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Schwimmend wohnen — in Hamburg im schönsten Design

„Unser Porsche“ wird das eine Hausboot auf dem EilbekKanal liebevoll genannt … da kommen mir schon Fragen: ob es mit den Häusern ist, wie mit den Autos? Egoismen zählen mehr, als GemeinSINN? Meine Vision von Luxus-Erleben: eine Gesellschaft, in der Empathie einen hohen StellenWERT hat … dazu ist ein Haus, welches nach allen Seiten offen ist, sich schwimmend Bedingungen anpassen kann, eine prima Metapher + eine gute Inspiration. Wie beim Radeln, statt mit dem Auto unterwegs zu sein: wir spüren uns gegenseitig besser.

Es gibt ja den Spruch: „Wer nach allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht.“ Das ist normalerweise abwertend gemeint. Wie wäre es, wenn wir unsere Wertungen mal neu erfinden? Auch im Sinne von ParadigmenWechsel:
Old School: closes selective controlling — New School: open random supportive …

Es geht um erstklassiges Design + Wohnqualität. Unsere CHANCE liegt aus meiner Sicht im Verbinden von NEUEM WOHNEN + GEMEINSINN. Gutes Feld zum Üben neuer Denkweisen, denn wir haben damit in Hamburg ja bisher nur wenig „Altlasten“ + viel EntwicklungsPOTENZIAL.

Die Einladung gestern ins Stadtmodell Hamburg hat mich sehr inspiriert + wieder ein paar erfreuliche Perspektiven für SpielRAUM für INNOVATION in Hamburg neu erleben lassen.

Diese Einladung macht Lust auf den Abend:
Unsere Gruppenmitglieder Werner Krömeke, Marie-Christine Möller und Torsten Lindner laden die XING-Gruppe Blankenese herzlich zur Eröffnung ihrer Ausstellung ein:
 „CANAL VIEW – Hausboote auf einem Alsterkanal“

Eröffnung am 11.10. um 19.30 Uhr im Stadtmodell, Wexstraße 7, 20355 Hamburg

Unter Federführung von Werner Krömeke untersuchten die drei spektakuläre Hamburger Hausboote als Parodie auf „Street View“. Mit einem Spähboot und Kamera auf dem Dach haben sie das Einmalige der bunten Hausbootreihe auf dem Hamburger Eilbekkanal dokumentiert. Die Zeichnungen, Fotografien, Texte und Interviews dieser aufsehenerregenden Aktion sind nun erstmalig in einer Ausstellung zu sehen. Die drei haben sich über unsere XING-Gruppe Blankenese kennengelernt und beweisen mit ihrer Aktion einmal mehr, dass unsere Gruppe nicht nur ein „Flirtkränzchen“ ist.

 Freunde, Verwandte, Kollegen und Bekannte sind herzlich zur Ausstellung und ihrer Eröffnung Stadtmodell Hamburg willkommen!

In den einführenden Reden wurde schnell deutlich, wo Hindernisse lauern + wo Bedarf ist.

  • Unsere Sorgfalt im Umgang mit der Ressource Wasser führt zu zahllosen Bedingungen, die zwangsläufig zu langwierigen Prozessen der Abwägungen führt.
  • Die Ufer in Hamburg sind vielfach 100 Jahre alt. Da sind Renovierungen ebenso notwenig, wie aufwändig, sollten daher sehr gut bedacht + geplant sein.
  • In AbstimmungsPhasen werden die Chancen, der Charme, das Charisma von gelungenen Innovationen oft unterschätzt.
  • Wie in der HafenCity ist zu verstehen, dass Menschen viele Chancen erst beGREIFEN können, wenn sie umgesetzt wurden.
Wir brauchen + bekommen ein HAMBURG der VISIONÄRE mit  M U T  ! ! !
Visionäre bekommen erst die Anerkennung, die sie verdienen, wenn es ihnen gelungen ist hemmende Bedenken zu überwinden.
Vielleicht schaffen wir in Hamburg ja immer mehr „artgerechte Haltung von Visionären, die unsere Gesellschaft positiv voran bringen“? Wasser hat eine spezielle Qualität dieses dafür notwendige „sich fühlen“ zu fördern. Wir brauchen gemeinsame Kraft, um die riesigen Chancen, die wir in unserer wunderschönen MetropolRegion haben, gut + zügig umzusetzen.
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UNTER RIESIGEN BÄUMEN, AUF DEM WASSER UND MITTEN IN  DER STADT

Im Rahmen unseres Hausboot-Projektes gingen wir mit großer Neugier auf die modernen Hausboote. Die Offenheit der Bootsarchitektur schien auf die Bewohner abgefärbt zu haben. Mit Begeisterung berichteten alle von ihrem neuen Leben auf dem Wasser. Dabei hatte jede Familie einen ganz unterschiedlichen emotionalen Bezug zu dem Leben ohne festen Untergrund.

    Die leicht wogende Bewegung der Hausboote versetzt nicht nur die Bewohner in wohlige Kindheitserinnerungen. Auch das Betreten des Hausbootes über einen hölzernen Steg macht aus dem Gehen ein fast rituelles Schreiten und lässt bei vielen Urlaubserinnerungen aufkommen. Alle Hausboote sind durch ihre niedrigen Brüstungen und großen Fenster mit dem Wasser und natürlich mit den Enten und Schwänen eng verbunden. Auch die Witterung und  die Jahreszeiten bilden ein Band, welches aus den unterschiedlichen Bewohnern eine herzliche und pragmatische Gemeinschaft geformt hat. Diese Art der Verbundenheit kennt man eher vom Zeltplatz als inmitten einer Großstadt.

    Wenn dies auch keine Wohnform für jedermann sein kann, so ist hier doch eine beispielhafte kultivierte Hamburger Wohnform entstanden, die sich nicht am trivialen Statuswohnen und vordergründigen Materialprotz orientiert.

Werner Krömeke, Bilder zum Projekt „CANAL VIEW“ 

http://www.kleusberg.de/iba-dock/iba-dock-film/

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