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2. Umwelthauptstadt-Dialog „Schlau kaufen statt Kaufrauschen“ GoodGoods

Wege zum nachhaltigen Konsum wurden beleuchtet auf der Messe GoodGoods, die heute eröffnet wurde. Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Dialoge sondierten, wie die jeweiligen Blicke auf nachhaltigen Konsum sind.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte ihren Teil der Veranstaltung ab 16 Uhr sehr sorgsam vorbereitet.
11 von gut eingestimmten Moderatoren geführte Besucherrundgänge wurden anschließend ausgewertet. Ich hatte einen dieser Rundgänge übernommen: GoodFinance habe ich mir ausgesucht, weil ich Vertrauen, sowie VertrauensBildung in diesem Bereich besonders wichtig finde.
So diskutierten wir an den Ständen gemeinsam mit den 4 Anbietern auf der Messe. Oikocredit, Forest Finance, GLS, Triodos waren gute Dialogpartner. Gemeinsam mit der Studentin Franziska, die kluge Fragen an die Anbieter parat hatte, untersuchten wir, was die Herausforderungen in diesem Segment sind. Nicht überraschend kam auch hier die Erkenntnis: Bildung, Aufklärung, Transparenz sind Schlüssel für mehr nachhaltige Investitionsbereitschaft. Wenn die Bürger erkennen, wie Geld nachhlatigen Zielen dient, dann kann auch nachhlatiges Investment stimuliert werden.

Fazit: die Messe bietet einen guter Anfang, um in den Gedankenaustausch zu gehen. Es ist jedoch viel Optimierungspotenzial:
mehr regionales Angebot, mehr Alltagsbedarf integrieren, bessere Überprüfbarkeit der Qualitätskriterien, insgesamt mehr Bildung, was die Werte im Detail bedeuten.

Vieles ist online leichter zu kommunizieren, als im Laden. Daher ist gerade SocialMedia sicher ein gutes Instrument, um Verbraucher aufzuklären.
Insgesamt ist ein Blick lohnend, wie das Konsumverhalten der Hersteller auch das Verhalten der Konsumenten positiv stimulieren kann.Wie lassen sich Nachhaltigkeitsthemen künfitg erlebbar spannend so gestalten, dass das Thema als relevant empfunden wird?

Wie messen wir Lebensqualität? Hier ist allein im Denken ein immenser Schritt zu mehr nachhaltigen Verhaltensweisen mit grosser Wirkung zu initiieren. Konsens über Werte ist schneller zu erreichen, als die Umsetzung. Hier braucht es sicher noch ganz viele dieser erfrischenden Umwelt-Dialoge.

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