Archiv

Archiv für September 2011

Mobile Medienwende

Im Haus der Wirtschaft fand eine hoch spannende Veranstaltung zur mobilen Medienwende statt in Verbindung mit der Akademie Digitale Wirtschaft Hamburg + der TeleLearn-Akademie. Hier der Blog zur Fachtagung.

Hansjörg Lüttke betonte, dass die digitale Wirtschaft ohne VERTRAUEN nicht funktioniert.
“Wir haben in Hamburg den ehrbaren Kaufmann quasi erfunden. Daher kann es uns auch gelingen, den digitalen Handschlag zu fördern. Es geht darum Vertrauen aufzubauen + auszubauen. In Hamburg werden MedienWenden vorgelebt. Hier zeigen wir, wie Lern- + GestaltungsFähigkeit funktioniert.”

Stefan Hentschel von Google erklärte den Desktop zum AuslaufModell. Die DNA von Google ist MOBIL. Er mahnte an, dass viel zu wenige Unternehmen die Dringlichkeit erkennen, wie wichtig eine Mobil-Präsenz online ist.

Sehr inspirierend war die WorldCafe-Diskussion. Prof. Werner Sauter verdeutlichte, wieso sich Kompetenzen nicht vermitteln lassen + wie sie aufgebaut werden können. Wesentlich ist qualifiziertes MedienVERHALTEN: selbst-organisiert + im Bewusstsein der Verantwortung. Seminare wandeln sich zu LernSzenarien  mit online-ProjektTagebüchern.

Learning Communities erfahren CONNECTIVISMUS.
(online dazu George Siemens: Connectivism)

Wir waren uns einig: für Wikis ist es wichtig klein anzufangen, damit Gruppenaufgaben klar sind + nachvollziehbar bleibt, wer sehen darf, was geschrieben wird. In kleinen Gruppen kann besser erfahren werden, dass ÖFFNUNG NUTZEN bringt für den, der sich öffnet.

Heike Scholz, mobile-zeitgeist inspirierte die Runde mit Ausführungen, wie Mobile unsere Gesellschaft verändert. Matthias Kunze, trendquest sieht das Erfolgsrezept Steinzeit: kleine Gruppen, max. 7 + die Häuptlinge müssen NAH sein … guter Tipp für unsere Politiker :-)

Wir dachten nach über LAZY LEARNING + versäumen lernen. Hanno Tiedgens von buerox zeigte auf, dass Avatare immer weniger als Fremdkörper empfunden werden + wie sich dadurch die Hochschule verändern wird. In Online-Konferenzen funktionieren 3 Personen gleichzeitig noch ganz gut, in SecondLife 20 Personen.

Es würde Stunden brauchen, all die “Perlen” dieser Veranstaltung hier wiederzugeben.
Das angeregte Networking in der Lounge über den Dächern der City Nord brachte reichlich wertvollen Gedankenaustausch. DANKE an die Akteure!

IXDAHH+Adaptive Path im Werkheim

Es war wieder mal eine sehr gelungene Veranstaltung von UXHH + IXDAHH!
Eingeladen hatte:

Kategorien:inspired minds Schlagworte: ,

KlimaWoche in der UmweltHauptstadt

Gestern startete die KlimaWoche mit eine riesigen Fülle an Angeboten.
Es sprengt den Rahmen hier alle faszinierenden Aspekte zu beschreiben.
Daher die Empfehlung immer aktuell zu schauen bei

http://www.klimawoche.de

http://metropolregion.hamburg.de

http://www.klimzug.de

actum Visionen mit WeitBlick: SilberGlanz ZENOS Forum

In die atemberaubende 20. Etage des Atlantic-Hauses hatte actum consulting zum ZENOS Forum eingeladen. Da war nicht nur der Silberstreif am Horizont, als der Geschäftsfüher Thomas Steinke den ZENOS-Kunden Visionen mit Weitblick präsentierte. Das Ambiente glänzte ebenso silbern, wie die eleganten Präsente, die liebevoll gewählt als Gruß auf die Besucher warteten: edles Schreibgerät mit LaserPointer macht schon deutlich, dass es um den präzisen Fokus gehen wird. Das Notizbuch mit humorvollem Glossar der wichtigsten typischen Worte der NordLichter zeigte uns: hier wurde voraus gedacht, geplant, im Detail geschaut, was passt.

