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Artikel getaggt mit ‘ZeitHeimat’

Hamburg 2030•seniorengerecht?•gebraucht oder abgeschoben?

Das KörberForum hatte eingeladen zum NDR ins Radiohaus 12 / Foyer zu:
hamburg-2030gebraucht-oder-abgeschoben.html 

Hier ein paar Fragmente aus der Diskussion. (Die Sendung im Radio:
Sonnabend, 19.11.2011, 19.05 bis 20.00 Uhr »Abendjournal Spezial« auf NDR 90,3.)

… erfolgreich altern? Was ist Alter?

Bei der Deutschen Bahn ist es einfach definiert: ab 60 gelten Konditionen für Senioren 

Dass es wichtig ist keine Angstdebatte zu führen, sondern konstruktiv über sinnvolle Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu sprechen, war Konsens.

Wichtig ist starre Grenzen infrage zu stellen.

Altersteilzeit früher beginnen + flexibler gestalten + Möglichkeiten schaffen, um länger zu arbeiten braucht neues Denken + Handeln + bessere Rahmenbedingungen. Vermittlung von Arbeit, wie sie heute praktiziert wird, ist untauglich für neues Miteinander von Kompetenzen.

LebensQUALITÄT: wichtig ist, dass wir für andere wichtig sind!

Das derzeit am stärksten nachgefragte Arbeitskräftepotenzial ist die Alterungsgruppe, die am stärksten in D kleiner wird.
Zuwanderung wird die Schrumpfung in der MetropolRegion geringer halten, als in anderen Regionen.

Prognosen müssen die Annahmen offenlegen, von denen sie ausgehen.

Arbeitsorganisationsfragen müssen dringend angegangen werden.

Wo ist der Platz der Alten? Wie kann bessere Gestaltung gelingen?

Zu häufig entsteht unsinniger Energieverlust durch Kränkung des Gefühls nicht gebraucht & gewollt zu sein

Altersdiskriminierung ist besser zu bekämpfen, als es derzeit geschieht.

Radikaler Denken: wie kann ich die 3. LebensPhase so umgestalten, dass sie in die anderen Phasen besser integriert wird?

Lineare Biographien wird es weniger geben, daher:
raus aus dem Phasendenken + umkonzipieren

Alter ist keine Krankheit! 
Älter werden darf nicht mit Mangel an Gesundheit gleichgesetzt werden. 

Wünschenswerte Entwicklung: Nachbarschaftskontore (weg von Spezialisierung).

In der Stadt Anlaufstellen schaffen für alle Bürger + Orte,
an denen GenerationenDIALOG mehr + besser stattfinden kann.

Dialog in der Stadt führen: welche Gesellschaft wollen wir eigentlich?

Zunehmende Pendlerkultur in Unternehmen gefährdet solidarisches nachbarschaftliches Miteinander.

Unser Familienbegriff ist dringend neu zu definieren. 

Menschen, die Verantwortung übernehmen, werden in keiner Statistik geführt + zu wenig gewürdigt.
Der Begriff SINGLE  greift vielfach zu kurz + zeigt die LebensWIRKlichkeit nicht stimmig genug.

Ältere müssen mutiger werden im Einfordern & sich selber mehr mögen,
so werden sie auch von jungen Menschen lieber gemocht.
Wichtig ist, dass Ältere weniger bevormunden.

Meine persönliche Meinung dazu:
Lernen aus der Vergangenheit ist oft nicht förderlich für kluge + mutige neue  Zukunftsgestaltung!
MöglichkeitsRäume können wir besser von der gewünschten Zukunft her denken, als aus alten Mustern. Wir brauchen NEUE MUSTER für eine gelungen KULTUR DES MITEINANDER. 

Älteren sollten sich so präsentieren, dass die Jüngeren mehr Lust haben auf generationen-übergreifendes Miteinander.

Höhere Anpassungsgeschwindigkeit & Veränderungsbereitschaft der Senioren ist dafür notwendig!

Lernaufgabe: Übergänge gestalten lernen.

Training anbieten für soziale Sicherheit + ermutigen neue Schritte zu gehen …
… dabei hilft 
Gewöhnung an Bildung von klein auf an.

Wir brauchen Modelle, wie Bürgerprofis gegen Entgelt sinnvoll arbeiten können, ohne dass eine kleine Rente dadurch gekürzt wird. Es gibt noch sehr viel Gender-Ungerechtigkeit in den SozialSystemen, die dringend zu beheben ist.

LivingPlace•WohnLabor•Wirtschaft triff Forschung•Symposium•

(Artikel noch in Arbeit + mit der Einladung Links + Ergänzungen zu schicken)

Wenn ins Umfeld von Kai von Luck eingeladen wird, dann ist immer ein Feuerwerk von Ideen zu erwarten + Inspiration + viel Humor

+ Tempo. So war es auch bei diesem Symposium zur Eröffnung des Living Place.

Sympathisch führte Frau Prof. Zhen Ru Dai durch den 1. Teil des LivingPlace Symposium

In sehr inspirierter Stimmung waren viele Experten zu Gast bei: Wirtschaft trifft Forschung
Im Folgenden ein paar Wortfragmente aus den Vorträgen.

