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IBA _ „Schlüssel“ zu den Gärten der Elbinseln

Trotz strömendem Regen war es eine Freude beim Richtfest des Gebäudeensembles, welches quasi wie ein „Schlüssel“ die Ausstellungsflächen von IBA und igs erschließt.

Wieder faszinierende Gespräche über Visionen / Ideen neuer Arten zu bauen / zu leben mit den ca. 280 Gästen ver Veranstaltung. Künftige Bewohner, Investoren, Bauherren, Statiker, Handwerker, Organisatoren schauten gemeinsam auf die gelungenen privaten IBA-Projekte, deren Hintergründe und Zukunftschancen.

Hier die offizielle Pressemeldung:

Investorengruppe feiert Richtfest für Gebäudeensemble in Wilhelmsburg-Mitte

Richtkranz krönt Gebäudeensemble in Wilhelmsburg Mitte

Bei den Bauarbeiten des Gebäudeensembles am Inselpark in Wilhelmsburg Mitte sind fortwährend neue Ergebnisse zu sehen: Die Häuser sind im Rohbau fertig, und ein Richtkranz zeigt seit heute, 9. Januar 2013 nach dem traditionellen Fest mit allen Bauarbeitern den Baufortschritt sichtbar an. Jutta Blankau, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sowie die Investoren Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe und HIPE-Geschäftsführer Peter Karshüning sprachen Grußworte. Das Gebäudeensemble besteht aus einem Pflegeheim mit Kita und Pflegeschule, einem Ärztehaus mit Gewerbe- und Wohneinheiten, dem Haus der InselAkademie sowie einer Tiefgarage und Stellplatzanlage. Als größter Teil des Eingangskomplexes der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg wird das KerVita Seniorenzentrum „Am Inselpark“ mit 141 Pflegeplätzen errichtet. Es liegt gegenüber dem neuen S-Bahnhof Wilhelmsburg sowie dem Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Eingangskomplex ist ein Kernstück der Entwicklung des neuen Quartiers Wilhelmsburg Mitte. Pflegeheim mit Pflegeschule und KiTa sowie ein Ärztehaus und Wohnungen werden Teil des vielseitigen, innovativen und nutzungsgemischten IBA-Projekts. Damit ist das Gebäudeensemble eines der größten privaten Projekte der IBA Hamburg.

Hamburg, 9. November 2013 – „Das Quartier zwischen Kurt-Emmerich-Platz, Neuenfelder Straße und Inselpark ist ein Herzstück der Internationalen Bauausstellung. Mit der abwechslungsreichen und innovativen Architektur und den vielfältigen Nutzungen für Wohnen, Arbeiten und soziale Dienstleistungen entsteht aus einer ehemaligen innerstädtischen Bruchkante die neue Mitte Wilhelmsburgs. Das ist eine gute Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung auf der Elbinsel“, sagte Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt am Mittwochnachmittag zum Richtfest des Gebäudekomplexes. Mit den unterschiedlichen künftigen Nutzungen trägt das Ensemble zu einem generationenübergreifenden Quartier in Wilhelmsburg Mitte bei. Das Seniorenzentrum der KerVita-Gruppe mit einem Ausbildungshaus für 50 angehende Pflegekräfte wurde mit dem angrenzenden Ärztehaus, dem Haus der InselAkademie und neuen Wohnhäusern als Gesamtkomplex entwickelt. Das Architekturbüro feddersenarchitekten, Berlin, übernahm den Entwurf des Seniorenzentrums.