Es passte alles perfekt. Wir verstanden, wieso ein CIO mit Weitblick signifikant das IT-Budget zugunsten von Neuentwicklungen erhöht, weil dadurch drastische Reduzierung der Aufwände für Betrieb & Wartung erreicht werden.

Stolperstein: oft fehlt der GLAUBE, dass der Weg zum Ziel gangbar ist. Wie ist zu erreichen, dass eine Vision Wahrheit wird? Herausforderung: Glauben an OptimierungsPOTENZIAL stärken!

Spannenden Beispiele erfolgreich umgesetzter Optimierungen folgten in den kommenden Stunden. Zwischendurch in den Pausen gab es nicht nur die leckersten Spezialitäten am Buffet, sondern auch geistreiches Netzwerken der kompetenten Gäste.

Der silbergraue Himmel über unserer MetropolRegion klarte auf, als die LichtBlicke vom ClearingCenter der Lufthansa geschildert wurden. Alexander Kreeter, HAM/CA/H + Matthias Precht-Wentzien HAM PV  zeigten uns die pfiffigen Strategien der LastVerteilung. Wie Clearing Center die Schnittstellen beobachten wurde ebenso verständlich, wie die Details intelligenter DatenAnalyse.

GLAUBEN durch WISSEN anreichern … so gelingt papierloses HR-Management, welches auch revisionsfähig ist.

Wir lernten in weiteren Vorträgen Geheimnisse von eindeutigen Schnittstellen- + Prozess-IDs verstehen, hilfreiches über die Bedeutung von NamensKonventionen + Protokollierung + Statistik. Wiederverwendbare Muster helfen notwendige Austauschbarkeit wichtiger Mitarbeiter zu ermöglichen.  Der rote Faden: Stabilität. Durch ZENOS ist immer nachvollziehbar, was wo wie passiert.

Am späten Nachmittag faszinierten uns Dr. Inke Nielsen + actum Geschäftsführer Volker Brandenburg mit Strategien, wie MigrationsObjekte zu erledigen sind.

Fazit: GLAUBEN = Fakten akzeptieren. Eine sehr gelungene Veranstaltung. Danke an alle Akteure + die Gastgeber.

Bürgerbeteiligung + wie leben wir 2030?

Es war wieder ein gut formuliertes Thema im KörberForum.
Wie viel Macht den Bürgern? Die Einladung:

Wie sind die Hamburger Bürger in die Zukunftspläne der Politik eingebunden?
Sind die Weichen für eine lebenswerte Metropole mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung richtig gestellt? In der Auftaktveranstaltung der neuen Reihe »Hamburg 2030« in Kooperation mit NDR 90,3 und dem Hamburg Journal diskutieren Olaf Scholz, Hamburgs Erster Bürgermeister, Roland Roth, Autor des in der edition Körber-Stiftung erschienenen Buches »Bürgermacht«, und Anita Hüseman, Bürgerplattform ImPuls Mitte. Catarina Felixmüller und Thorsten Pilz, NDR 90,3, moderieren.

Wie wollen wir 2030 leben? 

Hier in aller Unvollkommenheit ein paar Fragmente aus der Diskussion.
Moderatoren: Catarina Felixmüller + Thorsten Pilz.
Im Podium: Olaf Scholz, 1. Bürgermeister
Roland Roth „Bürgermacht“ Buch Prof. Politikwissenschaften
Anita Hüsemann „ImPuls Mitte“ BürgerPlattform, Community-Organizerin

Fazit: Wir brauchen: Bürger, die sich einmischen + eine Politik, die das zulässt.
Es ging im Einzelnen darum, wie es gelingen kann Meinungen + Sichtweisen zusammen zu bringen … Menschen + Gruppen lernen sich kennen, führen Gespräche … wichtig: nicht vorzugsweise “BildungsBürger”, sondern alle relevanten beteiligen!

Anita Hüsemann sucht oft nach der Wut: „Was ärgert Sie? Was hätten Sie gern anders?“ + dann heißt es Leute suchen, die Ideen + Vorschläge haben.

Roland Roth: Sicherheit ist ein Thema für Gemeinschaften: als Vertrauen „Soziales Kapital aufbauen“. Parteien organisieren die „ProfiTrupps“, die „es richten“.
Demokratie ist, wenn wir gemeinsam kooperieren. Wir brauchen Proteste als Korrektiv, z. B. auch in den Energieformen. Selbstwirksamkeit der Bürgerschaft als „Weisheit der Vielen“.
Wir brauchen neue Arten des GEMEINSAMEN! Nachdenkens, umEntscheidungen wieder näher an die Bürger zu bringen.

