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Artikel getaggt mit ‘CeBIT’

CeBIT + Webciety + Wasser-Licht-Spiele

Etwas versteckt in Halle 6 war die Webciety zu finden. Vorn am Gang lockte ein Vorhang aus fließendem Wasser, in welchen per Beamer so eindrucksvoll Schrift hineinprojiziert wurde, dass ich mich zwar noch an die Inszenierung, nicht jedoch an den Inhalt der Botschaft erinnere.
Die Dynamik der hinten in der Ecke versteckten Webciety war vorbildlich. Jeder Podiumsdiskussion wurde mit gut vorbereiteten Moderatoren lebendig gestaltet. Die Diskutenten waren alle interessant zusammen gestellt. Ich hätte mir gut vorstellen können Tage dort zuzubringen. Daher freue ich mich besonders, dass die Diskussionen online als Video zur Verfügung stehen unter http://webciety.de/webwebciety/impressionen.

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CeBIT • New Identity + New Content

Wie entsteht eigentlich Vertrauen in Unternehmen? Wie filtern wir Informationen? Wir haben lange diskutiert. Norman Sand von der New Identity AG vertritt die Auffassung, dass die Art, wie Webportale der Unternehmen funktionieren nicht nur die Identität eines Unternehmens prägen, sondern auch die Vertrauensbasis bilden.
Benchir Allani, triinvent GmbH stellt eine eindrucksvoll ästhetische neue Plattform vor für das Filtern von relevanten Informationsinhalten. Wir können gespannt sein, wie solche Hilfsmittel künfitig lernen + recherchieren beeinflussen werden.

CeBIT • GeoDaten • Webciety • Twitter statt Verkehrschaos @ Lokführer-Streik legt Bahnverkehr lahm

Es war tatsächlich eine wesentlich mühsamere Anreise am Freitag mit dem Auto zur CeBIT mit Nebel + langem Stau + Unfällen. Ärgerlich für alle, die wegen der Streiks dann doch nicht zur CeBIT konnten / wollten, für Aussteller, für Verabredungen. Schlecht für die Reputation einer hochentwickelten Gesellschaft: auf welch niederem Niveau werden Konflikte ausgetragen + auf wessen Rücken? Offensichtlich ist das Instrument Mediation in der Gesellscahft immer noch nicht als kreatives Lösungsmittel im Ausgleich von Interessen erkannt. Das schadet nicht nur den Konfliktparteien. Ärgerlich auch, dass weger alte noch neue Technologien genutzt werden, um Ausgleich / Brücken zu schaffen. Weder gab es im Radio vernünftige Berichterstattung mit Vielfalt, noch wurden so einfache Instrumente wie Twitter genutzt, um z. B. das CeBIT Hilfspaktet “Bus statt Streik” sinnvoll zu platzieren. Wenn ein Bus leer oder mit 1 – 5 Fahrgästen von A nach B fährt, dann zeugt auch das nicht gerade von logistischem Talent. Es wäre so einfach mit Twitter + entsprechendem Hashtag Menschen von überall her gut zu organisieren. Aus meiner Jugend habe ich noch eine sehr gute Erinnerung an die Aktion ROTER PUNKT in Hannover, mit der negative Auswirkungen von Streiks im öffentlichen Nahverkehr durch Bürgeraktionen aufgefangen wurden. Menschen nahmen einander mit, kamen miteinander ins Gespräch. Es war eine sozial verbindende Aktion. Schaffen wir so etwas heute noch nichteinmal mehr mit besseren Werkzeugen in der Hand? Lieber Gott, lass uns wollen können! ;-)

Auf der CeBIT angekommen hatte ich wieder nur durchgängig sehr erfreuliche Erlebnisse. Am Stand des hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr + Landesentwicklung lockte mich Software der Experten für Geodaten-Infrastruktur. Mit Wolfgang Lazar + anderen ergab sich eine fruchtbare Diskussion um die Nutzung von Geodaten + deren Interpretation. (http://www.geoportal.hessen.de)
Wollen wir wirklich Transparenz in jeder Hinsicht? Schon heute sind viele Daten in verschiedenen Institutionen verfügbar. Was geschieht mit unserem Bewusstsein, wenn wir transparent alles sofort miteinander verbunden recherchieren können, vergleichbar der Karten, wie wir es aus dem uralten Dierck-Atlas kennen, in dem zu einem Gebiet Wetterdaten, Bevölkerungswanderung, Bodenschätze etc. sofort miteinander im bezug zu sehen sind? (Schöne Fundsache dazu übrigens: http://www.diercke.de/ueber_diercke/diercke_chronik/chronik.xtp)

