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IBA + igs Architektur zur neuen Stadt — Gartenschau bewegt um die Welt in 80 Gärten

Schwimmend im faszinierenden IBA-Dock, durchleuchtet von goldener Abendsonne, erlebte ich eine inspirierende Diskussion, die mir soeindrucksvolle Einblicke in stadt- und landschaftsplanerische Prozesse vermittelte, dass ich mich noch intensiver freuen kann über die umfangreichen neuen Gestaltungen auf den Elbinseln.

Gespräche zur Architektur zur neuen Stadt #1 — Auftakt von 9 Veranstaltungen

Bei der von BAUWELT-Chefredakteur Boris Schade-Bünsow moderierten Veranstaltung diskutieren neben den Geschäftsführern von IBA, Uli Hellweg und igs, Heiner Baumgarten, auch Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter, igs-Generalplaner Stephan Lenzen (RMP Landschaftsarchitekten, Bonn) sowie die Landschaftsplaner Rolo Fütterer (Mars Group, Esch sur Alzette/Luxemburg) und Henri Bava (AgenceTer, Karlsruhe). Beide hatten den Masterplan und das landschaftsplanerische Konzept für Wilhelmsburg Mitte entworfen. Der Masterplan sieht für die Zeit nach IBA und igs eine weitere Entwicklung des Gebiets nach Norden bis zum Spreehafen vor. Genug „Stoff“ also für eine spannende Diskussion über das Erreichte aus der Sicht von Fachplanern und die Zukunft des Stadtteils nach 2013.

Auch die weiteren acht Termine der Reihe mit Architekten und Investoren der IBA-Projekte in Wilhelmsburg versprechen interessante Gespräche etwa über das Bauen auf dem Wasser, über Baugruppen oder zum Thema Holzbau.

Einige Formulierungen, die ich aus der Diskussion mitnehme:

2013 liegt der Layer der Gartenschau liegt über den künftigen Parkanlagen.
http://www.igs-hamburg.de, im Gegensatz zu früheren Gartenschauen, die vor allem Blumen zeigten,
fokussiert 
gesellschaftliche Themen: Sport Bewegung Gesundheit + multikulturelle Vielfalt.

Wie wurden IBA + igs gemeinsam entwickelt?
Passagen mit Wasser und Gebäuden wurden gemeinsam gesehen.

Landschaft als tragende Struktur für die Stadt.

Hydrologie — Wasserlauf als roter Faden, an dem entlang die Struktur der Stadt angelegt wird.

Nordsüd-Transparenz wurde geschaffen.

Für die Zukunft wird es immer wichtiger viel Aufmerksamkeit in den gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum zu lenken.

Integrale Planung = archiTEKTUR  der neuen Stadt

Schonung der Ressourcen ist das Wichtigste.

 

Building

Infrastructure 

Landscape

= BIL

Infrastruktur wird künftig immer wichtiger werden.

Unvermeidbare Lärmquellen werden zusammengelegt.

Soziale Balance ist zu organisieren.

Wie bekommt man eine städtebauliche Struktur in unsere Problemräume?

WELCHE LANDSCHAFTLICHE GESTE IST SO STARK, DASS SIE MITTE SYMBOLISIEREN KANN?

Landschaft gibt grosse Struktur, Gebäude haben begleitende Funktion.

Die landschaftliche Aufgabe in Wilhlemsburg war das Rathaus zu inszenieren und den Grünraum zeigen.

Was hält Wilhelmsburg zusammen? Wasser und Grün!

Fantastische Freizeitareale sind entstanden,

Was für Architektur brauchen wir für die Aufgaben, die wir haben?

Bürgerbeteiligung wird stärker werden.

Für die Bevölkerung von Wilhelmsburg ist nicht nur eine neue Mitte entstanden, sondern eine neue Welt.

Dafür ist viel Integrationsarbeit zu leisten.

International bedeutsame Themen von IBA + igs:

  • Bauen im Bestand
  • Partizipation international
  • vom einer unmöglichen Ordnung zu einer möglichen Ordnung
  • IBA als Software zur Umsetzung der Hardware ist sehr gelungen
  • igs = Gartenschau als Stadtplanung, statt nur Blumen: Integration und Sport
  • Themen der Gartenschau, Freiräume in der Stadt sindKommunikationsorte,
    Plätze bieten Raum für die verschiedensten Gruppen 
    als soziale Orte
  • Landschaft als Struktur — ein gelungener Prozess
  • Temporäre Verwaltung von außerhalb, die die interne Verwaltung pusht.

Was ist anders in anderen Ländern? Wie ist die Resonanz aus dem Ausland auf IBA + igs?

  • Das Format staatlicher Intervention ist in Amerika  so nicht denkbar,
    wie öffentliche Verantwortung in Deutschland praktiziert wird.
  • Umweltaspekt und Technikaffinität werden besonders im asiatischen Raum immens betont.
  • „Verdauungsanleitung für IBA + igs den Gästen mitgeben funktioniert nicht.
  • Rezeption der IBA ist sehr variantenreich.
  • Größe Sanierungsregionen brauchen andere Organisationsstrukturen, als „Normalbetrieb“ der Behörden.
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