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Informatik formt die Zukunft. Feier + Inspiration: 40 Jahre

Wunderbare Veranstaltung im gut gefüllten ehrwürdigen Agathe-Lasch-Hörsaal:
Informatik formt die Zukunft

Wir feierten 40 Jahre Informatik in der Universität Hamburg.
http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/aktuell/informatik40.shtml

Nach der humorvoll herzlichen Begrüßung von Prof. Horst Oberquelle
brillierte Prof. Siegfried Stiehl, Vizepräsident der Universität mit originellen Glückwünschen + wunderbaren Formulierungen.

Ich freue mich schon sehr darauf in einigen Tagen die Aufzeichnungen dazu (+ von den anderen spannenden Reden) anzusehen bei http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen

Es ging um mehr als „Homo Internettikus +Transdisziplinarität“

Weitere Referenten:
Prof. Heinrich Graener, Dekan der MIN-Fakultät
Michael Schudy, Vorsitzender HIForum e. V.
Hans-Joachim Habermann, Vertreter der Hamburger Wirtschaft, GI-Regionalgruppe Hamburg

Zitat Luhmann: „Die Auswahl der Themen bestimmt unsere Kultur.“

Lino Helms, Studierender

„Wir sind so glücklich, dass wir gar nicht aufhören mögen zu studieren.“

Nachhaltigkeit in der Informatik & durch die Informatik

Prof. Lorenz Hilty, Empa, St. Gallen

„Hamburg zeigt, dass man ernst nimmt: 

Informatik macht Spaß!“

Es wurde der Nutzen soziotechnischer Systeme für Nachhaltigkeit erläutert

& wie Informatik die Gesellschaft verändert.

„Wir werden neu denken: woher kommt künftig die Energie, um IT zu nutzen + zu produzieren?

1980 brauchten wir 12 Elemente, um einen PC zu bauen, heute 57!

Recycling Methoden sind dringend global zu optimieren!“

Mit Sicherheit innovativ!

Prof. Claudia Eckert, TU München

Informatik formt Zukunft

Visionen der Informatik, Gestern, heute, morgen

Prof. Dr. Friedemann Mattern, ETH Zürich

… Kooperierende smarte Dinge

Allerweltsdinge nutzen das Web

Energy 2.0

Autoreifen meldet Reifendruck

Heizung weiß, wann der Bewohner kommt

Lernen aus Dingen, die sowieso da sind

RealWorldAwareness 

Realweltdaten werden billig

Sensorbasiertes Monitoring von Seniorenwohnungen

Affektive Kommunikation der Zimmerpflanzen

Erweiterte Realität & smarte Brillen

Displays als Kontaktlinse

Outsourcing der Intelligenz

Schärfen der Sinne macht Nutzer sicherer & mächtiger

Teledriving als Service …

Physische Welt & Cyberspace wachsen zusammen

Cyber Physical System

Abhängigkeit von einer korrekten Infrastruktur 

Sicherheit Schutz Vertrauen

Das Internet vernetzte bisher nur Computer, jetzt Dinge der Welt!

Wohin geht die Informatik?

Panel

Informatik formt die Zukunft

Moderation Prof. Norbert Ritter

Prof. Thilo Böhmann

Prof. Hannes Federrath

Prof.  Stephan Olbrich

Prof. Matthias Rarey

Prof. Ingrid Schirmer

Prof. Jianwei Zhang

Human-Centered Complex System

Human-Centered Computing

Complex Systems Engeneering

Prof. Ingrid Schirmer, Informationstechnikgestaltung & Genderperspektive.

Wir benötigen Trans-interdisziplinäre Forschung 

Der Fachbereich Informatik wächst über sich hinaus!

Systeme müssen beherrschbar werden!

Prof. Hannes Federrath: Sicherheit in verteilten Systemen

Präzision ist auch in der Kommunikation erforderlich, um das Bild des Informatikers  neu zu formen & das Bild der Gesellschaft in der Informatik neu formen.

Rechtlich  verantwortungsbewusst handeln.

