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Artikel getaggt mit ‘Vertrauen in die Zukunft’

Faszinierend inszeniert: Wahn mit Sinn+Fragen lieben im Thalia+KreisLauf

Auf Einladung der Körberstiftung fand eine faszinierende Veranstaltung statt:

http://www.koerber-stiftung.de/kultur/boy-gobert-preis.html

In ihrem Grusswort spiegelte die Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler sehr gekonnt, wann + wie unsere Gesellschaft Wahnsinn hasst oder liebt.

Die künstlerischen Darbietungen waren voller Spannung zwischen Spiel + Humor + herzzerreißend tiefgründig.

Gratulation dem Preisträger Mirco Kreibich! + Danke für eine unvergessliche Matinee!
Das Wort KREIS-LAUF hat eine neue Bedeutung erhalten.
Zitat: “Bin ich gefangen oder geborgen worden?”

http://www.theaterderzeit.de/blog/meldungen/auszeichnung/mirco_kreibich_erh%C3%A4lt_den_boy-gobert-preis/

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2107683/Der-Schalk-der-am-Abgrund-tanzt.html 

Informatik formt die Zukunft. Feier + Inspiration: 40 Jahre

Wunderbare Veranstaltung im gut gefüllten ehrwürdigen Agathe-Lasch-Hörsaal:
Informatik formt die Zukunft

Wir feierten 40 Jahre Informatik in der Universität Hamburg.
http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/aktuell/informatik40.shtml

Nach der humorvoll herzlichen Begrüßung von Prof. Horst Oberquelle
brillierte Prof. Siegfried Stiehl, Vizepräsident der Universität mit originellen Glückwünschen + wunderbaren Formulierungen.

Ich freue mich schon sehr darauf in einigen Tagen die Aufzeichnungen dazu (+ von den anderen spannenden Reden) anzusehen bei http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen

Es ging um mehr als „Homo Internettikus +Transdisziplinarität“

Weitere Referenten:
Prof. Heinrich Graener, Dekan der MIN-Fakultät
Michael Schudy, Vorsitzender HIForum e. V.
Hans-Joachim Habermann, Vertreter der Hamburger Wirtschaft, GI-Regionalgruppe Hamburg

Zitat Luhmann: „Die Auswahl der Themen bestimmt unsere Kultur.“

Lino Helms, Studierender

„Wir sind so glücklich, dass wir gar nicht aufhören mögen zu studieren.“

Nachhaltigkeit in der Informatik & durch die Informatik

Prof. Lorenz Hilty, Empa, St. Gallen

„Hamburg zeigt, dass man ernst nimmt: 

Informatik macht Spaß!“

Es wurde der Nutzen soziotechnischer Systeme für Nachhaltigkeit erläutert

& wie Informatik die Gesellschaft verändert.

„Wir werden neu denken: woher kommt künftig die Energie, um IT zu nutzen + zu produzieren?

1980 brauchten wir 12 Elemente, um einen PC zu bauen, heute 57!

Recycling Methoden sind dringend global zu optimieren!“

Mit Sicherheit innovativ!

Prof. Claudia Eckert, TU München

Informatik formt Zukunft

Visionen der Informatik, Gestern, heute, morgen

Prof. Dr. Friedemann Mattern, ETH Zürich

… Kooperierende smarte Dinge

Allerweltsdinge nutzen das Web

Energy 2.0

Autoreifen meldet Reifendruck

Heizung weiß, wann der Bewohner kommt

Lernen aus Dingen, die sowieso da sind

RealWorldAwareness 

Realweltdaten werden billig

Sensorbasiertes Monitoring von Seniorenwohnungen

Affektive Kommunikation der Zimmerpflanzen

Erweiterte Realität & smarte Brillen

Displays als Kontaktlinse

Outsourcing der Intelligenz

Schärfen der Sinne macht Nutzer sicherer & mächtiger

Teledriving als Service …

Physische Welt & Cyberspace wachsen zusammen

Cyber Physical System

Abhängigkeit von einer korrekten Infrastruktur 

Sicherheit Schutz Vertrauen

Das Internet vernetzte bisher nur Computer, jetzt Dinge der Welt!

Wohin geht die Informatik?

