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Hamburgs blaues Gold — Leben mit Wasser 3. Umwelthauptstadt-Dialoge

Diese Veranstaltung heute war so übervoll an spannenden Themen, dass ich zeitweise gern die Zeit angehalten hätte, um all die Betrachtungen zu verarbeiten. Die Dialog-Atmosphäre war angenehm offen, frei von Besserwissern, vielseitig aneinander interessiert. Ich hoffe sehr auf umfangreiche Dokumentation der Behörde für Stadtentwicklung + Umwelt, die auch diesmal wieder sehr liebevoll den lehrreichen Rahmen organisiert hatte.

Beim Vortrag von Martin Geiger, WWF über den Water Footprint hatte ich wieder das Empfinden, dass präsentierte dramatische Zahlen nicht wirken auf Verhalten. Unsere Gesellschaft setzt Wissen nicht gern um in Verantwortung. Wie können wir das ändern? Bildung bildet Verstehen von komplexen Wechselwirkungen. Virtuelles Wasser verstehen lernen … dazu ergeben sich dann in Laufe der Dialoge viele Anregungen. WasserStress ist kein angenehmes Wort. die Vorstellung, dass unser pro Kopf Verbrauch von virtuellem Wasser 5.300 Liter pro Tag beträgt, ist bedrückend. Meine Hoffnung ist, dass durch Verständnis gute Innovationen endlich besser umgesetzt werden können. Wir brauchen dazu sicher noch viele Dialog. Wir sind auf einem guten Weg.

Im Podium referierten Manfred Braasch (BUND), Christian Günner (Hamburg Wasser), Claudia Flecken (Hamburg Port Authority) + ein Herr, dessen Name ich leider nicht parat habe. Die Elbvertiefung + Wirkungen + Möglichkeiten + Notwendigkeiten wurden beleuchtet. Es gibt erfreuliche Ansätze, wie HPA + BUND + HAMBURGWASSER gemeinsam Ideen entwickeln. Das „Gedächtnis der Sedimente“ hat mich als Formulierung gefreut. Wenn wir in solchen Vokabeln miteinander reden können, dann wird auch gemeinsames Vorgehen inspiriert.

Dann ging es in 3 spannende Foren, die ich am liebsten alle 3 besucht hätte. Glücklicherweise bracht die Diskussion im Plenum dann gekonnt die Ergebnisse wieder zusammen. VIELEN DANK an alle Akteure. Ich habe viel gelernt heute über Tidenhub-Messungen, Küstenschutz, Überflutungsschutz, Abwasser-Visionen, Vakuum, welches das „schwarze Wasser“ umwandeln kann in „gute Energie“ 😉 Freundlich wurde auch das „goldene Wasser“ der Sauftouristen in der Schanze als Option gesehen Erkenntnisgewinn + Rohstoff zu nutzen. Es bleibt noch viel zu vermitteln. Gemeinsam geht viel.
„We is smart.“  Wir sind auf dem Weg. Ich wünsche mir, dass es uns noch besser gelingt online Wechselwirkungen so darzustellen, damit wir schneller lernen + handeln. Aus der Vielfalt der Betrachtungen entsteht kreative Innovation, die uns voran bringt.

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