der stern aufs iPad kommt
A+B CAMPUS Themenabend mit den Machern des stern eMagazine

Das iPad verändert die Art, wie wir Medieninhalte wahrnehmen. Aber wie bringt man Print-Inhalte am besten auf das iPad? Im Rahmen eines A+B CAMPUS
Themenabends erzählte uns David Heimburger, Leiter des Teams rund um die iPad-App des stern, das stern eMagazine, wie aus der Printausgabe des stern die iPad-Ausgabe wird.
Sympathisch + sehr offen erfuhren wir in einem anschaulichen Vortrag wie die Knackpunkte der Umsetzung organisiert wurden.
Spannende Einblicke in den journalistischen Alltag der Redaktion des stern eMagazine wurden geboten.
Und weil bei Arndt und Bleibohm ausnahmsweise schon am Mittwoch stern-Tag war, durften wir exklusiv schon einen Abend vorher in den neuen stern sehen. Natürlich auch mit dem neuen iPad 2.

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Mediennutzung der Zukunft: Internet + TV + eBooks + Bücher + Hörbücher

Telefonbücher + Fahrpläne werden wahrscheinlich nicht die wichtigsten gedruckten Bücher der Zukunft, sagte Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein MA HSH bei seinem Grußwort am 10. Februar in der Zentralbibliothek. Kulturpessimisten zum Trotz wird das schöne Buch nicht überflüssig werden, sondern die Vielfalt der verfügbaren innovativen Medien ergänzen.

Mediennutzungen ändern sich nicht von heute auf morgen, sondern trotz der rasanten technologischen Entwicklungen teilweise langsam. Noch ist das Fernsehen mit Abstand das Leitmedium in Deutschland. 244 Minuten im Durschnitt pro Tag hat die deutsche Bevölkerung 2010 verngesehen, 77 Minuten pro Tag das Internet genutzt. Nur leicht ging die Radionutzung zurück mit 187 Minuten pro Tag. Auch bei der Jugend stehen Radio + Fernsehen weit vorn bei der Mediennutzung. Der Anteil regelmäßiger Buchleser ist in dieser Zielgruppe mit knapp 40 % noch genauso groß, wie vor 12 Jahren, trotz medialer Konkurrenz. Mädchen lesen deutlich mehr, als Jungen. Zwischen 12 + 19 Jahren ist bei den Jungen das Lesen auf der untersten Form der Mediennutzung angelangt. Das ändert sich später wieder. Die Internetnutzung ergänzt die Nutzung der anderen Medien, ersetzt sie jedoch nicht.

Zu differenzieren sind die Inhalte. Gedruckte Lexica geraten durch das Internet zunehmend unter Druck. Die schönen Lexica jedoch werden wohl noch weiterhin begehrt sein. Universitätslektüre, Schulbücker taugen wahrscheinlich eher für eBooks, als große Romane. Rasant entwickeln sich Hörbücher, sowie Veröffentlichungen kleiner Auflagen via Internet, wie zum Beispiel Werke von Hobbyliteraten.

Buchempfelungen online beflügeln den Büchermarkt, weil sie intelligente Systeme bieten, die auf Bücher hinweisen, die sonst nicht gefunden würden.

Ein Buch ist etwas bleibendes, was sich Zeit für Tiefgründiges nehmen kann. Wir können hineintauchen. Bücher sind körperlich, fühlen sich gut an + sind oft einfach schön, so die Beschreibungen von Thomas Fuchs, die perfekt zu meinem Erleben paßten: es wurden wirklich viele wunderschöne Bücher ausgestellt. Die Stiftung Buchkunst präsentiert die schönsten deutschen Bücher noch bis zum 12. März. Ich empfehle: hingehen!

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