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Archiv für Februar 2011

OTTO lockt wieder mal Web-Aktivisten in Massen zum Diskutieren ins Forum

Unter #wmhh ist bei Twitterwieder mal gut zu verfolgen, wie der 2. Webmontag bei OTTO diesmal gelaufen ist.
250 Anmeldungen quirliger  Web-Spezialisten, … da kam einiges an guten Gesprächen über SocialMedia zusammen.

Inzwischen kennen sich viele aus den verschiedenen Gruppen: UXHH, IXDAHH, SocialMediaClub, OffenCoffeeClub, Mediarunde, …
… spannend, wie sich der interaktive Austausch schnell weiter entwickelt. Kooperationen werden geschmiedet, Tipps getauscht.

Kunst Kisses — Galerie der Zukunft: Tagebuch als künstlerisches Medium

Mein Spaziergang durch den Jenischpark zur Elbe startete mit einem Besuch im Kunstquell — Künstlerhaus Jenischpark, der mich sehr berührt hat.
Die Galerie der Zukunft zeigt ein Projekt der 11. Klasse des Kunstkurses der Stadteilschule Bahrenfeld.
Was läßt sich alles hilfreich lösen + heilen, wenn auf eine behutsame Art Themen ausgearbeitet werden? Dieses Modell sollte viele Freunde finden!

Schön wäre es, wenn sich nicht nur Schüler die Frage stellen, was eigentlich Kunst ist.
Oscar Wilde soll ja gesagt haben, dass Kunst das einzig Ernsthafte auf der Welt ist,
während der Künstler der ist, der nie ernsthaft ist.
Schön, wie schon in diesem Zitat Widersprüche sichtbar werden, die sich in der Kunst auf eine Weise bearbeiten lassen, die FreiRaum schafft.

Klasse Idee: Tchibo-Ideen-Tag

Wieder mal eine super Idee hoch über den Dächern von Altona:
Kreativität anzapfen beim Ideen-Tag.

Heilen mit Symbolen + Klugheit der Gruppe nutzen

Im Fachbereich Psychologie der Uni Hamburg hat Wilfried Schneider gestern im Kolloquium zur psychologischen Praxis + Forschung seine wunderbaren Methoden zur nonverbalen Intervention vorgestellt. Seine Arbeit mit Symbolen als Kommunikationszugang für Berater + Therapeuten habe ich seit Jahren auch in der beratenden Prozessbegleitung in Unternehmen als effektives Instrumentarium schätzen gelernt, welches schnell zum “springenden Punkt” führt.
Gestern war es wieder mal faszinierend mitzuerleben, wie die Runde fast hypnotisiert staunt, wie es gelingt in wenigen Minuten mit Symbolen ein Leben mit Stolpersteinen + Störungen abzubilden + daraus sofort therapeutischen Nutzen zu ziehen.
Im Juni bei den Suchttherapietagen ist Wilfried Schneider auch wieder mit einem Kurzkurs (# 1608) vertreten. Ausführlicher kann man seine Areitsweise in seinen Fortbildungskursen + Ausbildungswochenenden erlernen.

Symbole öffnen, gepaart mit einer gut strukturierten Kommunikationskultur in jedem Falle sehr schnell Zugang zur Gruppenklugheit. Das macht auch immer wieder Freude in Unternehen + Organisationen, wenn wieder mal “Sand im Getriebe” knirscht.

Mediarunde im Deigrafen exploriert English Idioms

Da ich schon wußte, dass ich wieder mal erst (viel zu) spät dazu kommen würde, hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, denn ich hatte wieder mal ein paar neue Gäste gelockt zu der inzwischen seit 11 Jahren veranstalteten Mediarunde der IT-Visionäre. Das schlechte Gewissen war unnötig, denn …
.. hier der O-Ton von Jan Wolk
“Deichgraf – Mediarunde – Mick Mooney: Die stör ich mal besser nicht, denkt man sich, wenn man in die Mediarunde hineinstolpert. So vertraut scheinen die Tischgespräche, hier kennt wohl jeder jeden und das seit 100 Jahren. Nein. Stottert man auch nur ein kleines Hallo in die Runde, es hallt gewaltig zurück. Nette Gäste aus IT, Design, Druck oder Coaching holen gekonnt ab, man bleibt gerne. Mick Mooney klärt dann auch noch mit tollem australischem Dialekt über die Grenzen der wörtlichen Englisch-Deutsch Übersetzung im Bussinesalltag auf und führt einem wieder vergessene oder verdrängte deutsche Laster wie Pünktlichkeit vor Augen. Toll. Die Gespräche wechseln von Englisch auf Deutsch, von Small Talk zum technischen Detail. Blick auf die Uhr, 23.00, das ging schnell, Visitenkarten eingepackt, Verabschieden, bis zum nächsten Mal.”
Jan Wolk, FDI Verband Führungskräfte Druckindustrie + Invormationsverarbeitung

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Groß & Stark über den Dächern von Altona: AfterWorkArt präsentiert

Der weite Blick in den vielfarbigen Abendhimmel, den die Räume von TeamDrive Systems GmbH in der Max-Brauer-Allee in Altona boten, paßte prima zur Ausstellung von Groß & Stark Kommunikation (Britta Lübcke + Sebastian Schroer) “Die Farbe des Tages”, mit der sie online schon viele Fans gewonnen haben: Fotografien alltäglicher Motive mit dem iPhone aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet, wie zum Beispiel “Das kleine Grün” , “Reiseblau” oder “Kölschrot”.

Die 100 besten Farben des Tages präsentieren sie jetzt einmalig in einer Ausstellung. Musikalisch begleitet von Soulsängerin Jessy Martens war es ein gelungener Netzwerkabend mit schillernden Gästen. Viele kleine quadratische Fotos auf Leinen beleben angenehm den Raum, wie lustig verstreute Pixel. Der Erlös der Bilder geht an die Hamburger NCL-Stiftung.