Panel

Informatik formt die Zukunft

Moderation Prof. Norbert Ritter

Prof. Thilo Böhmann

Prof. Hannes Federrath

Prof.  Stephan Olbrich

Prof. Matthias Rarey

Prof. Ingrid Schirmer

Prof. Jianwei Zhang

Human-Centered Complex System

Human-Centered Computing

Complex Systems Engeneering

Prof. Ingrid Schirmer, Informationstechnikgestaltung & Genderperspektive.

Wir benötigen Trans-interdisziplinäre Forschung 

Der Fachbereich Informatik wächst über sich hinaus!

Systeme müssen beherrschbar werden!

Prof. Hannes Federrath: Sicherheit in verteilten Systemen

Präzision ist auch in der Kommunikation erforderlich, um das Bild des Informatikers  neu zu formen & das Bild der Gesellschaft in der Informatik neu formen.

Rechtlich  verantwortungsbewusst handeln.

Thilo Böhmann, IT-Management & Consulting

IT verändert Geschäftsmodelle

Beispiele für IT als Enabler / Ermöglicher

IT muss aufpassen, dass sie nicht zum Disabler wird

Entwicklung von der Anwendung her denken, als Dienstleistung konsequent denken.

Prof Matthias Rarey, Algorithmisches Molekulares Design

Stephan Olbrich, Wissenschaftliche Visualisierung & Parallelverarbeitung

Prof. Bo Zhang, Beijing Ehrenpromotion
Laudatio von Prof. Heiner Graener, Dekan
+ wunderbare Musik vom 12 jährigen Fabian Zhang, dem Sohn von Prof. Jianwei Zhang.

Der Abend im Grand-Elysee brachte viele weitere inspirierende Dialoge.
Ein Tag, an den ich mich noch sehr lange erinnern werde, weil er so ganz besonders bewegend + inspirierend + schön war.

Adobe & social•ExpertenTreff zu Social Intelligence im Royal Meridian

SocialMediaAnalyse ist ein spannendes Thema.Viele Experten waren der Einladung von Adobe in das moderne Hotel an der Alster gefolgt zu social-optimisation 

Facebook: “Wenn ich heute suche, dann weiß ich, was ich finden will. In Zukunft finden mich Antworten + Tipps von Freunden.”

Es wurde beleuchtet, wie sich Präsenz in SocialMedia auf Umsatz + Marke auswirkt + wie das gemessen werden kann.
Mehr dazu unter #AdobeSocial + @OmnitureEMEA

 

 

 

Stadt der (T)Räume • Perspektiven für urbanes Grün

(Artikel in Arbeit – Links + Ergänzungen willkommen per mail an positivsiten@me.com)
Stadt der T(R)äume — Perspektiven für urbanes Grün
Unter diesem Motto fanden wieder wunderbare Umwelthauptstadt-Dialoge statt.
Senatorin Jutta Blankau, BSU:
“Wie sollen & wollen wir Grün & Naturerleben für die Zukunft organisieren?
Wie können unsere Bäume mit uns alt werden?
Urbane städtebauliche Dichte mit qualitätsvoller FreiRaumPlanung vereinen.”

Hans Gabanyi, Leiter Amt Natur – & Ressourcenschutz.
“4 Mio Bewohner Metropolregion .
Verdichtung ja, aber …
Verhältnis von Dichte & FreiRaum.
Wer entscheidet, was qualitätsvolle Umsetzung genau ist?
Freiraumqualität bei Verdichtung, Verbesserung der Nutzungsqualität.
Wie wird mit Regenwasser umgegangen?
Attraktive Grünverbindung auf stillgelegten Schienenbereichen schaffen.
Landschaftsachsen, Restflächen, Klima für sozialverträgliche Nutzung.
Vision: Straßen werden die Parks der Zukunft.
Wie sieht die Realität derzeit aus?
Grenzenlose Ideen hatten die Hamburger immer schon.
Deckel A7 > Konflikte Kleingartenvereine. Dialog mit Stakeholdern erforderlich.”

Dr. Carlo Becker,  bgmr Berlin
“Jugend in der Stadt & Renaturierung
Prof. Landschaftsarchitektur im städtischen Kontext.
Aspekte von FreiRaum sind vielfältigst.
Städte mit Wachstum Interessenlagen Industrie / Gewerbe.
Strategien des neuen Denkens: MulticodierungHybridParkplätze, Deckel, Sonntagsstraßen, Kunst im öffentlichen Raum
Multicodieren = Nebeneinander = Zukunftsaufgabe: neue  VerständigungsKultur!
KommunikationsKultur entwickeln!
Mitwirkung BSU-Film
Begegnungsstätte-Lebensraum
Gemeinschaftliches Gärtnern
Platz nehmen & pflegen!”