Olaf Scholz: Alle trauen sich wechselseitig zu wenig zu:
Politiker den Journalisten, Bürger den Politikern, den Professoren …

Anita Hüsemann: neue Formate werden gebraucht … Politiker fragen + Bürger antworten. Neue Beteiligungsformen.

Roland Roth: Bürger fühlen sich sehr oft nicht mitgenommen bei Planfeststellungsverfahren. Wir brauchen mehr neue reifere Beteiligungsformen, bei denen Bürger mit gestalten können. Normalerweise kommen diese Verfahren zu spät.

Anita Hüsemann: Bürger fühlen sich zwar gelegentlich angehört, jedoch nicht genügend beteiligt. Möglichkeiten von Mitbestimmung, ernst genommen werden.

Roland Roth: Zentrale Punkte der erfolgreichen Piraten ist Beteiligung + Transparenz.

Der Wunsch sich politisch einmischen zu können kollidiert mit der Art, wie Pläne gemacht werden. Normalerweise fehlt Bürgern die Möglichkeit die Pläne der Verwaltung nachzuvollziehen. Daher muss die Verwaltung ausgebildet werden verständlich Bürger einzubeziehen.

Anita Hüsemann: Menschen brauchen eine Beziehung, damit sie ihre Sicht mitteilen können. Wirklich zuhören + Bürger fragen nach ihren konkreten Erlebnissen. Wichtig ist bürgerliches Engagement, welches nicht von der Finanzierung durch die Stadt abhängig ist.

Roland Roth: Das Glück des gemeinsamen politischen Handelns braucht Voraussetzungen. Bürger brauchen das Gefühl, dass ihre Beteiligung auch wirksam wird. Wenn Wahl-Versprechen gehalten werden, dann gibt es das Problem, dass die Offenheit für Entwicklung mit Bürgerwillen + Entwicklung kollidieren kann.

Publikum: Befürchtung einer Diktatur der Wenigen.

„Recht auf Stadt“ will keine Spielregeln, sondern ernst genommen werden.

„ImPuls“ hilft auch, dass Bürger sich ausdrücken können, damit die Stimmen besser gehört werden.

Es ist wichtig, dass Veränderungen, die durch Bürgerbeteiligung herbeigeführt werden, nicht als Niederlage gesehen werden, sondern als Erfolg der Bürgerbeteiligung.

Roland Roth: 2030 werden in Kitas Kinder lernen mit zu gestalten + zu entscheiden. VerhandlungsFamilien entwickeln.

Anita Hüsemann: Schön wäre, wenn Politiker Initiativen nicht als Kritik + Kränkung empfinden, sondern als Bereicherung.

Meine Frage dazu:

  • Wieso schaffen wir das nicht in 2011?
  • Wo sind ECHTE VISIONEN für 2030?
Es gibt noch viel zu tun, bis das mit der Weisheit der Vielen bei uns klappt ;-)

eMobility•Klaus C. Ploenzke•Nachhaltigkeit im Netzwerk

Im NachhaltigkeitsPavillon Osaka9 in der HafenCity beleuchteten IT+eMobility-Experten Ausblicke in die Zukunft. Klaus Christian Plönzke hatte wieder mit Oliver Finnern in sein Netzwerk eingeladen, um gemeinsam nach vorn zu schauen: was bringt uns eMobility?

Mit einem rasanten Vortrag sauste Rüdiger Kutz, eMobility-Nord durch die Themen: Grundlagen von Bewegungsgesetzen + Neuheiten der IAA + eBike + Pedelec + leichte eMobility + GreenMobiles. Am Beispiel Lüneburg zeigte er uns anschaulich auf, wie mit Lüneburg in Bewegung ein innovatives Konzept einen Standort vielfach bereichert: sich gedanklich bewegen — leicht • elektrisch • intelligent.

Das Thema paßt perfekt zu dem wertvollen historischen Stadtbild von Lüneburg + der dort angesiedelten Uni mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit: im CSM sind die Professur für Nachhaltigkeitsmanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schaltegger sowie die Juniorprofessur für Social Entrepreneurship unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Beckmann angesiedelt.