Thomas Sperling, Hamburg Innovation GmbH TechnologieTransfer, zeigte, mit welchen Transferformen Unternehmen + Hochschule zusammenkommen.

Die Hochschule bietet mehr, als nur gute Ideen. Die Anwender bekommen ProduktPrototypen, unternehmerische Anwendungen.
www.haw-hamburg.de/forschung/kooperationstransfer.html
www.hamburg-innovation.de
www.iks-hamburg.de

Hendrik Roreger , http:iNET.cpt.haw-hamburg.de:
Future Internet Design + Future Multi-Service Internet
Internet Routine Atlas = Kartographie des deutschen Teils des Internets, wird später Periskop
(Anomalien im Internet erkennen + BackupRouten bereit stellen)
Skis mehrschichtige Sicherheit mobiler Devise
Moviecast = Videoübertragung von ressourcenbeschränkten Mobilsgeräten
SmartPower = ads SmartGrid im Internet of Things
hylOs + Mindstone = Lernen in sozialen Netzwerken

Stephan Pareigis
Autos = Faust Fahrassistenz + autonome Systeme
Sensorik, Echtzeit, Bildverarbeitung, Navigation, Eingebettete Systeme
Hindernisse erkennen, Wege nachverfolgen, Fahrassistenz + autonome Systeme
Technologie-Entwicklung auf gemeinsamen Plattformen
„Gesund-Testen“ = solange ausprobieren, bis etwas funktioniert

Kai von Luck über Ambient Intelligence + Heimat

es begann mit Denkmaschinen

Google = KI-Maschinen

Robotics (embodies intelligence) ein Hirn braucht einen Körper

Ubiquitous Computing

Kluge Kisten in dummen Räumen? Besser die Räume klug machen!

Jeder, der eine ec-Karte bekommen hat, hat einen Computer ohne Handbuch bekommen.

Die Computer sind verschwunden

Ambient Intelligence

Smart Environments

Usability

Tangible Bits

Fernbedienung ohne Knöpfe heißt: wie der Würfel gelegt wird, hat jeweils andere Bedeutung

Drehbewegung kann man ohne Handbuch verstehen

Computer Supported Collaborative Work

Wie können Computer Leute unterstützen, damit sie miteinander was tun können?

Kai von Luck als SpielePapst von Hamburg >  GamecityLab Hamburg

Human Computer Interaction

bei Games will keiner ein Handbuch lesen. Entweder sie funktionieren, oder nicht.

2D > 3D -Gesten

Ambient Awareness

Interactive Installations

Interagieren mit Kunst

„who is master, who ist slave?“

Living Place Hamburg = Smart Environment

Smart Homes

Formal Theories / Security

Home Office 2.0

Wofür ist eine Wohnung gut?

Arbeit + Wohnen verschwimmt > Grossraum Digital Sozial Media

Enterprise 2.0

Interactive Journalism

Was hat IT mit Hebammen zu tun?

cc2m

Lifelong Kindergarden

Imagine Create Play Share Reflect

Creative Playgrounds

Airbus: Lichteffekt, um sanfter in die nächste Zeitzone zu kommen mit simuliertem Sunnenaufgang

Uwe Jens Neumann: Hamburg@Work: Wir vernetzen den Norden in der digitalen Wirtschaft

Größte Netzwerk in D der digitalen Wirtschaft

mit 2.500 Mitglieder aus über 650 Unternehmen

Was ist die Bedeutung eines IT-Clusters für die Region Hamburg?

Warum zeichnet sich besonders Hamburg mit einem IT-Cluster aus?

Was ist das Angebot + die Rolle von Hamburg@work?

Programm, welches die WertschöpfungsKette mit allen Aspekten einbezieht.

Als Wirtschaftsförderer durch die Lande zu ziehen + vernetzen.

Hamburg@Work GameCityLab hat europaweit eine große Bedeutung.

mediacity:Hamburg

eCommerce:WELTHAUPTSTADTHamburg

gamecity:Hamburg (echtes Wirtschaftsförderungprojekt seit 5 Jahren)

Das soll für SocialMedia ähnlich bedeutsam in die Wege geleitet werden.

students@work für nur 30 € p.a.

Interessante Ausstellung der Technologie in der Pause

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Eröffnungsrede: Präsident der HAW Prof. Michael Stawicki

die Begeisterung über die 1. Bedienung des iPhones umgesetzt in eine Wohnung

Offenheit für Kooperation mit Unternehmen

Weitsicht, sowohl eine älter werdende Bevölkerung mit Technik zu versorgen, die nicht bemerkt wird.

Diese Labor wird nie fertig im Sinne von vollendet sein.

Es wird sich immer weiter entwickeln.

The integration of Labor + LesureTime

Wenn etwas nichts für mich ist, kann das auch heißen, dass es noch nichts für  mich ist.

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Sicht der Professoren + Forscher auf das Projekt

Birgit Wendholt

Wohnung der Zukunft

Labor für Innovation in der Region Hamburg

Umgebung für reale Experimente für Wohnen in der Zukunft, welches Angebote macht an Unternehmen sich einzulassen + Ihre Produkte zu installieren.

