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Archiv für Juli 2011

Innovative Mobilität+Faszination Hafencity+lachend radeln

Auf diesen Tag in der Hafencity hatte ich mich begeistert vorbereitet, denn meine Recherchen zu unseren Aktionen heute zogen mich schon seit einiger Zeit immer tiefer in die Themen der sich dort entwickelnden Projektvielfalt. Dass es allerdings so faszinierend würde, das hatte ich nicht erwartet. Gute Laune machte sich schon breit, als ich in den attraktiv gestalteten Info-Pavillons von jungen engagierten Menschen schnell Antworten bekam auf meine noch verbliebenen offenen DetailFragen. Souverän steuerten die Befragten immer gleich zu den entsprechenden Schubladen, Modellen, Flyern. In der Hafencity ist es wie im richtigen Leben: nicht alles erschließt sich sofort mühelos + einfach. Die Adresse des Nachhaltigkeitspavillon Osaka 9 ist leicht zu merken. Zu finden ist er allerdings erst, wenn man die Idee hat auch mal unter der Straße nachzusehen. Dort ist, wie überall in der Hafencity, geschickte Nutzung tiefliegender Flächen zu bewundern.

Baulärm trägt normalerweise bei mir nicht zu guter Laune bei. Heute war es allerdings so, dass immer, wenn wir mit unseren Gruppen die Bauarbeiter aus ihrer Routine lockten, lustige Scherze ausgetauscht wurden. Zu unserer Heiterkeit trug auch eine originelle Idee bei, dessen Urheber ich nicht ausfindig machen konnte: auf den breiten gepflasterten Treppen waren Mini-Blumetöpfe malerisch verteilt mit kleinen Grasbüscheln, Gänseblümchen, einfachen Wildpflanzen, die einfach hübsch dort wirkten. Speziell wurde die Wirkung durch die Miniaturschildchen in den winzigen Töpfchen: “Naturschutzgebiet”.

Am Ufer sahen wir dann mobile Massage mit golden in der Sonne glänzenden Massagestühlen. Zwischen den vielen Treppen immer wieder fröhliche Skater.Lached zogen wir mit unseren Gruppen weiter. Mit unseren innovativen elektro-Hilfen komfortabel unterstützt, umrundeten wir flott zum Gaudium der gemütlich in den Bistros sitzenden einige der neuen City-Highlights: CoffeePlaza, UnileverHaus, Marco-Polo-Tower, ElbPhilharmonie, …

Oft trafen wir die rein muskelbetreibenen Kollegen mit den originell gestalteten Rikschas der Pedalotours. Mit wunderbarer Gemütsruhe gaben sich alle gegenseitig Raum auf den großzügigen Gehsteigen am Wasser, die von Eisessern, Radlern, Fußgängern gleichermaßen intensiv genutzt wurden.

Traum Elbphilharmonie + ein kleiner humorvoller Seitenhieb zur Entstehung: EXTRA3 mit Klaus.
Hier eine wunderbare Animation zur EXPO Shanghai 2010 mit der Vision. Sehenswert! … finde ich.
Ich wünsche mir, dass viel von dem Charisma, welches unsere Metropolregion mit dieser neuen Hafencity zur Verfügung hat, die Menschen beflügelt die Chancen zu erkennen, die mit der neu gestalten Region entstehen.
Chancen vermehren sich nicht durch Architektur allein. Es braucht auch Menschen, die Visionen so transportieren, dass gemeinsame neue Identität gelingt. Alles wird gut ;-)
… auch wenn das Abendblatt heute keine freudigen Nachrichten verbreitet: http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1971646/Elbphilharmonie-Wieder-Verschiebung-um-ein-halbes-Jahr.html

Details im Licht betrachtet

Der leicht graue Samstagmorgen fing gut an im botanischen Garten mit einer Gruppe, die liebevoll im weichen Licht mit Spiegeln die Beleuchtung der zauberhaften Blütenpracht noch verschönerte, um in Macrofotos deren Schönheit abzubilden.

Wir trafen uns dort mit Michaela + Tim vor Loki Schmidt, um im vertrauten Dialog ein wenig weiter die Lehre Buddas + das praktische Leben im Alltag umgeben von Pflanzenwundern zu diskutieren. Nachmittags ging es dann vielfältig um Meditationsmethoden, die Abstand schaffen, um die Wahlfreiheit zu verbessern. Schöne Aufgabe: sei offen, klar, unbegrenzt, liebevoll, kraftvoll, freudvoll, unabhängig von Bedingungen Menschen befrieden + vom “Diamant des reinen Geistes” Schleier entfernen, so dass die Klarheit durchscheinen kann.
Störende Gefühle als Empfindung wahrnehmen, jedoch keine Energie reingeben.