Daniel Luchterhand, büro luchterhandt, Stadt- & Raumplanung

“Mitwirkung als Qualifizierungsstrategie: Selbstgemacht ist am Schönsten: Poesie & bleibenden Wert schaffen & Identität stiften.
Die Qualität des Ortes steigern & Verantwortung tragen.
MitMachMeile in Norderstedt
Platz für etwas Besonderes machen.
Begehrlichkeiten kennenlernen,
homogenere Form entwickeln.
Ulzometer = Gefühle abfragen = Beteiligung = Vertrauen herstellen
SocialMedia als virtuelle Adresse, um sich zu verabreden.
Website anlegen für LohsePark selber organisieren! = produktive Mitgestaltung.”

Forum 1. Marcus Birzer: Mit Wirken – Selber Machen!

Forum 2. Dr. Delhia Schindler

Zukunft Dichte – Vision FreiRaum!
Grüne Leitbilder: Wie sollen die Freiräume aussehen?
Wieso, weshalb, warum?

Forum 3. Qualitätsvolle Freiräume – Was ist das?

Ich war im Forum 2.+ freute mich über die gute Moderation der Sprecherin vom Zukunftsrat ebenso, wie über die provokante Einführung von Prof. Friedrich von Borries (Design Hochschule für bildende Künste Hamburg)

Fragmente aus der Diskussion:
Grüne Leitbilder + Leitbildentwicklung

Anbinden + Akzentuierungen + Aktivieren

Neue Wahrnehmung des Raumes organisieren

Strassenrückbauprogramm

KlimaSpeichen

MobilitätsSpeichen

FreiRaumSpeichen +  soziale Projekte mit Grünraun

Entsiedlungen

Tag der Verkehrsfreiheit = Räume neu erkennbar machen

Grüne Urbanisierung

www.friedrichvonborries. de

Wie sollen die Freiräume in HH in 2030 aussehen?

Fußläufig erreichbare Rasenfläche pur ohne Bänke, Spielplatz

Mehr Obst & Gemüsegarten in der Stadt

Verkehrslärmfreie Rad- & Gehwege

Zugängliche Wasserfläche

Halbwilde Räume mit eigenen Gestaltungsräumen mit wenig Regeln

Erkehrsberuhigte Zonen,

Räume wieder zur Ruhe bringen,

Orte der Ruhe

Spiritualität, Identität erleben

Erlebniswert

Freien Zugang zu Innenräumen

Vielfalt an Räumen

Gestaltete Strassen

Gefahrloses erreichen

gemeinsame Nutzung , Nachhaltigkeit

Sozial, ökonomisch, ökologisch, kulturell

Naturnaher

Blumenzwiebeln

Was muss die Stadt dafür tun?

Zuhören

Zurückfahren eingezäunter, bewachter Räume

Mehrfachnutzung von Räumen

Rechtliche Instrumente

VerkehrsKonzepte entwickel

Ungestaltete Grünräume

Mehr Grün

Umwidmung Geschäftsimmobilieb

Neue Diskussionskultur

Was muss die Stadt liefern?

Was ist die Aufgabe der Bürger?

Bürgerbeteiligung wird nicht ausreichend wahrgenommen.

SprinkenhofFläche urban Gardening

Initial gibt es viel:

Gartendeck gibt es viel & das sollte übertragen werden

Stadt als Motivator

Stadt: Strahlen & Speichen

Angst vor der Defizitanalyse

Angst groß zu denken

Hamburger Grüntöne

Thomas Krebs Saga GWG

Delos Schindler Ergebnisse

Heitere angenehme Orte Plätze der Kinheit erinnern

Was ist der Bürger bereit zu tun?

Sehnsucht nach Naturerleben in der Stadt

Bürgerinitiative besser schützen:

Partizipation würdigen

Frau Fahr

Qualitätsvolle Freiräume

Zu viel Gestaltung in der HAFENCITY

Freiraumgestaltung macht viel kaputt, Naturschtz mehr stärken

Multifunktionalität mehr schützen

Mehr Wildnis, Mut weniger zu gestalten

Ressourcenumschichtungen

Krebst privater Wohnungsbau

Integrationsleistung ist nur innerstädtisch zu leisten

Statt Schulräumen CommunityRäume schaffen & multifunktional gestalten

Frau Lorenz

Blankau: Freiräume sind nicht nur Grünflächen

Verdichtete Wohnflächen werden am meisten nachgefragt

Grünflächen Hafen City problematisch wegen Überflutungsgefaht.