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Grusswort: Ralf Gernegross, BWVI Leiter IS

Erfolgsfaktoren = das überzeugende Projekt + gemeinsam kreative Lösungen erarbeiten von Wissenschaft + Wirtschaft.

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Georg Klopfer, XAL, Leiter International Sales Manager prämierte

Lichtkonzepte mit excellentem Desigen

Deike Ladwig, ljusarkitektur, Lighting Designer (facebook)

smart + bright

what is light?

Light ist the visible structure is Information ore non-information,

Emotion rhythm

sense of place

Light ist culture

Light is rhythm = 3rd sense

Switch from distance

LivingPlace is designed to look + feel like a flexible home

Mood axis: positive – negative + calm – active

choosing means moor reducing

reflective or reactive?

deike@ljusarkitektur.se

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LivingPlace in Hamburg • wie wir morgen leben werden

Ich freue mich schon auf die spannende Veranstaltung + die Dialoge über ZeitHeimat im
http://livingplace.informatik.haw-hamburg.de/blog

Bericht dazu folgt in wenigen Tagen

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Schwimmend wohnen — in Hamburg im schönsten Design

“Unser Porsche” wird das eine Hausboot auf dem EilbekKanal liebevoll genannt … da kommen mir schon Fragen: ob es mit den Häusern ist, wie mit den Autos? Egoismen zählen mehr, als GemeinSINN? Meine Vision von Luxus-Erleben: eine Gesellschaft, in der Empathie einen hohen StellenWERT hat … dazu ist ein Haus, welches nach allen Seiten offen ist, sich schwimmend Bedingungen anpassen kann, eine prima Metapher + eine gute Inspiration. Wie beim Radeln, statt mit dem Auto unterwegs zu sein: wir spüren uns gegenseitig besser.

Es gibt ja den Spruch: “Wer nach allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht.” Das ist normalerweise abwertend gemeint. Wie wäre es, wenn wir unsere Wertungen mal neu erfinden? Auch im Sinne von ParadigmenWechsel:
Old School: closes selective controlling — New School: open random supportive …

Es geht um erstklassiges Design + Wohnqualität. Unsere CHANCE liegt aus meiner Sicht im Verbinden von NEUEM WOHNEN + GEMEINSINN. Gutes Feld zum Üben neuer Denkweisen, denn wir haben damit in Hamburg ja bisher nur wenig “Altlasten” + viel EntwicklungsPOTENZIAL.

Die Einladung gestern ins Stadtmodell Hamburg hat mich sehr inspiriert + wieder ein paar erfreuliche Perspektiven für SpielRAUM für INNOVATION in Hamburg neu erleben lassen.

Diese Einladung macht Lust auf den Abend:
Unsere Gruppenmitglieder Werner Krömeke, Marie-Christine Möller und Torsten Lindner laden die XING-Gruppe Blankenese herzlich zur Eröffnung ihrer Ausstellung ein:
 „CANAL VIEW – Hausboote auf einem Alsterkanal“

Eröffnung am 11.10. um 19.30 Uhr im Stadtmodell, Wexstraße 7, 20355 Hamburg

Unter Federführung von Werner Krömeke untersuchten die drei spektakuläre Hamburger Hausboote als Parodie auf „Street View“. Mit einem Spähboot und Kamera auf dem Dach haben sie das Einmalige der bunten Hausbootreihe auf dem Hamburger Eilbekkanal dokumentiert. Die Zeichnungen, Fotografien, Texte und Interviews dieser aufsehenerregenden Aktion sind nun erstmalig in einer Ausstellung zu sehen. Die drei haben sich über unsere XING-Gruppe Blankenese kennengelernt und beweisen mit ihrer Aktion einmal mehr, dass unsere Gruppe nicht nur ein „Flirtkränzchen“ ist.

 Freunde, Verwandte, Kollegen und Bekannte sind herzlich zur Ausstellung und ihrer Eröffnung Stadtmodell Hamburg willkommen!

In den einführenden Reden wurde schnell deutlich, wo Hindernisse lauern + wo Bedarf ist.

  • Unsere Sorgfalt im Umgang mit der Ressource Wasser führt zu zahllosen Bedingungen, die zwangsläufig zu langwierigen Prozessen der Abwägungen führt.
  • Die Ufer in Hamburg sind vielfach 100 Jahre alt. Da sind Renovierungen ebenso notwenig, wie aufwändig, sollten daher sehr gut bedacht + geplant sein.
  • In AbstimmungsPhasen werden die Chancen, der Charme, das Charisma von gelungenen Innovationen oft unterschätzt.
  • Wie in der HafenCity ist zu verstehen, dass Menschen viele Chancen erst beGREIFEN können, wenn sie umgesetzt wurden.
Wir brauchen + bekommen ein HAMBURG der VISIONÄRE mit  M U T  ! ! !
Visionäre bekommen erst die Anerkennung, die sie verdienen, wenn es ihnen gelungen ist hemmende Bedenken zu überwinden.
Vielleicht schaffen wir in Hamburg ja immer mehr “artgerechte Haltung von Visionären, die unsere Gesellschaft positiv voran bringen”? Wasser hat eine spezielle Qualität dieses dafür notwendige “sich fühlen” zu fördern. Wir brauchen gemeinsame Kraft, um die riesigen Chancen, die wir in unserer wunderschönen MetropolRegion haben, gut + zügig umzusetzen.
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UNTER RIESIGEN BÄUMEN, AUF DEM WASSER UND MITTEN IN  DER STADT