Szenarien neuer Leichtigkeit:

  • Gereifter Fortschritt
  • Globale Dynamik
  • Rasender Stillstand

Wir erfuhren viel über das Zusammenspiel von Materialeinsatz + Energieeinsatz + Kraft, die aus der Stille kommt. Gedanklich sausten wir dann noch über die VeloCity Sevilla, MobilitätsVerhalten, eSMART, car2go, Emissionszertifikate, Werbekonzepte für Ladestationen, Verkehrs- + ParkraumErsparnis. Am Ende wünschten wir uns für Hamburg alle die Grüne Welle von Kopenhagen für Radfahrer, denn wir waren wieder mal auf der Spur der lukrativen GesundheitsRendite für Unternehmen mit klugem GesundheitsManagement auch durch eMobility.

Wir hatten gemeinsam viel Spaß am Ausprobieren der schicken flotten Flitzer an der wunderschönen Uferpromenade mit Blick auf das bezaubernde Maritime Museum in der Dämmerung. Knut Schröder von fun-e-bikes hatte ein paar Attraktionen zum Ausprobieren bereit gestellt, die bei uns allen sofort Begehrlichkeiten weckten.

Kein Wunder also, dass wir beim anschließenden Networking im innovativen LaBarraca gar nicht so schnell sprechen konnten, wie uns die Ideen zuflogen, wie all diese Potenziale unsere Lebensqualität optimieren, wenn wir sie geschickt nutzen.
Herzlichen Dank an die Veranstalter!

eBizz•hoch oben•Ziele•Stimmung•Aussicht

Es war wieder die kreative Elektrizität in der Luft zu spüren beim eBizzTalk von HanseVentures in der aufstrebenden HafenCity. Alle steckten die Köpfe zusammen, um neue Ideen zu diskutieren, GeschäftsIdeen zu beleuchten, Kontakte zu vertiefen, gemeinsam nach vorn zu schauen. An einem Tag, an dem der Dax wieder unter 5.000 Punkte gerutscht war, hatte in diesem Szenario Pessimismus keine Chance. Es geht um die guten Ideen, excellente Umsetzung + die richtigen Kontakte. Das ist der Zauber beim eBizzTalk.

Wir bekamen wertvolle Einblicke in die Geschäftsmodelle + die Wirkungsweisen von SEOlytics + GIGAlocal. “Gigalocal ist der neue Marktplatz für Dienstleistungen – Egal was Du brauchst, bis wann Du es brauchst, wo Du es brauchst.”

Schwungvoll ging es dann weiter mit Prof. Dr. Burkhard Schwenker, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Roland Berger Strategy Consultants. Er inspirierte mit seinem flotten Vortrag, zeigte wertvolle Orientierungshilfen + half uns zu verstehen, wo die Lernschritte sind: Europa + Selbstgewußtsein …  gerade JETZT! Gute Geschäftschancen sieht er auch dort, wo es uns gelingt knappe Ressourcen in Wachstum umzusetzen.

Wir brauchen neue Modelle für Produktion + Dienstleistung, die persönliches Vertrauen + schnellen Zugriff fördern. Er betonte noch mal die große EU-Stärke: geübter Umgang mit verschiedensten Kulturen. Seine Empfehlung zum Umgang mit Führung sprach mir aus dem Herzen:

Reden + Denken in WIR = Erfolg.

Wichtig sind Beharrlichkeit + emotionale Stabilität. Was zählt ist echtes unternehmerisches Gespür für Technologie + Kundenbedürfnisse.
Orientierung durch Visionen.

cool head
warm heart
working hands
+ unbedingter Optimismus sind  erforderlich.
Wir haben ein Marketing- +  Selbstbewußtsein-Problem in der EU.
Es ist wichtig, dass wir anders über die EU reden + Kommunikation auf eine menschliche Ebene bringen. Auf geht´s … SocialMedia hat alles, was wir dazu brauchen.

Dank an die Veranstalter für einen wunderbaren Abend mit gelungenen Networking.

IT Blick von ganz oben•zur Nachahmung empfohlen•KlimaWoche

Das schon legendäre Sommerfest von Silpion hoch über der Elbe bei den Elbbrücken mit TraumBlick auf GroßMarkt + HafenCity brachte wieder bei bester Laune rund 800 Promis der IT- + Berater-Szene zusammen zum Fachsimpeln + Hausmesse + Workshops + Feiern bis in die Morgenstunden. Die Perfekt dekorierte Dachterrasse erlaubte Weitblick in die Zukunft der Branche, die an diesem Abend in SilpionGRÜN wunderbar weit leuchtete. Alle waren sich einig: hier gedeihen die Geschäfte. Auch die SCRUM-Experten freuten sich über das rege Interesse an den Methoden der agilen SoftwareEntwicklung. Die Kollegen der Agentur 13.Stock hatten reichlich zu tun all die SocialMediaFragen zu beantworten, gleichzeitig die SocialMediaStreams zu bedienen + zu feiern.