Sonntag war die Gemeinschaft das Thema: Im menschlichen Miteinader Verbindungen schaffen durch Aktivität. Dabei entsteht das Lernen durch die Aufgaben, die gelöst werden. Wir waren alle sehr berührt von Schilderungen, wie viel gelingt, wenn alle die Kraft in die gleiche Richtung bringen. Ich war umgeben von liebevollen Augen, freundlichen Gesten, müheloser Achtsamkeit. Qualtitäten, die ich so schnell nicht vergessen werde + das angenehme Wissen: Alle sind willkommen im Meditationszentrum. Überall war zu spüren, wie sich alle bemühen Menschen auf der höchstmöglichen Ebene wahrzunehmen, Energie ins Ziel zu geben + das Ego loszuwerden.

Zum Abschluss freute ich mich über die Formulierungen der Hebamme Maiken Richter:
Heil sein = was wir sind + das was wir tun stimmt über ein > leben was wir sind.
Wahrheit muss einfach + immer + überall wahr sein.
4 Aktivitäten: befriedend + schützend + bereichernd + faszinierend.

Wie das umgesetzt wird, das habe ich seit Freitag bei diesem ungeplanten Wochenende von Buddisten umgeben erleben dürfen … dabei hatte ich doch nur kurz zu einem Vortrag gehen wollen, um mal eben schnell eine Freudin wieder zu sehen … nun fühle ich mich reich beschenkt + inspiriert. Danke.

Wie östliches im Westen heilt

Freitag brachte schöne Heilungsimpulse. Christiane Müller erzählte mir viel von Ihren Heilungsmethoden als Homöopathin. Mit der Schlüsselfrage: “was ist die Hauptbeschwerde” führt sie Patienten sanft dahin auf der geistigen Ebene Gemütssymptome wahrzunehmen. Fasziniert lauschte ich Ihren Schiderungen über die Methode von Dr. Sehgal, nach der sie arbeitet. Das Wunderwerk Körper kann bei der richtigen Behandlung alles aufarbeiten, ohne dass der Patient aktiv werden muss … erstaunlich. Besonders viel Aufwand bedeutet die Anamnese. Änderung ist immer möglich. Wichtig ist das Verständnis der Identität. Wir sprachen über die “innere Verortung”, vom auflösen von Missverständnissen + Mangelgefühlen …

… so ging es auch am Abend weiter, als ich eine Freundin traf, die ich 15 Jahre nicht gesehen hatte. Michaela Fritzges hat mich eingeladen zu ihrem Vortrag im Buddistischen Zentrum. Es war wunderschön dort: ein freudlicher großer lichtdurchfluteter Raum. Michaela sprach mit warmer Stimme vom Diamantweg. Worte, wie “Offener Raum ist schwanger in sich.” + “Erleben ist in sich selbst freudvoll.” + “Liebevoll zum Nutzen aller Wesen handeln.” werden sicher nicht das einzige sein, was mit von dem Abend in Erinnerung bleibt.

Bein anschließenden Beisammensein im Café erfuhr ich dann noch Erbauliches über Werte 2.0 + was das mit Hotels zu tun hat. Ein spannender Tag. Danke.

Blankeneser Feierabend Op ‘n Bulln am Fähranleger

Maren hatte uns wieder eingeladen. Heute sitzt die Gruppe dicht gedrängt beieinander im zauberhaften Abendlicht, um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Wir genießen den Hochsommer direkt am Wasser, auch wenn die Temperaturen zeitweise das Gespräch zu Adventgebäck + Skihütte am Süllberg locken.

Die Runde ist angenehm gemischt, wie immer. Vertrauensvoll kreuzen sich Gesprächsfäden durch diverse Branchen quer über die Tische, bis sich ein paar Vertiefungen ergeben: Visitenkarten werden fachfraulich analysiert, heilpraktische Tipps unter Experten ausgetauscht, über das Geheimnis guter Texte gefachsimpelt …
… gewiß ist: es ist ein gutes angenehmes kunterbuntes neugieriges Streifen von Lebenskontexten in der Gewißheit: wir treffen uns wieder in Blankenese in immer neuen spannenden Mischungen.