Thilo Böhmann, IT-Management & Consulting

IT verändert Geschäftsmodelle

Beispiele für IT als Enabler / Ermöglicher

IT muss aufpassen, dass sie nicht zum Disabler wird

Entwicklung von der Anwendung her denken, als Dienstleistung konsequent denken.

Prof Matthias Rarey, Algorithmisches Molekulares Design

Stephan Olbrich, Wissenschaftliche Visualisierung & Parallelverarbeitung

Prof. Bo Zhang, Beijing Ehrenpromotion
Laudatio von Prof. Heiner Graener, Dekan
+ wunderbare Musik vom 12 jährigen Fabian Zhang, dem Sohn von Prof. Jianwei Zhang.

Der Abend im Grand-Elysee brachte viele weitere inspirierende Dialoge.
Ein Tag, an den ich mich noch sehr lange erinnern werde, weil er so ganz besonders bewegend + inspirierend + schön war.

LearnAbility•SocialMediaCompetence•Schwimmen•ZeitErsparnis

Das Körber-Forum hatte wieder zu einem sehr interessanten Thema eingeladen:
http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/details/termin/der-digitale-graben.html 

Schnell war im Raum zu fühlen, wie der Graben tatsächlich trennt:
diejenigen, die über Soziale Netze sprechen, ohne sie von innen zu kennen, sind wie diejenigen, die viel über die Gefahren vom Schwimmen zu sagen wissen, ohne zu wissen, wie man schwimmt. Klar gibt es Gewässer mit gefährlichen Haien. Jedoch ist eine  gute Kenntnis der Lage hilfreich, um die Freuden des Schwimmens zu lernen + mit Freunden zu teilen. Gemeinsam schwimmen + fühlen, wie Wasser trägt + inspiriert … das ist nur zu erreichen, indem wir es wagen, uns nicht nur nass zu machen, sondern auch einzutauchen in die spannenden Welt innovativer Technologie heute.

So freute mich dann auch der Tweet einer Aktiven der DigitalMediaWomen:
https://twitter.com/#!/look_now
look_now Nicole B.W.

“der digital Graben ist kein Altersgraben, sondern ein Nutzerkompetenzgraben” sehr schön gesagt @inSPIeRING beim #körberforum

;-) Danke @ Nicole

Wir hörten (viel zu wenig) die aufklärenden Stimmen aus dem Publikum:
“Wer hat sich schon mal die Mühe gemacht die AGB´s von Facebook zu lesen?”
Wir waren sehr sehr sehr wenige.
Ja … die neue Welt der Medien macht Arbeit. So ist das in der Welt:
erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Das betrifft auch die Infrastruktur.
“Wir haben immer noch viel zu viele Regionen mit unerträglich schlechten Zugängen zum Internet.”
Hier ist Politik gefordert schneller + besser zu werden,
damit ChancenGerechtigkeit + OnlineLernen Zeit + Geld sparen hilft.

LearnAbility fällt nicht von den Bäumen … diese lebensnotwendige Fähigkeit, die Zukunft fordert + bedeutet gute Vernetzung, Austausch, Gemeinsamkeit, Gegenseitige Inspiration, Schutz + viel Vertrauen in die Zukunft.
Eine gewisse VorSICHT bei Neuem ist sicher gut + auch NachSICHT, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt rund läuft.
Wenn jedoch niemand mehr ins Wasser geht, weil es auf der Welt auch hungrige Fische gibt, dann ist das schade für die Menschen + die Fische …

Fazit: ich wünsche mir noch viel öfter eingeladen zu werden, um über die bunte nützliche weite Welt von SocialMedia + VertrauenBildung zu sprechen + Chancen + Risiken aufzuzeigen. Wieso schauen so wenige die Chancen an, die unsere Zukunft bietet?
Wieso werden nicht noch viel mehr Schulungen + Vorträge zu diesem Thema angefragt, welches so wichtig unser Leben immer mehr bestimmt?
Die Antwort ist einfach: zu viele Menschen glauben, dass SocialMedia nur ZeitFresser ist. Sie können oder wollen nicht sehen, dass es auch sehr viel Zeit sparen hilft, wenn es auf die richtige WEISE genutzt wird.