Im Rahmen unseres Hausboot-Projektes gingen wir mit großer Neugier auf die modernen Hausboote. Die Offenheit der Bootsarchitektur schien auf die Bewohner abgefärbt zu haben. Mit Begeisterung berichteten alle von ihrem neuen Leben auf dem Wasser. Dabei hatte jede Familie einen ganz unterschiedlichen emotionalen Bezug zu dem Leben ohne festen Untergrund.

    Die leicht wogende Bewegung der Hausboote versetzt nicht nur die Bewohner in wohlige Kindheitserinnerungen. Auch das Betreten des Hausbootes über einen hölzernen Steg macht aus dem Gehen ein fast rituelles Schreiten und lässt bei vielen Urlaubserinnerungen aufkommen. Alle Hausboote sind durch ihre niedrigen Brüstungen und großen Fenster mit dem Wasser und natürlich mit den Enten und Schwänen eng verbunden. Auch die Witterung und  die Jahreszeiten bilden ein Band, welches aus den unterschiedlichen Bewohnern eine herzliche und pragmatische Gemeinschaft geformt hat. Diese Art der Verbundenheit kennt man eher vom Zeltplatz als inmitten einer Großstadt.

    Wenn dies auch keine Wohnform für jedermann sein kann, so ist hier doch eine beispielhafte kultivierte Hamburger Wohnform entstanden, die sich nicht am trivialen Statuswohnen und vordergründigen Materialprotz orientiert.

Werner Krömeke, Bilder zum Projekt „CANAL VIEW“ 

http://www.kleusberg.de/iba-dock/iba-dock-film/

Bürgerbeteiligung + wie leben wir 2030?

Es war wieder ein gut formuliertes Thema im KörberForum.
Wie viel Macht den Bürgern? Die Einladung:

Wie sind die Hamburger Bürger in die Zukunftspläne der Politik eingebunden?
Sind die Weichen für eine lebenswerte Metropole mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung richtig gestellt? In der Auftaktveranstaltung der neuen Reihe »Hamburg 2030« in Kooperation mit NDR 90,3 und dem Hamburg Journal diskutieren Olaf Scholz, Hamburgs Erster Bürgermeister, Roland Roth, Autor des in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buches »Bürgermacht«, und Anita Hüseman, Bürgerplattform ImPuls Mitte. Catarina Felixmüller und Thorsten Pilz, NDR 90,3, moderieren.

Wie wollen wir 2030 leben? 

Hier in aller Unvollkommenheit ein paar Fragmente aus der Diskussion.
Moderatoren: Catarina Felixmüller + Thorsten Pilz.
Im Podium: Olaf Scholz, 1. Bürgermeister
Roland Roth „Bürgermacht“ Buch Prof. Politikwissenschaften
Anita Hüsemann „ImPuls Mitte“ BürgerPlattform, Community-Organizerin

Fazit: Wir brauchen: Bürger, die sich einmischen + eine Politik, die das zulässt.
Es ging im Einzelnen darum, wie es gelingen kann Meinungen + Sichtweisen zusammen zu bringen … Menschen + Gruppen lernen sich kennen, führen Gespräche … wichtig: nicht vorzugsweise “BildungsBürger”, sondern alle relevanten beteiligen!

Anita Hüsemann sucht oft nach der Wut: „Was ärgert Sie? Was hätten Sie gern anders?“ + dann heißt es Leute suchen, die Ideen + Vorschläge haben.

Roland Roth: Sicherheit ist ein Thema für Gemeinschaften: als Vertrauen „Soziales Kapital aufbauen“. Parteien organisieren die „ProfiTrupps“, die „es richten“.
Demokratie ist, wenn wir gemeinsam kooperieren. Wir brauchen Proteste als Korrektiv, z. B. auch in den Energieformen. Selbstwirksamkeit der Bürgerschaft als „Weisheit der Vielen“.
Wir brauchen neue Arten des GEMEINSAMEN! Nachdenkens, umEntscheidungen wieder näher an die Bürger zu bringen.

Olaf Scholz: Alle trauen sich wechselseitig zu wenig zu:
Politiker den Journalisten, Bürger den Politikern, den Professoren …

Anita Hüsemann: neue Formate werden gebraucht … Politiker fragen + Bürger antworten. Neue Beteiligungsformen.

Roland Roth: Bürger fühlen sich sehr oft nicht mitgenommen bei Planfeststellungsverfahren. Wir brauchen mehr neue reifere Beteiligungsformen, bei denen Bürger mit gestalten können. Normalerweise kommen diese Verfahren zu spät.

Anita Hüsemann: Bürger fühlen sich zwar gelegentlich angehört, jedoch nicht genügend beteiligt. Möglichkeiten von Mitbestimmung, ernst genommen werden.