Katja schreibt dazu:
An einem Community-Treffen teilnehmen, dessen Teilnehmer nur miteinander gemein haben, dass sie in oder in der Nähe des Hamburger Ortsteils Blankenese wohnen? Dorthin gehen, obwohl man wahrlich niemanden kennt, außer der Freundin, die einen mitnimmt?
Hingehen, obwohl das Treffen draußen stattfindet, in einer Bar am Wasser, an einem Tag, an dem das Azorenhoch grußlos auf die Insel Island abgehauen ist?
Und uns ein Wetter da lässt, bei dem man eigentlich lieber in einer Wolldecke vor dem Fernseher sitzen würde, anstatt mit Fremden auf einer Bierbank im kalten Wind?
Kann sowas nett sein, interessant, unterhaltsam? Kann so was mehr sein als höfliche Konversation? Kann sowas mehr sein als sinnloses Frieren?
Die Antwort – auch und gerade für Schüchterne – lautet: Ja!
Und die Antwort auf die Frage, ob man das machen soll, lautet auch: Ja. Machen!
Woran es liegt, dass der Funke überspringt, wenn Menschen, die einander gar nicht oder kaum kennen, sich über ihre Berufe unterhalten, über das, was Ihnen wichtig ist – woran es liegt, dass dabei der Funke überspringt, das ist schwer zu sagen. Aber es ist so. Bestimmt liegt das nicht an Blankenese. Oder an den Menschen, die dort wohnen. Oder am Online-Portal. Es liegt daran, dass so etwas funktioniert. Dass menschliche Begegnungen gerade dann interessant sind, wenn sie durch einen Zufall erzeugt werden. Ganz gleich wo und bei welchem Wetter.

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GetKANBAN in der Limited WIP Society

Wieder ein wunderbarer Abend der Limeted Wip Society im betahaus. Arne Roock + Bernd Schiffer luden uns, wie immer gekonnt + mit viel Humor ein zu getKanban. Spielend lernten wir in 3 Gruppen die essentiellen Rollen-Problematiken bei der Nutzung von KANBAN. Design, Entwicklung, Testen läßt sich in der Reihenfolge nicht verändern, die Aufgaben, deren Wert jeweils gewürfelt wurde, schon. Wie immer wurden wir mit  liebvoll kreierten Flipcharts im Thema begleitet. Zu bewundern bei Flicker #lwshh.

Wir durchliefen in 2 Stunden 9 Tage mit 1. StandupMeeting 2. Play Board 3. SanityCheck 4. TrackCharts 5. DayComplete / FinancialSummary 6. EventCard. Wie bei Monopoly geübt entdeckten wir schnell unsere menschlichen Fallstricke, die jedoch durch einen kompetenten Austausch über Betrachtungsweisen gut aufgearbeitet wurden. Gar nicht so einfach zu entscheiden, ob ein Desingner designen, ein Entwickler entwicklen, ein Tester testen soll, auch wenn es dafür jeweils die doppelten Punkte zählt … erfolgreich ist das Team mit Augenmaß + dem Blick für das Ganze.

Ich hatte das Glück in einem tollen Team zu sitzen, in dem strittige Fragen schnell zu Entscheidungen geführt wurden. Tempo bei Trivialitäten, nur bei den wichtigen strategischen Fragen ließen sich miene Kollegen etwas mehr Zeit. Ich war begeistert von der Ernsthaftigkeit, der gründlichen Reflexion, der GruppenKlugheit + dem GruppenGefühl.

Learnings: wie schon vor langer Zeit von William Edwards Deming festgestellt: Leistung entsteht zu 94% durch das System + nur zu 6 % durch die Tagsform der Akteure. Qualitätsmanagement bedeutet eben auch: macht jeder das, was er am besten kann?

Heute Nacht träume ich sicher von dem MotivationsPoster, auf dem Bernd eine wunderschöne Rennschnecke mit Düsenantrieb gemalt hat: “Du schaffst das!” … eine schönere Botschaft kann ein Team kaum auf Trab bringen. Gemeinsam überlegen: wie generieren wir WERTE? Dabei zeigte sich auch, dass technische Schulden, die früh erledigt werden, den besten Nutzen bringen. Wann + wie gebe ich etwas ins System? Stress mobilisiert Übereifrige. In der Ruhe liegt die KRAFT!

BUNTE Innovation in der Tradition + UmweltHauptSteg: SOLARIS

Das Wochenende fing gut an mit einem Dialog mit einem Familienvater, den ich auf seine hübsche bunte praktische Tasche ansprach. “Alles ReUSE” erklärte er mir stolz: das absolut regendichte Obermaterial war eine LKW-Plane, der Gurt ausgedienter Sicherheitsgurt vom Flugzeug. Er hat sich vorgenommen mit seinen Kindern in einer möglichst großen Anzahl interessanter Länder zu leben, damit diese etwas von der Welt verstehen, bevor sie in die Schule kommen. Interessanter Ansatz … bestimmt werden das später besonders sesshafte Menschen an ihrem Lieblingsort in der Welt… ?