Mir geht dazu oft der Vergleich durch den Sinn: es ist wie ein Haus. Klar dauert der Bau eine Weile + ja … die Pflege braucht auch Zeit. Jedoch wollte ich nie auf den WohnWERT der unterschiedlichen Räume verzichten. Ich sollte allerdings wissen, was besonders gut im Bad gelingt, wofür die Küche besser ist + was kann ich im Wohnzimmer besser erledigen, als im Schlafraum.

SocialMedia bietet kluge Fenster in die Welt. Nutzen wir sie kompetent!
Ich freue mich auf Ihre + Eure Einladung hier + dort mehr LICHT INS DUNKEL zu bringen.

LichtBlick

Perlen in Hamburg

Wir leben in einer wunderbaren Stadt, die solche Perlen liefert:
TED Hamburg 

Kategorien:inspired minds Schlagworte: , ,

StrandGut+Horizonte+LiedGut+Perlen am Strand

Ein wärmender schöner SommerAbend: wunderbar intensive Farben am Himmel über den Hafenanlagen. Klaus Genge hatte wieder mal eingeladen zur Ausstellungseröffnung: im rimaju hängt nur wunderschön präpariertes Strandgut vor den Horizont-Malereien des Fotografen Manfred Schulze-Alex. Liebevoll präsentiert in den Räumen mit Blick auf den Hafen … sehensWERT! Da wir uns schon sehr lange kennen war es nicht verwunderlich dort auch auf langjährige Bekannte zu treffen. Immer für bunte Inspirationen gut: Helmut Staroschinski, inzwischen schon quasi legendäre Persönlichkeit der Druckindustrie + im FDI (Verband Führungskräfte Druckindustrie + Informationsverarbeitung) hatte dann auch gleich allerlei Anregungen für mich parat:

In der Nähe von Tornesch muss jeder mal das Aboretum gesehen haben. Über 4.000 verschiedene Baumarten und Pflanzensorten werden dort wunderschön gezeigt.

Auf meine Frage nach inspirierenden Beispielen für klugen Umgang mit Elektroschrott:
gleich gegenüber in Ahrenlohe die Gesellschaft für Abfallwirtschaft. Für meine Moderation zu den UmweltHauptstadtDialogen am 28. 9. ab 18 Uhr auf Kampnagel sammle ich gern Anregungen zu:

  • Unendlich viel Wert – Von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft

(der nächste Dialog ist übrigens schon am 1. 9.  ab 18 Uhr auf Kampnagel )

  • 2050 beginnt jetzt! – Der Hamburger Masterplan
Vom rimaju radelte ich dann gemütlich zurück + wurde von schönem Gesang an den Strand gelockt neben der legendären StrandPerle.
Vor dem StrandKiosk daneben standen ca. 20 junge Menschen mit vielen Gitarren + anderen Instrumenten und sangen altes + neues LiedGUT.
Junge Menschen, die gern singen, haben sich getroffen. Dass es auch bei so einfachen schönen Begegnungen reichlich Tretmienen geben kann erfuhr ich dann schnell im Gespräch. Die Antwort auf meine Frage, was sie sich denn so wünschen: “…. dass nicht immer gleich alles politisiert wird.” konnte ich schnell sehr gut nachvollziehen. Allein das harmlose Treffen zum Singen ist schon eine meldepflichtige Veranstaltung. So mussten diese jungen Menschen dann auch ab 22 Uhr unter den vor Regen schützenden Sonnenschirmen verschwinden + vorn ans Wasser gehen, damit die Gastronomen keine Schwierigkeiten mit den Anwohnern bekommen wegen der Lärmbelästigung (Die im übrigen keine war, weil der Gesang angenehm sanft ziemlich leise vonstatten ging.)
Im Internet wird man dann auch schnell fündig, mit welchen Altlasten die jungen Menschen immer wieder konfrontiert werden. Die überbündische Singegruppe muss immer wieder aufpassen nicht in Verwechselungen + Verwirrungen involviert zu werden. Die multiplen Dilemmata werden ganz gut deutlich bei den OttenSängern.
Dieser Abend war jedoch ganz einfach nur schön.

