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Posts Tagged ‘Neue Energie’

Reizvolles IBA „Soft House“ macht Bewohner unabhängiger von Stromkonzernen

„IBA Diamant in der IBA Gruppe“  nannte es IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg.
Bei der Besichtigung wurde schnell spürbare, dass das Haus viele Reize hat, die sich vielfach erst erschließen, wenn man sich eine Weile mit dem außergewöhnlichen Haus befasst.
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/wilhelmsburg-mitte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/soft-house/projekt/soft-house.html

Das Gebäude wirkt in vielerlei Hinsicht belebend und lebendig wie ein Organismus.

Großzüge Raumhöhen in Holzbauweise mit riesigen Fensterflächen lassen durch die flexiblen Lamellen und intelligenten Vorhangskonzepte ein angenehmes Wohngefühl entstehen.

Windfeste vielseitige Sonnensegel, die gleichzeitig Sonnenschutz bieten, der nicht einmauert.

Durch die IBA wird Forschung möglich, um neue Wege zu prüfen.
Soft außen und innen mit Experimenten mit Textilien.
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Offizielle IBA Pressemitteilung:

Soft House: IBA-Plakette für Reihenhäuser mit „Fassadenvorhang“

IBA setzt Sonnensegel in Wilhelmsburg

Besonderes Kennzeichen: Sonnensegel mit Photovoltaikzellen. So wie sich die Sonnenblume nach dem Stand der Sonne ausrichtet, drehen sich auch beim Soft House die Textilmembranstreifen an der Südseite des innovativen Gebäudes, das die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg am 7. Mai präsentierte und mit der IBA-Plakette auszeichnete. Der Fassadenvorhang ist das besondere Kennzeichen des von den US-Architekten Kennedy & Violich aus Boston entworfenen Wohnhauses. Das Projekt gehört zu einer Reihe von Smart Material Houses, mit denen die IBA intelligente Baumaterialien vorstellt.

„Das Soft House ist ein richtiger „Hingucker“! Die filigrane Streifenstruktur, der ästhetische, energetische und auch der ganz praktische Nutzen des Fassadenvorhangs hat uns alle überzeugt. Außerdem steckt unter dem Sonnensegel ein wunderbar helles und transparentes Gebäude, das trotzdem Passivhausstandard erreicht und auch die Exzellenzkriterien der IBA erfüllt“, begründete IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg die Auszeichnung mit der IBA-Plakette.

Für den Bauherren, die PATRIZIA Projektentwicklung GmbH aus Augsburg, sagte Projektleiter Jürgen Klein: „Wir freuen uns, das Soft House hier im Rahmen der IBA Hamburg der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Das Soft House verbindet einfache Materialien intelligent mit einem nachhaltigen Energiekonzept – es ist im besten Wortsinne ein Smart Material House“. Anders als üblich, nutzen die Hausbewohner den Solarstrom selbst statt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen: Dazu verfügt jedes Haus über 24 Akkus, in denen der Strom zwischengespeichert wird. Die Speicherkapazität von 21,12 kWh reicht bei einem durchschnittlichen Haushalt für zwei Tage und macht die Bewohner nahezu unabhängig von Stromanbietern.

Gemeinsam teilen sich die vier Reihenhäuser die charakteristische, lamellenartige Textilmembran, mit deren Hilfe die Bewohner in den Obergeschossen Aussicht und Lichteinfall regulieren können. So dienen die Membranstreifen mit den Photovoltaikzellen gleichzeitig als Sonnenschutz und zur Energieerzeugung.

Auf drei Geschossen bieten die Häuser mit jeweils 160 Quadratmetern Wohnfläche, eigenem Garten und Terrasse Platz für familienfreundliches Wohnen. Im Inneren der Wohnungen kommen lichtdurchlässige Vorhänge mit eingearbeiteten LED-Lampen zum Einsatz. Sie ermöglichen es den Bewohnern, die großzügigen Innenräume selbst zu strukturieren und zu verändern. Mehr noch: Sie unterstützen die Bewohner bei der individuellen Regulierung von Wärme und Licht. Der außen über die Membranfassade erzeugte Strom wird direkt den Vorhängen zugeführt, so dass diese über die integrierten LED-Elemente für die Innenräume eine zusätzliche Möglichkeit zur Beleuchtung geben.