In Scheeßel, wurde aus dem traditionellen internationalen Trachtenfest nun erstmals Beeke-Festival. Der Umzug war nicht nur BUNT, sondern auch ungewöhnlich kontrastreich in der Zusammensetzung von alten Junghandwerkern, Neuseeländern in Baströckchen, mit Federn geschmückt zwar, doch sehr viel nackte Haut durch die sommerliche Kühle tragend. Chinesen zwischen Spielmannszug, bäuerlich geschmückten Festwagen tanzten durch die Straßen zum Festplatz, wo viele Gäste die Gastfreundschaft der Beekschepers ebenso genossen, wie die der vielen Gasteltern.

Völkerverständigung durch Tanz, Interesse an den Kulturen mit Musik, Gemeinsamkeit erleben … immer wieder schöne Scheeßeler BUNTE. http://stadtmittelpunkt.de/beeke-festival/ http://www.kreiszeitung.dekaribische-klaenge-samba-beim-beeke-festival
41.437 Kilometer Luftlinie

http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/aktuell/data_anzeigen.php?dataid=86984

Heute wurden bei strahlendem Sonnenschein an der Hamburger Alster, am Umwelthauptsteg “barca” feierlich die neuen Green Life E-Roller von Emco eingeweiht. Green Life startet damit in die E-Roller Saison. Bin gespannt, wann die Boote + Autos mehr werden …

… “Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde.”  – Albert Schweitzer

NetzWEGE in die Zukunft + WUD Usability Inspiration

Tom T. Köhler hat uns bei igoor im CoworkingSpace mit seiner Sicht auf kluge Nutzung von Facebook inspiriert.
Interessant, worauf es aus seiner Agentur-Sicht ankommt. Mir scheint: so vielfältig, wie die Nutzer, sind die Ideen, was gut funktioniert.
Bleiben wir gespannt, wie Google+ das Feld neu aufmischt.

Dann schnell weiter zu HID + den schönen Räumlichkeiten von Prof. Frank Jacob + Human Interface Design, wo schon unser WUD-ORGA-Team neue Ideen ausbrütete für einen attraktiven WorldUsabilityDay im November. Wer hat Lust dabei zu sein? Wer mag Seesions anbieten, die uns Usability-Zukunfts-Visionen schmackhaft macht? Ach ja … apropos schmackhaft … Sponsoren sind natürlich auch wieder herzlich willkommen.
Wer darüber zwitschern mag: #WUD2011HH
Wir freuen uns auf rege Resonanz.

Open Space im Wrangelhaus PWAG+10 Jahre UXHH im NEWS

WOW! Das war wieder ein wunderbarer OpenSpaceStammtisch, den Alexander Schilling auf seine gewohnt bezaubernd sanfte Art angenehm zügig + effektiv leitete. Er lebt das Motto: “Raum FÜR …”
Da ich Heinrich Dreier nach der Eignung von SCRUM für Management virtueller Teams fragte, brachte er das spannende Thema “Agiles Projektmanagement” dazu auf die Agenda, welches wir in kundiger Runde sehr ergebnisreich diskutierten. Karin Stubben zeigte uns auf, wie wichtig es ist die Fähigkeiten gut aufeinander abzustimmen, wie die Chaospiloten in Aahus beispielsweise.

Wir kamen zu den Sichtweisen, dass es gut ist, wenn TeamsEinheiten nicht größer sind, als 6 bis 8 Personen pro Team, dass es wichtig ist die Kompetenzpools mit den darin verfügbaren Fähigkeiten eindeutig zu definieren. So was kann sogar mit Tools organisiert werden, wie z. B. Doodle oder people styles at work.
Sind wir eher fragender oder erzählender Typ, sach- oder menschorientiert?
Menschenorientiert fragend ist ein Visionär … ??? :-) Wir diskutierten noch, wie ein virtueller KickOff gelingen kann, wie Beziehungsvektoren dargestellt werden. An wen wenden sich Menschen, wenn es schwierig ist?
Da zeigt sich, wo die wahren Anlaufstellen + Chefs sind. Wichtig ist die Eigenverantwortlichkeit in Teams zu stärken + glasklare Rahmenbedingungen zu schaffen.
Wir waren uns auch einig: wir brauchen Sozialkit bei Virtualität + informellen Raum.
Dann ging es weiter mit der Frage: wie kann die Qualität von OpenSpace besser in Unternehmen eingeführt werden? Auch hier war schnell Konsens: mit Klarheit des Verfahrens + dem eindeutigen Beleg der Wirtschaftlichkeit.