CeBIT • GeoDaten • Webciety • Twitter statt Verkehrschaos @ Lokführer-Streik legt Bahnverkehr lahm

Es war tatsächlich eine wesentlich mühsamere Anreise am Freitag mit dem Auto zur CeBIT mit Nebel + langem Stau + Unfällen. Ärgerlich für alle, die wegen der Streiks dann doch nicht zur CeBIT konnten / wollten, für Aussteller, für Verabredungen. Schlecht für die Reputation einer hochentwickelten Gesellschaft: auf welch niederem Niveau werden Konflikte ausgetragen + auf wessen Rücken? Offensichtlich ist das Instrument Mediation in der Gesellscahft immer noch nicht als kreatives Lösungsmittel im Ausgleich von Interessen erkannt. Das schadet nicht nur den Konfliktparteien. Ärgerlich auch, dass weger alte noch neue Technologien genutzt werden, um Ausgleich / Brücken zu schaffen. Weder gab es im Radio vernünftige Berichterstattung mit Vielfalt, noch wurden so einfache Instrumente wie Twitter genutzt, um z. B. das CeBIT Hilfspaktet “Bus statt Streik” sinnvoll zu platzieren. Wenn ein Bus leer oder mit 1 – 5 Fahrgästen von A nach B fährt, dann zeugt auch das nicht gerade von logistischem Talent. Es wäre so einfach mit Twitter + entsprechendem Hashtag Menschen von überall her gut zu organisieren. Aus meiner Jugend habe ich noch eine sehr gute Erinnerung an die Aktion ROTER PUNKT in Hannover, mit der negative Auswirkungen von Streiks im öffentlichen Nahverkehr durch Bürgeraktionen aufgefangen wurden. Menschen nahmen einander mit, kamen miteinander ins Gespräch. Es war eine sozial verbindende Aktion. Schaffen wir so etwas heute noch nichteinmal mehr mit besseren Werkzeugen in der Hand? Lieber Gott, lass uns wollen können! ;-)

Auf der CeBIT angekommen hatte ich wieder nur durchgängig sehr erfreuliche Erlebnisse. Am Stand des hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr + Landesentwicklung lockte mich Software der Experten für Geodaten-Infrastruktur. Mit Wolfgang Lazar + anderen ergab sich eine fruchtbare Diskussion um die Nutzung von Geodaten + deren Interpretation. (http://www.geoportal.hessen.de)
Wollen wir wirklich Transparenz in jeder Hinsicht? Schon heute sind viele Daten in verschiedenen Institutionen verfügbar. Was geschieht mit unserem Bewusstsein, wenn wir transparent alles sofort miteinander verbunden recherchieren können, vergleichbar der Karten, wie wir es aus dem uralten Dierck-Atlas kennen, in dem zu einem Gebiet Wetterdaten, Bevölkerungswanderung, Bodenschätze etc. sofort miteinander im bezug zu sehen sind? (Schöne Fundsache dazu übrigens: http://www.diercke.de/ueber_diercke/diercke_chronik/chronik.xtp)

Wir hatten noch sehr fruchtbare Diskussionen über den Beriff: Zeit-Heimat: Wie wir unsere Daten interpretieren, das bestimmt unser Empfinden, wie wir wie beheimatet sind. Wenn wir wissen, dass wir auf einer noch nicht geborgenen Bombe aus dem Krieg wohnen, dann macht es einen Unterschied, ob wir glauben, dass Zünder nach 40 oder nach 140 Jahren durchgerostet sein werden + die Bombe hochgehen kann. Wenn wir eine Idee davon haben, mit welchen Gefährdungen wir leben + umgehen können, dann haben wir dadurch beeinflusste Vorstellungen + Wünsche. Die Verfügbarkeit von Daten beeinflusst die Wahrnehmung.

Es gab noch weitere spannenden Gespräche in Halle 9. Viel gibt es auch zu erzählen über die klasse Podiumsdiskussionen in der Webciety. Diese sind auch online zu finden. Wer schon mal stöbern mag: http://webciety.de/webwebciety/impressionen Später mehr dazu. Bei meinem Twitteraccount @inSPIeRING unter #webciety #CeBIT ist schon mal einiges zu finden, was mir bemerkenswert schien.

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