Wir hatten noch sehr fruchtbare Diskussionen über den Beriff: Zeit-Heimat: Wie wir unsere Daten interpretieren, das bestimmt unser Empfinden, wie wir wie beheimatet sind. Wenn wir wissen, dass wir auf einer noch nicht geborgenen Bombe aus dem Krieg wohnen, dann macht es einen Unterschied, ob wir glauben, dass Zünder nach 40 oder nach 140 Jahren durchgerostet sein werden + die Bombe hochgehen kann. Wenn wir eine Idee davon haben, mit welchen Gefährdungen wir leben + umgehen können, dann haben wir dadurch beeinflusste Vorstellungen + Wünsche. Die Verfügbarkeit von Daten beeinflusst die Wahrnehmung.

Es gab noch weitere spannenden Gespräche in Halle 9. Viel gibt es auch zu erzählen über die klasse Podiumsdiskussionen in der Webciety. Diese sind auch online zu finden. Wer schon mal stöbern mag: http://webciety.de/webwebciety/impressionen Später mehr dazu. Bei meinem Twitteraccount @inSPIeRING unter #webciety #CeBIT ist schon mal einiges zu finden, was mir bemerkenswert schien.

CeBIT Kunst + Künstler + die Rolle der Frauen

Während der Fahrt zur CeBIT hat es mich wieder mal geärgert, dass die Radio-Berichterstattung auf allen Sendern anderweitig fokussierte. (… wenn denn beim Abklopfen der Ursachen + Wirkungen der multiplen Guttenberg-Dilammata wenigstens mal ein wenig mehr nach Problem-Wurzeln geforscht würde, statt immer nur mit der Lupe die Symptome zu sezieren …) Schade. Denn mit etwas mehr Aufklärung, was die CeBIT wirklich ist + sein kann, wären vielleicht auch mehr interessante diskussionesfreudige horizonterweiternde Besucher dort? Faszinierend + erschreckend: Frauen haben, soweit sie überhaupt zu entdecken sind, vorwiegend dekorative dienende Aufgaben. Sobald es um eine Fachfrage geht, geben sie bereitwilligst sofort weiter an einen Mann, egal, ob dieser besser bescheid weiss, oder nicht. Auch schade.

Es gibt so viel zu entdecken auf der CeBIT. Zum Beispiel kunstvolle außergewöhliche Projektionen, Illuminationen, Design-Innovationen, Architektur-Experimente, typografische Anregungen, Sound-Effekte. Bei all der Computer-Technik ist auch immer das soziale Schauspiel auf Messen erlebnisreich.

Bei IBM in Halle 2 hat mich die eiförmige Hohlschale mit einer intelligent gesteuerten Projektion auf 3-dimensionalen verschatelten Flächen begeistert. Gesteuert durch ein iPad werden immer wieder spanneden optische Effekte erzielt, die uns unsere Wahrnehumg überprüfen lassen. Ist das, was wir sehen, wirklich das, was wir sehen??? Auch der Stand von DATEV in Halle 2 war eindrucksvoll anders gestaltet, als in früheren Jahren. Moderne Kunsthalle, statt stumpsinniger PC-Plätze.

Noch in Halle 2 erlebte ich dann einen außergewöhnlichen Vortrag von Klaus Knopper, einem wahren OpenSource-Künstler. Seine rhetorisch brilliante Art KNOPPIX zu präsentieren machte Spaß auch wegen der bezaubernden Animationen, die er eingebaut hat.Schade, dass ich nicht dabei sein kann, wenn er heute um 14:45 Uhr  in einem kurzen Vortrag 100 Jahre in die Zukunft blickt.