Aktuelle Twitter-Kommentare dazu: #awahh

ProjektArbeit der Zukunft + KonfliktGefahren

Gestern haben wir Mediatoren uns wiedermal Gedanken darüber gemacht, wie mediatives Projektmanagement am besten funktioniert.
Damit auch in Zukunft bei Projekten mit hoher Komplexität durch Mischung neuer Technologien mit alten Verhaltensweisen
keine Kleinkriege in den Teams entstehen, ist kluge Konfliktprävention wichtig.
Konflikte sind vorprogrammiert, wenn nicht gleich zu Beginn eines Projektes die RollenKlarheit erreicht wird.
Wichtig ist, dass die Moderation sich nicht nur auf die Strukturierung der Sachfragen konzentriert,
sondern sehr wach auf der ProzessEbene immer wieder für Klarheit sorgt.

Asien ThinkTank im KörberForum

Beim Hafen-Lunch im KörberForum entstanden wiedermal angeregte Diskussionen rund um Fragen, denen wir uns in Bezug auf die schrumpfende wirtschaftliche Bedeutung unseres Landes in Zukunft zu stellen haben:
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Machtstrukturen in der Welt ändern sich.
Das »asiatische Jahrhundert« stellt Wirtschaft, Politik und Bürger vor neue Herausforderungen.
Das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) versteht sich als Think-Tank,
der die globalen Veränderungen analysiert und für den Wissenstransfer zu Entscheidern sorgt.
Welche Themen die Hamburger Forschungseinrichtung im Institut für Asien-Studien aktuell beschäftigen,
erläuterte Margot Schüller, stellvertretende Direktorin des Instituts.

ZeitHeimat + RaumSchiff Er.de #rse11

Im Stellwerk in Harburg haben die www.raumschiffer.de eine wunderbare UN-Konferenz organisiert. Einiges zum Ablauf wurde sofort im Twitterstream unter #rse11 kommentiert. Um die zahlreichen spannenden Themen tiefer zu reflektieren brauche ich deutlich mehr  “Bearbeitungszeit”.

Eine Dokumentation wird in Kürze auch wieder unter www.raumschiffer.de zur Verfügung stehen. Dort sind auch die Vorträge von 2010 zu finden.

Prof. Dr. Kai von Luck, http://www.informatik.haw-hamburg.de, hat uns zu meinem Lieblingsthema VertrauensBildung + unserer geplanten Veranstaltung im LivingPlace der HAW als Fokus vorgeschlagen: (Zeit-)HEIMAT.
(Im März legen wir mit der Vorbereitung los. Wer sich dazu mit einbringen mag ist herzlich willkommen.)
Das Wort (Zeit-)HEIMAT bietet eine prima Basis, um mein Anliegen um www.LebensWerteRegion.de vielseitig zu beleuchten.

Der Ort passte zu den DenkProzessen, die initiiert wurden: StellWerk! :-)

Mediennutzung der Zukunft: Internet + TV + eBooks + Bücher + Hörbücher

Telefonbücher + Fahrpläne werden wahrscheinlich nicht die wichtigsten gedruckten Bücher der Zukunft, sagte Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein MA HSH bei seinem Grußwort am 10. Februar in der Zentralbibliothek. Kulturpessimisten zum Trotz wird das schöne Buch nicht überflüssig werden, sondern die Vielfalt der verfügbaren innovativen Medien ergänzen.

Mediennutzungen ändern sich nicht von heute auf morgen, sondern trotz der rasanten technologischen Entwicklungen teilweise langsam. Noch ist das Fernsehen mit Abstand das Leitmedium in Deutschland. 244 Minuten im Durschnitt pro Tag hat die deutsche Bevölkerung 2010 verngesehen, 77 Minuten pro Tag das Internet genutzt. Nur leicht ging die Radionutzung zurück mit 187 Minuten pro Tag. Auch bei der Jugend stehen Radio + Fernsehen weit vorn bei der Mediennutzung. Der Anteil regelmäßiger Buchleser ist in dieser Zielgruppe mit knapp 40 % noch genauso groß, wie vor 12 Jahren, trotz medialer Konkurrenz. Mädchen lesen deutlich mehr, als Jungen. Zwischen 12 + 19 Jahren ist bei den Jungen das Lesen auf der untersten Form der Mediennutzung angelangt. Das ändert sich später wieder. Die Internetnutzung ergänzt die Nutzung der anderen Medien, ersetzt sie jedoch nicht.

Zu differenzieren sind die Inhalte. Gedruckte Lexica geraten durch das Internet zunehmend unter Druck. Die schönen Lexica jedoch werden wohl noch weiterhin begehrt sein. Universitätslektüre, Schulbücker taugen wahrscheinlich eher für eBooks, als große Romane. Rasant entwickeln sich Hörbücher, sowie Veröffentlichungen kleiner Auflagen via Internet, wie zum Beispiel Werke von Hobbyliteraten.

Buchempfelungen online beflügeln den Büchermarkt, weil sie intelligente Systeme bieten, die auf Bücher hinweisen, die sonst nicht gefunden würden.

Ein Buch ist etwas bleibendes, was sich Zeit für Tiefgründiges nehmen kann. Wir können hineintauchen. Bücher sind körperlich, fühlen sich gut an + sind oft einfach schön, so die Beschreibungen von Thomas Fuchs, die perfekt zu meinem Erleben paßten: es wurden wirklich viele wunderschöne Bücher ausgestellt. Die Stiftung Buchkunst präsentiert die schönsten deutschen Bücher noch bis zum 12. März. Ich empfehle: hingehen!

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