Roland Roth: Zentrale Punkte der erfolgreichen Piraten ist Beteiligung + Transparenz.

Der Wunsch sich politisch einmischen zu können kollidiert mit der Art, wie Pläne gemacht werden. Normalerweise fehlt Bürgern die Möglichkeit die Pläne der Verwaltung nachzuvollziehen. Daher muss die Verwaltung ausgebildet werden verständlich Bürger einzubeziehen.

Anita Hüsemann: Menschen brauchen eine Beziehung, damit sie ihre Sicht mitteilen können. Wirklich zuhören + Bürger fragen nach ihren konkreten Erlebnissen. Wichtig ist bürgerliches Engagement, welches nicht von der Finanzierung durch die Stadt abhängig ist.

Roland Roth: Das Glück des gemeinsamen politischen Handelns braucht Voraussetzungen. Bürger brauchen das Gefühl, dass ihre Beteiligung auch wirksam wird. Wenn Wahl-Versprechen gehalten werden, dann gibt es das Problem, dass die Offenheit für Entwicklung mit Bürgerwillen + Entwicklung kollidieren kann.

Publikum: Befürchtung einer Diktatur der Wenigen.

„Recht auf Stadt“ will keine Spielregeln, sondern ernst genommen werden.

„ImPuls“ hilft auch, dass Bürger sich ausdrücken können, damit die Stimmen besser gehört werden.

Es ist wichtig, dass Veränderungen, die durch Bürgerbeteiligung herbeigeführt werden, nicht als Niederlage gesehen werden, sondern als Erfolg der Bürgerbeteiligung.

Roland Roth: 2030 werden in Kitas Kinder lernen mit zu gestalten + zu entscheiden. VerhandlungsFamilien entwickeln.

Anita Hüsemann: Schön wäre, wenn Politiker Initiativen nicht als Kritik + Kränkung empfinden, sondern als Bereicherung.

Meine Frage dazu:

  • Wieso schaffen wir das nicht in 2011?
  • Wo sind ECHTE VISIONEN für 2030?
Es gibt noch viel zu tun, bis das mit der Weisheit der Vielen bei uns klappt ;-)

IT Blick von ganz oben•zur Nachahmung empfohlen•KlimaWoche

Das schon legendäre Sommerfest von Silpion hoch über der Elbe bei den Elbbrücken mit TraumBlick auf GroßMarkt + HafenCity brachte wieder bei bester Laune rund 800 Promis der IT- + Berater-Szene zusammen zum Fachsimpeln + Hausmesse + Workshops + Feiern bis in die Morgenstunden. Die Perfekt dekorierte Dachterrasse erlaubte Weitblick in die Zukunft der Branche, die an diesem Abend in SilpionGRÜN wunderbar weit leuchtete. Alle waren sich einig: hier gedeihen die Geschäfte. Auch die SCRUM-Experten freuten sich über das rege Interesse an den Methoden der agilen SoftwareEntwicklung. Die Kollegen der Agentur 13.Stock hatten reichlich zu tun all die SocialMediaFragen zu beantworten, gleichzeitig die SocialMediaStreams zu bedienen + zu feiern.

In der HafenCity erlebte ich dann eine ganz andere sehr faszinierende nachhaltige KunstSzene bei der Vernissage von Zur Nachahmung empfohlen. In der Osakaallee trafen sich Künstler, KunstKenner, MedienSchaffende, HafenCityExperten + Avantgarde, um sich der bewegenden Ausstellung zur facettenreichen Themen von Nachhaltigkeit.

Das Hauptmotiv ist: wenn eine Konferenz scheitert … einfach den KonferenzTisch umdrehen, einen AußenbordMotor dransetzen + über das Wasser weiterziehen …

So freue ich mich dann auch über wieder mal guten Gespräche mit Frank Schweikert, Aldebaran.org, der über die atemberaubenden Installationen der 3. KlimaWoche berichtete, die am 23. September beginnt. Ich freue mich schon auf dieses spektakuläre Programm dort, bei dem auch wieder mit KlimaNacht + KlimaKonzert ein breites Spektrum an Attraktionen geboten wird.

Atlantic Council Asia Strategic Foresight + Amerikas Selbstdarstellung in der Welt

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen die Fülle der Attraktionen unserer Metropolregion besondes inspirierte. Vormittags erlebte ich, mit wie viel Liebe zum Detail in einem KinderKlub die Kleinen dort auf die Welt von morgen vorbereitet werden. Struktur + Liebe geben, Wissen  Erfahrung behutsam vermitteln, Sinne stimulieren + Verantwortung ebenso trainieren, wie Selbstbestimmung + dabei immer die Eltern + das Umfeld einbeziehen … wunderbar.

Nachmittags lockte
The GIGA German Institute of Global and Area Studies and the Consulate General of the United States
mit dem faszinierenden
Dr. Banning Garrett is Director of the Asia Program at the Atlantic Council. He also is director of the Atlantic Councils Strategic Foresight Project. He is the founding Executive Director of the Institute for Sino-American International Dialogue (ISAID) at the Graduate School of International Studies, University of Denver.