Jedenfalls war das Gespräch mit ihm späer am Stand c39 in Hallo 9 eines meiner persönlichen CeBIT Highlights, was Charme, die Vielseitigkeit, Intelligenz gepaart mit Herzlichkeit angeht. Wer auf seinen Spuren wandelt, kann damit sicher Bücher füllen. Wieso nur waren bei seinem Vortrag nur 1 % Frauen als Zuhörer? Schwer zu begreifen. Wir haben dann lange philosophiert, wie das geplante Projekt mit Kai von Luck + dem HAW LivingPlace zu (Zeit-) Heimat + Vertrauen in der modernen Welt am sinnvollsten aufgezogen werden kann. Was bedeutet uns der Begriff Heimat in einer digitalen Welt? Wie prägt unser Verhalten unsere heimatliche Kultur?
Jedenfalls habe ich mich an diesem Tag auf der CeBIT wieder mal sehr heimatlich gefühlt. Viele vertraute Menschen, Entwicklungen, Methoden. Auch eine Messe ist nur eine kulturelle Heimat auf Zeit.

Fachsimpeln über TYPO3 mit Joern Bock AOEmedia war anschließend auch sehr erhellend, nicht nur wegen dem besonders hübschen Standdesign.

Ebenso angenehm war eine anschließende Fachsimplelei mit Harry Kaube von Rohde & Schwarz über moderne Sicherheitssystem in komplexen Umgebungen, VertrauensBildung, Vertrauen in funktionierende Technik + mehr.

Wer zur CeBIT fährt sollte sich auf keinen Fall den Stand der Telekom entgehen lassen. Seit Jahren empfide ich die Standkonzepte dort als kulturellen Genuß.
3D ist ein wichtiges Thema dort in diesem Jahr + wird vielfach faszinierend präsentiert.


CeBIT — Bildung — Kunst — Netzwerke — Inspiration — Trends — Zukunft

“Soll ich überhaupt fahren?” Jeder kenn sicher dieses Gefühl: “Eigentlich möchte ich es mir ersparen: die nervige Anreise, den Lärm, die endlosen Hallen …”.
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich morgens dann doch dem inneren Ruf gefolgt bin: “Eine CeBIT ohne mich, das geht gar nicht!”. Es hat sich reichlich gelohnt! Ein wunderbarer Tag!
Gleich zu Beginn in Halle 2 angenehm lehrreiche Begegnung mit den jahrzehtelang vertrauten Apple-Systemberatern. Zuerst bei brainworks gleich wieder mal vertrauensvoll fachsimpeln darüber, wie´s so läuft in unserer Zunft der Apple-Trainier. Dabei habe ich dann auchgleich im osx-business-park eine interessante Lösung entdeckt, um eine workgroup zu managen. Arndt Stubbe von Kerio zeigte, wie einfach es sein kann auf komplexte Projekte übersichtlich mit allen dazugehörigen Medien zu verwalten.

Verwöhnt wurde ich dann auch am Stand von Google, nicht nur mit liebevoll servierter pürrierter Frischfrucht im Glas, sondern auch mit erfrischender Fachsimpelei über die Möglichkeiten + Grenzen moderner Tools für innovatives Projektmanagement. Andreas Glänzer hat sich gut hineingedacht in meine Fragestellungen + auch für unsere Arbeitskreise in Hamburg Lösungen angeboten.

Noch bunter + sehr inspirierend wurde es dann bei den cloudsters. Mit Maijka Gerke von den cloudsters Lübeck haben wir gleich eine ganzen Liste von gemeinsamen Projektideen aufgesetzt. Gemeinsam lernen, arbeiten, leben … die Idee der Workspaces wird sich sicher prächtig ausbreiten.

Fortsetzung der Nachmittagserlebnisse auf der CeBIT folgt in Kürze.

CeBIT—Inspirationen

Auf der CeBIT habe ich heute eine Fülle wunderbarer Dialoge genossen, deren Inhalte ich hier in Kürze noch detaillierter platzieren werde.
Schon mal vorab ein paar nützlich Links von Christoph Preetz, DATSEC(R) Data Security e.K.
http://www.eset.de/pressemitteilungen/7-goldene-regeln-fuer-instant-messenger

http://www.eset.de/pressemitteilungen/trau-schau-wem-6-goldene-regeln-im-umgang-mit-facebook

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