Wie gelingt eine Qualitätsoffensive?

Biotopverbund entwickeln.

Beteiligung ist notwendig, damit das Angebotene angenommen wird.

Wirzer

Die Verwaltung nerven

Wertschätzung & Beteiligung

Menschen, die gestalten, pflegen auch.

Schülern beibringen, wie man fragen muss, damit man Antworten bekommt, mit denen sich etwas anfangen läßt.

Frühzeitig Vertrauen schaffen!

Sich einigen, sich gegenseitig Gewinn zu gönnen!

Vertrauensebenen: es muss klar sein

Mehr Mitmachprojekte: Beispiel Baumaktion.

Öffentlichkeit herstellen.

Beteiligung kommt nie ohne Moderation aus.

MetropolRegion + GesundRegion

In Scheeßel, am idyllischen Heidesee haben wir gestern mit Experten aus Trendforschung, Druckindustrie, Gesundheitswesen, Technik, Musik, Forschung in einem ZukunftsDialog Projekte geplant.

Die GesundRegion + die MetropolRegion arrangiert fruchtbares Miteinander, damit wir gute Wege finden,
um lebenswertes zukunftstaugliches Miteinander neu zu arrangieren.

Wie werden wir 2021 in der MetropolRegion + in der GesundRegion leben?
Wie wird sich GesundLeben verändern?
Welche Innovationen werden unser Leben in 2012 + 2013 verändern? Wie?
Was bringt uns die mobile MedienWENDE?
Welche APP macht Leben lebensWERTer? Wie? Wieso? Wozu?
Wie verändern sich die BeDEUTUNGEN:
Stadt — Land • Alt — Jung • Innovation — Tradition

LearnAbility•SocialMediaCompetence•Schwimmen•ZeitErsparnis

Das Körber-Forum hatte wieder zu einem sehr interessanten Thema eingeladen:
http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/der-digitale-graben.html 

Schnell war im Raum zu fühlen, wie der Graben tatsächlich trennt:
diejenigen, die über Soziale Netze sprechen, ohne sie von innen zu kennen, sind wie diejenigen, die viel über die Gefahren vom Schwimmen zu sagen wissen, ohne zu wissen, wie man schwimmt. Klar gibt es Gewässer mit gefährlichen Haien. Jedoch ist eine  gute Kenntnis der Lage hilfreich, um die Freuden des Schwimmens zu lernen + mit Freunden zu teilen. Gemeinsam schwimmen + fühlen, wie Wasser trägt + inspiriert … das ist nur zu erreichen, indem wir es wagen, uns nicht nur nass zu machen, sondern auch einzutauchen in die spannenden Welt innovativer Technologie heute.

So freute mich dann auch der Tweet einer Aktiven der DigitalMediaWomen:
https://twitter.com/#!/look_now
look_now Nicole B.W.

“der digital Graben ist kein Altersgraben, sondern ein Nutzerkompetenzgraben” sehr schön gesagt @inSPIeRING beim #körberforum

;-) Danke @ Nicole

Wir hörten (viel zu wenig) die aufklärenden Stimmen aus dem Publikum:
“Wer hat sich schon mal die Mühe gemacht die AGB´s von Facebook zu lesen?”
Wir waren sehr sehr sehr wenige.
Ja … die neue Welt der Medien macht Arbeit. So ist das in der Welt:
erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Das betrifft auch die Infrastruktur.
“Wir haben immer noch viel zu viele Regionen mit unerträglich schlechten Zugängen zum Internet.”
Hier ist Politik gefordert schneller + besser zu werden,
damit ChancenGerechtigkeit + OnlineLernen Zeit + Geld sparen hilft.