Unser Thema: China, the USA and Europe: Power Shifts and Global Challenges — Change will not be linar.
Ballance of Power > Soft Power = Friends … Scene of Unity + Long Term Trends. http://www.acus.org

Abends war ich sehr angetan im Amerikazentrum Hamburg von
“Kein Land wie jedes andere. Amerikas Selbstdarstellung in der Welt”

Ob Hollywood oder Pop-Art, ob Public Diplomacy oder der Kampf gegen den Terror: Unser Bild von den USA wird bestimmt von der amerikanischen Außenkommunikation, einer Kommunikation, die das Denken und die Wertvorstellungen in vielen westlichen Ländern seit Ende des Zweiten Weltkriegs nachhaltig beeinflusst.
Die ‚Soft Power’, die die USA auf diese Weise aufgebaut haben, stärkte deren Vormachtstellung auf der Welt und war maßgeblich daran beteiligt, dass das 20. Jahrhundert zum amerikanischen Jahrhundert wurde.

Schon bereits seit der Gründung des amerikanischen Staates stellt die Außenkommunikation ein wichtiges Element seiner Außenpolitik dar, vermittelt sie doch die Werte und Fundamente der amerikanischen Gesellschaft auf der ganzen Welt. Werte und Kultur wurden instrumentalisiert, um die USA als “Reich des Guten” zu präsentieren und die eigene Stellung in der Welt zu festigen.
Mit dem 21. Jahrhundert ist es viel schwerer geworden, ein einheitliches und glaubwürdiges Bild der USA zu vermitteln. Die Gründe dafür sind vielfältig – sie reichen von der Vervielfachung der Informationskanäle über die Professionalisierung von Kommunikation bis hin zum Glaubwürdigkeitsproblem der amerikanischen Außenpolitik. Welche Konsequenzen das für das Image Amerikas, die amerikanische Außenkommunikation und unsere Sicht der Welt hat, soll im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Anna Schwan, Pressesprecherin Staatsoper Hamburg
waren ebenso gekonnt, wie die wunderbare Moderation von Dr. Petra Beckmann-Schulz
Wir wurden mit den Geheimnissen des “Place Branding” vertraut gemacht. Facetten der  Aussenkommunikation gemeinsam zu beleuchten in Tourismus, Exportwirtschaft, Innen- + Aussenpolitik, Investitionen + Immigration, kulturellem Erbe + der Bevölkerung brachte uns schnell zu Erkenntnissen, wie die “Seele eines Landes” sympathisch oder nicht erscheint. Das Credo: “Beacon of Light” muss zum “Beacon of Dialogue” werden, damit sich Menschen in der Kommunikation auf Augenhöhe wohl, statt vereinnahmt fühlen. Das Geheimnis wurde gelüftet, die es glingen kann, dass Addressaten Botschaften auch annehmen Wollen (können). Gut gefallen hat mir auch der Seitenblick auf die Herausforderung, wie es gelingen kann mit dem “Land der Ideen” nicht nur die Idee, sondern auch erfolgreich ein Land zu präsentieren.

Diesen Gedanken würde ich gern, anknüpfend an unsere Diskussion im Giga-Institut weiter ausdehen: wenn es uns gelingt mit einer Art Identität 3.0 unser globals Heimat-Empfinden auszudehen + damit ein globales WIR zu stärken … dann kann viel gutes geschehen, denn WE is SMART ;-)

Sonnenuntergang > Jazz > Malerei > ganz besonderes Flair in den Zeisehallen …

Strahlender Sonnenschein taucht die Elbe in leuchtende Farben. Da kostete es mich schon etwas Überwindung mich vom Elbufer weg auf den Weg in die alt ehrwürdigen Zeisehallen zu begeben. Es hat sich gelohnt, denn die leuchtenden Farben fanden sich hier ganz besonders schön interpretiert wieder.

In der Galerie Chaco malte die bezaubernde Jeannine Platz auf ihre unkonventionelle Art mit Zahnbürste + Spachtel im Schaufenster bei sympathischem Jazz der “Homefield Stompers”.
Ich traf viele vertraute Menschen, z. B. Julian Petrin, den innovativen StadtEntwickler von NextHamburg.

Es ergaben sich wieder mal facettenreich Ideen, wie wir heute ZeitHeimat erleben. Die Bilder illustrierten sehr angenehm, wie unterschiedlich wir Empfindungen ausdrücken können zu einem gemeisamen Eindruck: Schiffe + Hafen faszinieren in Farbe + Form.

Globales Lernen + Lehren der Zukunft: „Avatars in Class – Campus Hamburg in 3D“

Wir haben uns daran gewöhnt beim Telefonieren mit einer imaginierten Repräsentaz eines Gegenübers zu sprechen. Bildtelefone + VideoKonferenzSysteme bringen “Image statt Imagination” in Gespräche, sind jedoch mit allerlei Aufwand technologisch verbunden. Geht es auch einfacher? Jedenfalls geht es auch anders sehr faszinierend:
Lernen und arbeiten im Web 3D | HAW Hamburg und BÜRO X Media Lab sind Gastgeber des Expertenpanels „Avatars in Class – Campus Hamburg in 3D“ bei virtueller Konferenz “Virtual Worlds – Best Practices in Education 2011″

Wir waren eine Runde von 18 Personen in den wunderschön restaurierten Räumen der Hamburg Media School umringt von Monitoren + Projektion. Eingetaucht in die Welt von SecondLife bekamen wir ein Gefühl davon, wie zeitgleich globales Lernen in internationalen Teams mit Technologie von heute schon jetzt gut zu organisieren ist.

