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GreenDays+SmarterCities+GoldWert

Es war wieder einer der Tage, an denen ich gern an 5 Stellen gleichzeitig gewesen wäre, weil so viele interessante Veranstaltungen in Hamburg einluden Denkrahmen zu weiten. Im eastHotel traf ich im eCommerceForum von Hamburg@Work auf die Experten zu einem sehr angeregten Gedankenaustausch. Mit Rückenwind sauste ich schnell rüber in die HafenCity. Es ist ein Genuss dort an der schicken UferPromenade lärmfrei an alten Schiffen vorbei zu radeln. Im UnileverHaus, welches nach dem GoldStandard für nachhaltiges Bauen zertifiziert ist, kam ich gerade noch rechtzeitig zum GreenDaysVortrag von IBM zu SmarterCities:

“Smarter Planet – Smarter Together” machte an anschaulichen Beispielen deutlich, wie viel Potenzial durch intelligente IT gewonnen wird, welches buchstäblich  GoldWert ist, weil alle profitieren, nicht nur durch SmarterPower.

Hans-Herrmann Junge (auch online im Podcast) von IBM zeigte uns, wie wir ändern können, dass 80 % der Energie in Städten verbraucht wird: Smarter Cities verteilen Energie dorthin, wo sie gebraucht wird, durch Steuerung: Sensoren überall …

  • Interconnected = Netzwerke erlauben die Verbindung
  • Intelligent = Das Beste daraus machen
  • Interdependenz = Zusammenhänge nutzen

Indem wir Kernsysteme intelligenter gestalten wird Erfolg  in der Integration liegen.
Intelligentes Verkehrswesen beeinflusst positiv unsere Verkehrsmuster.
So ergeben sich Chancen den Bürgerverkehr umweltfreundlicher machen.
Beispiele:

Wir erfuhren spannende Visionen von zu neuen Systemen der öffentlichen Sicherheit + Pattern-Recognition. Normalerweise ist in NewYork in 4,5 Minuten die Feuerwehr am Brandherd … allerdings nur, wenn Systeme nicht ausfallen + Daten immer aktuell auf dem neuesten Stand sind.
Katastrophenschutz braucht digitale Überwachung für NotfallManagement!
IT schafft Smart Metering + WasserManagement + Intelligentes Stromnetz.

WasserVersorgung wird künftig noch schwieriger zu steuern sein, als StromVersorgung. Um Restenergie besser zu managen können Ressourcen von Verbrauchern, z. B. Autos, in SpitzenZeiten ins Netz zurück gespeist werden + in günstigen Phasen wieder entnommen werden. Spitzenlasten sind der Killer der Einsparung. Gelingt hier Entlastung ist viel erreicht. Balance ist Priorität + Smart Meters = kontinuierlicher Strom mit Profiling, um granular zu steuern: z. B. Kühltruhe weiter runter kühlen, wenn viel Strom verfügbar ist, damit in Spitzenlast weniger verbraucht wird, oder wenn viel Energie zur Verfügung steht durch viel Wind.

Fahrzeuge nehmen nicht nur Energie, sondern können sie in Zeitern der Spitzenlast auch zurück geben. Das Internet der Energie vermittelt. EnergieButler suchen intelligent den günstigsten Preis. Wir verwenden noch viel zu wenig Aufmerksamkeit, wie wir Energie nutzen. Auch Smarter Buildings können Energie nicht nur aufnehmen, sondern auch mit software geregelt zurückgeben.

Urte Claudia Zahn, IBM Business Development Executive Energy & Environment
zeigt mit anschaulichen Beispielen intelligentes GebäudeManagement.
Gebäude verbrauchen bisher 42% des Stroms!
Unternehmen profitieren von GreenBuildings + steigern dadurch auch die Produktivität.

8 von 10 MA arbeiten am liebsten in GreenBuildings.
In Rechenzentren verdoppelt sich Energieverbrauch alle 5 Jahre.
Wir brauchen auch bessere Belegung zertifizierter Gebäude, um Kosten zu senken.
Auch das kann IT wunderbar steuern.

Was macht Gebäude smart? Mit weniger MEHR erreichen durch

  • Transparenz
  • Visualisierung
  • Intelligent
  • Interconnected
  • Instrumented
  • Physisch

gelingt durch: neue Daten intelligent miteinander verbinden oder Daten neu intelligent miteinander verknüpfen. ProAktiveWartung spart erheblich Kosten.

Wir erzeugen 50%,Energieverlust durch entfernte Versorgung. –> 50% der Energie geht beim Transport verloren, daher Optimierung im Microgrid (kleines Smart Grid) bzw. im Campus und nur Plus oder Minus aufnehmen oder abgeben
Das muss nicht so bleiben. Smart ist das Ziel. –> z.B. Smart Home http://www.youtube.com/watch?v=FMJ-5W7Cqfk
oder Smart Grid Beispiele:
MeRegio oder Moma
http://www.e-energy.de/de/modellstadt_mannheim.php
Edison Bornholm Windenegie managen über Elektroenergie
http://www.edison-net.dk/News/008_EDISON_showcase_at_CeBIT,-d-,2010.aspx
FAZIT: ROI nicht monetär messen, sondern in Langzeitnutzen! —> ROI ist wichtig für Wirtschaftlichkeit, aber Langzeitnutzen und Nachhaltigkeit sollten ebenfalls betrachtet werden.
Menschen sensibilisieren + bilden + gewinnen durch anschauliche Online-PlanSpiele…
… wie gut, dass wir dafür in Hamburg jede Menge Potenziale haben.

Beim gemütlichen Ausklang diskutierten wir in kompetenter Runde noch lange facettenreich die Chancen + Risiken von Innovationen.

  1. September 18, 2011 um 8:03 pm

    Sehr gute und spannende Ansätze für eine „smartere“ Zukunft! Hamburg hat das Potential neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen! Very inspiring – Renate Spiering!
    Heinrich Hess
    HGH Innovation GmbH

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