LearnAbility fällt nicht von den Bäumen … diese lebensnotwendige Fähigkeit, die Zukunft fordert + bedeutet gute Vernetzung, Austausch, Gemeinsamkeit, Gegenseitige Inspiration, Schutz + viel Vertrauen in die Zukunft.
Eine gewisse VorSICHT bei Neuem ist sicher gut + auch NachSICHT, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt rund läuft.
Wenn jedoch niemand mehr ins Wasser geht, weil es auf der Welt auch hungrige Fische gibt, dann ist das schade für die Menschen + die Fische …

Fazit: ich wünsche mir noch viel öfter eingeladen zu werden, um über die bunte nützliche weite Welt von SocialMedia + VertrauenBildung zu sprechen + Chancen + Risiken aufzuzeigen. Wieso schauen so wenige die Chancen an, die unsere Zukunft bietet?
Wieso werden nicht noch viel mehr Schulungen + Vorträge zu diesem Thema angefragt, welches so wichtig unser Leben immer mehr bestimmt?
Die Antwort ist einfach: zu viele Menschen glauben, dass SocialMedia nur ZeitFresser ist. Sie können oder wollen nicht sehen, dass es auch sehr viel Zeit sparen hilft, wenn es auf die richtige WEISE genutzt wird.

Mir geht dazu oft der Vergleich durch den Sinn: es ist wie ein Haus. Klar dauert der Bau eine Weile + ja … die Pflege braucht auch Zeit. Jedoch wollte ich nie auf den WohnWERT der unterschiedlichen Räume verzichten. Ich sollte allerdings wissen, was besonders gut im Bad gelingt, wofür die Küche besser ist + was kann ich im Wohnzimmer besser erledigen, als im Schlafraum.

SocialMedia bietet kluge Fenster in die Welt. Nutzen wir sie kompetent!
Ich freue mich auf Ihre + Eure Einladung hier + dort mehr LICHT INS DUNKEL zu bringen.

Hamburg bis Amerika — Paradies heute?

Wir hatten gute klare Luft heute am westlichen Stadtrand von Hamburg. Kurz vor Sonnenuntergang radelte ich, wie so oft, von der Stadtgrenze die Elbe entlang. Wie friedlich die Stimmung ist, wenn der dramatische Farbwechsel vom Himmel sich so wunderbar harmonisch im Wasser spiegelt. Das spiegelt sich auch immer gleich in den Augen von mehr lächelnden Menschen + zahlreicheren guten Begegnungen. In Blankenese am Strandweg traf ich wieder den immer freundlichen Herrn, der mich vor Wochen dazu inspirierte, mir Gedanken darüber zu machen: Was ist das Paradies? Ist ein ein Zustand, den wir in uns herstellen, oder ist es eine Umgebung, die uns auf eine bestimmte glückliche Weise SEIN läßt?

Heute hatten wir einen kleinen Gedankenaustausch dazu beim Sonnenuntergangs-FarbSpiel mit atemberaubend schönem aufgehendem Mond über dem Elbhang. Bei meinem weiteren Radeln durch die ruhigen Auen entlang der Elbe freute ich mich schon sehr auf den HafenCity-Stammtisch, zu dem ich eingeladen worden war ins Maredo im originellen Sandtorpark. Der Weg entlang der neuen Uferpromenaden vom Traditionsschiff-Hafen macht immer wieder gute Laune. So viele schöne Archtiektur-Spielereien + Mischungen von ALT + NEU …

  • Als ich mein Fahrrad, noch sehr konventionell mit Frauenstärke, statt mit Akku bewegt, vor  eMobility abstellte, um im CoffeePlaza ins Maredo zu gehen, faszinierte mich der Blick ins AmerikaZentrum. Ein sympathisches Auditorium lauschte gebannt einem charismatischen Referenten. Ich hatte Glück + bekam noch einen Platz ganz hinten + war begeistert über die Art, wie der Dr. Christoph von Marschall uns die Wahl-WechselSpiele in Amerika erläuterte. Die Gäste hatten kluge Fragen, die vom Moderator souverän portioniert wurden. Mein DenkRahmen war angenehm inspiriert worden durch
    http://www.amerikazentrum.de/veranstaltungen-mainmenu-65/details/127-ein-mann-zwei-praesidentschaften
  • Auf dem HeimRadWeg hatte ich im wunderschönen MondSzenario am ruhigen Wasser der HafenCity noch gute Gelegenheit die vielfachen Facetten + Vorstellungen von Paradies, die mir heute begegnet sind, zu reflektieren.
  • Paradies ist immer, was wir durch unsere Erwartung + unsere WertVorstellung dazu machen … oder?
  • Wie können wir das Paradies in uns nähren?
  • Wie schützen wir das Paradies auf Erden?
  • Resonanz … Wahrnehmung von Harmonie … Kunst + Kultur + Natur + Gesundheit …

2021 MedienInnovation im MedienTalk der #mhmk_Talk

Hamburger Medientalk in der Macromedia Hochschule für Medien + Kommunikation

Gut gefüllt war der Saal in der Gertrudenstraße 3 + die Themenliste spannend.

