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Ökonomie + Glück

Bei der Veranstaltung im KörberForum heute traf sich wieder mal ein sehr bunt gemischtes Publikum.
„Ökonomie + Glück“

Einladungstext: Die Wirtschaft wächst wieder. Aber die Krise der letzten Jahre lässt an Wachstum als einzigem ökonomischen Erfolgsindikator zweifeln. Ist unser Wohlergehen nicht wesentlich von ganz anderen Faktoren abhängig als vom bloßen Einkommen? Brauchen wir einen Maßstab für gesellschaftlichen Fortschritt, der auch das Lebensglück des Einzelnen berücksichtigt? Darüber diskutierte der Studienpreisträger Martin Binder vom Max-Planck-Institut für Ökonomik mit Hermann Ott, Bundestagsabgeordneter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dem Personalvorstand der LANXESS AG Zhengrong Liu + mit dem Autor Burkhard Spinnen.

Volkswirtschaftler verstehen unter »Wohlfahrt« gesellschaftlichen Fortschritt und individuelles Wohlergehen, um das es umso besser steht, je mehr man verdient. Statistisch hängt Wohlfahrt daher vom Pro-Kopf-Einkommen ab. »Dieses ist in den letzten Jahrhunderten infolge des technologischen Fortschritts stark gestiegen«, erklärte der Wirtschaftswissenschaftler Martin Binder. In seiner Doktorarbeit ging Binder unter anderem der Frage nach, ob ein hohes Einkommen tatsächlich ein geeignetes Maß für ökonomischen und gesellschaftlichen Fortschritt ist. Wohlfahrt verdankt sich Innovationen, die etwa durch Fortschritte in der Medizin die Lebenserwartung deutlich verlängern halfen. Doch zu den Technikfolgen zählen auch Arbeitsplatzverluste durch Rationalisierung und industrielle Verschmutzung. Finanzinnovationen führten kürzlich sogar zur größten Finanzkrise der Menschheit. Volkswirte vermochten das Debakel nicht rechtzeitig vorherzusagen. Denn sie arbeiten meist mit starren mathematischen Modellen, die die ökonomische Realität nur unzulänglich widerspiegeln. Tatsächlich wird das Wirtschaftsgeschehen stark von psycho-sozialen Faktoren bestimmt. Binder entwirft ein neues Modell, in dem das Streben nach individuellem Glück eine wesentliche Rolle spielt.

Stephan Detjen, Deutschlandfunk, moderierte sehr angenehm.
Die Veranstaltung war In Kooperation mit Süddeutscher Zeitung, Deutschlandfunk (Live-Sendung) und DRadio Wissen.
Die Gäste im Podium:
Stephan Detjen, Burkhard Spinnen, Martin Binder, Zhengrong Liu, Hermann E. Ott

Gesucht wurden taugliche Indikatoren für Wohlfahrt. Können wir Glück + subjektives Wohlergehen messen? Unsere Gesellschaft hat sich an Wirtschaftswachstum als Lebensdroge gewöhnt. Wie sind Glück + Zufriedenheit zu unterscheiden? Glück kann nciht dauerhaft sein!

Zufriedenheit weiss was + wieviel „genug“ ist. Bei den individuellen Ebenen des Glücks ging es um Zeitwohlstand + gute Gefühle.

Zum Ende war es klar: Gebraucht wir die Globale Vision! Wenn Ideale scheitern, muss Lernen einsetzen! Geteiltes Glück wird mehr!!!

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