Scheinbar ist es auch menschlich einfacher + konfliktfreier in der virtuellen Welt Probleme zu diskutieren, als im “wirklichen” Lebens. Wie wird unsere Wirklichkeit der Zukunft sein?
Es gibt einen speziellen Wert virtueller Welten, an den wir uns erst langsam gewöhnen. Heimat entsteht durch das Hinzufügen privater Attribute in der künstlichen Welt.

Zu entwickeln ist die kulturelle Akzeptanz von Avataren als Repräsentanz von Menschen mit Emotionen, so wie unsere Vorstellung einer Person am Telefon bereits geübt ist.
Wege zur WE-GENERATION: Avatars? Wir dürfen gespannt sein.

52.000 Menschen wohnen in der www.GesundRegion.de + innerlich beheimatet: Prof. Annelie Keil

Ein wunderbares Programm erwartete die ca. 100 Besucher der Veranstaltung zur www.GesundRegion.de in der Fintauschule in Lauenbrück. Nach einem inspirierenden Vortrag von Prof. Annelie Keil wurden in 6 Arbeitsgruppen miteinander bunte Themen engagiert diskutiert.
Hier ein spontaner unsortierter Einblick in die diversen Ergebnisse:

GesundRegion:
52.000 Menschenleben in den Wümme-Wieste-Niederungen von Stemmen bis Fischerhude
“Innerlich beheimatet sein … was bedeutet das für uns? Wo wohnen wir innerlich?”
Prof. Dr. Annelie Keil stellt uns in faszinierend provozierender Sprache Fragen, die uns helfen uns selber zu orten + spüren.

Aus ihrer Sicht geht es vielfach darum, das Wissen der Alten zu hüten + die Jugendlichen fragen,
wie sie sich ihre Zukunft vorstellen … damit wir wissen, was wir im Schatzkasten haben!
Sie macht Lust auf Überwinden der Barrieren.

Ihre Stichwörter:
Heimat — Vergangenheit + Zukunft
Emotional + Spirituel + Sozial + Geistig + Physisch
Hingabe + Himmel + Fliehkraft + Geburt + Gesundheit + Lust + Tag
Angst + Nacht + Tod + Krankheit + Abgrenzung + Erde + Schwerkraft

Was können / wollen wir ändern?
Älterwerden heißt neu werden + fängt mit der Geburt an.

Die Verpflichtung glücklich zu sein ist zum Stress geworden … ?
FIT + GESUND im Alter?
Was wollen wir hinterlassen? Eigentum? Spuren?
Betonung der seelischen Gesundheit heißt Emotionen zulassen.
Japan Erdbeben: was macht Mutter Erde mit uns?
Global denken + lokal handeln geht nur in Zusammenhang mit globalem Gedanken.
Wie kommen wir in einen Austausch miteinander?

Wir brauchen eine emotionale Kultur: wie äußere ich Liebe?
Neid heizt die Konsumgesellschaft an.
Erziehungskultur in Familie + Schule muss den wesentlichen Anteil übernehmen.

Unterdrückung von Gefühlen: die Krankheit der Seele > Frage des Jahrhunderts Männergesundheit … wegen unterdrücktem Ärger.
Lust + Sehnsucht nach Gestaltung des Lebensalltags.

Wir teilen uns auf in den Arbeitgruppen. Mich zieht es zum Thema:

Da bleibe ich! Da zieh ich hin! Da fühlt sich auf der Pudel wohl!
Eine Region stärkt das Wohlbefinden vieler Menschen.
Die Moderation übernimmt sympathisch + gekonnt Regionalmanagerin Ulrike Meyer aus Ottersberg

Unser Schwerpunkt: WOHLBEFINDEN
wir sammeln eifrig:
• Was gibt es schon?
Bürgerfreundlicher Paß, Verkehrsanbindungen,
Rotenburger Karte
komfortable Radfahrentfernungen
Qualität des sich-wohlfühlens
Gemeinsamkeiten – diverse
Rotenburg Kulturpfad zum Wandern
Körper Geist Seele im Dorf
Zusammenleben im Dorf > Lebensqualität
Landschaftsräume
Kulturpfade
Schwerpunkt einzelner Ort
sehr großes ehrenamtliches Engagement
Großes Engagement aus der Dorferneuerung heraus läuft noch lange weiter
Erfahrungsaustausch in Mulsmhorn
Landschaft als Heimat verstehen, große Potenziale hier
Rastplätze teils vorhanden + gut
größere gemeinsame Veranstaltungen vor Ort
gut auch Alleinseinkönnen vor Ort

