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Unendlich viel Wert — RessourcenWirtschaft

Dieser 6. UmwelthauptstadtDialog hatte es in sich! Unendlich viel Wert passt auch metaphorisch. Es wurde in den Dialogen schnell klar: es geht nicht um Abfall, es geht um NEUES DENKEN!. Voran kommen in eine heilere Welt, in der neue Konzepte des intelligenteren Miteinander LebensWert für alle verbessern.

Dokumentationen dazu auch unter www.NEXTHAMBURG.de
Fotos bei Flickr unter Stichwort NEXTHAMBURG .

Ein paar Eindrücke + Fragmente aus den Reden:

Das übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist hoch gesteckt:

• Hamburg für das nächste Jahrzehnt zukunftsfähig machen + Hamburgs Rolle in einem ressourcenschonenden Europa voran bringen

• Sensibilisierung + Mobilisierung von Bürgerinnen + Bürgern für einen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen

Welche Möglichkeiten sind bereits vorhanden zu Getrenntsammlung + Verwertung von Bioabfällen, sowie Elektro- + Elektronikschrott? 

Wo gibt es Optimierungspotenzial?

Diese Fragen wurden von Experten in den 4 Foren im Detail beleuchtet.  

Im Plenum moderierte Dr. Anke Butscher die Ergebnissammlung + die Podiumsdiskussion.

Ob es gelingt Ausreden zu reduzieren durch Klarheit?

Staatsrat Holger Lange forderte bessere Nutzung der Ressourcen.

Stellt sich die Frage: Wie kommen wir zu einer ECHTEN Kreislaufwirtschaft?

In seinem gewohnt humorvoll provokanten Vortragsstil fragt Prof. Michael Braungart, EPEA: Wie konnte eine Stadt mit den schlechtesten Bedingungen Umwelthauptstadt werden? Verseucht das sogar Begriff? Mit einem Augenzwinkern erfuhren wir dann, wie wir das beste aus der Situation machen können: wir brauchen einen POSITIVEN FUSSABDRUCK! Statt vermeiden von Giften können wir essbare Materialien verarbeiten, das ist eine Grundidee von Cradle to Cradle.

Müll brennt nicht, wenn wir Papier + Kunststoff herausnehmen.

Erde wird großer Müllhaufen, wenn wir von der Wiege bis zu Bahre denken. Daher die Empfehlung: von der Wiege bis zur Wiege handeln.

20 Mio. Plastik kommen jährlich in die Ozeane.

Plastikkonzentration höher, als Plankton-Konzentration.

Wir verlieren 4000 − 6000 mal mehr Humus, als wieder aufgebaut wird.

Ökologismus ist unser Problem.

Biomasse zurück gewinnen ist die Aufgabe, wir tun es jedoch nicht.

Im Restmüll vom Hausmüll sind 20 % Windeln.

Ältere brauchen größere Windeln. Demographischer Müll-Alarm?

Gasdichte Häuser sind Asthma-Förderer.

Haben wir in Passiv-Häuserin künftig die Luft draußen ist besser als drinnen?

Das Falsch perfekt machen = perfekt falsch!

Schützen ist nicht weniger kaputt machen. Schützen ist SCHÜTZEN!

Wo kommt der Dreck her?

Die Natur hat das Schaf nicht für Teppichboden gemacht!

Wir haben Allergie-Förderer in den Materialien.

Die Böden strahlen immer mehr, weil sie Radioaktivität aufnehmen.

Menschen machen Müll. Daher sind Menschen das Problem.

Wir sind nicht zu viele, wir sind zu dumm!

Abfall Vermeidung ist immer noch Abfall erzeugen.

Lernen nicht in Abfall zu denken, sondern in eine Welt, in der alles Nahrung ist, das ist die Aufgabe.

Es geht nicht um Effizienz, es geht um Effektivität.

Wir brauchen einen Plan, wo wir hinwollen.

Der Kunde als Change-Agent: hilft Unternehmen zu ändern.

Wir alle haben zu lernen, wie wir einen nützlichen Fußabdruck in der Natur erzeugen.

Das richtige tun = Nahrung statt Abfall erzeugen.

Keine Passivhäuser,  sondern alles neu erfinden.

Wir brauchen einen biologischen Kreislauf ohne Feinstaub = Produkte, die wir auch essen könnten. Das Gebot der Stunde lautet: WeltuntergangsDiskussion wandeln + umsetzen in schöne Produkte.

Wir können nicht länger Risiko vergesellschaften + Gewinne privatisieren.

Innovativ = Fußbodenverpackungsversicherung statt Teppichboden erzeugen.

Je mehr wir kaufen, um so schneller kommen Unternehmen in der Forschung voran… so funktioniert Innovation.

Häuser, wie Bäume planen.

Durchschauen-Versicherung statt Fenster verkaufen.

Materialien zu Wert machen = besser als Geldanlage = Kreislauf.

Verbrechen geht zurück, wenn wir die Menschen unterstützen gut zu sein.

Intelligente Verschwendung lernen.

Kohlenstoff-positive Menschen.

_

Prof. Kerstin Kuchta

Recycling für Edelmetalle + seltene Erden = Schätze nutzen!

Dirk Jepsen, Ököpol

In der Politikberatung: weltweit vernetzte Stoffkreisläufe sehen + was kann Hamburg dazu beitragen? Früher anfangen!

Wer übernimmt Verantwortung? Wer kann handeln?

Brauchen wir plakative Bilder, oder kann es ein arbeitsteiliger Prozess sein??? Verantwortung diskutieren zwischen Staat + Gesellschaft.

Wir brauchen klare Spielregeln.

Thomas Turk, IGLux, Witzenhausen Ingenieur-Gemeinschaft

Nur 50 % Abfall werden erfasst.

Braungart: Wir Brauchen eine Kultur der FREUDE:
wir würden uns freuen, wenn Ihr weniger … positive Ziele sind attraktiver für Studenten. 
Ziele definieren!

UmweltChipKarte, als Belohnung, um Dinge schneller voran zu bringen.

Phosphor-Rückgewinnung + InnenRaumLuftQualität sind die vorrangigen Herausforderungen.

Lesenswert: http://tcmg.eu/data/archive/Bericht.jpg

Zu all dem passt sehr gut, was hier diskutiert wird: www.haute-innovation.com

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