Zum Energiekonzept der Passivhäuser gehört neben der Photovoltaik auch die Nutzung von Geothermie, die über Wärmetauscher in Heizwärme umgewandelt wird oder im Sommer zur Kühlung dient. Das Soft House ist ebenso wie die anderen IBA-Projekte in Wilhelmsburg Mitte an das gleichnamige neue Nahwärmenetz angeschlossen.

Licht, Vertrauen, OpenSpace, Stimmwelten + China in der Metropolregion im Januar

Am 8. 1. lud die Original Scheeßeler Trachtengruppe zum 37. Scheeperball nach Wittkopsbostel ein. Ein bemerkenswert harmonisches Fest mit viel Herz und Humor, ausgelassenem Tanzvergnügen, Sinn für achtsames Miteinander, Scheeßeler Bunten und guter Laune.

Für mich etwas unerwartet in jenem Rahmen dort war, dass ich eingiges Wissenswerte erfahren habe über Wilhelmsburg. Axel Bornholt, der hier diesmal den freundlichen Fahrdienst übernommen hat,  erklärt mir:
„Zum größten Zweistromland Europas merke ich noch an, daß dort die Entwicklung des Hamburger Hafens ihren Anfang nahm, ebenso haben auf der Insel sowohl der englische Königsadel als auch unsere großen Preußen ihre Wurzeln.“

Dann erfahre ich noch, wie die komischen Dinger heißen, die ich in Blankenese im Schnee gesehen habe: „Die Kreek. In Blankenese wird darauf gerüscht und an dem Baum hält man sich fest, um mit dem Hinterteil das Holzgestell lenken zu können. Fast alles erfahren Sie unter`Schinckels Wiese´.“

Am 10. 1. erlebte ich einen sehr inspirierenden OpenSpace-Stammtisch im 25hours-Hotel.

Am 12. 1. ist es gelungen eine wunderbar interdisziplinäre kluge Runde in die Handelskammer zu locken zum 4. RoundTable Mediation der Hamburger Wirtschaft.  Diesmal habe ich zum Thema Vertrauen + Daten Experten eingeladen, die uns behilflich waren unseren diesbezüglichen Denkrahmen gut zu sortieren: Christian Bennefeld der etracker GmbH und Prof. Dr. Philipp Riehm der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation.

Am 13. 1. hatte Frank Schweikert, ALDEBARAN Marine Research & Broadcast eingeladen in die bezaubernd renovierten neuen Räume Grimm 12. Gespräche mit Experten zu Fragen von Meeresforschung, Umweltschutz, erneuerbarer Energie faszinierten mich ebenso, wie die wunderbaren Filme, die dort erstellt wurden.

Am 15. 1. lud der Männerchor Scheeßel zu seinem Ballereignis des Jahres mit dem traditionellen Heringsessen. Höhepunkt des Abends war für mich die Musik der beiden ehemaligen Chorleiter: Heinrich Meyer („Heita“, wie ihn seine Fans liebevoll nennen) am Klavier und  Volkmar Hank Gesang.
Ihre gemeinsame Musik wurde getragen von Können und Herz.

Am 18. 1. hatten Birgit Geiberger und Matthias Müller Prove wieder einen eindrucksvollen IXDAHH-Workshop organisiert. In den Räumen von XING brachten uns Arne Roock und Bernd Schiffer von it-agile die Kanban Methode näher. Die Art des Lernens miteinander in dieser Gruppe der User Experience Experten und Interaktions Designer ist einfach klasse.

Am 20. 1. trafen wir uns wieder zum IT-Stammtisch von Klaus Christian Plönzke. Oliver Finnern gelingt es immer wieder schnell Kooperationsnetze zu knüpfen.

Am 21. 1. gab es ein musikalisches Highlight der Sonderklasse im KörberForum: StimmKunst! Stipendiaten des internationalen Opernstudios der Hamburger Staatsoper wurden unterrichtet von von Prof. Cheryl Studer, die mit Verdi, Wagner und Strauss auf allen großen Bühnen der Welt gastierte.

Am 23. 1. lud V.I.E.L Coaching + Training zum Neujahrsempfang auf den Elbberg 1.

Am 24. 1. lockte mich schon wieder das KörberForum mit einem sehr interessanten Abend über Erfolgsrezept China