• Zukunftsideen
„Trampen im Verein“ (wie die Aktion Grüner Punkt in H)
kulturell stärker vernetzen
Netzwerk des Gebens
Vergünstigungen im geistigen Bereich
besseren Austausch von Fähigkeiten
bessere Vernetzung der Orte
jeden Tag etwas künstlerisches „Kleines“ tun
kontinuierliches, abgesprochenes Tun
Kneipp-Verein-Ideen verbreitern
Gemeinsames Ziel!
Austausch von Ideen, Aktionen
Stärkere Umweltbildung in der Region
Werte wieder wahrnehmen + spüren
Schutz von Natur + Landschaft
Entschleunigung
Traum: Interessenvertretung pro GesundRegion
Regionsstammtisch aller Orte

• Problem vorort
schlechte Infrastruktur
Busse + Bahn problematisch
schlechte Erreichbarkeit
ungenügende Vernetzung + Öffentlichkeitsarbeit
IDENTITÄT BILDEN ! von Kultur bis Natur
mangelnde Transparenz von Aktivitäten, Ideen, etc.
Zerschneiden durch Verkehrstrassen
Wegbrechen der örtlichen Infrastruktur
GesundRegion ist wenig bekannt
Homepage noch teils unverständlich
mehr verlinken
Überangebote, alles zu viel, Menschen ziehen sich zurück

• Warum machen wir das heute hier?
Wer kann die GesundRegion heute schon fühlen?
Wir brauchen Erfahrungsaustausch + Google: was ist GesundRegion?
Wir freuen uns auf regelmäßige Großtreffen wie heute hier, denn dann können wir
Wachküssen!  mit allem pro + kontra
Wofür verwenden wir unsere Zeit?
Wirkt Gesundregion als Energie-Akku oder -Sauger?
Wir empfinden Dankbarkeit  für Vorhandenes = tolle Region!
Wenn wir verschiedene Lebensphasen sehen wird deutlich: Menschen wollen im Dorf alt werden

Wohlbefinden Körper Seele Geist in der ländlichen Region in der Gemeinschaft des Dörflichen > Lebensqualität

Ergebnisse aller 6 Gruppen kurz skizziert:
1.
Runder Tisch > Wissenstransfer fördern
(besser mobilen eckigen Tisch zum Streiten mit 5-6 Ecken, mit dem man in die verschiedenen Gemeinden fährt)
Greifbare Identität für die Region
Angebotslücken schließen

Wissen pflanzen
Lebenskompetenz steigern
Kommunikation / Beratung
Wissensaustausch der Generationen
(Erfahrungsschätze weitergeben: z. B. Gemeindeschwester)
Gesundheitserziehung
Treffpunkte
Mobilität
(MGH = Mehrgenerationenhaus)

2.
Kinder + Jugendliche
Mit Liebe genährt = Ältere + Jüngere essen zusammen in der Küche
Schulgärten + Blumenwiese = Augenschmaus + Bienenweide
Projektwerkstatt Gesundregion für Kinder + Jugendliche
(Zoo in der Schule: wer ein Tier auf dem Arm hat schlägt nicht zu)

3.
die Alten: altersgerechtes Wohnen, denkt mal anders über die Älteren
aktive Nachbarschaftshilfe / Heimatabend
Ausbau der Gesundheitsberatung
Mobilität organisieren

4.
Arbeit ist mehr, als Broterwerb > Wertschätzung > Aufgaben > Selbstverwirklichung
Sinn + Engagement
Stärkung des Selbstwertes >>> Netzwerk + Integration
(so wie der Gesundheitsbegriff unter die Medizin geraten ist, so ist die Arbeit unter die Erwerbsarbeit geraten)

Die Gesundregion aus der Abstraktion herausholen FÜHLEN = Erleben ist wichtiger, als Erfahren!

5. Wohlfühlregion

6.
Regionale Produkte fördern
(ländliche Spielplätze als Vorbild)

Es folgten dann einige Filmbeispiele:
Bildungsmentoren
Ünnere Ösch
Themenwanderung: wo sind Gesundheitsstationen? Beratungsinstitutionen, Orte des Wohlbefindens, Was ist Wissen / Kompetenz durch Institutionen + Sachgebiete hindurch?
Was reizt in dieser Landschaft? Was lieben die Leute hier?
Wie funktioniert lebendige Dokumentation?
O-Ton Prof. Keil: “Das Herz wird nicht dement + das ist meine fette Henne!”
ich werde diesen Abend sicher noch lange in der Erinnerung behalten…
Projekt Heimat! Ich freue mich auf die Verknüpfung mit dem Projekt in Hamburg an der HAW LivingPlace: ZeitHeimat.
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Schlussbetrachtung:
Wie schaffen wir es, dass wir uns wirklich geduldig für unseren Nachbarn + dessen Geschichte (n) interessieren?
Prof. Annelie Keil:
“Vernetzung heißt nicht die Auflösung der Einzelidentität, sondern das Gemeinsame beschreiben, um das einzelne identifizieren zu können.”

Soweit einige meiner unvollkommen zusammengewürfelten Erinnerungen an eine sehr bewegende Veranstaltung zur GesundRegion

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