So ist es vielleicht kein Zufall, dass wir zu Gast sein durften bei der PWAG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Ich habe die freundliche Gelassenheit bewundert, mit der uns unser charmanter Gastgeber, Berthold R. Metzger in all seine wunderschönen Büroräume am Jungfernstieg einziehen lies. So lautet auch das Motto der Website  der PWAG: “In der Ruhe liegt die Kraft.” Genau das hat er uns vorgelebt + dass er etwas von klarem Kurs versteht, das zeigte nicht nur das wunderschöne Schiffsmodell auf seinem Tisch. Das Wrangel-Haus Jungfernstieg Nr. 49 ist ein sehenswertes altes Kontorhaus der schönsten Sorte.

Nun schnell rüber ins NEWS, wo schon die UXHH-Runde das 10 jährige Jubiläum der Gruppe feierte. Es war eine klasse Stimmung. Eifrig wurden die Lieblingsanwendungen der iPads demonstriert (z. B. Flippboard), Google+ diskuitert, SocialMedia Tipps ventiliert + gemeinsam gelacht über
Beratersprech + GruppenKlugheit gelebt. Wunderbar!

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Heilende Gärten+Ozean der Zukunft+MeeresSchutz+ALDEBARAN

Durch die Regenschauer heute war der überwiegend sonnige Tag besonders farbenfroh. Das lockte mich in den botanischen Garten, wo mich eine immense Farbenpracht erwartete. Es war schön mit freundlichen Gärtnerinnen Fachwissen über Heilwirkung der einzelnen Pflazen + Tipps für die Zubereitung auszutauschen. So frisch energetisiert radelte ich dann zu der von ALDEBARAN organisierten Preeskonferenz in die Bucerius Law School.

3 Tage hatten führende Meeresforscher Wissen + Sichtweisen ausgetauscht, wie der Schutz der Ozeane weltweit besser organisiert werden kann. Prof. Dr. Martin Visbeck, Sprecher des Kieler Excellenzclusters “Ozean der Zukunft” meinte zu einem Ampelsystem, welches wie ein Zeugnis fungieren kann: “Wenn festgestellt wird, dass etwas gut gemscht wurde, möchte man das auch gesagt bekommen.”

Unter der Moderation von Frank Schweikert, Gründer der Deutschen Meeresstiftung, wurde in einigen Rückblicken auf die Konferenz das hohe Niveau der Beiträge festgestellt. Es war angenehm, dass nicht polarisiert worden war, sondern Wissen aus den unterschiedlichsten Perspektiven zusammen gestellt.
Mich freute auch die Fülle an sorgsam erstellten Dokumentationen der Dräger Stiftung, die mir ein Einarbeiten in die Thematik erleichtert.

Beim Heimradeln schaute ich dann noch auf einen Sprung ins rimaju, wo ich mich freute zu hören, dass dort in Kürze auch Kunst auf Glastüren gedruckt werden kann. Das sehe ich gleich vor meinem geistigen Auge: die wunderschönen Ozeanbilder auf Glaswänden …

interkulturell psychologisch + global Ladies

Im Kolloquium der Psychologen referierte Stephan Ulrich:
„Anti-Bias-Training – Grundlagen der vorurteilsfreien interkulturellen Begegnung“
„Warum sind wir tolerant und diskriminieren trotzdem?“
„Welchen Mechanismen folgen Vorurteile, Macht und Diskriminierung?“
„Wie wird man sensibler für das eigene Selbst- und Fremdbild?“
„Wie wird man sich der eigenen Rolle als Diskriminierte(r)/Diskriminierende(r) bewusst und wie geht man mit diskriminierenden Situationen um?“
Stephan Ulrich stellte ein Anti-Bias Programm vor, das Mitte der 90iger Jahre in Südafrika entwickelt wurde und sich intensiv mit erlernten und anerzogenen Vorurteilen beschäftigt.

Vor dort radelte ich schnell an die Alter zu der quirligen Treffen des Global Dinner Network.
Sommerlich-maritim direkt am Alsteranleger BARCA mit 1A-Alsterblick.
“The Global Dinner Network connects women and men worldwide for the experience of ‘dinner with a friend’ anytime, anywhere. Use it for whatever ‘dinner with a friend’ means to you: good food, interesting conversation, chatting about personal or career-related issues – or simply laughing and having fun.”

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