In der HafenCity erlebte ich dann eine ganz andere sehr faszinierende nachhaltige KunstSzene bei der Vernissage von Zur Nachahmung empfohlen. In der Osakaallee trafen sich Künstler, KunstKenner, MedienSchaffende, HafenCityExperten + Avantgarde, um sich der bewegenden Ausstellung zur facettenreichen Themen von Nachhaltigkeit.

Das Hauptmotiv ist: wenn eine Konferenz scheitert … einfach den KonferenzTisch umdrehen, einen AußenbordMotor dransetzen + über das Wasser weiterziehen …

So freue ich mich dann auch über wieder mal guten Gespräche mit Frank Schweikert, Aldebaran.org, der über die atemberaubenden Installationen der 3. KlimaWoche berichtete, die am 23. September beginnt. Ich freue mich schon auf dieses spektakuläre Programm dort, bei dem auch wieder mit KlimaNacht + KlimaKonzert ein breites Spektrum an Attraktionen geboten wird.

GreenDays+SmarterCities+GoldWert

Es war wieder einer der Tage, an denen ich gern an 5 Stellen gleichzeitig gewesen wäre, weil so viele interessante Veranstaltungen in Hamburg einluden Denkrahmen zu weiten. Im eastHotel traf ich im eCommerceForum von Hamburg@Work auf die Experten zu einem sehr angeregten Gedankenaustausch. Mit Rückenwind sauste ich schnell rüber in die HafenCity. Es ist ein Genuss dort an der schicken UferPromenade lärmfrei an alten Schiffen vorbei zu radeln. Im UnileverHaus, welches nach dem GoldStandard für nachhaltiges Bauen zertifiziert ist, kam ich gerade noch rechtzeitig zum GreenDaysVortrag von IBM zu SmarterCities:

“Smarter Planet – Smarter Together” machte an anschaulichen Beispielen deutlich, wie viel Potenzial durch intelligente IT gewonnen wird, welches buchstäblich  GoldWert ist, weil alle profitieren, nicht nur durch SmarterPower.

Hans-Herrmann Junge (auch online im Podcast) von IBM zeigte uns, wie wir ändern können, dass 80 % der Energie in Städten verbraucht wird: Smarter Cities verteilen Energie dorthin, wo sie gebraucht wird, durch Steuerung: Sensoren überall …

  • Interconnected = Netzwerke erlauben die Verbindung
  • Intelligent = Das Beste daraus machen
  • Interdependenz = Zusammenhänge nutzen

Indem wir Kernsysteme intelligenter gestalten wird Erfolg  in der Integration liegen.
Intelligentes Verkehrswesen beeinflusst positiv unsere Verkehrsmuster.
So ergeben sich Chancen den Bürgerverkehr umweltfreundlicher machen.
Beispiele:

Wir erfuhren spannende Visionen von zu neuen Systemen der öffentlichen Sicherheit + Pattern-Recognition. Normalerweise ist in NewYork in 4,5 Minuten die Feuerwehr am Brandherd … allerdings nur, wenn Systeme nicht ausfallen + Daten immer aktuell auf dem neuesten Stand sind.
Katastrophenschutz braucht digitale Überwachung für NotfallManagement!
IT schafft Smart Metering + WasserManagement + Intelligentes Stromnetz.

WasserVersorgung wird künftig noch schwieriger zu steuern sein, als StromVersorgung. Um Restenergie besser zu managen können Ressourcen von Verbrauchern, z. B. Autos, in SpitzenZeiten ins Netz zurück gespeist werden + in günstigen Phasen wieder entnommen werden. Spitzenlasten sind der Killer der Einsparung. Gelingt hier Entlastung ist viel erreicht. Balance ist Priorität + Smart Meters = kontinuierlicher Strom mit Profiling, um granular zu steuern: z. B. Kühltruhe weiter runter kühlen, wenn viel Strom verfügbar ist, damit in Spitzenlast weniger verbraucht wird, oder wenn viel Energie zur Verfügung steht durch viel Wind.