Die MHMK Medienhochschule feiert den Start des Wintersemesters und den Umzug auf den neuen Campus (Veranstaltungsort: MHMK Campus, Gertrudenstr. 3, 20095 Hamburg). 

Dazu hat die MHMK eingeladen zum 1. Hamburger Medientalk, der sich mit Medien und dem Medienstandort Hamburg beschäftigt.
Ausgewählte Medienvertreter gaben passend zum Thema “Medienstadt Hamburg 2021″ Einblick in ihren Ausblick in die Zukunft.

Im Gespräch waren:
• der schon legendäre Frank Otto mit seinem Blick aus die neue die Welt von Radio + TV
• Prof. Martin Jastorff, Communication Consulting
• Markus Kuell, Marcomedia Campusleiter
• Carsten Brosda,Leiter des Amtes für Medien in der Senatskanzlei
Tarek Müller, NetImpact
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

Fragmente aus der spannenden Diskussion um den Medienstandort 2021 + Erinnerungen (weitere Stimmen dazu #mhmk_Talk Twitter) :

Tarek Müller hat vor 10 Jahren unter der Schulbank programmieren gelernt. Das Internet war statisch, kaum Interaktion. Es war ein Medium, das nur genutzt wurde, wenn man Bedarf hatte, nicht wie heute ein Medium, in dem man sich aufhält.

Carsten Brosda: vor 10 Jahren in der Pressestelle der SPD, es war schwierig überhaupt Rechner in die Büros zu bekommen. Hardware war kaum zu bekommen. 

Frank Otto:  der Musikstandort Hamburg war quasi tot. Unternehmen sind gegangen, die Leute sind geblieben.

In Hamburg normalerweise im Durchschnitt 4 Mitarbeiter pro Medienunternehmen.

Google 1998 2 MA, heute 25.000  400 MA in HH

Groupon 2008 keine, heute 4.000 MA

500 offene Stellen im Bereich Games.

Märkte wälzen sich innerhalb kürzester Zeit um.

Politik muss Schritt halten, oder wenigstens nicht im Weg stehen + ein Klima schaffen, damit die richtig guten Ideen Platz finden.

GreenCapital TV wird noch viel zu wenig genutzt. Schade, weil bewegtes Bild in sehr viel kürzerer Zeit viel mehr transportieren kann, als Text.

Brosda:es ist wichtig die Stärken, die Hamburg hat, stärker in die Köpfe zu  bringen.

2021:
Wir werden europäischer denken.

Hängen Verlage in den tradierten Geschäftsmodellen zu sehr fest?

User generated Content verkauft sich wie Sahne :-)

Medienmanagement oder Journalismus … wer ist worin ausgebildet?

Geschäftsmodelle + was darüber hinaus geht MITEINANDER entwickeln.

Wir müssen uns mit den Medien entwickeln. Wie funktioniert Interaktion?

Es funktioniert nicht Leuchttürme in die Welt zu stellen, ohne den Unterbau zu organisieren. Hamburg@Work hilft neue Felder zu identifizieren. Als MedienstadtStaat in den Debatten über MedienRegulierung eine starke Stimme im Land bieten. 

Müller: Politik hat auch die Aufgabe Schule zu überdenken.
In der Schule muss gelehrt werden, wie Information einzuschätzen ist.
Praxisnähere Ausbildung ist notwendig.

Hier ein umfangreicher Nachbericht dazu:
http://www.der-medienlotse.de/2011/10/zukunft-der-medien/ 

Unendlich viel Wert — RessourcenWirtschaft

Dieser 6. UmwelthauptstadtDialog hatte es in sich! Unendlich viel Wert passt auch metaphorisch. Es wurde in den Dialogen schnell klar: es geht nicht um Abfall, es geht um NEUES DENKEN!. Voran kommen in eine heilere Welt, in der neue Konzepte des intelligenteren Miteinander LebensWert für alle verbessern.

