Hamburger Medientalk in der Macromedia Hochschule für Medien + Kommunikation
Gut gefüllt war der Saal in der Gertrudenstraße 3 + die Themenliste spannend.
Die MHMK Medienhochschule feiert den Start des Wintersemesters und den Umzug auf den neuen Campus (Veranstaltungsort: MHMK Campus, Gertrudenstr. 3, 20095 Hamburg).
Dazu hat die MHMK eingeladen zum 1. Hamburger Medientalk, der sich mit Medien und dem Medienstandort Hamburg beschäftigt.
Ausgewählte Medienvertreter gaben passend zum Thema “Medienstadt Hamburg 2021″ Einblick in ihren Ausblick in die Zukunft.
Im Gespräch waren:
• der schon legendäre Frank Otto mit seinem Blick aus die neue die Welt von Radio + TV
• Prof. Martin Jastorff, Communication Consulting
• Markus Kuell, Marcomedia Campusleiter
• Carsten Brosda,Leiter des Amtes für Medien in der Senatskanzlei
• Tarek Müller, NetImpact
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt
Fragmente aus der spannenden Diskussion um den Medienstandort 2021 + Erinnerungen (weitere Stimmen dazu #mhmk_Talk Twitter) :
Tarek Müller hat vor 10 Jahren unter der Schulbank programmieren gelernt. Das Internet war statisch, kaum Interaktion. Es war ein Medium, das nur genutzt wurde, wenn man Bedarf hatte, nicht wie heute ein Medium, in dem man sich aufhält.
Carsten Brosda: vor 10 Jahren in der Pressestelle der SPD, es war schwierig überhaupt Rechner in die Büros zu bekommen. Hardware war kaum zu bekommen.
Frank Otto: der Musikstandort Hamburg war quasi tot. Unternehmen sind gegangen, die Leute sind geblieben.
In Hamburg normalerweise im Durchschnitt 4 Mitarbeiter pro Medienunternehmen.
Google 1998 2 MA, heute 25.000 400 MA in HH
Groupon 2008 keine, heute 4.000 MA
500 offene Stellen im Bereich Games.
Märkte wälzen sich innerhalb kürzester Zeit um.
Politik muss Schritt halten, oder wenigstens nicht im Weg stehen + ein Klima schaffen, damit die richtig guten Ideen Platz finden.
GreenCapital TV wird noch viel zu wenig genutzt. Schade, weil bewegtes Bild in sehr viel kürzerer Zeit viel mehr transportieren kann, als Text.
Brosda:es ist wichtig die Stärken, die Hamburg hat, stärker in die Köpfe zu bringen.
2021:
Wir werden europäischer denken.
Hängen Verlage in den tradierten Geschäftsmodellen zu sehr fest?
User generated Content verkauft sich wie Sahne
Medienmanagement oder Journalismus … wer ist worin ausgebildet?
Geschäftsmodelle + was darüber hinaus geht MITEINANDER entwickeln.
Wir müssen uns mit den Medien entwickeln. Wie funktioniert Interaktion?
Es funktioniert nicht Leuchttürme in die Welt zu stellen, ohne den Unterbau zu organisieren. Hamburg@Work hilft neue Felder zu identifizieren. Als MedienstadtStaat in den Debatten über MedienRegulierung eine starke Stimme im Land bieten.
Müller: Politik hat auch die Aufgabe Schule zu überdenken.
In der Schule muss gelehrt werden, wie Information einzuschätzen ist.
Praxisnähere Ausbildung ist notwendig.
Hier ein umfangreicher Nachbericht dazu:
http://www.der-medienlotse.de/2011/10/zukunft-der-medien/