Fahrzeuge nehmen nicht nur Energie, sondern können sie in Zeitern der Spitzenlast auch zurück geben. Das Internet der Energie vermittelt. EnergieButler suchen intelligent den günstigsten Preis. Wir verwenden noch viel zu wenig Aufmerksamkeit, wie wir Energie nutzen. Auch Smarter Buildings können Energie nicht nur aufnehmen, sondern auch mit software geregelt zurückgeben.

Urte Claudia Zahn, IBM Business Development Executive Energy & Environment
zeigt mit anschaulichen Beispielen intelligentes GebäudeManagement.
Gebäude verbrauchen bisher 42% des Stroms!
Unternehmen profitieren von GreenBuildings + steigern dadurch auch die Produktivität.

8 von 10 MA arbeiten am liebsten in GreenBuildings.
In Rechenzentren verdoppelt sich Energieverbrauch alle 5 Jahre.
Wir brauchen auch bessere Belegung zertifizierter Gebäude, um Kosten zu senken.
Auch das kann IT wunderbar steuern.

Was macht Gebäude smart? Mit weniger MEHR erreichen durch

  • Transparenz
  • Visualisierung
  • Intelligent
  • Interconnected
  • Instrumented
  • Physisch

gelingt durch: neue Daten intelligent miteinander verbinden oder Daten neu intelligent miteinander verknüpfen. ProAktiveWartung spart erheblich Kosten.

Wir erzeugen 50%,Energieverlust durch entfernte Versorgung. –> 50% der Energie geht beim Transport verloren, daher Optimierung im Microgrid (kleines Smart Grid) bzw. im Campus und nur Plus oder Minus aufnehmen oder abgeben
Das muss nicht so bleiben. Smart ist das Ziel. –> z.B. Smart Home http://www.youtube.com/watch?v=FMJ-5W7Cqfk
oder Smart Grid Beispiele:
MeRegio oder Moma
http://www.e-energy.de/de/modellstadt_mannheim.php
Edison Bornholm Windenegie managen über Elektroenergie
http://www.edison-net.dk/News/008_EDISON_showcase_at_CeBIT,-d-,2010.aspx
FAZIT: ROI nicht monetär messen, sondern in Langzeitnutzen! —> ROI ist wichtig für Wirtschaftlichkeit, aber Langzeitnutzen und Nachhaltigkeit sollten ebenfalls betrachtet werden.
Menschen sensibilisieren + bilden + gewinnen durch anschauliche Online-PlanSpiele…
… wie gut, dass wir dafür in Hamburg jede Menge Potenziale haben.

Beim gemütlichen Ausklang diskutierten wir in kompetenter Runde noch lange facettenreich die Chancen + Risiken von Innovationen.

HafenCity Wandeln+Ethik+Verantwortung

Die HafenCity Hamburg GmbH lädt zu spannenden Rundgängen zu den Themen Architektur, Städtebau und Freiräumen ein. Wir trafen uns im wunderschön gestalteten historischen Kesselhaus, um uns von einem Vortrag von Uwe A. Carstensen inspirieren zu lassen. Dann folgten wir, mit Kopfhörern ausgestattet, beim Rundgang durch die Attraktionen der HafenCity dem ExpertenDialog. Die Journalistin Isabella Marboe beschrieb die Unterschiede zur Situation in Wien, während Prof. Achim Hahn aus Dresden viele Anregungen gab Urbanität als gesellschaftliches lebendiges Miteinander zu verstehen.

Seine Anmerkungen zum Transzendenten in der Architektur + der Architektur als Lebensmittel haben mich neugierig gemacht. Er vermittelte Ideen, wie es gelingen kann, dass Ästhetik nicht überbetont wird. Haltung der Verantwortung trainieren, das bedeutet Rollen finden lassen, beobachten als Architekt, denn Gemeinschaften lassen sich nicht planen.

Seine provokante Empfehlung hat mir gut gefallen: unfertig bauen & wachsen lassen. Schnell wurde ich online fündig mehr zu solchen Sichtweisen zu lesen:

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_architektur/ibad/architekturtheorie/veroeffentlichungen

Beim gemütlichen Ausklang im originellen InfoCenter Osakaalle 9 war es angenehm die vielen unterschiedlichen Gedanken der bunten Besuchergruppe zu hören. MehrGenerationenWohnen in der HafenCity wurde ebenso beleuchtet, wie das ZusammenWirken der Wurzeln von Hamburg + die Visionen. Ein gelungener Abend.
Danke an die Veranstalter!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.