Dokumentationen dazu auch unter www.NEXTHAMBURG.de
Fotos bei Flickr unter Stichwort NEXTHAMBURG .

Ein paar Eindrücke + Fragmente aus den Reden:

Das übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist hoch gesteckt:

• Hamburg für das nächste Jahrzehnt zukunftsfähig machen + Hamburgs Rolle in einem ressourcenschonenden Europa voran bringen

• Sensibilisierung + Mobilisierung von Bürgerinnen + Bürgern für einen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen

Welche Möglichkeiten sind bereits vorhanden zu Getrenntsammlung + Verwertung von Bioabfällen, sowie Elektro- + Elektronikschrott? 

Wo gibt es Optimierungspotenzial?

Diese Fragen wurden von Experten in den 4 Foren im Detail beleuchtet.  

Im Plenum moderierte Dr. Anke Butscher die Ergebnissammlung + die Podiumsdiskussion.

Ob es gelingt Ausreden zu reduzieren durch Klarheit?

Staatsrat Holger Lange forderte bessere Nutzung der Ressourcen.

Stellt sich die Frage: Wie kommen wir zu einer ECHTEN Kreislaufwirtschaft?

In seinem gewohnt humorvoll provokanten Vortragsstil fragt Prof. Michael Braungart, EPEA: Wie konnte eine Stadt mit den schlechtesten Bedingungen Umwelthauptstadt werden? Verseucht das sogar Begriff? Mit einem Augenzwinkern erfuhren wir dann, wie wir das beste aus der Situation machen können: wir brauchen einen POSITIVEN FUSSABDRUCK! Statt vermeiden von Giften können wir essbare Materialien verarbeiten, das ist eine Grundidee von Cradle to Cradle.

Müll brennt nicht, wenn wir Papier + Kunststoff herausnehmen.

Erde wird großer Müllhaufen, wenn wir von der Wiege bis zu Bahre denken. Daher die Empfehlung: von der Wiege bis zur Wiege handeln.

20 Mio. Plastik kommen jährlich in die Ozeane.

Plastikkonzentration höher, als Plankton-Konzentration.

Wir verlieren 4000 − 6000 mal mehr Humus, als wieder aufgebaut wird.

Ökologismus ist unser Problem.

Biomasse zurück gewinnen ist die Aufgabe, wir tun es jedoch nicht.

Im Restmüll vom Hausmüll sind 20 % Windeln.

Ältere brauchen größere Windeln. Demographischer Müll-Alarm?

Gasdichte Häuser sind Asthma-Förderer.

Haben wir in Passiv-Häuserin künftig die Luft draußen ist besser als drinnen?

Das Falsch perfekt machen = perfekt falsch!

Schützen ist nicht weniger kaputt machen. Schützen ist SCHÜTZEN!

Wo kommt der Dreck her?

Die Natur hat das Schaf nicht für Teppichboden gemacht!

Wir haben Allergie-Förderer in den Materialien.

Die Böden strahlen immer mehr, weil sie Radioaktivität aufnehmen.

Menschen machen Müll. Daher sind Menschen das Problem.

Wir sind nicht zu viele, wir sind zu dumm!

Abfall Vermeidung ist immer noch Abfall erzeugen.

Lernen nicht in Abfall zu denken, sondern in eine Welt, in der alles Nahrung ist, das ist die Aufgabe.

Es geht nicht um Effizienz, es geht um Effektivität.

Wir brauchen einen Plan, wo wir hinwollen.

Der Kunde als Change-Agent: hilft Unternehmen zu ändern.

Wir alle haben zu lernen, wie wir einen nützlichen Fußabdruck in der Natur erzeugen.

Das richtige tun = Nahrung statt Abfall erzeugen.

Keine Passivhäuser,  sondern alles neu erfinden.

Wir brauchen einen biologischen Kreislauf ohne Feinstaub = Produkte, die wir auch essen könnten. Das Gebot der Stunde lautet: WeltuntergangsDiskussion wandeln + umsetzen in schöne Produkte.

Wir können nicht länger Risiko vergesellschaften + Gewinne privatisieren.

Innovativ = Fußbodenverpackungsversicherung statt Teppichboden erzeugen.

Je mehr wir kaufen, um so schneller kommen Unternehmen in der Forschung voran… so funktioniert Innovation.

