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Indien in Hamburg

Indien ist in diesen Tagen im Blickpunkt in Hamburg.

Wie erfolgreich ist Indiens Demokratie? fragt http://www.giga-hamburg.de

Referent(inn)en: Dr. Sebastian Schwecke (Centre for Modern Indian Studies), Prof. Dr. Joachim Betz (GIGA), Dr. Sandra Destradi (GIGA), Dr. Daniel Neff (GIGA)

Moderation: Dr. Margot Schüller (GIGA)___

Es war eine inspirierende Rundum-Betrachtung mit viele interessanten Hintergründen von  den Referenten sehr angenehm präsentiert.

Gleich im Anschluss im Körber-Forum:

ART Lounge: Innere Ökologie Indiens

1996 gründete Ravi Agarwal die Umweltorganisation Toxics Link. Auf der Documenta 11 zeigte er seine Fotoserie »Down and Out: Labouring under Global Capitalism« über das Tagewerk indischer Arbeiter, im Herbst 2011 kuratiert er das Elbe-Yamuna-Projekt. Der Künstler und Umweltaktivist stellt seine Fotos, Videos und Installationen vor und spricht mit Till Krause, Galerie für Landschaftskunst, über die Brisanz, mit der Kunst in die indische Gesellschaft, in ihre Politik und in ihren Alltag hineinwirken kann. In Kooperation mit der Galerie für Landschaftskunst im Rahmen der India Week.

Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt »Neuer Osten – Neue Mächte«.

Ravi Agarwal, Till Krause
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Zauberhafte Beleuchtung des Glaskubus am Beginn der Speicherstadt mit wunderbar stimmungsvoller Inszenierung.

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Die Liebe zum Wald war die Motivation die Arbeit zu beginnen.

Die Fotos werden zu einem Gegenüber … dann zu einem Thema.

Die Kamera immer dabei … die Bilder geschehen.

Das Leben auf der Strasse ist Teil der Ökonomie des Landes.

Die Energie der Strasse ist zu fühlen + infiziert.

Es gibt auch viel Härte … Leben + Essen + Schlafen auf der Strasse … Besucher gehen durch die öffentlichen Zimmer der Strassen in Delhi.

So begann der Weg zum „Public Coach“. Er begann sich einzusetzen für einfache Fragen. Den technischen Ausdruck nutzen, um zu zeigen welche Wirkungen vergifteten Gewässer haben. Allgemein verständliche Arbeit als Werkzeug für Demokratie.

Wichtig war, Menschen in ihren harten Bedingungen zwar zu fotografieren, jedoch nie auf sie herab zu blicken, sondern in ihrer Würde zu betrachten.

Die Arbeiter, die er fotografierte, wurden Freunde + luden ihn ein die Arbeit zu fotografieren. Sie wurden ständige Begleiter + führten ihn in Zusammenhänge, in die sonst niemand hinein gekommen wäre.

Durch die Strassen gehen + in Kontakt mit den Menschen + Bedingungen zu sein.

Dann kam die Einladung zur Dokumenta.

Dadurch bekam die Arbeit einen anderen Fokus + wurde in einen künstlerischen Diskurs hinein genommen.

Was als Dokument geplant war, wurde zu einer intensiven menschlichen Erfahrung.

Es gelang dann, nicht nur die Natur zu schützen, sondern auch die Menschen, die dort in Einklang mit der Natur leben.

Der Fluss ist die Reinheit … Metaphern: Geburt + Sterben.

Der Kontext der Arbeit wird von außen als Performance bezeichnet.

Das beeinflusst die weitere Arbeit + er experimentiert mehr.

Nachhaltigkeit = Konzepte zum Co-Exitistieren von Natur + Mensch.

Es folgen Skulpturen, die die Gewalt inszenieren, die der Natur angetan wird mit Symbolen.

Spätere Skulpturen beschäftigen sich mit der Frage: was ist NATUR?

Dann folgt die einfache Darstellung von Skulpturen, die einfach nur funktionieren.

Daraus entsteht das Verständnis von: was ist das Selbst — die einfache Existenz unseres Körpers als Maßstab.

Entscheidend ist, wie wir über die Dinge denken.

WIR sind die Wurzel der Nachhaltigkeit … nicht irgend eine Leitlinie des Handels + Wirtschaftens.

Videos mit der Stille des Hinschauens.

Der Kern der Arbeit: Erfahrungsmöglichkeiten schaffen.

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