Das Konzept sieht vor, dass die komplette östliche Gebäudefront mit dahinterliegenden, gebäudehohen Wintergärten einerseits für effektiven Schallschutz und anderseits für eine höhere  Lebensqualität für die Bewohner sorgt. Diese Wintergärten mit geschützten Balkonen, die zu den Gartenhöfen ausgerichtet sind, sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die Front besteht zum Teil aus Glasfassaden, die einen lichtdurchfluteten Innenraum ermöglichen. Mit 40 Ausbildungsplätzen in der Pflegeschule, rund 60 Arbeitsplätzen, 141 Plätzen für Senioren sowie rund 60 KiTa-Plätzen ist das Zentrum „Am Inselpark“ der größte Teil des Eingangskomplexes. Torsten Rieckmann, Geschäftsführer der KerVita-Gruppe, sagte: „KerVita ist sehr froh darüber, künftig an diesem herausragenden Standort Dienstleistungen in der Altenpflege anbieten zu können.“ Anschließend an das Seniorenzentrum ist das Ärztehaus mit seiner grünen Keramikfassade gegliedert. Mit dem Neubau der BSU stellt das ähnlich hohe Ärztehaus ein optisches Eingangstor zur Mitte Wilhelmsburgs dar. Eine Vielzahl an medizinischen Dienstleistungen bietet eine gute Versorgung und erweitert die gesundheitliche Infrastruktur. Außerdem vereint das Ärztehaus Wohnen und Gewerbe: Im siebten und achten Obergeschoss entstehen vier Maisonette-Wohnungen mit Ausblick über das Areal. Im Erdgeschoss sollen Einzelhandel und Gastronomie Einzug erhalten.

Ein weiterer Teil des Gebäudeensembles ist das Wohnhaus 5 ¼ in zweifacher Ausführung. In beiden Häusern entstehen 28 Wohnungen. Beide Gebäude unterscheiden sich nur in ihrer Fassadenfarbe. Der Entwurf ging hervor als Beitrag des Berliner Architekturbüros KADEN KLINGBEIL zum Wettbewerb für die Smart Price Houses der Bauausstellung in der Bauausstellung. Geschützt durch die angrenzende

Bebauung liegen die Wohnhäuser abseits von Bahn- und Straßenverkehr. Eine Tiefgarage schafft den nötigen PKW-Stellraum. Vielseitige Infrastruktur in dem neuen Stadtteil, Sport- und Freizeitangebote und eine gute Anbindung machen das Wohnen attraktiv.

HIPE-Peter Karshüning, Projektmanagement des Ärztehauses und der Wohnhäuser, sagte: „Wir sind stolz, unser Ärztehaus in exponierter Lage in Wilhelmsburg Mitte zu errichten und einen städtebaulichen Gegenpart zu bilden zum gegenüberliegenden Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Hervorzuheben ist die zielorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Parteien, um am Ende repräsentative, moderne und hochwertige Gebäude zu erstellen, die den Eingangsbereich zur Mitte Wilhelmsburgs und den Haupteingang der internationalen gartenschau igs 2013 prägen. Wir hoffen, dass die Mieter des Ärztehauses und die Käufer der Eigentumswohnungen sich wohlfühlen werden.“

Das Haus der InselAkademie gliedert sich außerdem in den Eingangskomplex ein. Ebenso wie das angrenzende Ärztehaus hat das Architekturbüro BOLLES+WILSON aus Münster dieses Gebäude entworfen. Das Haus dient als administrativer Sitz des Projekts InselAkademie, ein sportpädagogisches Angebot für Jugendliche verschiedener Herkunft. In zwei unteren Etagen sind Kurs- und Verwaltungsgebäude untergebracht, darüber entstehen fünf Wohnungen für Jugendliche.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg sagte: „Dieses IBA-Projekt ist ein besonderes: Es ist nicht nur eines der größten privaten Projekte, sondern auch eines, das unterschiedliche Nutzungen und Bauherrn vereinigt. Hier wird gute Nachbarschaft gelebt. Die Schwierigkeit, in diesem Übergangsort zwischen Bahntrasse und Straße auf einer ehemals brachliegenden, ungenutzten Fläche ein solches Projekt auf diesem Niveau zu realisieren, ist in jeder Hinsicht gelungen. Dieser Richtkranz steht als Symbol für alle Projekte, die Teil dieses anspruchsvollen Eingangskomplexes zum Gelände der igs und dem späteren Inselpark sind.“

 

 

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