Häuser, wie Bäume planen.

Durchschauen-Versicherung statt Fenster verkaufen.

Materialien zu Wert machen = besser als Geldanlage = Kreislauf.

Verbrechen geht zurück, wenn wir die Menschen unterstützen gut zu sein.

Intelligente Verschwendung lernen.

Kohlenstoff-positive Menschen.

_

Prof. Kerstin Kuchta

Recycling für Edelmetalle + seltene Erden = Schätze nutzen!

Dirk Jepsen, Ököpol

In der Politikberatung: weltweit vernetzte Stoffkreisläufe sehen + was kann Hamburg dazu beitragen? Früher anfangen!

Wer übernimmt Verantwortung? Wer kann handeln?

Brauchen wir plakative Bilder, oder kann es ein arbeitsteiliger Prozess sein??? Verantwortung diskutieren zwischen Staat + Gesellschaft.

Wir brauchen klare Spielregeln.

Thomas Turk, IGLux, Witzenhausen Ingenieur-Gemeinschaft

Nur 50 % Abfall werden erfasst.

Braungart: Wir Brauchen eine Kultur der FREUDE:
wir würden uns freuen, wenn Ihr weniger … positive Ziele sind attraktiver für Studenten. 
Ziele definieren!

UmweltChipKarte, als Belohnung, um Dinge schneller voran zu bringen.

Phosphor-Rückgewinnung + InnenRaumLuftQualität sind die vorrangigen Herausforderungen.

Lesenswert: http://tcmg.eu/data/archive/Bericht.jpg

Zu all dem passt sehr gut, was hier diskutiert wird: www.haute-innovation.com

eMobility•Klaus C. Ploenzke•Nachhaltigkeit im Netzwerk

Im NachhaltigkeitsPavillon Osaka9 in der HafenCity beleuchteten IT+eMobility-Experten Ausblicke in die Zukunft. Klaus Christian Plönzke hatte wieder mit Oliver Finnern in sein Netzwerk eingeladen, um gemeinsam nach vorn zu schauen: was bringt uns eMobility?

Mit einem rasanten Vortrag sauste Rüdiger Kutz, eMobility-Nord durch die Themen: Grundlagen von Bewegungsgesetzen + Neuheiten der IAA + eBike + Pedelec + leichte eMobility + GreenMobiles. Am Beispiel Lüneburg zeigte er uns anschaulich auf, wie mit Lüneburg in Bewegung ein innovatives Konzept einen Standort vielfach bereichert: sich gedanklich bewegen — leicht • elektrisch • intelligent.

Das Thema paßt perfekt zu dem wertvollen historischen Stadtbild von Lüneburg + der dort angesiedelten Uni mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit: im CSM sind die Professur für Nachhaltigkeitsmanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schaltegger sowie die Juniorprofessur für Social Entrepreneurship unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Beckmann angesiedelt.

Szenarien neuer Leichtigkeit:

  • Gereifter Fortschritt
  • Globale Dynamik
  • Rasender Stillstand

Wir erfuhren viel über das Zusammenspiel von Materialeinsatz + Energieeinsatz + Kraft, die aus der Stille kommt. Gedanklich sausten wir dann noch über die VeloCity Sevilla, MobilitätsVerhalten, eSMART, car2go, Emissionszertifikate, Werbekonzepte für Ladestationen, Verkehrs- + ParkraumErsparnis. Am Ende wünschten wir uns für Hamburg alle die Grüne Welle von Kopenhagen für Radfahrer, denn wir waren wieder mal auf der Spur der lukrativen GesundheitsRendite für Unternehmen mit klugem GesundheitsManagement auch durch eMobility.

Wir hatten gemeinsam viel Spaß am Ausprobieren der schicken flotten Flitzer an der wunderschönen Uferpromenade mit Blick auf das bezaubernde Maritime Museum in der Dämmerung. Knut Schröder von fun-e-bikes hatte ein paar Attraktionen zum Ausprobieren bereit gestellt, die bei uns allen sofort Begehrlichkeiten weckten.

Kein Wunder also, dass wir beim anschließenden Networking im innovativen LaBarraca gar nicht so schnell sprechen konnten, wie uns die Ideen zuflogen, wie all diese Potenziale unsere Lebensqualität optimieren, wenn wir sie geschickt nutzen.
Herzlichen Dank an die Veranstalter!

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