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CeBIT Kunst + Künstler + die Rolle der Frauen

Während der Fahrt zur CeBIT hat es mich wieder mal geärgert, dass die Radio-Berichterstattung auf allen Sendern anderweitig fokussierte. (… wenn denn beim Abklopfen der Ursachen + Wirkungen der multiplen Guttenberg-Dilammata wenigstens mal ein wenig mehr nach Problem-Wurzeln geforscht würde, statt immer nur mit der Lupe die Symptome zu sezieren …) Schade. Denn mit etwas mehr Aufklärung, was die CeBIT wirklich ist + sein kann, wären vielleicht auch mehr interessante diskussionesfreudige horizonterweiternde Besucher dort? Faszinierend + erschreckend: Frauen haben, soweit sie überhaupt zu entdecken sind, vorwiegend dekorative dienende Aufgaben. Sobald es um eine Fachfrage geht, geben sie bereitwilligst sofort weiter an einen Mann, egal, ob dieser besser bescheid weiss, oder nicht. Auch schade.

Es gibt so viel zu entdecken auf der CeBIT. Zum Beispiel kunstvolle außergewöhliche Projektionen, Illuminationen, Design-Innovationen, Architektur-Experimente, typografische Anregungen, Sound-Effekte. Bei all der Computer-Technik ist auch immer das soziale Schauspiel auf Messen erlebnisreich.

Bei IBM in Halle 2 hat mich die eiförmige Hohlschale mit einer intelligent gesteuerten Projektion auf 3-dimensionalen verschatelten Flächen begeistert. Gesteuert durch ein iPad werden immer wieder spanneden optische Effekte erzielt, die uns unsere Wahrnehumg überprüfen lassen. Ist das, was wir sehen, wirklich das, was wir sehen??? Auch der Stand von DATEV in Halle 2 war eindrucksvoll anders gestaltet, als in früheren Jahren. Moderne Kunsthalle, statt stumpsinniger PC-Plätze.

Noch in Halle 2 erlebte ich dann einen außergewöhnlichen Vortrag von Klaus Knopper, einem wahren OpenSource-Künstler. Seine rhetorisch brilliante Art KNOPPIX zu präsentieren machte Spaß auch wegen der bezaubernden Animationen, die er eingebaut hat.Schade, dass ich nicht dabei sein kann, wenn er heute um 14:45 Uhr  in einem kurzen Vortrag 100 Jahre in die Zukunft blickt.

Jedenfalls war das Gespräch mit ihm späer am Stand c39 in Hallo 9 eines meiner persönlichen CeBIT Highlights, was Charme, die Vielseitigkeit, Intelligenz gepaart mit Herzlichkeit angeht. Wer auf seinen Spuren wandelt, kann damit sicher Bücher füllen. Wieso nur waren bei seinem Vortrag nur 1 % Frauen als Zuhörer? Schwer zu begreifen. Wir haben dann lange philosophiert, wie das geplante Projekt mit Kai von Luck + dem HAW LivingPlace zu (Zeit-) Heimat + Vertrauen in der modernen Welt am sinnvollsten aufgezogen werden kann. Was bedeutet uns der Begriff Heimat in einer digitalen Welt? Wie prägt unser Verhalten unsere heimatliche Kultur?
Jedenfalls habe ich mich an diesem Tag auf der CeBIT wieder mal sehr heimatlich gefühlt. Viele vertraute Menschen, Entwicklungen, Methoden. Auch eine Messe ist nur eine kulturelle Heimat auf Zeit.

Fachsimpeln über TYPO3 mit Joern Bock AOEmedia war anschließend auch sehr erhellend, nicht nur wegen dem besonders hübschen Standdesign.

Ebenso angenehm war eine anschließende Fachsimplelei mit Harry Kaube von Rohde & Schwarz über moderne Sicherheitssystem in komplexen Umgebungen, VertrauensBildung, Vertrauen in funktionierende Technik + mehr.

Wer zur CeBIT fährt sollte sich auf keinen Fall den Stand der Telekom entgehen lassen. Seit Jahren empfide ich die Standkonzepte dort als kulturellen Genuß.
3D ist ein wichtiges Thema dort in diesem Jahr + wird vielfach faszinierend präsentiert.


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